Transfer-Ticker: Kauf statt Leihe? Bayern wollen Perisic behalten


Mit der Verpflichtung von Leroy Sané stehen dem FC Bayern München in der neuen Saison insgesamt drei Flügelstürmer zur Verfügung.

Neben Serge Gnabry und Kingsley Coman wünscht sich Cheftrainer Hans-Dieter Flick aber noch einen vierten Mann für die Position, der nach Informationen der Sport Bild Ivan Perisic sein soll.
Bis zum Ende des laufenden Champions-League-Turniers ist der 31-Jährige noch von Inter Mailand ausgeliehen.

Der Kroate, der seit August 2019 5 Millionen Euro Leihgebühr kostete, erzielte für den Rekordmeister acht Tore und trug zehn Vorlagen in 33 Pflichtspielen bei.
Mit dieser Leistung konnte er sich für weitere Einsätze empfehlen und stand unteranderem auch beim historischen 8:2-Sieg gegen den FC Barcelona auf dem Platz.
Flick plant mit Perisic und auch der Routinier soll mit einem Verbleib an der Säbener Straße liebäugeln.

Eine Einigung konnten die Münchner mit Inter, wo der frühere Dortmund-Profi noch einen Vertrag bis 2022 besitzt, bisher noch nicht erzielen.
Bei den Nerazzurri soll Perisic ein hohes Grundgehalt kassieren, das laut Sport Bild bei 11 Millionen Euro brutto liegen soll, hinzu kommt Inters Ablöseforderung in Höhe von 20 Millionen Euro – diese Umstände verhinderten eine Einigung in der Vergangenheit.

Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ist derweil einem Verbleib Perisics gegenüber positiv gestimmt: „Der Spieler gefällt mir sehr gut. Er hat eine hohe Effizienz, seine Statistiken sind sehr gut. Wann immer er spielt, macht er etwas Produktives. Ivan ist vielleicht nicht immer spektakulär, aber sehr zuverlässig,“ analysierte der Klubboss, vertagte aber die Entscheidung: „Wir wollen das Turnier in Ruhe weiterspielen und uns danach mit dem Thema noch einmal auseinandersetzen.“

Ivan Perisic, Bayern München
Fühlt sich pudelwohl! Ivan Perisic soll und will beim FC Bayern München bleiben! Copyright: Imago images

FC Schalke 04: Southampton bietet für McKennie

McKennie, Schalke
Der FC Southampton hat ein Angebot für Schalkes Weston McKennie abgegeben. Copyright: Imago images / Poolfoto

Premier Ligist FC Southampton mit dem früheren Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl ist angeblich ernsthaft an einer Verpflichtung von Schalke-Profi Weston McKennie interessiert.

Nach Informationen der Bild-Zeitung, soll der englische Klub bereit sein, 22 Millionen Euro für den 21-jährigen zu bezahlen und damit 2 Millionen Euro mehr, als dessen aktueller Marktwert.
Dem Bericht zufolge soll der Mittelfeldspieler dort den zu Tottenham Hotspur gewechselten Pierre-Emile Höjbjerg ersetzen.

Der Amerikaner, dessen Vertrag bei den Königsblauen noch bis 2024 läuft, war zuletzt auch mit Bundesliga-Konkurrent Hertha BSC in Verbindung gebracht worden. Verhandlungen zu diesem Transfer sind dem Vernehmen nach aber gescheitert, da den Hauptstädtern das Gesamtpaket – aus Ablöse und Gehaltsvorstellungen von insgesamt über 40 Millionen Euro – zu teuer war.

Zudem würde McKennie einen Wechsel nach England bevorzugen und die „Alte Dame“ nicht seine Wunschoption sein. In den vergangenen Wochen wurden neben dem FC Southampton auch Leicester City und die Wolverhampton Wanderers in die Gerüchteküche um den 21-Jährigen geworfen, doch das Werben der „Saints“ scheint sich nun zu konkretisieren. Als Mitbewerber nennt die Bild-Zeitung außerdem den FC Everton und FC Fulham.

Southampton habe mit seinem Gebot aber gute Aussichten auf Erfolg, da für Schalke 22 Millionen Euro „akzeptabel“ wären. Sollte jene Summe für McKennie fließen, würde das königsblaue Talent, hinter Manuel Neuer und vor Breel Embolo, zum fünftteuersten Abgang der Schalker Vereinsgeschichte aufsteigen.

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VfL Wolfsburg: Polnischer Torjäger wird erster Neuzugang

Wolfsburg, UEFA Europa League, Donetsk
Copyright: imago images / Ukrinform / Pavlo Bahmut

Offenbar wird Pole Bartosz Bialek der erste Neuzugang des VfL Wolfsburg in diesem Sommer.

Der 1,91 Meter große Stürmer, der in seiner Heimat bereits mit Robert Lewandowski verglichen wurde, kommt für rund 5 Millionen Euro Ablöse von Zaglebie Lubin in die Bundesliga.

Nach Informationen des Sportbuzzer, besteht Einigkeit sowohl zwischen dem Spieler und dem VfL als auch zwischen den beiden Klubs.
Aber: „Unterschrieben ist noch nichts", teilte VfL-Manager Jörg Schmadtke mit, ohne den bevorstehenden Transfer des 18-Jährigen weiter zu kommentieren.
Bialek soll währenddessen bereits seinen Medizincheck in Wolfsburg absolviert haben.

Durch sein junges Alter könnte der Torjäger in der U23 und sogar noch in der U19 spielen, ist in Wolfsburg aber für die Profis eingeplant. Im letzten Jahr feierte der aus Brzeg im Südwesten Polens stammende Angreifer kurz vor seinem 18. Geburtstag sein Debüt in der Ekstraklasa und erzielt dabei direkt ein Tor.
Seitdem kam der U19-Nationalspieler in 19 Partien auf neun Tore und vier Assists für Lubin.  Auch dank seiner Treffer schaffte der Verein in der Relegationsrunde der polnischen Liga souverän den Klassenerhalt.
Bialek wäre nicht der erste Spieler, der aus Lubin kommend in Deutschland durchstartet, denn auch Dortmunds Lukas Pisczek und der Ex-96- und Rostock-Stürmer Salwomir Majak gingen bereits den gleichen Weg.

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