Transfer-Ticker: Überzeugungsarbeit! Flick kämpft um Alaba und Thiago


Nach dem Doublesieg des FC Bayern München kämpft Cheftrainer Hans-Dieter Flick mit allen Mitteln um den Verbleib von David Alaba und Thiago.

Sowohl der Vertrag des zu den meisteingesetzten Spielern der Bayern-Geschichte zählenden David Alaba, als auch das Arbeitspapier von Thiago laufen im kommenden Jahr aus und lassen die Gerüchte um einen Transfer der Leistungsträger wachsen.

„Ich werde mich auf jeden Fall mit allem, was ich habe, einsetzen, dass wir zwei solche Qualitätsspieler in den Reihen halten können“, machte Flick am Samstag nach dem Sieg über Bayer Leverkusen im DFB-Pokalfinale deutlich und fügte an: „Ich hoffe, dass wir diese beiden Qualitätsspieler halten können, auch wenn ich weiß, dass es bei Thiago nicht ganz so einfach ist.“

Der englische Erstligist FC Liverpool soll großes Interesse an dem 29-jährigen haben, besonders Trainer Jürgen Klopp ist Fan des Mittelfeldspielers.
Doch auch Abwehrchef Alaba, der mittlerweile zum Weltklasse-Innenverteidiger reifte, prüft alle seine Optionen genau. Bisher erklärte der 28-jährige aber, noch keine Entscheidung getroffen zu haben.

Dennoch hofft Flick ihn überzeugen zu können „bei Bayern München zu unterschreiben“. Schließlich sei „er ein sehr wichtiger Spieler für uns, das Herzstück. Er ist nicht nur ein absoluter Weltklassespieler, sondern auch neben dem Platz wichtig“, schwärmte der Chef-Coach.

Währenddessen stehen die Zeichen bei Thiago eher auf Abschied. Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge sagte zuletzt über den Spanier, man habe mit ihm „seriös verhandelt und (…) ihm alle seine Wünsche erfüllt. Doch es sieht so aus, dass er zum Ende seiner Karriere noch einmal etwas Neues machen möchte.“

Hansi Flick muss nun volle Überzeugungsarbeit leisten, um den beiden eine Zukunft beim FC Bayern doch noch schmackhaft zu machen.

Thiago, Alaba, FC Bayern München
Alaba und Thiago vom FC Bayern. Copyright: imago images / Poolfoto

VfL Wolfsburg: Einigung mit Maina, aber nicht mit 96!

Maina, Hannover 96
96er Linton Maina soll sich mit Wolfsburg über einen Wechsel einig sein. Copyright: imago images / Joachim Sielski

Laut eines Berichts des Kicker, herrscht zwischen dem VfL Wolfsburg und Linton Maina von Hannover 96 eine „weitgehende Einigkeit“.

Dies gilt allerdings nicht für die Ablösesumme, bei der die Vorstellungen der beiden niedersächsischen Vereine nach wie vor weit voneinander entfernt sind.

Hannover-Boss Martin Kind setzte die zu zahlende Summe für den 22-Jährigen Flügelspieler, an dem auch Borussia Mönchengladbach und der VfB Stuttgart Interesse haben, im zweistelligen Millionenbereich an. Wolfsburgs Geschäftsführer Jörg Schmadtke lehnte diese Forderung ohne Umschweife ab und sprach vom „Phantasialand“, in dem man sich eben nicht befinde. Vielmehr soll den Wölfen eine Ablöse im Bereich von 5 Millionen Euro vorschweben, plus möglicher Boni im Erfolgsfall.

Sofern der Wechsel zustande kommt, dürfte mindestens ein anderer Flügelspieler die Wolfsburger verlassen. Als heißester Kandidat gilt Felix Klaus, außerdem haben einige Serie-A-Klubs Interesse an Josip Brekalo angemeldet. Währenddessen verlängert, so der Kicker, Renato Steffen seinen noch bis 2021 laufenden Vertrag frühzeitig.

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Hamburger SV: Interesse an Wiesbadener Torjäger

Foto: imago images / Poolfoto / Valeria Witters

Trotz der Trennung von Cheftrainer Dieter Hecking planen die Verantwortlichen des Hamburger SV, um Sportvorstand Jonas Boldt, dennoch unbeirrt an ihrem Kader für die kommende Saison.

Nachdem die Bild-Zeitung kürzlich die beiden Innenverteidiger Robin Knoche und Lasse Sobiech als Zugänge ins Gespräch brachte, gibt es nun offenbar auch eine neue Option für den Angriff. Laut Informationen des Kicker, hat der HSV offenbar ein Auge auf Torjäger Manuel Schäffler vom Zweitliga-Absteiger SV Wehen Wiesbaden geworfen.

In der vergangenen Saison erzielte der 31-Jährige 19 Tore und war hinter Fabian Klos von Arminia Bielefeld zweitbester Schütze der 2. Bundesliga. Der Routinier hat in Wiesbaden noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021 datiert. Somit müsste der HSV folglich eine Ablöse aufbringen, besonders, da der SVWW den Angreifer gerne behalten möchte.

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