Aaron Hunt (Bremen (zu Wolfsburg) zu Hamburg) – Wie zwei falsche Wechsel eine Fußballer-Karriere ruinieren können



Aaron Hunt (Bremen (zu Wolfsburg) zu Hamburg) – Wie zwei falsche Wechsel eine Fußballer-Karriere ruinieren können

Werder Bremen – und die beiden HSVs. Das verläuft selten freundschaftlich, wie hier im Bild 2013 mit einem Fan-Flitzer, Hannovers Sebastien Pocognoli und Werder Bremens Aaron Hunt.
Werder Bremen – und die beiden HSVs. Das verläuft selten freundschaftlich, wie hier im Bild 2013 mit einem Fan-Flitzer, Hannovers Sebastien Pocognoli und Werder Bremens Aaron Hunt. Foto: Imago Images / DeFodi
Aaron Hunt macht sich im Norden Deutschlands ziemlich unbeliebt. Seine Profikarriere beginnt der Spielmacher 2004 bei Werder Bremen, später führt er aber den Hamburger SV als Kapitän an.

Hunt ist der Sohn einer Engländerin und eines Deutschen. Nach 13 Jahren und über 200 absolvierten Spielen bei den Grün-Weißen, schließt er sich dem VfL Wolfsburg an. Money matters eben doch. Bei den „Wölfen“ kann sich Hunt – bei nur 17 Liga-Einsätzen in der Saison 2014/2015 – allerdings nie richtig durchsetzen.

Daher geht es nach nur einer Saison 2015 ausgerechnet zum Hamburger SV, dem Lokalrivalen und Erzfeind seines ehemaligen Vereins Bremen. Und das am 31. August 2015, dem letzten Tag der Transfer-Periode. Der HSV zahlt 3 Mio. Euro Ablöse für ihn. Hunt nimmt für einen Wechsel nach Hamburg, so heißt es, Einschnitte beim Gehalt in Kauf.

Der Bruch mit Bremen ist perfekt. Bei den Werder-Fans sorgt das für blankes Entsetzen. Trotz seiner guten Leistungen für die Grün-Weißen hat er dort immer einen schweren Stand, was sich durch den Wechsel noch verschlechtert hat.

 

Hunt hat für Fan-Hass kein Verständnis

„Ich weiß, dass es kein einfacher Weg wird“, weiß Hunt um die Schwere der Aufgabe, „aber ich habe mir alles gründlich überlegt.“ Dass er in Bremen als „Verräter“ beschimpft wird, ist für ihn inakzeptabel: „Hassbotschaften haben im Stadion nichts zu suchen!“

Das erste Spiel im Weserstadion in der Saison 2015/2016 verpasst Hunt aufgrund einer Verletzung. Atmosphärisch und emotional betrachtet ist das wohl auch besser so. Das Verletzungspech bleibt Hunt treu und am Ende muss er sich gefallen lassen, dass er der Kapitän der ersten HSV-Abstiegsmannschaft der Klubhistorie ist. Ein lohnender Wechsel ist das nicht…

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