Transfer-Ticker: Doppel-Leihe? FC Bayern auf Mittelfeld-Jagd


Rekordmeister FC Bayern München sondiert derzeit den Transfermarkt nach einem neuen Mittelfeldmann.

Bei der Suche sollen nun zwei Franzosen in den Fokus des Bundesligisten gerückt sein.
Laut eines Berichts des französische Portals le10sport, sollen die Bayern ein Auge auf Tanguy Ndombélé und Tiémoué Bakayoko als mögliche Transferkandidaten geworfen haben.
Der Grund für das Interesse an den Mittelfeldspielern sind die voraussichtlichen Abgänge von Javi Martinez, Corentin Tolisso und Thiago Alcantara.

Dem Portal zufolge, ziehen die Bayern es wohl in Erwägung für einen neuen Mittelfeldmann ein ähnliches Paket zu schnüren, wie es in der Vergangenheit bereits für James Rodríguez, Philippe Coutinho oder Ivan Perisic getan wurde.

Alle drei Stars wurden auf Leihbasis mit Kaufoption vom FC Bayern verpflichtet. Bei Ndombélé, der aktuell für Tottenham Hotspur aufläuft und Bakayoko, der beim FC Chelsea unter Vertrag steht, würde nun offenbar ein ähnlicher Deal infrage kommen. Keiner der beiden Franzosen konnte seinen jeweiligen Klub bislang von sich überzeugen.

Im Falle einer Leihe, wäre es sogar denkbar, dass der FC Bayern beide Spieler an sich bindet.
Ein Statement des Klubs steht bislang noch aus.

Tanguy Ndombele, Tottenham
Tanguy Ndombele hat das Interesse des FC Bayern geweckt. Copyright: imago images / Sportimage

Werder Bremen: Interesse an Linzer Mittelfeldspieler

Peter Michorl, LASK
Peter Michorl könnte kommende Saison das Mittelfeld von Werder Bremen verstärken. Copyright: Imago images

Trotz einer enttäuschenden Saison des österreichischen LASK, konnten zahlreiche Spieler ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen.

Allen voran Peter Michorl, der bereits auf der Wunschliste des Hamburger SV stand, bevor sich der Aufstieg in die Bundesliga zerschlug. Nun kommt ausgerechnet der härteste Konkurrent des HSV mit ins Spiel: Werder Bremen.

Nachdem die Hanseaten den Klassenerhalt gegen den 1. FC Heidenheim verteidigten, bringen die OÖN, den Linzer Mittelfeld-Motor mit Werder in Verbindung.

Wie schon der HSV, sehen auch die Grün-Weißen Michorl als potentielle Verstärkung für die Bundesliga, aber nicht für die zweite Liga. Aus diesem Grund hat Bremen offenbar den Klassenerhalt abgewartet, bevor es transfertechnisch aktiv wurde.

Im Sky-Interview nach dem letzten Saisonspiel beteuerte Michorl allerdings weiterhin ein LASK-Spieler zu sein und sich erst in den nächsten Wochen mit Angeboten auseinandersetzen zu wollen. Nach dem geplatzten Wechsel an die Elbe, könnte die Weser nun eine realistische Alternative sein.

Bereits im letzten Sommer bestätigte Michorls Berater gegenüber SPOX, dass sein Spieler über eine Ausstiegsklausel im Vertrag verfügt. Die Höhe und Bedingungen jener Klausel sind allerdings unbekannt. Gegen einen Abgang des 25-Jährigen könnten sich die Linzer daher wohl nicht wehren, trotz eines Vertrages bis 2021.

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Borussia Dortmund: Schulz ohne Zukunft!

Schon seit mehreren Wochen verdichten sich die Anzeichen dafür, dass Nico Schulz Bundesligist Borussia Dortmund zeitnah verlassen wird.

Laut eines Berichts der Sport Bild, steht der Nationalspieler auf der Liste der Spieler, die den BVB verlassen sollen. Die Dortmunder planen offenbar ihre Ausgaben für den Kader von jährlich 150 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro zu senken. Daher dürften auch die Akteure gehen, die bis dato regelmäßig spielten oder häufig wichtige Alternativen waren. Neben Schulz zählen angeblich auch Manuel Akanji, Thomas Delaney und Mahmoud Dahoud zu den Streichkandidaten.

Schulz, dessen jüngerer Bruder Gian-Luca ab der kommenden Saison ebenfalls Profi ist und in der 3. Liga für den FC Hansa Rostock spielen wird, konnte seine Qualitäten bei den Schwarz-Gelben – auch verletzungsbedingt – wie wirklich unter Beweis stellen.
Der gebürtige Berliner setzte sich mit lediglich 18 Einsätzen und einem Tor nicht unter Trainer Lucien Favre durch.

Dabei wechselte der zehnfache deutsche Nationalspieler erst im Sommer 2019 für 25 Millionen Euro von der TSG 1899 Hoffenheim nach Westfalen.
Dennoch wollen ihm die Dortmunder keine Steine in den Weg gelegt, sofern sich ein Abnehmer für den pfeilschnellen Linksverteidiger finden sollte.

Wohin Schulz wechseln könnte ist unklar, wobei eine Rückkehr nach Hoffenheim als wahrscheinlich gilt.

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