Underdog trifft Favorit! Bergamo vs. PSG im Champions-League-Viertelfinale


Am heutigen Abend trifft Underdog Atalanta Bergamo im ersten Viertelfinale des Finalturniers der Champions League auf Favorit Paris Saint-Germain.

Bereits im März sicherten sich Bergamo und PSG das Ticket zum Viertelfinale. Die Italiener konnten sich dabei mit 4:1 und 4:3 gegen Valencia durchsetzen, während die Pariser Borussia Dortmund mit 1:2 und 2:0 ausschalteten.

Das Finalturnier der Champions League wird in diesem Jahr in einem neuen Modus ausgetragen: Die Viertel- und Halbfinals bestehen aus jeweils einem K.-o.-Duell. Zwei Stadien in Lissabon bilden die neutralen Austragungsorte.

Mit zwei Titeln meldete sich Paris äußerst erfolgreich aus der Corona-Pause zurück. Sowohl im französischen Pokal als auch im Ligapokal triumphierte das Team vom deutschen Coach Thomas Tuchel und absolvierte ein gelungenes Comeback auf der Pflichtspielbühne.
Leicht wird die Partie allerdings nicht, denn durch die Zwangspause musste der Erstligist um das Starensemble Neymar und Kylian Mbappé lange pausieren und hat nun möglicherweise ein Nachteil gegenüber Viertelfinal-Kontrahent Atalanta.

Bergamo-Trainer Gian Piero Gasperini spürt währenddessen die Unterstützung des gesamten Landes: “Ganz Italien spornt uns an. Das ist für uns wirklich wichtig. Atalanta ist jetzt zu einer Art italienischer Nationalelf aufgerückt, und wir hoffen, dass wir den Erwartungen gerecht werden”, teilte der Cheftrainer mit.

Als einzige italienische Mannschaft hat Atalanta das Finalturnier der Königsklasse in Lissabon erreicht, doch auch der Rest habe nicht enttäuscht: “Das Aus von Juventus hat uns überrascht. SSC Neapel hat Positives gegen den FC Barcelona geleistet”, urteilte Gasperini.

Trotz des starken Gegners sieht der Coach seine Mannschaft nicht gänzlich chancenlos: PSG ist eine großartige Mannschaft, die seit Jahren in Frankreich dominiert. Wir haben sehr schwere Gegner besiegt, und wir sind mit unseren Leistungen zufrieden”, analysierte er.

Gegen die Italiener ist der französische Meister mit seinem Staraufgebot dennoch klarer Favorit!

Das Spiel im Lissaboner Estadio da Luz wird um 21 Uhr angepfiffen.

Neymar, PSG
Ob Neymar und Co. in der Champions League wieder so jubeln können, wird sich gegen Atalanta Bergamo zeigen. Copyright: imago images / PanoramiC

Top News 2: Werner „blockte“ Teamkollegen

Werner, Nagelsmann, Leipzig
Julian Nagelsmann nimmt seinen Topscorer Timo Werner ein letztes Mal im Heimstadion in den Arm. Copyright: imago images / Poolfoto

Der Cheftrainer von RB Leipzig, Julian Nagelsmann, kann dem Abgang seines Stürmer-Juwels Timo Werner zum FC Chelsea auch etwas Positives abgewinnen.

„Timo war immer gesetzt, weil er immer getroffen hat. Auch wenn er vielleicht mal nicht so gut trainiert oder gespielt hat. Damit hat er natürlich andere im Team geblockt”, gestand der 33-Jährige gegenüber DAZN und Spox. “Und da geht es dann auch um Spielerkombinationen, weil es Paare gibt, die besser zusammenpassen,“ ergänzte der Erfolgstrainer.

Doch trotz seiner „Blockade“ von anderen Talenten, hätte Nagelsmann im kommenden Viertelfinale der Champions League gerne auf den Nationalstürmer gesetzt.
Gegen Atletico Madrid müssen die Roten Bullen nun ohne Werner, der in der Vorsaison 34 Tore in 45 Pflichtspielen erzielte, bestehen. “Timo Werner ist schon ein Verlust, denn er war hier der Star und hatte eine unglaubliche Präsenz in der Kabine”, fasst Nagelsmann den Abgang seines Leistungsträgers zusammem.

Werner entschied sich bewusst gegen einen Einsatz beim Finalturnier in Portugal, um sich schon jetzt auf den Neustart bei Chelsea vorzubereiten.

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Top News 3: Khedira wehrt sich gegen Abschiebung!

Der deutsche Ex-Weltmeister Sami Khedira wehrt sich offenbar gegen die drohende Auflösung seines noch bis 2021 laufenden Vertrags beim italienischen Meister Juventus Turin.

Nach Informationen der Zeitung Corriere della Sera gehört der ehemalige Stuttgarter zu den Spielern, die der Klub unter Führung des neuen Trainers Andrea Pirlo zeitnah loswerden möchte.

Im Gegensatz zu anderen Profis auf der Abschussliste wie Stürmer Gonzalo Higuain und dem Franzosen Blaise Matuidi soll Khedira der drohenden Vertragsauflösung aber noch nicht zugestimmt haben.
Zuletzt wurde der 33-Jährige immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen und absolvierte in der abgelaufenen Saison absolvierte nur 18 Pflichtspiele für Juventus.

Wie die Gazzetta dello Sport berichtete, steht auch Starstürmer Paulo Dybala vor einem Abschied von der Alten Dame. Der 26-jährige Argentinier soll für eine Verlängerung seines bis 2022 laufenden Vertrages eine Gehaltserhöhung auf über zehn Millionen Euro pro Jahr gefordert haben, was die Italiener angesichts der Corona-Krise als maßlos überzogen betrachten.

Nach dem frühen Aus gegen Olympique Lyon im Champions-League-Achtelfinale war in Italien bereits über einen möglichen Abgang von Superstar Cristiano Ronaldo spekuliert worden.
Bei so vielen Abschieden könnte Khedira somit zukünftig doch noch Chancen auf einen Verbleib haben.

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