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FC Bayern: Pavards Leistungsabfall sorgt für „Verwunderung“

Benjamin Pavard erlebt beim FC Bayern München aktuell ein Formtief und sorgt, nach seinen guten Leistungen zu Saisonbeginn, für Verwunderung.

FC Bayern: Pavards Leistungsabfall sorgt für „Verwunderung“

Benjamin Pavard wechselte im Sommer 2019 für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern München.

Damals mutmaßten Experten, dass der Franzose in Münchens Starensemble einem schwierigen Start gegenüberstehen würde. Überraschenderweise überzeugte der Verteidiger aber von Beginn an und avancierte auf Anhieb zur Stammkraft – doch nun bröckelt sein Status.

Trainer Hansi Flick verzichtete in den letzten Spielen 2020 gegen den VfL Wolfsburg (2:1) und Bayer Leverkusen (2:1) vollständig auf Pavard. Erst am letzten Spieltag der Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 (5:2) stand der Abwehrspieler wieder in der Startelf. Freudig war dieser Arbeitstag aber nicht, denn der 24-Jährige wurde bereits nach 45 Minuten durch Joshua Kimmich ersetzt.

 

Interne Verwunderung über Pavards Leistungsabfall

Nach Informationen der Bild-Zeitung, sei der FC Bayern “intern sehr über den Leistungsabfall des Rechtsverteidigers” verwundert.

Eine Vermutung, die durch die Worte des Cheftrainers nach dem Spiel gegen Mainz gestützt wird. „Wir haben über die Außen, gerade über die rechte Seite, nicht ganz so viele Situationen nach vorne gehabt, mit denen wir zufrieden waren. In der zweiten Halbzeit hat Joshua gezeigt, wie man den Außenverteidiger interpretiert”, urteilte Flick über Pavards Leistung.

Die Bild-Zeitung mutmaßt außerdem über die Gründe für die schwächelnde Leistung des 24-Jährigen. Angeblich sei Pavard nach seinem Bänderriss im linken Fuß Ende Juli 2020 zu früh auf den Rasen zurückgekehrt. Damals wollte er unbedingt am Champions-League-Finale in Lissabon teilnehmen und könnte diese Entscheidung nun bereuen.

Zu verwundert sollte man über die Leistungschwankungen des amtierenden Weltmeisters aber nicht sein. 2016 wechselte Pavard von OSC Lille zum VfB Stuttgart, stieg dort zur Stammkraft auf, gewann 2018 als Stammkraft mit Frankreich die Weltmeisterschaft und krönte seine erste Saison beim FC Bayern mit dem Triple.

Nach dieser Erfolgsflut ist eine schwächere Phase nicht ungewöhnlich.


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