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Entlassung! Arminia feuert Neuhaus, Nachfolger schon fix?

Arminia Bielefeld hat sich von Cheftrainer Uwe Neuhaus getrennt. Zwei Kandidaten werden bereits als potenzielle Nachfolger gehandelt …

Arminia Bielefeld hat sich laut Medienberichten von seinem Cheftrainer getrennt …

Aufstiegscoach Uwe Neuhaus ist nicht länger Trainer der Arminia Bielefeld, berichtet der Kicker und das Westfalenblatt.

Die Unruhe, die sein Abschied verursacht, kommt im Abstiegskampf zur ungünstigsten Zeit. Währenddessen brodelt die Gerüchteküche bereits mit potenziellen Nachfolgern.

Dem Helden des Aufstiegs wird im Abstiegskampf offenbar nicht mehr vertraut.

Die Entscheidung wurde, laut Kicker, am Montagvormittag in einer gemeinsamen Sitzung von Geschäftsführung und Aufsichtsrat gefällt. Die Entlassung des 61-Jährigen ist eine Reaktion auf die Abwärtsspirale der Arminia – und kommt doch völlig unerwartet.

„Es ist unsere Aufgabe, mit der Situation verantwortungsvoll und im Sinne des Klubs umzugehen“, sagte Geschäftsführer Samir Arabi noch nach der 0:3-Niederlage gegen Borussia Dortmund. „Geschäftsführung und Gremien werden gemeinsam analysieren und bewerten.“

Bielefeld ist als Tabellen-16., mit einem Punkt aus fünf Spielen, das schwächste Team der Rückrunde und kassierte jeweils mindestens drei Gegentore. Nur das 3:3 gegen Rekordmeister Bayern München galt zuletzt als Lichtblick.

Die Abschiedsgerüchte von der Alm waren für Neuhaus selbst offenbar keine Neuigkeit. Die Diskussion um ihn habe „schon länger Fahrt aufgenommen. Das ist ja fast durchgängig so gewesen. Ich mache mir meine Gedanken ausschließlich über die Trainingsarbeit“, stellte Neuhaus am Samstag in Dortmund klar.

Der Coach übernahm die Mannschaft im Dezember 2018 auf Platz 14 in der 2. Liga und führte sie innerhalb von eineinhalb Jahren zurück in die Bundesliga. Dass der Klassenerhalt schwer werden würde, betonte Arabi damals schon kurz nach dem umjubelten Aufstieg.

Zwei potenzielle Nachfolgekandidaten

Auch wenn Neuhaus‘ Abgang noch nicht offiziell bestätigt wurde, gibt es bereits Gerüchte um mögliche Nachfolgekandidaten. Mit Bruno Labbadia und Torsten Lieberknecht nennt das Westfalen Blatt gleich zwei Aspiranten auf die schon bald vakante Trainerposition.

Die beiden kolportierten Bewerben, bringen den Vorteil mit, dass sie aufgrund ihrer Vereinslosigkeit beide keine Ablöse kosten würden. Labbadia lenkte bis Mitte Januar die Geschicke bei Ligakonkurrent Hertha BSC und würde sogar noch etwas Stallgeruch mitbringen.

Als Spieler war der 55-Jährige schon selbst für die Ostwestfalen aktiv, weiß also, wo die Türen auf der Alm aufgehen. Lieberknecht wurde im November 2020 nach zwei Jahren beim MSV Duisburg entlassen.


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