DFB-Pokal: Rekordmeister Bayern empfängt Frankfurt zum Halbfinale


Im Jahr 2018 standen sich der FC Bayern München und Eintracht Frankfurt im Endspiel des DFB-Pokals gegenüber, der Sieger kam damals aus Hessen – das wird heute voraussichtlich anders sein.

Heute Abend geht es erst einmal um den Einzug in eben dieses Finale in Berlin. Beide Mannschaften wollen am 4. Juli in die Hauptstadt reisen, doch die Chancen sind ungleich verteilt.
Dabei sah zunächst alles nach einem ausgeglichenen Halbfinalspiel aus:
Der FC Bayern München schnappte sich im letzten Jahr den DFB-Pokal, als er Gegner RB Leipzig mit 3:0 aus dem Olympiastadion fegte. Eben diese Leipziger warf die SGE in dieser Saison aus dem Wettbewerb.

Seit der Corona-Zwangspause hat sich bei den Hessen aber einiges verändert – und nicht unbedingt zum Positiven.
Für die Eintracht steht das Spiel des Jahres bevor!
Erst vor gut zwei Wochen gab es genau diese Begegnung bereits in der Bundesliga. Damals siegte der Rekordmeister souverän mit 5:2 und ist auch heute der klare Favorit. Bayern-Trainer Hansi Flick gibt sich bereits zuversichtlich: „Ich habe das Gefühl, die Mannschaft weiß auf den Punkt, was Sache ist. Sie ist in jedem Spiel zu hundert Prozent da.“
Was seine Mannschaft zusätzlich motivieren dürfte ist die Erinnerung an die die bittere 1:3-Niederlage gegen Frankfurt im Pokalfinale 2018.

In diesem Jahr hat die Eintracht allerdings nur eine geringe Chance, das Ticket für das Finale in Berlin zu lösen, dennoch folgt der Pokal ja bekanntlich seinen eigenen Gesetzen.

Trainer Adi Hütter hat bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Bis auf die wegen Verletzungen ausfallenden Goncalo Paciencia, Gelson Fernandes und dem rotgesperrten Filip Kostic sind alle Spieler einsetzbar. Im Tor wird selbstverständlich Kevin Trapp stehen, der einen guten Tag erwischen muss, um gegen die torgefährliche Offensive der Bayern bestehen zu können.

Anpfiff des Halbfinales in der Allianz Arena ist um 20:45 Uhr.

DFB-Pokal, Hütter, Flick
Adi Hütter vs. Hansi Flick! Bayern empfängt Frankfurt zum DFB-Pokal Halbfinale. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Schluss mit „Vizekusen“

Bayer Leverkusen
Gemeinsam zum Titel! Bayer will den Namen „Vizekusen“ endgültig ablegen und das DFB-Pokalfinale gewinnen. Copyright: imago images / Poolfoto

Zum insgesamt vierten Mal steht Bayer Leverkusen im Finale des DFB-Pokals und ist optimistisch, endlich die 27 Jahre dauernde Titel-Durststrecke beenden zu können.

„Man spielt Endspiele, um sie zu gewinnen“, stellte Trainer Peter Bosz klar, während Geschäftsführer Fernando Carro „eine große Chance auf einen Titel“ sieht.
Und auch die Spieler sind heiß auf das Finale: Kerem Demirbay, der die drei Tore gegen den 1. FC Saarbrücken im Halbfinale durch Moussa Diaby, Lucas Alario und Karim Bellarabi vorbereitete, hat Blut geleckt. In einem Spiel gehe es immer nur um „Kill“ sagte der zweimalige Nationalspieler: „Da geht es um alles. Das ist Krieg - nicht falsch verstehen - da gibt es nur Vollgas. Ich habe richtig Bock darauf. Und die Mannschaft auch.“

Am 4. Juli soll das Thema „Vizekusen“ nach acht zweiten Plätzen seit 1993 endlich zu den Akten gelegt werden, denn zu dem unglamourösen Titel haben die Leverkusener ein gespaltenes Verhältnis. Zuerst ärgerten sie sich über den Spott, am Ende ließ sich der Verein den Namen als Markenzeichen eintragen. Ein zweiter Platz sei schließlich besser als nichts, aber auch um den Lästerern den Wind aus den Segeln zu nehmen. Spätestens seit Carros Amtsantritt vor zwei Jahren steht das Wort aber wieder auf dem Index. Stattdessen soll nun endlich der Titel her.
Gegen wen die Werkself im Berliner Olympiastadion antreten muss, klärt sich heute Abend.

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Top News 3: In Spanien und Italien rollt der Ball wieder

Schon seit Wochen wird in Deutschland wieder professionell Fußball gespielt.
Nun steigen auch Spanien und Italien erneut in ihre Saisons ein.

In Spanien kehrt mit der Primera Division die zweite große Fußball-Liga Europas aus der Zwangspause zurück. Damit ist auch das Titelrennen zwischen dem FC Barcelona und Real Madrid wiedereröffnet. Unter strengen Hygiene-Vorschriften rollt ab Donnerstag der Ball, den Auftakt macht das Sevilla-Derby zwischen dem FC und Betis.

Auch in Italien fiebern Fußballfans dem Restart entgegen. Mit Spannung werden besonders die Halbfinal-Rückspiele zwischen Juventus Turin und dem AC Mailand sowie zwischen dem SSC Neapel und Inter Mailand am Freitag und Samstag erwartet. Nach dreimonatiger Unterbrechung gelten die Pokalspiele als Probelauf für den am 20. Juni geplanten Neustart der Serie A.

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