Bayern-Boss mit Klartext: Darum passt Lionel Messi nicht nach München – Weltmeister Corona-positiv


Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: Darum ist Lionel Messi für uns kein Thema

Die Chance, Lionel Messi (33) ablösefrei vom FC Barcelona zu verpflichten, war bis Dienstag allenfalls ein fußballerisches Science-Fiction-Szenario. Nun will der Superstar „Barca“ offenbar zum Nulltarif verlassen – das schürt die Spekulationen.

Lionel Messi hat den FC Barcelona am Dienstag über seine Vertragsauflösung informiert und damit eine Lawine ins Rollen gebracht. Die Fan-Wut der „Cules“ richtete sich in Barcelona seitdem gegen Klubchef Josep Bartomeu (57) und Manchester City respektive Schwesterklub New York City wurden von spanisch sprachigen Medien als neue Klubs genannt. „Am wahrscheinlichsten dürfte ein Wechsel nach England sein“, glaubte man auch bei der Wiener Zeitung Die Presse (Donnerstag-Ausgabe), „in Manchester würde ihn Pep Guardiola, einst Förderer in Barcelona, mit offenen Armen empfangen.“

Messis Mega-Gehalt von geschätzten 35 Mio. Euro pro Jahr macht die Anzahl der Interessenten ohnehin überschaubar. Inter Mailand ist in der Verlosung, Man. City und Paris St.-Germain natürlich, die Geldschleuder aus Katar. Selten  bis nie genannt wird der FC Bayern München! Der frisch gebackene Champions-League-Sieger von 2020 würde schon allein deshalb kaum infrage kommen, weil die Bayern mit ihrer 8:2-Demontage im Viertelfinale am 14. August das Ende der vermeintlichen Muster-Ehe zwischen Messi und „Barca“ einleiteten.

Nein, dass sich der deutsche Rekordmeister mit Messi beschäftigt, wie BILD am Mittwoch voreilig berichtet hatte, kann wohl ausgeschlossen werden. Jedenfalls dann, wenn man Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (64), dem Mann für „Das offene Wort“ in München, Glauben schenkt. Der Bayern-Boss hat am Donnerstag in Klartext gemacht. Gegenüber der in Turin ansässigen Sportzeitung Tuttosport stellte Rummenigge klar: „Messi? Nein. Wir können keinen Spieler dieser Größenordnung bezahlen. Es ist nicht Teil unserer Politik und Philosophie.“

Rummenigge ist ob des wohl bevorstehenden Messi-Abschieds betrübt. „Ehrlich gesagt macht es mich ein wenig traurig zu hören, dass Messi Barça verlassen könnte“, so der ehemalige Italien-Profi, „Leo hat die Geschichte dieses Klubs geschrieben.“

FC Bayern München Lionel Messi
Beim FC Bayern München wird Lionel Messi auch in Zukunft nur auf der Videowand spielen... Foto: Imago Images / Ulmer

Top-News 2: Nächster Premier-League-Profi positiv – Weltmeister Paul Pogba in Quarantäne!

Paul Pogba Manchester United Europa League
Paul Pogba im Europa-League-Halbfinale mit Manchester United gegen den FC Sevilla. Foto: Imago Images / Poolfoto.

Corona und der englische Fußball? Es ist noch lange nicht ausgestanden! Der FC Chelsea hat am Donnerstag 4 Stars (u. a. Ex-BVB-Stürmer Christian Pulisic) in Quarantäne geschickt. Nun folgt Weltmeister Paul Pogba (27) von Manchester United in die freiwillige Isolation. Der Weltmeister war während eines Aufenthalts mit der französischen Fußball-Nationalmannschaft positiv auf COVID-19 getestet worden.

Die „Equipe Tricolore“ gab das Testergebnis des Weltmeisters von 2018 am Donnerstag bekannt. Damit ist klar, dass Pogba die beiden Länderspiele in der UEFA Nations League gegen Schweden und in Kroatien Anfang September verpassen wird. Für Pogba hat Frankreichs Weltmeister-Trainer Didier Deschamps (51) bereits Eduardo Camavinga (17) von Stade Rennes nachnominiert.

Wie BBC Sport am Donnerstagabend berichtet, könnte auch Pogbas Einsatz zum Premier-League-Start von Manchester United gegen Crystal Palace am 19. September in Old Trafford wackeln.

„Wir alle wünschen Paul eine schnelle Genesung auf dem Weg in die neue Saison“, sagte Didier Deschamps am Donnerstag, „unglücklicherweise hat er gestern ein positives Testergebnis gehabt, weshalb ich ihn aus der Kaderliste nehmen muss.“ Mit Paul Pogba musste Didier Deschamps bereits die 2. Kader-Änderung wegen Corona vornehmen. Zuvor hatte sich schon Tanguy Ndombele (23) von Tottenham Hotspur nach positivem Test abgemeldet.

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Top-News 3: Transfers – Eintracht Frankfurt leiht Nachwuchs-Stürmer Dejan Joveljic nach Österreich aus

Eintracht, Bayern 1995
Eintracht Frankfurt - Bayern München: Marek Penksa (li., Frankfurt) gegen Markus Babbel (Bayern). Copyright: imago images / Alfred Harder

Gladbach-Schreck Wolfsberger AC ist der neue Klub von Dejan Joveljic. Der 21-jährige Serbe von Eintracht Frankfurt wechselt auf Leihbasis zu dem österreichischen Bundesligisten, der im letzten Jahr Borussia Mönchengladbach mit 4:0 im Borussia Park in der Europa League blamiert hatte.

Die Wolfsberger werden Joveljic für die gesamte Saison 2020/2021 unter Vertrag nehmen. In Frankfurt hatte der Stürmer im Vorjahr nur in der Europa League glänzen können. Er traf beim 2:1-Auftakterfolg in der EL-Qualifikation beim FC Flora in Tallinn für die SGE. Es blieb sein einziger Pflichtspieltreffer für die Eintracht, in der Bundesliga kam er nur 4-mal zum Zuge.

Eintracht Frankfurt hatte Joveljic zum 1. Juli 2019 für 4 Millionen Euro Ablöse von Roter Stern Belgrad verpflichtet. Über seine Ankunft freut man sich in Wolfsberg. „Wir sind sehr glücklich, dass der Transfer geklappt hat. Natürlich ist dieser Transfer auch eine enorme Wertschätzung für den gesamten Verein, da wir nun wieder einen Spieler aus einer renommierten Liga zu uns ins Lavanttal holen haben können“, erklärte WAC-Trainer Ferdinand Feldhofer gegenüber der Wiener Kronen-Zeitung (Donnerstag).

Bei Eintracht Frankfurt will man das Sturm-Juwel trotz der Leihe nach Kärnten nicht aufgeben. „Dejan Joveljic bleibt für uns weiterhin einen Spieler, der Eintracht Frankfurt in der Zukunft verstärken kann“, sagte SGE-Manager Bruno Hübner, „für ihn und seine persönliche Entwicklung ist es aber wichtig, dass er jetzt Spielpraxis bekommt. Aufgrund der aktuellen Konkurrenzsituation bei uns im Angriff ist diese nicht garantiert.“

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