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Top oder Flop? Amine Harit lässt Schalke 04 „fast verzweifeln“

Amine Harit entwickelt sich beim FC Schalke 04 immer mehr zum Sorgenkind. Und das obwohl er eigentlich zu den begabtesten Spieler gehört…

Harit, Schalke

Eine Achterbahnfahrt, ein Zick-Zack-Kurs, ein Auf und Ab – Amine Harit hält mit seinen Leistungsschwankungen den FC Schalke 04 auf Trab.

Wurde der 23-Jährige in der letzten Saison noch als Top-Torjäger gefeiert, kommt er aktuell nicht über die Rolle des Mitläufers hinaus.
Dabei hat Harit ein unglaubliches Potential und zählt zu den begabtesten Spielern in Königsblau.

Für 8 Millionen Euro kam der Marokkaner 2017 aus Nantes nach Gelsenkirchen und feierte mit zwei Tore und sechs Vorlagen einen grandiosen Einstand in der Hinrunde. Auch durch ihn wurde Schalke am Ende Vizemeister.
Doch nach einem Verkehrsunfall mit Todesfolge, an dem Harit im Juni 2018 in seiner marokkanischen Heimat beteiligt ist, verliert er den roten Faden – auch auf dem Platz.
Ex-Trainer David Wagner schafft es den Youngster im Herbst 2019 wieder auf die richtige Bahn zu lenken – Harit wird mit einer Leistungsexplosion und Vertragsverlängerung bis 2024 belohnt.

Doch der Schalker Rückrunden-Sturzflug färbt auch auf Harit ab, der seinem Potential seitdem wieder hinterherläuft.

Sechs Pflichtspiele absolvierte der Mittelfeldspieler in der laufenden Saison für S04 und trug nur eine einzige Vorlage gegen Stuttgart bei.

Somit ist Harit, der Schalke im letzten Sommer gerne verlassen hätte, nicht mehr, als eine weitere Enttäuschung im schwächelnden Kader des abstiegsgefährdeten Traditionsklubs.

Auf die Anweisungen von Neu-Trainer Manuel Baum geht das Sorgenkind nicht ein.
Nach Informationen der Bild-Zeitung seien der Chefcoach und seine Betreuer beim 2:2 in Mainz an Harit „fast verzweifelt“, weil dieser die taktischen Anweisungen des Trainers nicht umsetzte.

Die Quittung erhielt der marokkanische Nationalspieler mit seiner Auswechslung nach 71 Minuten.

Vor diesem Hintergrund werden neue Wechselgerüchte vor der Winter-Transferperiode nicht verwunderlich sein. Ob ein Abgang des 20-Millionen-Manns mit der gezackten Leistungskurve für Schalke am Ende ein Gewinn oder Verlust sein wird, ist offen.


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