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2. Liga: Auf Aufstiegskurs – Aber der HSV wird seinen ,,Papa” nicht los…

Der Hamburger SV bleibt im neuen Kalenderjahr 2020 ohne Punktverlust in der 2. Liga, doch die Absicht, sich von Großverdiener und Zweitliga-Onassis Kyriakos Papadopoulos (27) zu trennen, scheiterte im Winter-Transferfenster 4-mal. Eine Chance, den Aussitz-Profi loszuwerden, bleibt den Hamburgern noch…

Kyriakos Papadopoulos HSV

Der Hamburger SV bleibt auf Aufstiegskurs. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking (55) hat am Samstagmittag den Abstiegskandidaten Karlsruher SC in der 2. Liga mit 2:0 (0:0) geschlagen und den 6-Punkte-Vorsprung auf den Tabellenvierten vom 1. FC Heidenheim gehalten.

Der FCH hat mit dem 1:0-Auswärtssieg beim SV Sandhausen am Freitagabend den Rückstand temporär verkürzt.

Damit haben die Hanseaten alle 3 Spiele im Kalenderjahr 2020 gewinnen können. Lukas Hinterseer (67. / 81.) erlöst am Samstag 49.000 Fans im Volksparkstadion gegen den 17. der Tabelle. Am Montag hat der HSV bereits beim 3:1 beim VfL Bochum einen Big Point im Aufstiegskampf gelandet.

Bleibt die Personalie Kyriakos Papadopoulos. Der Problem-Grieche hat nach einer Meldung der Zeitung Hamburger Morgenpost in der Winterpause 4 Angebote für einen Vereinswechsel ausgeschlagen.Dem HSV droht mit seinem Noch-Profi Kyriakos Papadopoulos (27) eine Hängepartie.

4-mal soll der Grieche einen Wechsel innerhalb der Winter-Transferperiode abgelehnt haben.

Sieht so aus, als würde der Hamburger SV den mit 2,5 Millionen Euro pro Jahr als Großverdiener firmierenden Onassis der 2. Liga so schnell nicht von der Payroll bekommen.

Ein Worst-Case-Szenario: ,,Papa” wird seinen Vertrag wohl bis zum Saisonende aussitzen. Der 27-Jährige steht am 5. Oktober im Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (2:0) zuletzt im HSV-Profikader.Seitdem gehört der 25-malige Nationalspieler Griechenlands der 2. Mannschaft des HSV in der Regionalliga Nord an, kommt dort aber nur auf ein Spiel.

Eine Degradierung, die Papadopoulos wohl im neuen Jahr beenden will. Mitte Januar trainiert der Innenverteidiger beim chinesischen Erstligisten Shanghai Shenhua mit und hat demnach sogar ein Angebot vorliegen, das an seine aktuellen Verdienste beim HSV herankommt.

Ein Wechsel scheitert nach Informationen des Boulevardblatts jedoch daran, dass der Grieche ,,Bedenken hat, ob er mit der Mentalität der Chinesen zurechtkommen würde.“

Als weitere Interessenten für in Ungnade gefallenen Ex-Publikumsliebling werden die russischen Klubs Krylya Sovetov Samara und Rubin Kazan sowie der türkische Verein Trabzonspor genannt. Ein Wechsel – man hätte es vermuten können – scheitert allerdings daran, dass diese Klubs dem ,,Papa” jedoch kein Salär auf HSV-Level hätten bieten können. Eine Möglichkeit, den Aussitz-Profi doch noch vorzeitig los zu werden, bietet sich für die Hamburger im erst zum 21. Februar 2020 schließenden Transferfenster in Russland. Kommt es erst am 1. Juli zur Trennung, kostet der einstige Fan-Liebling den Aufstiegsaspiranten noch rund 1 Mio. Euro. 2017 hat der HSV Papadopoulos für insgesamt 7 Mio. Euro Ablöse von Bayer los geeist. Er hat seitdem 51 Pflichtspiele für die Hanseaten gemacht und 3 Tore erzielt.


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