FC Bayern setzt auf Boateng, BVB hofft auf Hummels-Einsatz


Top-Spiel BVB gegen FC Bayern steigt am Dienstag

Vor dem Top-Spiel gegen die Bayern bangt Borusssia Dortmund um den Einsatz von Mats Hummels. Der Innenverteidiger und Ex-Münchener hat aktuell noch Beschwerden an der Achillessehne. „Die hat er schon länger auch aus dem Training heraus. Aber wir hoffen, dass er am Dienstag wieder spielen kann“, erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Hummels musste beim VfL Wolfsburg (2:0) in der Halbzeit ausgewechselt werden.

Beim FC Bayern München hat sich derweil der 31 Jahre alte Jérôme Boateng wieder einen Stammplatz erkämpft, neben dem ohnehin gesetzten David Alaba. Dies bestätigte Trainer Hansi Flick und begründete: „Jérôme hat wieder Konstanz in seiner Leistung.“

Der Ex-Nationalspieler und gebürtige Berliner erhält aktuell den Vorzug gegenüber dem französischen Innenverteidiger Lucas Hernández, der immerhin rund 80 Millionen € Ablöse gekostet haben soll. Zwei Weltmeister im Kampf um einen Platz im Team, diese Sorgen möchte andere Vereine auch gern haben…

Vor dem in ganz Deutschland mit Spannung erwarteten Giganten-Duell hat der Rekordmeister aus München vier Punkte Vorsprung auf den Verfolger. Beide haben in den zwei Spielen nach dem Liga-Neustart sechs Punkte geholt. Die Titelrivalen treffen am Dienstag um 18.30 Uhr aufeinander, der BVB genießt Heimrecht.

Jerome Boateng vom FC Bayern. Foto: imago images / kolbert-press / Ulrich

Was Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin über 'seine' Geisterspiele denkt

Foto: imago images / Martin Hoffmann

Bundesliga-Schiedsrichter Deniz Aytekin plauderte im ZDF-Sportstudio über Spiele in der Corona-Zeit, die ganz ohne Zuschauer stattfinden. „Ich hatte beim Derby BVB-Schalke extrem niedrige Pulswerte. Mir hat das Gepusht-Werden von den Rängen komplett gefehlt“.

Es war sein zweiter Geisterspiel-Auftritt, zu dem er erst kurzfristig eingeteilt wurde. „Wir haben uns – genau wie die Spieler auch – auf alles gut vorbereitet und ebenfalls im Vorfeld zwei Testreihen absolviert“, so Aytekin.

Der 41-Jährige hatte zuvor bereits das erste Corona-Geisterspiel der Bundesliga-Historie geleitet, als Gladbach und Köln kurz vor der Zwangspause aufeinander trafen. Aytekin wurde so zitiert: „Ohne Zuschauer ist es für uns nicht einfacher und wirklich beängstigend. Irgendwie hat es mit Fußball nichts zu tun.“ Seit 2008 ist Deniz Aytekin Bundesliga-Schiedsrichter mit inzwischen 175 Einsätzen, zudem ein erfahrener FIFA-Referee.

Seine Prognose für die kommenden Liga-Wochen: „Ich glaube, dass sich alle Beteiligten an die neuen Bedingungen gewöhnen werden. Doch natürlich geht es letztlich sportlich um die Meisterschaft, um internationale Plätze, gegen den Abstieg. Deswegen denke ich, dass es umkämpfter wird und Mannschaften emotionaler agieren werden. Wir als Schiedsrichter sind auf jeden Fall gut vorbereitet.“

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Aarhus GF plant Geisterspiel mit Zoom-Konferenz und virtuellen Tribünen-Fans

Aarhus GF im Testspiel gegen den HSV im Juli 2019. Foto: imago images / Michael Schwarz

Beim Heimspiel von Borussia Mönchengladbach kamen am Samstag erstmals Pappaufsteller zum Einsatz. Statt echter Zuschauer konnten sich Fans im Stadion auf ihren Stammplätzen aufstellen lassen.

Für die geplanten Geisterspiele in Dänemark hat Erstligist Aarhus GF eine andere Idee. Der Klub will die Anhänger dann als große Zoom-Konferenz auf der Tribüne zeigen. Die berichtet fumsmagazin.de.

Die Aarhus-Fans könnten somit das Geisterspiel gegen den Lokalrivalen Randers FC über „Zoom“ aus der Perspektive „ihrer“ Kurve verfolgen. Gleichzeitig wären sie durch große Bildschirme auch sichtbar für die Kicker auf dem Rasen. Die Wiederaufnahme des dänischen Spielbetriebs ist aktuell für den 29. Mai geplant.

Kommunikationsleiter Peter Froulund erläutert auf der Vereins-Website: „Es ist in mehrerer Hinsicht ein historisches Spiel, unter anderem ist es die erste Partie seit langer Zeit. Wir feiern das mit einer historischen digitalen Initiative und sind stolz darauf, der erste Klub der Welt zu sein, der dies testet.“

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