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Das sind die 25 überbewertetsten Spieler auf der Welt

Was macht einen Superstar oder einen Weltklasse-Spieler à la CR7 aus? Es sind die herausragenden fußballerischen Leistungen über mehrere Jahre sowie der eine oder andere Titelgewinn.

Häufig reicht aber bereits schon eine gute Saison oder Turnier, um extrem gehyped zu werden. Dann kommen ganz schnell die Vergleiche mit den ganz großen des Fußballsports. Den aktuellen oder den früheren Granden.

Dann kommt der Vereinswechsel für eine hohe Ablösesumme und auf einmal enttäuschen viele der Hype-Spieler. So werden die starken Auftritte immer seltener und das Top-Niveau nur noch selten abgerufen.

Andere von ihnen sind in der Nationalmannschaft immer zur Stelle, aber im Verein schwach. Wiederum andere sind so genannte One-Hit (Season) Wonder. Oder sie sind einfach (noch) nicht stark genug, um sich bei den Top-Klubs auf höchstem Niveau durchzusetzen.

Wir haben die 25 Fußball-Stars auf der Welt in unserem Ranking zusammengestellt, die wir für gegenwärtig (Stand 2016) am meisten überbewertet halten. Sei es weil ihr Gehalt so hoch ist, die letzte Ablösesumme astronomisch war, oder die Vergleiche unrealistisch sind.Im Jahr 2014 unterschrieb Samir Nasri einen neuen 5-Jahres-Vertrag beim Scheichklub Manchester City.

Seitdem lassen die Leistungen des Franzosen deutlich nach. Von Weltklasse keine Spur mehr. Trotz eines Megagehalts und eines Ego, dass fast so groß wie das von Zlatan ist.

Bei der EM-Endrunde 2008 gehörte Nasri zum französischen Aufgebot. Er kam allerdings nur zu zwei Kurzeinsätzen. Bemerkenswert war vor allem der letzte.

Nasri wurde im entscheidenden Spiel gegen Italien für den verletzten Franck Ribèry ein- und nur 15 Minuten später aus taktischen Gründen für Jean-Alain Boumsong wieder ausgewechselt. In seinem ersten Einsatz gegen Rumänien spielte er 12 Minuten, als er für Benzema eingewechselt wurde.Zur Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde er nicht nominiert; nach dem französischen Debakel in Südafrika berief ihn Domenechs Nachfolger Laurent Blanc aber wieder regelmäßig in das Aufgebot, und am Ende dieses Jahres wurde Nasri zu Frankreichs Fußballer des Jahres gewählt.

Er stand im Aufgebot für die Europameisterschaft 2012 und kam in sämtlichen Spielen zum Einsatz; gegen England gelang ihm der Treffer zum 1:1-Endstand.

Nach dem französischen Ausscheiden im Viertelfinale wurde er einem Redakteur der Nachrichtenagentur AFP gegenüber verbal ausfällig, wofür ihn sowohl Blanc als auch Verbandspräsident Noël Le Graët kritisierten.

Nasri wurde wegen seines Verhaltens für Ende Juli 2012 vor die Disziplinarkommission des französischen Verbands FFF geladen, und in der Folge für drei Spiele gesperrt. Der neue französische Nationaltrainer Didier Deschamps berücksichtigte Nasri im August 2013 erstmals wieder, wenn auch nur als Einwechselspieler.

Im Mai 2014 sprach Deschamps Nasri die Teamfähigkeit ab und nahm ihn nicht in den französischen Kader für die WM 2014 auf. Daraufhin beendete Nasri im August seine Nationalmannschaftskarriere.Bereits in der Saison 2014/15 war Nasri auf Vereinsebene offensiv extrem harmlos. Und auch in der Saison 2015/16 Spielzeit enttäuschte Nasri bis zu seiner schweren Verletzung.

Pep Guardiola wollte ihn dann im Sommer 2016 nicht mehr so richtig. Und so zog es den Franzosen nach Spanien. Für Real Madrid oder Barca reichte es nicht, aber der FC Sevilla spielt ja auch Champions-League 2016/17.

Und der glaubt weiterhin an das Talent und das Durchsetzungsvermögen des offensiven MIttelfeldspielers. Bisher mit mäßigem Erfolg, wie die Leistungsdaten des Spielers auf dieser Seite zeigen. Und Weltklasse waren seinen Leistungen in der Saison 2016/17 bisher auf keinen Fall. Das Ego-Gehalt-Leistungs-Gap besteht weiterhin.

Typ: Der ewig Überbewertete mit dem Ego-, Leistungs- und Gehalts-GapDas letzte Vertragsjahr in Marseille hätte für Steve Mandanda besser laufen können. Mit Marseille dümpelte der Torhüter in der französischen Liga herum.

Zwar konnte Mandanda nicht für jedes Gegentor verantwortlich gemacht werden. Dennoch zählte er statistisch in vielen Bereichen nicht zu den besten Keepern in der Ligue 1. Auch wenn das viele Beobachter anders sahen. Und Mandanda mehrfach in seiner Karriere zum besten Torhüter der Ligue 1 gewählt wurde.

Zum letzten Mal in der Saison 2015/16, als er  Salvatore Sirigu ablöste und sich gegen Konkurrenz wie Kevin Trapp und Vincent Enyeama durchsetzte.Im Sommer 2016 war Schluss in Südfrankreich und der Keeper schloss sich Crystal Palace an. Zu einem Engagement bei einem englischen Spitzenklub reichte es nicht.

Crystal Palace gilt in England als typische Fahrstuhlmannschaft, die sich  zwischen der Premier League und der 2. Liga bewegt. Und das wird sich in den nächsten Jahren wohl kaum ändern.

Bei Palace erhielt der Keeper einen 3-Jahres Vertrag. Und zeigte in der Saison 2016/17 durchaus ansprechende Leistungen, wie die Leistungsdaten in unserer Tabelle zeigen.

Mandanda nahm 2006 an der U-21-Europameisterschaft in Portugal teil, wo er mit den Franzosen ins Halbfinale kam, er selbst wurde viermal eingesetzt.Am 5. Februar 2008 spielte er eine Halbzeit für die B-Nationalmannschaft Frankreichs im Länderspiel gegen DR Kongo. Auf der Gegenseite spielte sein jüngerer Bruder Parfait.

Sein erstes Länderspiel bestritt er am 27. Mai 2008 im Vorbereitungsspiel für die EM 2008 gegen Ecuador, als er zur Halbzeit für Sébastien Frey eingewechselt wurde. Frankreich gewann 2:0.

Der 31 Jahre alte Keeper versuchte es übrigens schon einmal auf der Insel. Doch das endete ziemlich miserabel. Bei Aston Villa. Mandanda wurde 4 Mal zum besten Goalie der Ligue 1 gewählt. Doch genau deshalb finden wir ihn deutlich überbewertet. Und deshalb kommt er auf die Liste, nicht weil er schlecht wäre. Aber der beste Torwart der Ligue 1 – das war er nie.

Typ: Gut aber eben nicht der beste Goalie der Ligue 1Die Fans von Paris St. Germain hatten in den letzten Jahren weniger Grund, um sich zu beschweren. Außer natürlich, dass international nichts so richtig gelingen wollte. Und Champions-League Titel immer noch in der Trophäensammlung fehlen.

Im Fall Ezequiel Lavezzi wären massive Beschwerden allerdings mehr als nachvollziehbar. Denn der Spieler enttäuschte gemessen an den Erwartungen und dem spielerischen Vermögen doch gewaltig. Von gelegentlichen Geniestücken mal abgesehen.

Der Argentinier kostete 2012 eine Menge „Kohle“, zeigte aber in der Regel nur durchschnittliche Leistungen. Wenn überhaupt. Denn an die Leistungen eines Zlatan Ibrahimovic kam er selten ran. Und auf dem Level sah sich der Argentinier natürlich.

In der Saison 2015/16 gelangen dem Stürmer genau zwei Tore in 16 Ligaspielen.Insgesamt schoss der Argentinier 22 Tore in 107 Spielen im Zeitraum von 2012 – 2016. Das sind im Schnitt knapp 5 Tore pro Spielzeit. Nicht gerade ein überzeugender Leistungsbeweis.Im Februar 2016 wechselte er nach China. Wegen einer Verletzung bestritt er dort aber im Jahr 2016 relativ wenig Spiele. Seine Spitzname ist übrigens el Pocho oder auch the Chubby One. Spricht für sich.

Im November 2016 stand der Spieler im Mittelpunkt eines Medienboykotts der argentinischen Nationalelf. Ein Reporter von Radio Mitre hatte berichtet, dass der Spieler nach dem Training einen Joint geraucht haben soll.

Der Stürmer drohte daraufhin mit einer Klage gegen den Journalisten. Und seine Kollegen unterstützen ihn und wollten bei so einer Berichterstattung nicht mehr mit den schreibenden Kollegen reden. Die Kiffer-Vorwürfe waren damit natürlich nicht aus der Welt.

Typ: Kohle bereits im Sack, und jetzt auf nach China, um noch etwas mehr Geld zu scheffeln.Jay Rodriguez war 2014 einer der Gründe für die starken Leistungen von Southampton in der Premier League. Selbst die WM-Teilnahme mit England war für ihn realistisch.

Dann verletzte sich der Stürmer jedoch schwer. Und er verpasste eine komplette Saison. Das war natürlich großes Pech. Denn in Schwung kam er nach seiner Verletzung lange Zeit nicht. Seit seiner Rückkehr lief Rodriguez lange Zeit seiner Form hinter her.Und so wie es aussieht, wird er diese auch nicht wieder erreichen. Allerdings läuft es in der Saison 2016/17 wieder deutlich besser.

17 Spiele und 4 Tore (kein Assist) in allen Wettbewerben zeigen, dass es doch wieder nach oben geht. Wie weit? Das bleibt abzuwarten.

Typ: Eher One Season Wonder, als kommender SuperstarEine wahre Wundertüte ist Franco di Santo. In England war der Stürmer für wenig konstante Leistungen bekannt. Oder besser – berüchtigt und verschrien.

Bei Werder Bremen schoss er sich in der Saison 2014/15 mit 13 Toren in 26 Spielen in die Herzen der Fans. Doch die enttäuschte er mit seinem Wechsel zu Schalke gleich wieder. Und so richtig gut war der Wechsel auch für den Spieler nicht.Denn seit dem Transfer ist auch schon wieder Schluss mit guten Leistungen. Da heißt es, auf der Bank Platz zu nehmen. Oder einfach die Einstellung ändern. Und etwas konstanter werden in der Performance.

Typ: Inconsistency Bitch
Wie so manch anderer Spieler auch ist Fredy Guarin im Winter 2015/16 für eine hohe Ablöse von 13 Millionen nach China gewechselt.Dass das viel zu viel Geld für den Kolumbianer war, zeigt der Blick auf seine Auftritte in der Hinrunde 2015/16 bei Inter Mailand.

Dort sammelte Guarin mehr Gelbe Karten als Tore und Vorlagen zusammen. Und dann 13 Millionen Euro. Das ist geschickt von den einen und weniger geschickt von den anderen.

Und das gilt selbst für eine Liga wie die chinesische. Denn für dieses Geld hätte man deutlich bessere Spieler auf dem Markt kaufen können.

Zuletzt war der Mittelfeldspieler bei Inter Ersatz und keine Stammkraft. Und deshalb musste es ja auch ganz flott nach China gehen.

Wegen der sportlichen Herausforderung 🙂

Typ: Geschickt gemacht – das mit der KohleDer Belgier galt als eines der größten Talente im Fußball. Doch bei Manchester konnte sich Januzaj nicht durchsetzen und so verlieh United ihn an Borussia Dortmund.

Dort floppte er so gewaltig, dass ihn T2 nicht ein einziges Mal von Anfang an in der Bundesliga spielen ließ. Und das will schon was heißen. Denn Thomas Tuchel war ja durchaus mal bereit, jungen Spielern eine Chance zu geben. Auch wenn es arrivierte Konkurrenz ab.

Besonders die leidige Motivation war wohl verbesserungswürdig. Bereits nach sechs Monaten flüchtete Januzaj zurück zu den Red Devils nach Manchester. Dort spielte er aber auch nicht häufig. Und ManU hatte nichts besseres zu tun, als den Belgier gleich weiter zu verkaufen. Deshalb ging es in die englische Provinz. Und dort ist es auch nicht gerade angenehm. Da hätte er es in Dortmund doch kuscheliger haben können. Deshalb ging es gleich weiter nach Spanien. Doch nicht nur auf dem Platz lief es bei Januzaj nicht wirklich rund, sondern auch daneben hatte das Talent einige Probleme.Typ: Overrated Wanna Be Super StarIm Jahr 2014 galt Radamel Falcao als einer der 5 besten Stürmer der Welt. Nach einem Kreuzbandriss kam der Kolumbianer allerdings nicht mehr richtig in Form. 

Trotzdem holte ihn Chelsea für eine Leihgebühr von 7 Millionen Euro an die Stamford Bridge.Doch auch bei den Blues kam Falcao nicht in Schuss. Es war natürlich keine einfache Zeit an der Stamford Bridge. Und in Monaco läuft es wieder viel besser, aber ein Level mit MSN & Co – No way. Ein Wechsel war daher mehr als konsequent. Nun versucht er sein neues Glück in Monaco in der Ligue 1 in südlicheren Gefilden und in einer nicht ganz so starken Liga.

Und hier läuft es wieder deutlich besser. 18 Einsätze und 15 Tore in der Hinrunde der Saison 2016/17 in allen Wettbewerben zeigen dieses deutlich. Und schon wird Falcao wieder gehyped und einige Kommentatoren sehen ihn wieder auf einem ähnlichen Niveau wie die Top-Stürmer der Welt (MSN, Bale, Lewandowski, etc.). Wir finden: Bis zu MSN, Bale, Lewandowski, CR7, also bis zur Creme de la Creme  der Superstürmer ist es noch einiges hin. Und vom Weltstar-Status, den er vor seiner Verletzung mal innehatte, ist Falcao deshalb noch weit entfernt. Und ob das jemals wieder passieren wird, ist mehr als fraglich.

Typ: Scheiß Verletzung, Pech gehabt. Aber wenn es so weiter geht wie in der Hinrunde 2016/17, dann kommt der Weltstar-Status vielleicht wieder zurück Eine Menge Erfahrung hat Alvaro Arbeloa. In der Nationalmannschaft war der Spanier lange im erweiterten Kader und ein fester Bestandteil des Teams. Auch wenn er nie ganz zu den spanischen Defensiv-Granden aufschließen konnte.

Und auch seit seiner Rückkehr zu Real Madrid 2009 gehörte er dort immer zum erweiterten Stammpersonal. Allerdings galt auch hier das gleiche wie in der Nationalmannschaft. So richtig ganz nach oben kam Arbeloa nie.

Doch seit Saisonbeginn 2015/16 haben die Einsatzzeiten rapide abgenommen. Arbeloa schaffte es nur noch selten überhaupt in den Kader. Deshalb wechselte er auch zu West Ham United. Aber auch dort reichte es nur zu 4 Einsätzen in der Hinrunde 2016/17.

Für viele war der Spieler einer der besten 5 Verteidiger Spaniens in den letzten 10 Jahren. Wir finden, das ist übertrieben. Er war gut, aber kein Vergleich zu den Top-Verteidigern auf der iberischen Halbinsel. Weder in der Innenverteidigung noch rechts an der Linie.

Typ: Karriere fast vorbei, nie einer der ganz großen Verteidiger gewesenDie schlechten Leistungen von Diego Lopez führten dazu, dass mittlerweile der 17-jährige Donnarumma das Tor vom AC Mailand hütet. Und nach Top-Leistungen als kommende Nummer 1 auch im Nationalteam gilt.

Lopez kam 2014 als Stammkeeper von Real Madrid zu den Rossoneri und war dort zunächst auch die Nummer eins. Doch in der Spielzeit 2015/16 patzte der Spanier gleich in mehreren Spielen.

Also wurde er im Oktober 2015 abgelöst. Nicht ganz freiwillig natürlich. Entsprechend wechselte Lopez in der Saison 2016/17 zu Espanyol Barcelona, wo er in der Hinserie in 14 Spielen 11 Gegentore kassierte. Lopez ist 34 Jahre alt. Ob seine Karriere nochmals Fahrt aufnimmt, ist zweifelhaft.

Typ: Nummer 2 bei einem Spitzenklub, Nummer 1 in der Provinz – Mehr nicht
Zwar hatte Rodrigo Palacio während seiner Zeit bei Inter Mailand immer wieder mit Verletzungen zu kämpfen, dennoch gehörte der Stürmer zu den torgefährlichsten Spielern.

Seit dem Jahr 2016 tut sich der Argentinier allerdings schwer mit dem Abschluss. Und auch seine Form allgemein lässt zu wünschen übrig. Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander.

Auch seine Spielminuten haben deutlich abgenommen. Und dieses, obwohl der Argentinier einer der Großverdiener im Kader der Mailänder ist und eigentlich einer der Leader sein sollte.

10 Spiele und 1 Tor in der Hinrunde 2016/17 zeigen, dass die Karriere des Stürmers wohl nahezu beendet ist. Und so groß und erfolgreich bzw. gut, wie er gemacht wurde, war der Stürmer nie. Zwischen Gehalt und Leistung klaffte immer eine Lücke. Deshalb gehört er für uns auf die Liste.

Typ: Auf nach ChinaJoe Hart ist seit Jahren Englands Nummer eins. Beim Spitzenclub Manchester City war der Keeper seit seinem Wechsel 2006 einer der beständigsten Profis und entwickelte sich zu einem der besten Torhüter in der Premier League.

Aber das ist natürlich kein internationaler Qualitätsbeweis. Denn Hart ist, wie viele andere englische Torhüter auch, immer wieder für einen Fehler gut. Vor allem wenn es in Spielen wie im Sommer 2016 gegen Island um die Wurst geht.

Deshalb wollte Pep ihn ja auch nicht. Und es ging nach Italien. Aber natürlich nicht zu einem Spitzenverein sondern zum FC Turin in die eher unteren Regionen der Serie A. Dort kassierte Hart 23 Gegentore in 17 Spielen. 5 Mal spielte der Engländer zu Null. Pep wird froh sein, einen anderen Torhüter im Kasten von ManCity zu haben.

Iceland is calling Typ: In jeder anderen europäischen Nationalmannschaft der Spitzenklasse wäre er nur Ersatz. Joe Hart reiht sich nahtlos in die Liste englischer Chaoskeeper ein.Jordon Ibe absolvierte 2014/15 nach zwei Leihjahren seine erste richtige Saison bei Liverpool und zeigte besonders im Dribbling gute Ansätze.

Doch konstante Leistungen waren bei dem 7 Millionen Mann Fehlanzeige. Ibe schwächelt als Rechtsaußen in der Rückwärtsbewegung und ist für seine Position ein schwacher Vorlagengeber.

Deshalb musste auch er in die englische Provinz und versucht nun sein Glück beim AFC Bornemouth. Dort traf er in der Hinrunde der Saison 2016/7 aber kein einziges Mal ins Tor. Das spricht nicht gerade für ein Leistungscomeback.Noch vor nicht allzu langer Zeit war Mohamed Salah sehr gefragt. 2014 holte ihn Chelsea nach England, wo der Rechtsaußen als Stammspieler eingeplant war.

Doch nach wenigen Einsätzen war für den Ägypter dort wieder Schluss. Die Folge: er wurde für 15 Millionen Euro zum AS Rom abgeschoben. Und das war kein schlechter Move.

Bei den Italienern ist Salah Stammspieler, zeigt aber Schwankungen in seinen Leistungen. Und in den wichtigen Spielen verschwindet er gerne schon mal.

Dennoch kam er in 21 Spielen auf 9 Tore und 6 Torvorlagen. Das ist eine gute Quote. Und der Start in eine Weltkarriere. Mittlerweile spielt Mo salah beim FC Liverpool und gehört zu den 5 besten Stürmern der Welt.

Typ: Er gehört nicht in dire Liste, da hat sich der Redakteur geirrt (Addendum Oktober 2019Der erste BVB-Flop in der Liste der überbewerteten Spieler ist Ciro Immobile. Als Torschützenkönig in Italien kam Ciro Immobile 2014 nach Dortmund.

Dort verlor der Stürmer scheinbar seinen Torriecher und wurde zwischen mehreren Vereinen hin und her geschoben. Weder beim BVB noch in Spanien wollte es klappen. Totalausfall und dazu noch unglücklich kommunizierend.

Und wer es international weder in Deutschland noch in Spanien schafft, der ist eben kein ganz Großer. Und wird wohl auch nie einer.

Immobile ist ohne Frage talentiert. Mal sehen, ob die Heimat ihm nach der Rückkehr wieder gut tut.Bei Lazio Rom schoss er jedenfalls 9 Tore in 18 Spielen in der Hinrunde 2016/17. Dazu kommen 2 Torvorlagen. Über diese Bilanz hätte sich der BVB gefreut.

Typ: Diva
Für rund 14 Millionen Euro holte Arsenal 2011 den damals 17-Jährigen Stürmer. Seinem Spitznamen „the Ox“, der Ochse, wird er bisher nur vom Aussehen her gerecht.

Denn die Leistungen von Oxlade-Chamberlain lassen zu wünschen übrig. Zudem ist der Engländer auch häufig verletzt, wirklich eingeschlagen hat er aber auch bei seinen Einsätzen noch nicht.

Typ: Zu früh gehyped, nie was gewordenWayne Rooney gehört zu den besten englischen Stürmern überhaupt. Dank seiner Leistungen und Fähigkeiten hat Manchester United so einige Titel gewonnen.

Doch spätestens seit der Saison 2015/16 ist Rooneys Motor ins Stocken geraten. So gut wie die Top-Spieler auf der Welt ist er einfach nicht. In wichtigen Spielen versagt er. Und in Punkto Technik und genialische Momente kann er an CR7, Messi, etc. nicht heranreichen. Deswegen muss er ja auch zurück nach Everton.

Aber weil es halt keine richtigen englischen Weltklassespieler gibt und die Insulaner auch ihre heimischen Superstars haben wollen, wurde er eben gehyped. Dennoch spielte er nie in der gleichen Qualitätsklasse wie MSN, CR7, Bale, etc. Und wurde gehyped und überbewertet.

Typ: In einer Liga mit MSN, CR7, Bale, Lewy – Niemals, auch nicht zu seinen Top-Zeiten.In der Saison 2014/15 war Eden Hazard noch der beste Spieler der Premier League Saison. Sensationelle Dribblings, traumhafte Vorlagen und ständige Torgefahr zeichneten den Belgier aus. Dann kam die große Krise. Und viel blieb nicht übrig von der Klasse.

Mehr als eine Handvoll Assists brachte der Mann mit dem Marktwert von immer noch 70 Millionen Euro in der Saison 2015/16 nicht zu Stande.

Selbst der Trainerwechsel bei den Blues half nichts. Doch bei der EURO 2016 zeigte er gute Leistungen. Und in der Saison 2016/17 landeten die Blues ja ganz oben in der Tabelle. Auch und gerade wegen Eden Hazard. Von wegen Chelsea hat den falschen Hazard verkauft.

Mit 9 Toren und 3 Vorlagen in der Hinrunde 2016/17 hat der belgische Superstar schon jetzt deutlich mehr Treffer auf dem Konto als in der kompletten vergangenen Saison. Aber in einer Kategorie mit Messi und CR7 spielt er einfach nicht.

Typ: Chelsea und Mourinho Opfer, aber jetzt ist es viel besserBereits zum Ende der Saison 2014/15 und auch in der Spielzeit 2015/16 wirkte der spanische Mittelfeldtechniker wie eine Art Geist im Spiel der Blues.

Fabregas machte weniger mit Leistungen auf sich aufmerksam als vielmehr mit positiven Worten über den gefeuerten Trainer Mourinho.

Und auch wenn es bei den Blues in der Saison 2016/17 mehr als gut lief, Fabregas ist die kolportierte Ablösesumme von 50 Millionen Euro selten wert.

Besonders sein Passspiel hat gelitten, weil die Gegner ihn früher unter Druck setzen. Dennoch – Fabregas kam in der Hinrunde 2016/17 auf 13 Einsätze, 3 Tore und 6 Vorlagen.

Sein Marktwert liegt bei 45 Millionen Euro. Aber so gut wie Spieler mit einem vergleichbaren Marktwert (Rakitic, Vidal, etc.) spielt er nicht.

Typ: Ihm fehlen die Cojones, zu teuerIm Sommer 2015 holte Atletico Madrid Stürmer Jackson Martinez für 35 Millionen Euro aus Porto. Jenen Martinez, der auch bei sämtlichen anderen Top-Klubs auf dem Zettel stand.

Doch der Kolumbianer entwickelte sich zum Flop, schoss nur drei Tore in 22 Spielen und wechselte im Februar 2016 nach China. Für viele ein Zeichen des mangelnden Ehrgeizes.

Typ: Gierig So jemand passt dann auch nicht zum Leidenschaftsmonster Atletico Madrid.
Das größte Problem von Daniel Sturridge ist seine Verletzungsanfälligkeit. Das war bei Chelsea so und gilt auch für seinen aktuellen Club Liverpool.

Gesund ist der Engländer einer der guten Stürmer in der Premier League und bringt jede Abwehr zum Zittern.

Dennoch ist er überbewertet, vergleicht man die geschätzte aktuelle Ablösesumme für Sturrdige mit der von anderen Spielern in Europa.

Doch seine ständigen Ausfälle werfen Sturridge immer wieder zurück. Zur Europameisterschaft 2016 war Sturridge mal wieder fit, am frühen Aus der Engländer änderte das jedoch nichts.

In der Hinrunde der Saison 2016/17 kam er immerhin auf 12 Spiele und schoss dabei wettbewerbsübergreifend 6 Tore. Dazu kamen 2 Vorlagen.

Typ: Zartbesaiteter Wackelkandidat

Dennoch gehörte zumindest ein englischer Verein zu denen, der die meisten Kicker für Frankreich abstellte.Mit Leicester City stellte Jamie Vardy die Premier League auf den Kopf und der Stürmer spielte 2015/16 die Saison seines Lebens. Wirklich eindrucksvoll. 

Bei Toren und Vorlagen gehörte er zu den absoluten Top-Shots der Premier League.Vardy und Mahrez sorgten maßgeblich dafür, dass Leicester CIty die größte Sensation im englischen Fußball seit langer Zeit schaffte.In der Saison 2016/17 stockt es aber auch bei Vardy. Leicester spielt in der Premier League schlecht, in der Champions League gut. Entsprechend stehen beim Goalgetter 6 Tore und  4 Vorlagen bei 24 Spielen in der Hinserie 2016/17 zu Buche.

Das geht besser. So gut wie er gemacht wurde, ist er erst, wenn er das Niveau aus der vergangenen Saison mal 3 oder 4 Spielzeiten hält.

Typ: Man weiß es nicht.Seine Dribblings und Torgefahr erfreuten 2012/13 den AC Mailand. Viele Topvereine standen daraufhin Schlange bei Stephan El Shaarawy. Doch mittlerweile überzeugt der Stürmer seltener. Zuletzt verliehen die Rossoneri den ewigen High Potential erst an Monaco, dann an den AS Rom.

Dort findet er langsam zurück in die Spur. Dennoch ist bei El Shaarawy noch eine Menge Potenzial nach oben.

Und gemessen an dem Hype, der um ihn gemacht wurde, sind auch die aktuellen Leistungen eher mäßig. Deshalb kommt er auf die Liste.

Typ: Das kann noch was werdenSo richtig überzeugt hat Andre Schürrle nur in Mainz und mit Abstrichen in Leverkusen.

Sowohl auf der Insel als auch in Wolfsburg und Dortmund waren seine Leistungen bisher eher mittelmäßig.

Gemessen an den Ablösesummen, die für den Blondschopf schon bezahlt wurden, sind seine Leistungen doch eher mau.

Da bleibt die eine Vorlage im Sommer 2014 als Highlight. Aber die ist ja auch für die Ewigkeit.In seiner Debütsaison beim AC Mailand 2014/15 erkämpfte sich Keisuke Honda einen Stammplatz und überzeugte mit starken Leistungen. In der Spielzeit 2015/16 ist der Japaner jedoch eingebrochen und kommt nicht über die Rolle als Ersatzspieler hinaus.

Zu ungefährlich vor dem Tor und defensiv zu schwach präsentierte Honda sich bei den Auftritten.

Typ: One Season Wonder auf dem Weg nach Asien


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