Transfer-Ticker: VfB-Stürmer zum BVB? Mislat eröffnet Poker


Dass Nicolás González den VfB Stuttgart verlassen möchte, ist kein Geheimnis mehr.
Auch an Interessenten mangelt es nicht, dafür aber an konkreten Angeboten.

Neben Hertha BSC soll auch Borussia Dortmund an dem 22-Jährigen interessiert sein.
In die Offensive ist das Bundesliga-Duo aber noch nicht gegangen, wie Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat gegenüber Sport1 bestätigte: „Wir haben bisher kein konkretes Zeichen aus Dortmund bekommen.“

Sollte die „richtige Einstiegssumme“ genannt werden, wären die Schwaben aber bereit sich „an einen Tisch“ zu setzen.

Die Forderung des VfB liegt bei rund 20 Millionen Euro, die für den BVB durchaus stemmbar wären, sollte sich Jadon Sancho doch noch in die Premier League verabschieden.

„Wenn ein internationaler Top-Klub wie Borussia Dortmund kommt, sind wir realistisch genug zu verstehen, dass der VfB derzeit nicht in der Position ist, um zu sagen, Nico müsse bleiben. Wenn es die am Ende für einen Verkauf notwendige Win-Win-Situation gibt, haben der Spieler und wir als Klub einen guten Job gemacht“, anaylsierte Mislat.

Auch im Ausland ist das Interesse an Stuttgarts Torjäger groß:
Dem Kicker zufolge zeigen mit Inter Mailand, dem AC Milan, der AS Rom, Lazio Rom, Samprdoria Genua, Atalanta Bergamo und der SSC Neapel gleich sieben Top-Klubs aus der Serie A Interesse am argentinischen Stürmer, außerdem soll Premier League-Aufsteiger Leeds United ein Auge auf Gonzalez geworfen haben.

„Das für uns Entscheidende ist, dass Nico bei uns noch drei Jahre Vertrag hat und keine Ausstiegsklausel. Das bedeutet nichts anderes, als dass es nur mit uns zusammen geht und wir am Ende bestimmen,“ stellte Mislat klar und eröffnet damit den Transfer-Poker.

Nicolas Gonzalez, VfB Stuttgart
Nicolas Gonzalez steht bei zahlreichen Vereinen auf dem Wunschzettel, unteranderem auch beim BVB! Copyright: imago images / Pressefoto Baumann

Borussia Mönchengladbach: Nicolas‘ Leih-Zukunft ungewiss

Moritz Nicolas, Union Berlin
Die Zukunft des von Gladbach an Union verliehenen Moritz Nicolas ist nach wie vor offen. Copyright: imago images / Eibner

Wie das Fachmagazin Kicker berichtet, könnte der von Borussia Mönchengladbach an Union Berlin ausgeliehene Torhüter Moritz Nicolas zum Zweitligisten VfL Osnabrück wechseln.

Die Rückhol-Klausel der Borussen ist währenddessen ausgelaufen, so dass die Berliner zustimmen müssten, sollte die bis 2021 vereinbarte Leihe vorzeitig enden sollen.

Sowohl die Fohlen als auch der 22-Jährige hatten sich von der Leihe in die Hauptstadt mehr versprochen. Kalkuliert wurde ähnlich viel Spielpraxis wie bei Florian Neuhaus der zu Fortuna Düsseldorf ging und Laszlo Bénes bei Holstein Kiel. Doch Union stieg in die Bundesliga auf und durchkreuzte die Pläne, da die Eisernen stattdessen auf den erfahrenen Rafael Gikiewicz setzten.
Erst im vorletzten Saisonspiel gegen die TSG Hoffenheim feierte Nicolas sein Bundesliga-Debüt und wurde trotz einer 0:4-Niederlage von allen Seiten gelobt.
Wichtig für den Torwart ist nun aber regelmäßige Spielpraxis, die bei Union trotz des Abgangs von Gikiewicz fraglich ist, da mit Andreas Luthe wieder ein erfahrener Mann geholt wurde.

Aus diesem Grund könnte Osnabrück für Nicolas eine passende Option sein.

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RB Leipzig: Spanisches Talent bietet sich für Wechsel an

Hannes Wolf (RB Leipzig), Fußball Saison 2019 / 2020, 1. Bundesliga
Foto: imago images / Christian Schroedter

Marc Roca ist offenbar an einem Wechsel nach Deutschland interessiert.

Nach Informationen von Sky, wurde der defensive Mittelfeldspieler von Espanyol Barcelona nun Bundesligist RB Leipzig angeboten. Im Voraus berichteten spanische Medien bereits, dass es die Roten Bullen waren, die sich nach dem 23-Jährigen erkundigt haben.

Wer auch immer den ersten Schritt machte, Interesse herrscht nun von beiden Seiten.
Laut dem deutschen Pay-TV-Sender würde Roca in Leipzig gerne mit seinem besten Kumpel Dani Olmo zusammen spielen, auch wenn eine Antwort der Sachsen bisher noch ausstünde. In Barcelona hat der Sechser noch einen gültigen Vertrag bis 2022.

In der Vergangenheit wurde der defensive Mittelfeldspieler, dessen Marktwert 16 Millionen Euro beträgt, auch schon mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht.

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