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Das sind die 22 besten Freistoß-Schützen der letzten 10 Jahre

Foto: Getty Images – Juan Arango – Der Göttliche

Zlatan Ibrahimovic, Cristiano Ronaldo und Lionel Messi – diese drei Spieler gelten gemeinhin als die derzeit besten Spieler der Welt. Doch wenn es um Elfmeter geht, sind sie schlecht. Und wenn es um Freistösse geht, dann sind sie  auch nicht besser (siehe Tabelle zum Schluss).Auch wenn sie regelmäßig ihr Glück versuchen. Dabei sind Tore nach Freistössen wichtig. Was wären Bayer Leverkusen oder Werder Bremen ohne die Freistoßtore von Hakan Calhanoglu oder Zlatko Juzunovic gewesen?

Und Borussia Mönchengladbach vermisst heute noch die genialischen Momente von Juan Arango, wenn der Ball ruht. Fast hätte das 1:0 von Xavi Alonso für die Bayern im Champions-League-Halbfinale gegen Atletico Madrid ja auch zum Weiterkommen gereicht. Wenn Thomas Müller vom Punkt getroffen hätte.

Egal. Einige Spieler sind wahre Free Kick Künstler und wir wollen die besten 22 besten Schützen der letzten 10 Jahre im internationalen Fußball vorstellen.

Wir halten uns dabei nicht strikt an die Statistik sondern wollen verschiedene Freistoß-Spezialitäten der Schützen herausstellen. Entsprechend ist die Liste natürlich subjektiv.Er war der Meister des ruhenden Balls: Juninho.

Der Brasilianer begann seine Karriere in seiner Heimat, ehe er 2001 zu Olympique Lyon wechselte. Dort machte sich der Mittelfeldspieler einen Namen als bester Freistoßschütze Europa. Denn bei Standardsituationen war er fast so zielsicher wie andere Profis vom Elfmeterpunkt.

44 seiner 100 Tore für Lyon markierte er per Freistoß.

Sogar in der brasilianischen Nationalmannschaft avancierte Juninho zum Schützen Nummer 1 und das, obwohl die Konkurrenz mit Spielern wie Ronaldinho, Roberto Carlos und Kaka nicht eben klein war. Viele aktuelle Schützen schauen sich noch heute Tricks und Feinheiten von Juninho ab.Der Spanier zeichnet sich nicht nur durch eine exzellente Passquote sondern auch durch gefährliche Freistöße aus.

In seinem neunten Spiel für den FC Bayern München erzielte er sein erstes Tor für den deutschen Rekordmeister und das – wie sollte es auch anders sein – per Freistoß. Seitdem tritt der Mittelfeldspieler regelmäßig an und das mit Erfolg, wie im Champions-League-Halbfinale gegen Atletico.

Vorher war Alonso bereits bei Liverpool und Real Madrid einer der Freistoßspezialisten. Eine besondere Spezialität – und deshalb schafft er es auf die Liste – sind seine Freistösse unter der hochspringenden Mauer hindurch.

In einem Interview gab er zu, sich einige Feinheiten von seinem ehemaligen Kollegen Cristiano Ronaldo abgeschaut zu haben. Warum eigentlich? denn der kann das ja gar nicht so gut….Von den Londoner Fans wird Chelseas Willian als Freistoß-Gott bezeichnet.

Der Brasilianer erzielte allein in der Saison 2015/16 schon fünf Freistoßtore. Bei der Champions-League-Partie gegen Dynamo Kiev war er mit seinem wunderschönen Treffer der Matchwinner für die Blues.

Willian hat eine sehr gute Freistoßtechnik. Er schießt alle Bälle mit der Innenseite, gibt ihnen so eine seitliche Rotation mit und hat zudem eine hohe Präzision. Der Brasilianer erzielte in 2015/16 sechs Tore per direktem Freistoß, vier davon in der Champions League. Für seine Kunstschüsse in der europäischen Königsklasse benötigte er gar nur fünf Versuche.

Wenn der Mittelfeldspieler so weiter macht, wird der Marktwert wohl nur wegen seiner Freistossqualitäten die Marke von 30 Millionen Euro übersteigen.Auch wenn Steven Gerrard ein Yesterday Man ist, so gehört er definitiv in die Liste der besten Freistoßschützen der Welt.

In der Saison 2015/16 wechselte der Engländer von FC Liverpool in die USA nach Los Angeles. In seinen 17 Jahren bei den Reds stellte Gerrard bis zum Schluss seine Freistoßqualitäten immer wieder unter Beweis und traf 9 Mal per Freistoss.

Seine größten Erfolge auf internationaler Ebene waren der Gewinn des UEFA-Pokals 2001 und der Champions League 2005 sowie in den heimischen Wettbewerben des FA-Cups (2001, 2006) und des Ligapokals (2001, 2003, 2012). Gerrard nahm zudem als englischer A-Nationalspieler (2000–2014) an drei Europameisterschaften (2000, 2004, 2012) und drei Weltmeisterschaften (2006, 2010, 2014) teil.

Seine besonderen Stärken liegen neben seiner Passsicherheit und Zweikampfstärke eben auch in der herausragenden Schusstechnik, wodurch ihm auch zahlreiche Treffer aus größerer Entfernung gelungen sind.Ball hinlegen, ein paar Schritte zurück, gespreizte Beine und ein konzentrierter Blick – richtig, es geht um Cristiano Ronaldo.

Doch eigentlich dürfte er in dieser Liste gar nicht auftauchen. Denn Ronaldo beherrscht zwar fast alles, seine Freistoßquote von 6,8 % ist schlecht.

Und das obwohl er per 30.04.2016 bereits 47 Freistosstore geschossen hat, darunter 28 für Real Madrid, 14 für Manchester United und 5 für Portugal.

Vielleicht liegt das aber nur daran, dass der Portugiese bei wirklich jedem Freistoß antritt. Sein Konkurrent Lionel Messi hat es übrigens bis zum Frühjahr 2016 nur auf 25 Tore gebracht. Aber Ronaldo sind die Statistiken vermutlich egal, er trifft ja eh wie er will.Der serbische Fußballprofi zeichnet sich vor allem durch seine Schusskraft aus. 

Aleksandar Kolarov begann seine Karriere beim serbischen Zweitligisten FK Čukarički, mit dem er 2004/05 auch erstklassig spielte. Anfang 2006 wechselte der Verteidiger zu OFK Belgrad, für den er fünf Tore in 38 Spielen erzielte. Im Sommer 2007 ging Kolarov in die italienische Serie A, wo er einen langfristigen Vertrag beim damaligen Champions League-Teilnehmer Lazio Rom unterschrieb. Bei Lazio kam er seitdem ebenfalls regelmäßig zum Einsatz. Im Sommer 2010 wechselte Kolarov für umgerechnet 22,7 Millionen Euro zu Manchester City.

In seiner Heimat wird der Verteidiger mit Siniša Mihajlović verglichen, der bis heute als einer der besten Freistoßschützen aller Zeiten im Fußball gilt.

Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg für Kolarov, aber vielleicht kommt ja noch das ein oder andere Tor dazu. Seinen Verein Manchester City würde das mit Sicherheit freuen.Vor seinen Freistößen haben die Gegner Angst. Doch Quatsch – völlig unbegründet.

Denn Messi hat wie Cristiano Ronaldo eine eher mäßige Quote und per 30.04.2016 nur 25 Tore per Freistoß erzielt.

Treffer nach Elfmetern und Freistössen gehören nicht grade zu den Stärken des Argentiniers.

Unbestritten jedoch sind seine herausragende Technik und seine Schusskraft. Aber wenn der Stürmer vom FC Barcelona mal per Freistoß trifft, dann richtig. Wie zuletzt im Ligaspiel gegen den FC Sevilla.Dass ein Freistoß auch nicht immer ganz fair ausgeführt werden muss, bewies der Franzose Yohan Cabaye 2013 im Zusammenspiel mit seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Steven Taylor.

Während Taylor den gegnerischen Torhüter mit einer tänzerischen Showeinlage ablenkte, verwandelte Cabaye seinen Schuss ohne Probleme.

Astrein war das nicht, aber sie führte zum gewünschten Erfolg. Auch ohne Mätzchen gilt der Mittelfeldspieler, der seit der Saison 2015/16 bei Crystal Palace unter Vertrag steht, als exzellenter Freistoss-Schütze. Acht mal traf er schon auf diesem Weg.

Cabaye besitzt eine große Spielübersicht und kann Bälle mithilfe seiner technischen Qualitäten gut verteilen. Er gilt zudem als exzellenter Elfmeterschütze.Yaya Touré hat für einen Mittelfeldspieler eine überdurchschnittlich hohe Trefferquote. Woran das liegt? An seinen Freistößen natürlich.

Er steht seit 2010 beim Premier-League-Verein Manchester City unter Vertrag. In den Jahren 2011 bis 2014 wurde er zu Afrikas Fußballer des Jahres gewählt und ist der erste Spieler, der diese Auszeichnung viermal in Folge gewann

Nach sechs Jahren bei den Citizens und 72 Toren in 260 Spielen wurde sein auslaufender Vertrag allerdings nicht verlängert.

Grund dafür sollen Differenzen zwischen ihm und dem zukünftigen Trainer Pep Guardiola sein.Europas bester Freistoß-Schütze ist Miralem Pjanic. Das sagt kein geringer als der Brasilianer Juninho und der muss es ja wissen, steht dieser Titel für viele doch eigentlich ihm zu.

Und nicht nur das, denn Pjanic und Juninho trainierten sogar zusammen bei Olympique Lyon. Kein Wunder, dass der aus Bosnien-Herzegowina stammende Profi seinen derzeitigen Verein AS Rom mit seinen Traumtoren nach Standardsituationen verzückt.

Fast Ein Drittel seiner Tore (14 von 49) schießt Pjanic per Freistoß.

Eines davon in der spektakulären Champions-League-Partie gegen Bayer Leverkusen. Bei diesen Qualitäten klopfen internationale Top Vereine wie der FC Bayern immer mal wieder an.Japans Nationalspieler Keisuke Honda zeichnet sich nicht nur durch hervorragende Torvorlagen aus, auch Freistöße gehören zu seinem Repertoire.

Honda traf bei der WM 2014 für sein Heimatland per Freistoß ins Tor.

Auch bei seinem damaligen Verein ZSKA Moskau sorgte er für viel Aufmerksamkeit. 2014 wechselte Honda zum AC Mailand, wo der Flügelstürmer nicht an seine damaligen Erfolge anknüpfen kann.

Aber das nächste sensationelle Freistoß-Tor lässt mit Sicherheit nicht lange auf sich warten, spätestens in der Nationalmannschaft.Bayern-Star und Freistoß-Experte – das ist David Alaba. 

Vor allem im Gedächtnis geblieben ist sein grandioser Treffer aus 35 Metern Entfernung im Bundesligaspiel gegen Stuttgart im Jahr 2015.

Als offensiver und defensiver Außenbahnspieler, Innenverteidiger, zentraler Mittelfeldspieler sowie „Zehner“ einsetzbar, gilt Alaba als einer der weltweit vielseitigsten Spieler. Seit der Saison 2014/15 wurde ihm auch mehrfach die Neuinterpretation der Position des Liberos zugeschrieben.

David Alaba stellte mehrere Rekorde auf: Er war mit 17 Jahren der bislang jüngste Nationalspieler Österreichssowie der jüngste Spieler des FC Bayern München, der im DFB-Pokal, der Champions League und der Bundesligazum Einsatz kam. Der Bundesliga-Rekord wurde am 13. April 2013 von Pierre Emile Højbjerg gebrochen. Im Dezember 2011 wurde er von den Trainern der österreichischen Bundesliga als bisher jüngster Spieler zu Österreichs Fußballer des Jahres gewählt.[36] In den Jahren 2012, 2013, 2014, 2015 und 2016 konnte er diese Auszeichnung erneut für sich entscheiden.[37] 2013 und 2014 wurde er zu Österreichs Sportler des Jahresgewählt.Der niederländische Nationalspieler Rafael van der Vaart war nicht nur bei der Nationalmannschaft für die Freistöße zuständig, sondern auch bei seinem ehemaligen Verein – dem Hamburger SV. Sechs von 66 Toren machte er per direktem Freistoß. 

So erzielte van der Vaart beispielweise das entscheidende Tor per Freistoß im DFB Pokal 2014 gegen Energie Cottbus. Bemerkenswert: bei seinem letzten Spiel im HSV-Dress in der Relegation 2015 überließ der Holländer seinem Vereinskollegen Marcelo Diaz den entscheiden Freistoß. Diaz traf und der HSV hielt die Klasse.

Der Wortwechsel damals: Diaz schnappte sich den Ball. Van der Vaart hat er dabei mit den Worten „Morgen, mein Freund, morgen“ („Tomorrow, my friend, tomorrow!“) weggeschickt.

“Ich habe keine Diskussion zugelassen“, erzählt Diaz und lacht. „Mein Selbstbewusstsein war auf dem Höhepunkt. Ich war mir hundertprozentig sicher: Den Ball verwandele ich.“ Schon als sich das Spielgerät hinter der Mauer senkte, drehte der 1,66 Meter große Mittelfeldstratege jubelnd ab. Van der Paart hätte ihn aber sicher auch gemacht…Er ist unverzichtbar für Borussia Dortmund und das nicht nur aufgrund seines spielerischen Könnens, sondern auch wegen seiner Freistoß-Qualitäten.

In fast jedem zweiten Spiel erzielt Marco Reus ein Tor und fünf davon per Freistoß. Gelernt hat er dabei bei einem Kollegen seines Ex-Vereins: Juan Arango.

Eines seiner schönsten schoss der Stürmer bei einem Ligaspiel gegen den VFL Wolfsburg 2013 als er den Ball in den Winkel schlenzte.

“In der Jugend hatte ich nie einen besonders harten Bums und habe mich kaum getraut, aus der Distanz zu schießen”, lacht der Nationalspieler. “Erst von der A-­Jugend an habe ich dann vieles ausprobiert und getestet. Es kommt ja auch nicht nur auf die Härte eines Schusses an.”Stimmt, denn obwohl Marcos Schüsse inzwischen auch mit dem nötigen Speed aufs Tor zuflattern – berühmt und gefürchtet sind sie wegen ihrer scheinbar nur für Marco selbst zu berechnenden Flugkurve.Mister Most Wanted bei Standardsituationen ist Wesley Sneijder.

Der holländische Nationalspieler ist bekannt für seine präzisen Weitschüsse und seine traumhaften Freistöße. Aus diesem Grund trägt der Mittelfeldspieler den Spitznamen „Sniper“.

Seit 2013 kickt Sneijder für Galatasaray Istanbul und macht auch dort seinem Namen als Spezialist für ruhende Bälle alle Ehre.

Fünf Mal knipste Sneijder schon direkt. 2010 machte er sogar mal zwei direkte Freistoßtore in einem Spiel, damals allerdings noch für Inter Mailand.2013 wechselte der dänische Nationalspieler Christian Eriksen in die Premier League zu den Tottenham Hotspurs.

Sein erstes Tor bei seinem Verein erzielte der Mittelfeldspieler natürlich per Freistoß. Nicht unüblich für Eriksen, denn auch er ist ein wahrer Experte auf dem Gebiet.

In der letzten Saison traf der 24-Jährige gleich dreimal direkt aufs Tor.

Mal abwarten was der Däne bei der kommenden Europameisterschaft so alles verzaubert. 2015/16 hat er bisher nämlich erst einmal per Freistoß getroffen.Sejad Salihovic ist ein bosnischer Fußballprofi und hat sich vor allem als Freistoßspezialist in der deutschen Bundesliga einen Namen gemacht.

17 mal jubelte er bereits nach einem Freistoß. Seit 2015 kickt der Mittelfeldspieler allerdings für den chinesischen Verein Guihou Renhe.

Sein allererstes Länderspieltor erzielte Salihovic natürlich per Freistoß.

Bei seinem Debüt in der Chinese Super League und feierte einen absoluten Traumeinstand. In der neunten Minute der Partie feuerte der Ex-Hoffenheimer natürlich einen Freistoß aus rund 35 Metern an die Unterkante der Latte, von wo das Geschoss über die Linie sprang.Aus den Freistoß-Treffern des Österreichers Zlatko Junuzovic könnte eine ganze Galerie erstellen werden.

Seit 2013 kickt der Mittelfeldspieler für Werder Bremen.ein Debüt in der deutschen Fußball-Bundesligagab er eine Woche später am 5. Februar im Auswärtsspiel des SV Werder beim SC Freiburg (2:2). Sein erstes Tor in der Bundesliga erzielte er am 23. September 2012 beim Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit dem Treffer zum 2:0. In den folgenden Jahren war er Leistungsträger bei den Bremern.

In der Saison 2014/15 erzielte Junuzovic sechs Tore und fünf davon per direktem Freistoß für die Hanseaten.

Er und Hakan Calhanoglu waren eine Zeit lang die erfolgreichsten Freistoß-Schützen der Bundesliga.Er hält den Freistoß-Tore-Rekord der Saison 2015/16.

Mit acht Treffern aus 33 Versuchen ist Hakan Calhanoglu einer der besten Schützen in Europa.

Der aus der Türkei stammende Mittelfeldspieler überwand übrigens schon alle drei deutschen Weltmeistertorhüter.

Für viele ist er das größte Freistoß-Talent der Welt. Vorbild – JuninhoDie Standardsituationen sind seine Spezialität. Andrea Pirlo verwandelte schon über 20 Mal einen Freistoß direkt.

In der Serie A hat nur Sinisa Mihajlovic mehr Freistoß-Tore erzielt. Auch für die italienische Nationalmannschaft übernimmt der „Architekt“ in der Regel alle Standardsituationen.

In seiner 2013 erschienen Biographie enthüllte Pirlo einige seiner Tricks.

Seine sehr gute Technik, Übersicht und Spielintelligenz werden als seine hervorstechendsten Stärken angesehen. Zudem macht er, vor allem bei Freistößen, häufig durch seine Schussstärke und -präzision auf sich aufmerksam. In der italienischen Nationalmannschaft übernimmt Pirlo in der Regel alle Eckbälle und Freistöße.

Der Mittelfeldspieler zeichnet sich vor allem auch dadurch aus, in wichtigen Spielen präsent zu sein und Tore vorzubereiten oder zu erzielen. Besonders Pirlos weite und präzise Pässe in den freien Raum sorgen stets für Gefahr. Dies spiegelt sich auch in seiner Statistik als Vorlagengeber wider.Und zum Schluss hin noch ein eher unbekannter Spieler: Daniel Wass.

Der dänische Nationalspieler steht seit 2015 beim spanischen Erstligisten Celta Vigo unter Vertrag.

Auf sich aufmerksam machte der Abwehrspieler vor allem als Scharfschütze des ruhenden Balls. Zehn seiner 41 Tore machte er direkt.

In seinem Heimatland wird er schon als neuer Mini-Juninho bezeichnet. Doch das ist alles nicht gegen den Mann mit dem Zauberhuf…Juan Arango gab sein Debüt für die Nationalelf Venezuelas am 27. Januar 1999 in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark.

Als Kapitän der venezolanischen Nationalmannschaft wurde er 2012 zum besten venezolanischen Fußballer aller Zeiten gewählt. Er nahm seit 1999 an jeder Copa América teil. Am 7. Juni 2013 erzielte Arango beim 1:1-Unentschieden im Qualifikationsspiel zur WM 2014 gegen Bolivien die zwischenzeitliche 1:0-Führung für Venezuela; mit nunmehr 118 Länderspielen und 22 Toren wurde Arango zeitgleich Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze seines Heimatlandes. Am 9. September 2015 gab er seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft bekannt.

Arango besticht vor allem durch seinen linken Fuß. Er ist in der Lage unglaublich harte, aber dennoch sehr präzise Schüsse oder hohe Bälle mit dem linken Fuß abzugeben. Neben mangelnder Defensivarbeit und Sprintschwäche gilt sein rechter Fuß im Spiel als unbrauchbar.

Arango selbst sagte, „dass mit dem rechten Fuß nichts ginge, absolut nichts. Den bräuchte er nur zum Einsteigen ins Auto, zum Gasgeben und zum Bremsen“. Marco Reus bezeichnet Juan Arango gerne als seinen Freistoß-Lehrmeister.


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