Erster gegen Letzten! Aufstiegskandidat Bielefeld empfängt Schlusslicht Dresden


Im Nachholspiel des 28. Spieltages empfängt Spitzenreiter Arminia Bielefeld den Abstiegskandidaten der 2. Bundesliga Dynamo Dresden.

Besonders brisant ist, dass ausgerechnet Ex-Dresden-Coach Uwe Neuhaus die Sachsen heute an den Rand des Abstiegs bringen könnte, denn von 2015 bis 2018 hielt der 60-Jährige noch selbst die Zügel in Dresden in der Hand.

Grundsätzlich stellen sich vor dem Spiel also nur zwei Fragen:
1. Kann Arminia Bielefeld den Aufstieg heute schon klar machen?
2. Schafft Dynamo Dresden noch die Rettung?
Aktuell hat Bielefeld 58 Punkte auf dem Konto, die Dresdner sind mit 28 Zählern Tabellenletzter. Mehr Spannung ist kaum möglich!

„Wir wissen, dass immer was geht und dass wir konkurrenzfähig sind. Es ist eine Herausforderung und auch eine Chance, wieder einer großen Mannschaft ein Bein zu stellen und sie vor Aufgaben zu stellen“, teilte Dynamo-Trainer Markus Kauczinski vor der Nachholpartie mit.

Schlusslicht Dresden braucht dringend einen Sieg, um den Anschluss an den Relegationsrang wiederherzustellen. Dafür kann Kauczinski auf die zuletzt ausgefallenen Ondrej Petrak, Josef Husbauer und René Klingenburg setzen. Nicht aufgestellt werden hingegen Dzenis Burnic, Godsway Donyoh und Justin Löwe.

Währenddessen haben die Bielefelder offenbar den ersten Neuzugang für die kommende Saison – dann womöglich im deutschen Oberhaus – klargemacht: Toptalent Noel Niemann kommt übereinstimmenden Medienberichten zufolge ablösefrei vom TSV 1860 München, der in der 3. Liga aktuell noch im Aufstiegskampf steckt.

Eine offizielle Bestätigung des Transfers gibt es bisher aber noch von keiner Seite.
Helfen könnte der 20-Jährige beim heutigen Ligaspiel sowieso noch nicht.

Mit dem torlosen Unentschieden am Freitag beim SV Sandhausen hat Arminia die Chance verspielt, im heutigen Nachholspiel den Aufstieg schon perfekt zu machen. Nach der Niederlage des VfB Stuttgart ist Bielefeld mit einem heutigen Dreier gegen Dynamo der Sprung ins Oberhaus aber nur noch theoretisch zu nehmen.

Anstoß in der Schüco-Arena ist um 20.30 Uhr.

Der Kampf ist eröffnet! Dynamo will den Abstieg verhindern, Bielefeld den Aufstieg klar machen! Copyright: imago images / Picture Point LE

Top News 2: Trifft Hoffenheim bei Trainersuche ins SCHWARZe?

Schwarz, Hoffenheim
Ex-Mainz-Trainer Sandro Schwarz könnte der neue Trainer der TSG Hoffenheim werden. Copyright: imago images / Jan Huebner

Die TSG 1899 Hoffenheim hat auf der Suche nach einem neuen Trainer offenbar eine heiße Spur aufgenommen.

Laut Informationen der Bild-Zeitung, hat Ex-Mainz-Trainer Sandro Schwarz das Interesse der Kraichgauer geweckt. In dem 41-Jährigen sehen sie den idealen Nachfolger für den letzte Woche entlassenen Alfred Schreuder.

Schwarz steht für eine ähnlich offensive Spielweise wie Schreuder-Vorgänger Julian Nagelsmann und ist nach seiner Entlassung bei Mainz 05 im vergangenen November aktuell wieder motiviert einen Job in der Bundesliga anzunehmen. Dass der Coach die Mainzer trotz eines laufenden Vertrags verlassen musste, hatte ihn damals schwer enttäuscht, doch nun scheint er wieder im Angriffsmodus zu sein.

„Es geht jetzt nicht darum, einen Bewerbungs-Spruch abzuschicken. Die Situation ist klar: Natürlich fühle ich mich jetzt bereit, wieder eine neue Aufgabe anzutreten,“ gab Schwarz im SWR-Flutlicht bekannt und fügte hinzu, dass seine Aussage unabhängig von der Situation in Hoffenheim stünde. Ein klares Dementi klingt jedoch anders.

Hoffenheim würde grundsätzlich wunderbar zu Trainer Schwarz passen, denn vor Schreuders Verpflichtung liebäugelte die TSG mit einer Anstellung des heutigen Gladbach-Coaches Marco Rose. Der ist wiederum der beste Freund von Sandro Schwarz, so dass er für Hoffenheim eine ähnlich gute Wahl sein dürfte.

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Top News 3: Personalnot beim SC Freiburg

Streich, Freiburg
Copyright: imago images / Sportfoto Rudel

Vor dem Heimspiel gegen Hertha BSC am Dienstag hat Bundesligist SC Freiburg mit Personalproblemen zu kämpfen.

Die Baden bangen um den Einsatz von Nationalspieler Robin Koch, Lucas Höler und Lukas Kübler. Während Koch und Höler mit Rückenproblemen zu kämpfen haben, plagt sich Kübler mit Flüssigkeit im Knie herum, wie SC-Coach Christian Streich am Montag mitteilte. Kübler hatte erst Ende Mai nach einer fast achtmonatigen Verletzungspause infolge einer Knie-OP seine Rückkehr in die Mannschaft gefeiert. Nun fällt er offenbar erneut aus.

Eine mögliche Qualifikation für die Europa League ist bei den achtplatzierten Freiburgern aktuell noch kein Thema, stellte Streich klar. “Wir reden nicht einmal in der Kabine darüber. Wir reden darüber, dass wir eine besonders gute Saison spielen können am Ende”, teilte der 55-Jährige mit, der sich über ein Einzug in den Europacup aber natürlich freuen würde: “Was glauben Sie, wie gern wir nach Litauen oder sonst irgendwohin fahren, um zu kicken. Weil da war ich nämlich 100-prozentig noch nie im Stadion.”

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