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Die 25 schlechtesten Transfers von Bayern München seit 1999/00

MUNICH, GERMANY - MAY 20: 1. BUNDESLIGA 99/00, Muenchen; FC BAYERN MUENCHEN - SV WEDER BREMEN 3:1; BAYERN MUENCHEN DEUTSCHER FUSSBALLMEISTER 2000; JUBEL Michael WIESINGER, Thomas LINKE, Patrik ANDERSSON/BAYERN

Der FC Bayern München machte in den letzten Jahren vieles richtig. Eine Menge Titel, volle Kassen und auch bei den Transfers lag der deutsche Rekordmeister weitestgehend richtig. Gar nicht so einfach also, die 25 schlechtesten Bayern München Transfers seit der Saison 1999/00 zu finden.

Der Verein ist unangefochten die Nummer 1 in Deutschland und gehört zu den besten 5 Vereinen in Europa. Vielleicht ist er der am besten gemanagte Fußballverein der Welt. Und wer es bei den Bayern schafft, der hat es in der Regel geschafft. Nach ganz oben. Das lockt natürlich Talente, Stars und Wanna Be Stars an, die den nächsten Schritt in der Karriere machen wollen. Doch das geht auch beim FC Bayern durchaus mal schief. Denn auch die Chefeinkäufer der Münchener bewiesen in der jüngeren Vergangenheit nicht immer ein glückliches Händchen. Ein relativ aktuelles Beispiel ist Medhi Benatia, der 2014 für eine Ablösesumme von 26 Millionen Euro aus Rom kam und schnell wieder nach Italien verschwand.

Doch es geht noch schlechter. Hier sind unsere Top 25 der schlechtesten Bayern München Transfers im 21. Jahrhundert. Wir definieren schlecht sowohl als absolute als auch als relative Größe. In der Aufstellung befinden sich daher Spieler, die einfach schlecht gespielt haben – Absolute Größe. Wir haben aber auch Spieler aufgeführt, die gemessen an ihrem Anspruch und den in sie gesetzten Erwartungen schlecht performten – Relative Größe.

Unsere Nummer 1 passt nicht ganz in die Systematik. Doch für uns ist er der größte Bayern Flop – die schlechteste Verpflichtung im 21. Jahrhundert. An das Ende des Posts haben wir zusätzlich zu den „dreadful 25“ noch 1 Spieler gestellt, der zum FC Bayern wechselte und dadurch seine Karriere nachhaltig beschädigte. Der Transfer gilt als die Geburtsstunde der strategischen „Gegnerschwächungskäufe“ des FC Bayern. Der FC Bayern ist ein Karriere-Katalysator. Entweder es geht dann schnell nach oben, oder nach unten.Mit dem Japaner wollten die Bayern Asien erschließen. Doch Usami blieb nur ein Jahr in München. Seine Spiele für die Profis lassen sich an einer Hand abzählen. Dann wurde er nach Hoffenheim abgeschoben. Sein erstes Pflichtspieltor für die erste Mannschaft des FC Bayern erzielte Usami am 26. Oktober 2011.

Und zwar beim 6:0-Sieg im Zweitrundenspiel um den DFB-Pokal gegen den FC Ingolstadt 04 mit dem Treffer zum Endstand in der 90. Minute. In der Champions League debütierte er am 7. Dezember 2011 im letzten Gruppenspiel bei der 0:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Manchester City mit einem neunminütigen Kurzeinsatz. Erstmals in der Startelf einer Bundesligapartie stand er am 21. April 2012 (32. Spieltag) beim 2:1-Sieg im Auswärtsspiel gegen Werder Bremen.

Zur Saison 2012/13 wechselte Usami auf Leihbasis zur TSG 1899 Hoffenheim. Wie beim FC Bayern München wurde auch beim Wechsel nach Hoffenheim eine Kaufoption vereinbart. Bei den Kraichgauern erzielte er sein erstes Bundesligator am 16. September 2012 (3. Spieltag) bei der 3:5-Niederlage im Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg mit dem Treffer zum 3:3 in der 76. Minute.

Nach Beendigung der Spielzeit 2012/13 endete auch der Aufenthalt in Deutschland für Usami, da die Hoffenheimer die Kaufoption nicht wahrgenommen hatten. Usami erzielte nach seiner Rückkehr für den im Jahr 2012 in die 2. Liga abgestiegenen Verein Gamba Osaka in 18 Ligaspielen 19 Tore und war so am Wiederaufstieg beteiligt. Zur Saison 2016/17 wurde er vom FC Augsburg verpflichtet, bei dem er einen bis zum 30. Juni 2020 gültigen Vertrag erhielt. Dort reüssierte er aber auch nicht. In der Saison 2017/18 ist er Ergänzungsspieler bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Bundesliga. Zu einem asiatischen Superstar wird er sich wohl nicht mehr entwickeln.[svc_carousel_layout car_autoplay=”yes” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post|categories:17077″ grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”MEHR LIGALIVE – DIE GEHEIMNISSE DER BUNDESLIGA-KLUBS” pbgcolor=”#eaeaea” car_navigation_color=”#21c11f”]Der Verteidiger kam aus der Bayern-Jugend und galt als großes Talent. Zeitweise war er sogar Stammspieler beim FC Bayern. Dann wurde er aussortiert und an Hertha BSC abgegeben.

Lell machte während seiner Karriere eher durch krawallige Aktionen außerhalb des Platzes und nicht durch sportliche Leistungen auf sich aufmerksam. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Karriere. Erst vor Kurzem machte er wieder Schlagzeilen, angeblich wurden Drogenreste in seiner Wohnung gefunden. In der Hinrunde der Saison 2009/10 hatte der neue Cheftrainer der Bayern, Louis van Gaal, keine Verwendung mehr für Lell, sodass der Verteidiger lediglich ein Spiel für die Drittligamannschaft bestreiten durfte. Das Spiel am 9. August 2009 (3. Spieltag) endete beim FC Carl Zeiss Jena mit einer 0:6-Niederlage und für Lell bereits in der 38. Minute – er erhielt die Rote Karte. Zur Saison 2010/11 wechselte Lell zum Bundesliga-Absteiger Hertha BSC. Sein Vertrag lief zunächst ein Jahr bis zum Ende der Saison. Mit dem sofortigen Wiederaufstieg der Berliner verlängerte sich dieser um zwei weitere Jahre bis 2013. Das Debüt für die Berliner gab Lell am 14. August 2010 in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal-Wettbewerbs beim 2:0-Auswärtssieg gegen den SC Pfullendorf.

Bei den Berlinern war er Stammspieler. Und spielte durchaus solide und erfolgreich. Im Januar 2012 verlängerte Lell seinen Vertrag um weitere drei Jahre bis Juli 2016. Nach den Vorfällen beim Relegations-Rücksspiel bei Fortuna Düsseldorf am 12. Mai 2012 wurde Lell wegen Beleidigung von Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Spielende vom DFB-Sportgericht für fünf Spiele gesperrt. Da jedoch der neue Trainer Jos Luhukay nicht mehr mit ihm plante, stand ein erneuter Wechsel an. Zur Saison 2012/13 wechselte Lell ablösefrei zum spanischen Erstligisten UD Levante. Sein Ligadebüt absolvierte er am 27. August 2012 (2. Spieltag) bei der 0:2-Niederlage im Auswärtsspiel gegen Real Valladolid.

Sein erstes Ligator erzielte er am 2. September 2012 (3. Spieltag) beim 3:2-Sieg im Heimspiel gegen Espanyol Barcelona mit dem Treffer zum 2:2 in der 56. Minute. Der Verein einigte sich im Januar 2014 mit Lell auf eine sofortige Vertragsauflösung. Lell schloss sich zur Spielzeit 2015/16 in der bayrischen Kreisklasse Zugspitze 2 dem TSV Weyarn an. Sein Debüt gab er am 3. Oktober 2015 (10. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen die SG Miesbach / ASV Miesbach, sein erstes Tor erzielte er am 11. Oktober 2015 (11. Spieltag) beim 3:1-Sieg im Heimspiel gegen die SF Egling. Nach 4 Spielen endete das Engagement von Lell beim TSV Weyarn im Frühjahr 2016.Coach Jürgen Klinsmann hatte einige Schnapsideen, als er bei den Bayern Trainer war. Eine betraf einen Spieler aus den USA. Klinsi war der Meinung, Landon Donovan aus den USA wäre für die Bayern eine Verstärkung. Nach gut zwei Monaten und einigen Kurzeinsätzen war für den amerikanischen Nationalspieler aber schon Schluss an der Säbener Straße.

Für den FC Bayern war Landon Donovan mit Sicherheit keine Verstärkung. Und für Donovan war der FC Bayern mit Sicherheit so ziemlich die schlechteste Fußballentscheidung seines Lebens. Denn außer bei den Bayern war der Amerikaner äußerst erfolgreich. Donovan ist mit 57 Treffern in 157 Länderspielen Rekordtorschütze der amerikanischen Nationalmannschaft.

Zudem bestritt er von allen Spielern des Kontinentalverbands CONCACAF die meisten Spiele im Gold Cup und erzielte dabei die meisten Tore. Donovan bestritt auch von allen US-Spielern die meisten WM-Spiele und erzielte die meisten WM-Tore für die USA. Im Januar 2015 wurde der MVP Award der Major League Soccer zu Donovans Ehren in Landon Donovan MVP Award getauft. Von einem Flop oder von einer nachhaltig beschädigten Karriere kann also keine Rede sein. Doch in München reüssierte der Amerikaner trotz Protektion von Jürgen Klinsmann einfach nicht.

In einer wenig erfolgreichen Mannschaft ohne klares spielerisches Konzept und starke Führung war das aber auch nicht einfach.Da der Ami aber als einer der besten US-Fußballer aller Zeiten gilt und in den USA massig Erfolge hatte, gehört er eindeutig in die Bayern-Flopkategorie 2.Gut, aber nicht gut genug für die “roten Riesen”.Danijel Pranjic (rechts) hielt sich immerhin drei Jahre in München. Warum ihn Louis van Gaal für satte 7,7 Millionen Euro an die Isar lotste, war den FCB-Fans nie so ganz klar. Spanien, Portugal, Griechenland: Das waren dann auch die nächsten Stationen des Kroaten nach seinem Abschied vom FC Bayern im Jahr 2012.

Nach drei Spielzeiten verließ Pranjic den FC Bayern München in Richtung Portugal und unterschrieb am 13. Juli beim Erstligisten Sporting Lissabon einen bis 30. Juni 2015 datierten Vertrag. Für diesen debütierte er in der Liga am 16. September 2012 (3. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen CS Maritimo. Im Januar 2013 wurde er dann bis zum Saisonende 2012/13 an den spanischen Erstligisten Celta Vigo verliehen, der sich zudem eine Kaufoption sicherte.

Am 30. August 2013 wurde bekannt, dass Pranjić und Sporting Lissabon in beiderseitigem Einvernehmen den noch bis zum 30. Juni 2015 laufenden Vertrag auflösten. Zur Saison 2013/14 wechselte er zum griechischen Erstligisten Panathinaikos Athen. Für diesen debütierte er am 15. September 2013 (4. Spieltag) beim 1:1-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Platanias Chanion bis zur 85. Minute.

Am 8. Dezember 2013 (14. Spieltag) gelangen ihm beim 4:0-Sieg im Auswärtsspiel gegen AEL Kallonis seine ersten beiden Ligatore.
Im September 2016 – während der laufenden Saison 2016/17 – verpflichtete ihn der slowenische Erstligist FC Koper. Also – solides internationales Mittelmaß, aber halt nichts für den FCB.Edson Braafheid war einer der größten Transferflops des FC Bayern in der Ära von Louis van Gaal. Der Holländer kam auf Ansinnen des Tulpengenerals und performte gleich so schlecht, dass LVG ihn schon nach einem halben Jahr an Celtic Glasgow weiterreichte. Nachdem er dort auch nicht reüssierte und nach München zurückkehrte, schmiss van Gaal ihn im Herbst 2010 während der Saison komplett raus. Höchststrafe – die Karriere war zunächst mal ruiniert.

Zumindest was die Ambitionen anbetraf, ganz nach vorne zu kommen. Die nächsten Stationen hießen denn auch Hoffenheim und Twente Enschede. Und Hoffenheim war ein ganz besonders negatives Kapitel für den Holländer. Am 27. Januar 2011 unterschrieb er einen Dreieinhalbjahresvertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim, die zwei Tage zuvor bereits seinen Nationalmannschaftskameraden und ehemaligen Schulfreund Ryan Babel verpflichtet hatte.

Sein Debüt am 5. Februar 2011 (21. Spieltag) – in der 74. Minute für Vedad Ibišević eingewechselt – endete nach einer Tätlichkeit gegen Christian Tiffert bereits fünf Minuten später; er wurde mit der Roten Karte des Spielfeldes verwiesen. Im Rahmen eines einvernehmlichen Leihgeschäfts auf Anfrage des FC Twente Enschede wechselte Braafheid am 31. August 2012 für eine Spielzeit bis 30. Juni 2013 in die Eredivisie, in der er immerhin 25-mal zum Einsatz kam.Zur  Saison 2013/14 kehrte Braafheid nach Hoffenheim zurück und wurde unter anderem mit Tim Wiese in die von Vereinsseite betitelte „Trainingsgruppe 2“ versetzt, die unabhängig vom übrigen Profikader trainierte.

Der „Trainingsgruppe 2“ haftet seither ein „legendärer“ Ruf an. Braafheid verließ den Verein mit Auslaufen des Vertrages mit Ablauf des 20. Juni  2014.Am 1. August 2014 verpflichtete Lazio Rom Braafheid. Am 14. September 2014 (2. Spieltag) debütierte er in der Serie A beim 3:0-Sieg im Heimspiel gegen AC Cesena von Beginn an. Sein Vertrag endete am 30. Juni 2016. Im August 2016 kehrte er zu seinem ehemaligen Verein FC Utrecht zurück. Zwischen 2014 und 2016 kam er auf nur 21 Spiele bei 0 Toren. Die Karriere war irgendwie hinüber. Auch wenn sie jetzt beim FC Utrecht in Holland ausklingt. Da läuft es aber einigermaßen gut.
Nachdem der Verteidiger 2004 von 1860 München zum FCB kam, legte er zunächst einen Blitzstart hin. Im Oktober gab er schon seit Debüt als Nationalspieler – gegen Brasilien. Doch ein Kreuzbandriss im November 2004 warf den Jungstar völlig aus der Bahn. Danach kam er nie wieder so richtig zurück. Es ist also nicht ganz fair, ihn hier aufzulisten. Aber schlecht spielte er schon.

Der am 3. November 2004 im Champions-League-Gruppenspiel gegen Juventus Turin erlittene Kreuzbandriss und weitere Verletzungen zwangen Görlitz zu einer fast zwei Jahre währenden Spielpause. Am 24. September 2006 (9. Spieltag) kehrte Görlitz für 79 Minuten, beim 1:1-Unentschieden des FC Bayern München II im Heimspiel gegen den Karlsruher SC II, zurück in den Spielbetrieb. Die Teilnahme am Dubai-Cup, einem Turnier zur Vorbereitung auf die Rückrunde, verschaffte Görlitz weitere Spielpraxis. Dabei erzielte er im Spiel um den dritten Platz beim 4:3-Sieg über Olympique Marseille den Siegtreffer in der 90. Minute und sein erstes Tor nach seiner Verletzungspause. Am 11. Februar 2007 (21. Spieltag) wurde Görlitz beim 1:0-Sieg im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld für Andreas Ottl in der 63. Minute eingewechselt und kehrte damit nach 830 Tagen in die Bundesliga zurück. Zur Saison 2007/08 wurde Görlitz über ein Leihgeschäft an den Bundesligaaufsteiger Karlsruher SC abgegeben. Am Ende dieser Spielzeit verständigten sich beide Vereine auf eine Verlängerung der Ausleihe um ein weiteres Jahr. In den beiden Spielzeiten, in denen Görlitz 49 Spiele bestritt, gehörte er zum Stamm.

Zur Saison 2009/10 kehrte Görlitz zum FC Bayern München zurück und fiel ab November aufgrund einer Fersenverletzung für den Rest der Hinrunde aus. Er kam in der gesamten Saison weder in der Bundesliga noch in der Champions League zum Einsatz und wurde im DFB-Pokal einmal eingewechselt; für die zweite Mannschaft bestritt er lediglich vier Drittligaspiele. Görlitz' auslaufender Vertrag wurde nicht verlängert, womit er den Verein verließ. Zur Saison 2010/11 wechselte er daraufhin zum Zweitligaaufsteiger FC Ingolstadt 04, bei dem er einen bis 2012 gültigen Vertrag unterschrieb, der im Mai 2012 um ein Jahr verlängert wurde. Am 13. August 2010 gab er in der 1. Hauptrunde um den DFB-Pokal, beim 2:0-Sieg im Heimspiel gegen den Karlsruher SC, sein Debüt für den FC Ingolstadt 04. Görlitz‘ Vertrag beim FC Ingolstadt 04 endete mit Saisonende 2012/13 und wurde nicht verlängert. Nach gut einem halben Jahr ohne Verein unterschrieb Görlitz im März 2014 einen Vertrag bei den San José Earthquakes in der nordamerikanischen Profiliga Major League Soccer. Sein Debüt gab er am 19. April 2014 (5. Spieltag) beim torlosen Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Colorado Rapids über 90 Minuten. Am Saisonende beendete er seine Karriere.

Nachdem Görlitz bereits an der U-16-Europameisterschaft 1999 in Tschechien und der U-17-Weltmeisterschaft 1999 in Neuseeland teilgenommen hatte, gab er am 29. August 2001 sein Debüt in der U-20-Nationalmannschaft beim 1:1-Unentschieden in der Schweiz. Es folgten die Spiele gegen die Auswahl der Niederlande (2:1; am 2. September, 1:2; am 12. November) und gegen die Auswahl Italiens (1:0; am 7. November, 1:4; am 5. Dezember) sowie sein letztes am 16. April 2002 bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl der Schweiz in Pfullendorf. Am 19. August 2003 gab er seinen Einstand in der U-21-Auswahl, die in Moskau mit 1:2 gegen die russische Auswahl verlor. Sein letztes Spiel bestritt er am 2. Juni 2004 in Mainz bei der 1:2-Niederlage gegen die Auswahl Portugals. Görlitz nahm an der U-21-Europameisterschaft 2004 in Deutschland teil und kam in den drei Gruppenspielen zum Einsatz.

Am 8. September 2004 debütierte er – mit der Einwechslung für Andreas Hinkel in der 87. Minute – in der A-Nationalmannschaft, die im Olympiastadion Berlin ein 1:1-Unentschieden im Test-Länderspiel gegen die „Seleção“ erzielte. Das Test-Länderspiel am 9. Oktober 2004 in Teheran, beim 2:0-Sieg gegen die Auswahl des Iran, war für ihn das zweite und zugleich letzte A-Länderspiel, aber das erste über 90 Minuten.Gab es mal eine Zeit, in der Philipp Lahm nicht gut genug für die Bayern erschien?  Ja – man glaubt es nicht. Aber das war in den Zeiten des dunklen Zeitalters des deutschen Fußballs, als massig viele Rumpelfüssler in der Nationalelf spielten.

Und die Bayern-Oberen trauten dem kleinen Nachwuchsspieler Philipp Lahm so um das Jahr 2002/03 eine Karriere in der Bundesliga nicht so recht zu (echt!). Also wurde 2003 der Jung-Nationalspieler Tobias Rau vom VfL Wolfsburg geholt. Lahm sollte gleichzeitig beim VfB in die Lehre gehen. Der FC Bayern suchte damals einen Nachfolger für den alternden Bixente Lizarazu als Linksverteidiger. Rau kam beim FCB bis 2005 nie über die Reservistenrolle hinaus.

Und schaut man sich die Stationen in der Karriere von Tobias Rau an, ist die Episode beim FC Bayern irgendwie ein Ausreißer nach oben – für Tobais Rau. Denn nach dem Intermezzo bei den Bayern war die Karriere auf Toplevel auch schon vorbei. Fortan ging es stetig bergab. In Ansätzen seine frühere Form erreichte Rau nur noch in Bielefeld unter Trainer Ernst Middendorp. Bis zum Ende seines Vertrages am 30. Juni 2009 absolvierte Rau immerhin 32 Erstliga-Spiele für die Arminia.

Am 6. Juli 2009 gab Rau bekannt, dass er seine Profikarriere beenden und ein Lehramtsstudium beginnen würde. Seit der Saison 2012/13 spielt er beim in Melle beheimateten und in der Kreisliga Osnabrück-Land Süd spielenden TV Neuenkirchen. Als Freizeitfußballer und ohne höheren Anspruch. Nach den Bayern kam nichts mehr. Und die Bayern-Oberen trauten Philipp Lahm die Nachfolge von Bixente Lizarazu nicht zu.Im Januar 2005 wechselte der dreimalige U-21-Nationalspieler zunächst auf Leihbasis zum Zweitligisten Alemannia Aachen, für den er am 24. Januar (18. Spieltag) bei der 0:1-Auswärtsniederlage gegen Eintracht Frankfurt erstmals eingesetzt wurde. 

In den 17 Rückrundenspielen kam er 15-mal zum Einsatz; neunmal durch Ein- bzw. Auswechslungen. In der Saison 2005/06 entwickelte er sich zum Führungsspieler, kam auf 29 Spiele (11 Tore), wurde fest an Alemannia Aachen gebunden und stieg in die Bundesliga auf. Nach 28 Spielen und acht Toren war er erfolgreichster Torschütze seines Vereins, stieg aber mit der Alemannia am Ende der Saison wieder in die 2. Bundesliga ab. Am 20. Dezember 2006 besiegelte er mit seinem Tor zum 4:2 das Ausscheiden des FC Bayern München im Achtelfinale des DFB-Pokals. Anfang 2007 verpflichtete ihn der FC Bayern München für eine festgeschriebene Ablösesumme von 1,2 Millionen Euro.

Ein Angebot von Werder Bremen hatte er zuvor abgelehnt. Sein Einstand wurde durch eine Rückenverletzung erschwert, die eine Operation erforderlich machte. Für die erste Mannschaft bestritt er lediglich acht Bundesliga-, für die zweite Mannschaft fünf Regionalliga-Spiele, für die er am 4. November 2007 (14. Spieltag) beim 3:1-Sieg über SV Sandhausen sein einziges Tor erzielte. Da Schlaudraff sich nicht gegen Luca Toni, Miroslav Klose und Lukas Podolski durchzusetzen vermochte, verlief für ihn die Saison nicht besonders erfolgreich. Dennoch bekundeten verschiedene Bundesligavereine Interesse an seiner Verpflichtung. Hannover 96 verpflichtete Schlaudraff, der die Münchener auf eigenen Wunsch verlassen wollte, für eine Ablösesumme von geschätzten 2,5 Millionen Euro.

Am 22. April 2008 unterzeichnete Schlaudraff einen bis zum 30. Juni 2012 datierten Vertrag bei Hannover 96, der zur Saison 2008/09 in Kraft trat. Sein erstes Pflichtspiel absolvierte er am 9. August 2008 im DFB-Pokal gegen den Halleschen FC, wobei er mit dem Treffer zum 1:0 beim 5:0-Sieg der Hannoveraner ein Tor beisteuerte. In der Liga musste er bis zum 4. Spieltag warten, ehe er traf. Beim 5:1-Sieg im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach erzielte Schlaudraff zwei Tore. Insgesamt erzielte er in seinem ersten Jahr sieben Tore in 32 Begegnungen.

Am 21. August 2002 gab Schlaudraff sein Debüt in der U-20-Nationalmannschaft; das Spiel in der Schweiz ging mit 1:3 verloren. Es folgten Spiele gegen die Slowakei (am 18. September; 2:2), England (am 3. Oktober; 1:2) und 2003 wiederum England (am 6. Februar; 1:2), Italien (am 19. März; 3:4) und zuletzt gegen Spanien (am 23. April; 0:2). Für die U-21-Nationalmannschaft wurde er 2004 dreimal berufen, wobei er sein Debüt am 17. August in Celle beim 2:0-Sieg über Litauen gab. Es folgte am 7. September in Dessau das 5:3 über Serbien und Montenegro und am 12. Oktober in Düsseldorf das 2:0 über Österreich. Nach guten Leistungen zu Beginn der Saison 2006/07 wurde Schlaudraff am 29. September 2006 von Bundestrainer Joachim Löw erstmals in den Kader der A-Nationalmannschaft für das Test-Länderspiel gegen Georgien und das Qualifikationsspiel zur Europameisterschaft 2008 gegen die Slowakei berufen. Im Spiel gegen Georgien am 7. Oktober 2006 gab er seinen Einstand im Nationaltrikot, als er in der 76. Minute für den damaligen Wolfsburger Mike Hanke eingewechselt wurde.Mit 16 Toren brachte der iranische Nationalstürmer den VfL Bochum in den UEFA-Cup. Wegen seiner Kopfballstärke hatte er den Spitznamen „Hubschrauber“.

Und eine Zeit lang war der Iraner wirklich einer der besten Stürmer der Bundesliga. Aber nur wenn das Spiel auf ihn als Vollstrecker zugeschnitten war. Und das war es natürlich bei den Bayern nicht.

Dennoch reichten die guten Leistungen in Bochum aus, damit andere Klubs ein Auge auf den Spieler geworfen hatten. Grund genug für einen Wechsel nach München, wo er aber kaum zum Einsatz kam. Auch er wechselte zu Hannover 96. In drei Spielzeiten gelangen ihm neun Tore in immerhin 80 Spielen. 2008 kehrte er ablösefrei zum VfL Bochum zurück, wo er einen auf zwei Jahre befristeten Vertrag erhielt.

Am 19. Juni 2010 wurde bekannt, dass Vahid Hashemian seinen bis 30. Juni des Jahres laufenden Vertrag beim VfL Bochum nicht verlängern würde. Im Januar 2011 wechselte Hashemian in die Iranian Pro League zu Persepolis Teheran. Im Juli 2012 beendete er seine aktive Fußballer-Karriere.Felix Magath holte den iranischen Mittelfeldspieler Ali Karimi nach München. Zunächst konnte dieser durchaus überzeugen, doch dann spielte er nach einer schweren Verletzung keine Rolle mehr. Magath verpflichtete ihn später auch noch für Schalke 04, dort war er ein Totalausfall.

Dabei ist die Karriere von Karimi eigentlich so richtig bemerkenswert. Denn der Iraner begann seine Profikarriere in der Saison 1998/99 bei Persepolis Teheran, nachdem Ali Parvin, der damalige Trainer des Teams, bei einem Hallenturnier auf ihn aufmerksam wurde. Für eine Ablösesumme von umgerechnet 15.000 US-Dollar verpflichtete Parvin den noch jungen Karimi vom damaligen Zweitligisten Fath Teheran. Schon nach wenigen Spielen avancierte er zum Publikumsliebling. Er wurde in zwei aufeinanderfolgenden Spielzeiten (1998/99 und 1999/00) mit dem iranischen Spitzenclub Iranischer Meister. In der Saison 1999/00 gewann er mit seinem Verein auch den Iranischen Pokal. Er erzielte dabei in 68 Ligaspielen für Persepolis Teheran 13 Tore.

Zur Saison 2001/02 wechselte Karimi in die Vereinigten Arabischen Emirate zu Al-Ahli. Auch dort wurde er in sehr kurzer Zeit aufgrund seiner Tore, Vorlagen und spektakulären Dribblings zum Publikumsliebling. In der Saison 2003/04 wurde er mit Al-Ahli Pokalsieger. Nach insgesamt vier Jahren, 85 Spielen und 49 Toren und der Wahl zu Asiens Fußballer des Jahres verließ Karimi zur Saison 2005/06 die VAE und heuerte beim FC Bayern München an. Karimi begann sehr stark bei seinem neuen Verein und wusste die meisten Kritiker zu überzeugen. In seiner ersten Saison wurde er mit dem deutschen Rekordmeister sowohl Deutscher Meister als auch Pokalsieger. Nach einer Verletzung am Fußgelenk im Frühjahr 2006 und nach einem enttäuschenden Auftritt mit der iranischen Auswahl bei der WM 2006 konnte er nicht mehr zu alter Form finden und seine starken Leistungen zu Beginn seiner Verpflichtung wiederholen. Für den deutschen Rekordmeister erzielte Karimi in 42 Pflichtspielen vier Tore und gab vier Torvorlagen. Im Juli 2007 wechselte er zum Qatar SC, den er zum Saisonende nach 27 Spielen und 5 Toren jedoch wieder verließ.

2008/09 und 2009/10 zunächst für Al-Sailiya vorgesehen, entschied er sich jedoch für eine Rückkehr zu seinem Lieblingsklub, dem iranischen Rekordmeister Persepolis Teheran. Zum 1. Juli 2009 wechselte Karimi zu Steel Azin FC und erzielte in seiner ersten Saison 14 Tore in 28 Spielen. Am 15. August 2010 wurde er, nachdem er beim öffentlichen Training Wasser getrunken hatte und somit „die Regeln des heiligen Monats Ramadan nicht respektiert hatte“, von seinem Verein entlassen. Felix Magath verpflichtete Karimi am 31. Januar 2011 kurz vor Ende der Transferperiode für den FC Schalke 04 und stattete ihn mit einem Vertrag bis Saisonende aus. Karimi, der seit mehreren Monaten ohne Spielpraxis war, erhielt bei den Königsblauen die Rückennummer 10 und kam nur zu einem Kurzeinsatz als er am 5. April im Champions-League-Spiel bei Inter Mailand eingewechselt wurde. In der Bundesliga spielte er ebenfalls nur einmal, am 23. April 2011 gegen den 1. FC Kaiserslautern. Zur Saison 2011/12 kehrte Karimi in den Iran zurück und schloss sich erneut dem Hauptstadtverein Persepolis Teheran an. Nach starken Leistungen in der Liga sowie in der AFC Champions League wurde Karimi für die Wahl zum Asiens Fußballer des Jahres 2012 nominiert und belegte letztendlich den 2. Platz. Nach Ende der Saison 2013/14, als er noch eine Spielzeit beim Erstligisten Tractor Sazi Täbris aktiv war, beendete er seine aktive Fußballerkarriere.
Nach vier Spielzeiten, 75 Spielen und 13 Toren in der ersten Liga Paraguays wechselte dos Santos  nach Deutschland, wo ihn der Bundesligist FC Bayern München für die Saison 2005/06 – und als möglichen Nachfolger von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack – verpflichtete.

Da die paraguayische Fußballmeisterschaft mit dem Kalenderjahr gleichgeschaltet ist, war dos Santos ab Januar 2006 spielberechtigt und kam deshalb erst in der Rückrunde zum Einsatz. Sein Debüt in der Bundesliga gab er am 13. Mai 2006 (34. Spieltag) beim 3:3-Unentschieden im Heimspiel gegen Borussia Dortmund. Vor seinem Bundesliga-Debüt bestritt er drei Spiele für die zweite Mannschaft der Bayern in der Regionalliga Süd und erzielte zwei Tore; erstmals am 28. März 2006 (19. Spieltag) beim 4:4-Unentschieden im Heimspiel gegen den SV Wehen.

In der Vorrunde der Saison 2006/07 kam er in der Profimannschaft lediglich in acht Pflichtspielen als Einwechselspieler zum Einsatz und wurde zur Winterpause an den VfL Wolfsburg ausgeliehen. Hier sollte er Spielpraxis erhalten, was aber nicht geschah. Einen Tag nach Bekanntgabe des Wechsels zog sich der Spieler im letzten Training vor dem Spiel gegen Alemannia Aachen einen Wadenbeinbruch und einen Riss des Syndesmosebandes zu. Damit stand er den „Wölfen“ in der Rückrunde nicht zur Verfügung. Sein einziges Spiel im Trikot der Niedersachsen bestritt er in einem Benefizspiel gegen VfL Kalbe/Milde (17:3), als er nach 63 Minuten für Jacek Krzynówek eingewechselt wurde.

Er kehrte zunächst zum FC Bayern München zurück und nach der Einwechslung im Ligapokalfinale gegen den FC Schalke 04 wurde er noch vor Beginn der Bundesligasaison 2007/08 erneut über ein Leihgeschäft abgegeben. Für den in die Primera División aufgestiegenen UD Almería kam er in der ersten Saisonhälfte jedoch zu keinem Einsatz, woraufhin er im Februar 2008 nach Brasilien an Grêmio Porto Alegre verliehen wurde. Der ursprünglich bis 2009 datierte Vertrag zwischen dem FC Bayern München und Julio dos Santos wurde im Juni 2008 aufgelöst, worauf der Spieler innerhalb Brasiliens zu Atlético Paranaense wechselte.

Seit 2009 agiert er für den Verein, bei dem einst seine Karriere ihren Anfang nahm: Cerro Porteño. Mit diesem drang er 2011 bis ins Halbfinale der Copa Libertadores vor. Für die Spielzeit 2015 wurde dos Santos vom brasilianischen Erstligisten Vasco da Gama verpflichtet. Sein Debüt gab er am 10. Mai 2015 (1. Spieltag) beim torlosen Remis im Heimspiel gegen Goiás EC. Danach kam er noch 25 Mal in Ligaspielen zum Einsatz; als Tabellenachtzehnter musste er mit seinem Verein den Gang in die Série B, der zweiten Liga Brasiliens, antreten.Jose Ernesto Sosa galt mal als Ausnahmetalent. Und er kam aus Argentinien. Ein Lionel Messi war er allerdings keineswegs. In drei Jahren Vertragszeit bei Bayern konnte er zu keiner Zeit wirklich überzeugen.

Also ging es 2010 nach Argentinien zurück, zum Heimatverein Estudiantes de La Plata .Und dort entwickelte sich Sosa zwar nicht zum Megastar aber zu einem Leistungsträger. Also versuchte er es zum zweiten Mal in Europa. Und dieses Mal mit etwas mehr Erfolg, wie die nachfolgend dargestellten Stationen zeigen. Sosa schaffte es letztlich also doch in Europa – wenn auch eher als Typ Wandervogel.

Nach einem durchwachsenen Jahr in Italien bei SSC Neapel 2010/11, für das er vor allem als Joker zum Einsatz kam, zog es Sosa im Juli 2011 in die Ukraine zu Metalist Kharkiv, wo er einen Vierjahres-Vertrag erhielt.

Dort avancierte er in den folgenden zweieinhalb Jahren zum Leistungsträger (19 Tore, 32 Vorlagen). Mit seinen guten Auftritten empfahl er sich sogar für Atlético Madrid, das Sosa im Januar 2014 für 1,5 Millionen Euro nach Spanien auslieh. Dort nahm er den Meistertitel mit und kam in 24 Pflichtspielen zum Einsatz – darunter beide Champions League-Halbfinals sowie das Endspiel – spielte aber nur sechs Mal von Beginn an.

Für den WM-Kader 2014 kam der Argentinier damit nicht in Frage, obwohl er im März 2014 noch in einem Freundschaftsspiel für Argentinien eingesetzt worden war. Zu früh zu den Bayern gewechselt, Pech gehabt oder doch einfach nicht gut genug. Aber dennoch eine respektable internationale Profi-Karriere natürlich.Er war schon Stammspieler in der Nationalmannschaft, spielte beim FCB auch regelmäßig, entschied sich aber dennoch nach für einen Wechsel. Marcell Jansen brachte eigentlich alles mit, um sich bei den Bayern durchzusetzen. Nach nur einem Jahr verließ Jansen den FC Bayern München und wechselte Ende August 2008 zum Ligakonkurrenten Hamburger SV. Dort unterschrieb er einen bis zum 30. Juni 2013 gültigen Vertrag.

Sein erstes Spiel für die Hanseaten absolvierte er am 30. August 2008 (3. Spieltag) beim 4:2-Sieg im Auswärtsspiel gegen Arminia Bielefeld. Am 22. Februar 2009 (21. Spieltag) gewann der Hamburger SV mit 2:1 Toren bei Bayer 04 Leverkusen, beide Treffer erzielte Jansen – seine ersten beiden Tore und sein erster doppelter Torerfolg in der Bundesliga.  Wettbewerbsübergreifend erzielte er vier Tore, gab fünf Vorlagen und belegte mit dem HSV den fünften Platz in der Meisterschaft, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigte. Im UEFA-Pokal, dem Vorgänger der Europa League, stießen die Hamburger bis in das Halbfinale vor, in dem sie sich im Nordderby gegen Werder Bremen mit 3:3 aufgrund der Auswärtstorregel geschlagen geben mussten; Jansen hatte 11 der 14 Partien bestritten.
Auch im DFB-Pokal schied er mit seinem Verein erst im Halbfinale gegen Werder Bremen mit 1:3 im Elfmeterschießen aus.

Trotz einer Verletzung zu Beginn der Spielzeit gilt die Saison 2009/10 als beste seiner Karriere. Jansen erzielte in 18 Ligapartien sechs Tore. In der Europa League erreichte der HSV erneut das Halbfinale, verlor aber nach 0:0 knapp mit 1:2 im Rückspiel gegen den FC Fulham; in diesem Wettbewerb erzielte er drei Tore in nur acht Spielen. In der Folgesaison waren Jansens Einsätze durch zahlreiche Verletzungen und Erkrankungen eingeschränkt, so dass Jansen zwischen dem 9. und dem 20. Spieltag kein Spiel bestreiten konnte.

Während er nur zu 16 Spieleinsätzen kam, dabei zwei Tore erzielte, wurde Dennis Aogo Jansens Konkurrent in der Abwehr. Nach Auslaufen seines Vertrages verließ er den HSV und gab im Alter von 29 Jahren im Juli 2015 sein Karriereende bekannt. Er erklärte, dass er Fußball nur noch als Hobby sehe und neue Projekte im Kopf habe, wie ein Start-up.Auf Dauer überzeugen konnte Lukas Podolski nur in der Nationalelf, beim 1. FC Köln und in Ansätzen in Istanbul. Zwar hielt sich Poldi drei Jahre bei den Bayern, einen Stammplatz hatte er aber nie. Auch bei anderen großen Klubs wie dem FC Arsenal oder Inter Mailand schaffte der Ex-Kölner den Durchbruch nicht. In Istanbul wurde es zum Schluss wieder besser. Aber nicht so gut wie damals in Köln…Und Japan ist natürlich eher ein Fun-Place als ein goldenes Karriere-Ende.

Köln und die Nationalelf – das passte. Bayern München und der abwehrschwache und eher etwas faule Linksaußen – das passte nie. Dafür sorgten schon die Linksverteidiger, die hinter Podolski spielen mussten und regelmäßig schlecht aussahen. Und sich natürlich intern beschwerten. Wenn der Stürmer seine Deckungsaufgaben wieder mal vernachlässigt hatte. Doppeldeckung mit Poldi oder Gegenpressing und schnelle Balleroberung nach Ballverlust – das ging mit dem „Prinzen“ nicht besonders gut. Wenn aber das Team für ihn lief und ihn in Stellung brachte, dann konnte der Kölner schon mal genialische Momente hervorzaubern. Zum Schluß der Karriere gelang ihm das aber immer seltener.

Arsenal, Mailand und München – das passte nicht so recht. Köln, Istanbul und die Nationalelf – das ging sehr viel besser. Seine Laufbahn begann Podolski 2003 bei seinem Jugendverein 1. FC Köln, für den er als Nationalspieler eine Saison lang auch in der 2. Bundesliga spielte. Nach dem erneuten Abstieg wechselte er 2006 zum FC Bayern München und wurde dort 2008 Deutscher Meister sowie DFB-Pokalsieger. 2009 wechselte er zurück nach Köln, wo er zeitweise als Kapitän agierte und endgültig zur Vereinsikone wurde, bis er sich nach dem Abstieg 2012 dem FC Arsenal in der Premier League anschloss und dort 2014 den FA Cup gewann. Seit 2015 stand Podolski bei Galatasaray Istanbul in der türkischen Süper Lig unter Vertrag und holte 2016 mit dem Türkischen Pokal seinen dritten nationalen Pokalsieg. Seit Sommer 2017 lässt er seine Karriere in Japan ausklingen. Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm Lukas Podolski seit der EM 2004 an jedem großen Turnier teil, absolvierte 129 Länderspiele und ist mit 48 Treffern der dritterfolgreichste Torschütze und der Spieler mit den drittmeisten Länderspielen der DFB-Geschichte. Bei der WM 2014 wurde er mit der Nationalmannschaft Weltmeister, bei der EM 2008 Zweiter sowie bei den Weltmeisterschaften 2006 und 2010 jeweils Dritter. Das Bayern-Intermezzo mag dazu geführt haben, dass es mit der Weltkarriere auf Clublevel nichts wurde. Doch Podolski zeigt, wie man auch trotz eines Misserfolges bei den Bayern Karriere machen kann. Und Spaß hat er auch überall gehabt.Als Breno 18 Jahre alt war, verhalf er dem FC São Paulo zur brasilianischen Meisterschaft. Dass hier einer mit Talent gesegnet ist, sprach sich in der ganzen Welt herum. Der 1,87 Meter große Abwehrspieler ging so robust in die Zweikämpfe wie nur wenige Fußballer, er war schnell und extrem kopfballstark. Real Madrid hatte Interesse, italienische Klubs umwarben ihn, schließlich wechselte der brasilianische Teenager zum FC Bayern München. Für zwölf Millionen Euro. 

Doch in München kam er nie zurecht. Fehlende Integration und Verletzungen warfen ihn völlig aus der Bahn. Schließlich setzte er sein Haus im Suff in Brand, musste ins Gefängnis und kehrte ohne große Karriere nach Brasilien zurück. Europa war ein einziges Desaster für den Brasilianer. Und wenig deutete zunächst darauf hin, dass die Karriere in Brasilien deutlich besser werden würde. In Brasilien spielte er zunächst für seinen Jugendklub FC São Paulo, von dem er 2008 aus nach Europa wechselte. Doch eine Reihe von Verletzungen verhinderte, dass er dort Stammspieler werden konnte.

So wechselte Breno im Sommer 2017 nochmals – nach Rio de Janeiro. Und dieses mal war es wohl die richtige Wechselentscheidung. Denn bei Vasco da Gama spielt er nun regelmäßig. Breno ist jetzt nicht mehr ein Weltklassespieler, um den sich internationale Spitzenklubs rangeln, sondern ein solider Verteidiger. Doch gemessen an dem, was ihm in München passierte, ist das schon sensationell. Und seine Comeback-Geschichte ist eine der schönsten im Sport seit Langem. Für eine endgültige Bewertung ist Breno aber noch zu jung.

Paulo Sergio, Ex-Bayer und Landsmann, sagte neulich sogar: “Er hat in Brasilien eine zweite Chance, spielt bei einer guten Mannschaft und ich glaube, dass Breno in Zukunft wieder nach Europa zurückkehren wird.” Zu wünschen wäre es ihm.
Diego Contento wuchs in München auf und spielte schon in seiner Jugend für die Bayern. Deshalb ging er genau genommen auch nicht zu den Bayern sondern blieb dort einfach etwas zu lange. Nachdem er erst in der zweiten Mannschaft des Rekordmeisters kickte, bekam er 2010 seinen ersten Profivertrag.

In fünf Jahren beim deutschen Rekordmeister kam der linke Verteidiger zwar insgesamt 69 Mal zum Einsatz, war aber eher Ersatz- als Stammkraft. Andere aus der Bayern-Jugend machten es da deutlich besser. Contento zählt nicht nur zur Kategorie der Bayern-Flops, sondern wurde sogar zu einem der schlechtesten Spieler Europas gewählt.

Zumindest gab ihm diesen Titel im Jahr 2014 die Sportzeitschrift „L’Equipe“. Noch vor Ablauf seines bis 30. Juni 2016 gültigen Vertrages wechselte er bereits zur Saison 2014/15 in die französische Ligue 1 zum vom ehemaligen Profi des FC Bayern Willy Sagnol trainierten Klub Girondins Bordeaux.

Er unterschrieb einen bis zum 30. Juni 2018 gültigen Vertrag; 50 % der Transferrechte an Contento verblieben jedoch zunächst beim FC Bayern München. Am 17. August 2014 (2. Spieltag) debütierte Contento in der Startaufstellung beim 4:1-Sieg im Heimspiel gegen AS Monaco. Sein erstes Punktspieltor erzielte er am 22. November 2015 (14. Spieltag) beim 2:2-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Stade Rennes mit dem Treffer zum Endstand in der 78. Minute.Und siehe da – vielleicht reicht es ja doch zur veritablen internationalen Profikarriere. Zu wünschen wäre es ihm. Denn wenn er bei den Bayern wirklich mal gebraucht wurde, lieferte Contento eigentlich immer ab. Hängen ließ er sich nie. Und die Bewertung der L’Equipe ist weder fair noch korrekt.Nils Petersen kam 2011 als großes Sturmtalent zum FC Bayern München. Zuvor spielte er bei Energie Cottbus in der zweiten Liga und wurde dort Torschützenkönig.

Doch dass Cottbus nicht gleich Bayern ist, musste Petersen schnell erkennen. Gegen seine direkten Konkurrenten Mario Gomez und Ivica Olic konnte sich der ehemalige deutsche U-21 Nationalspieler nicht durchsetzen. Nach nur einem Jahr und neun Einsätzen im Bayern Trikot wechselte der Stürmer zu Werder Bremen. Von da ging es weiter zum SC Freiburg, mit dem er 2016/17 wieder in der Bundesliga spielt. Nachdem Petersen in der Hinrunde der Saison 2014/15 unter Bremens neuen Trainer Viktor Skripnik nur noch als Ersatzspieler zum Einsatz gekommen war, wechselte er für die Rückrunde auf Leihbasis bis zum Saisonende zum Ligakonkurrenten SC Freiburg. Bei seinem Debüt am 31. Januar 2015 (18. Spieltag) erzielte er beim 4:1-Sieg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt – nach Einwechslung für Julian Schuster zur zweiten Halbzeit – einen Hattrick.

Es war in der Bundesliga der erste Hattrick eines Freiburger Spielers nach Uwe Wassmer, der am 27. November 1993 im Spiel gegen Bayern München ebenfalls drei Tore erzielt hatte. In der Rückrunde erzielte Petersen in zwölf Spielen neun Tore; der SC Freiburg stieg in die 2. Bundesliga ab. Petersen bekannte sich dennoch zum SC Freiburg, der ihn dauerhaft an sich band. Nachdem Petersen in der Vorbereitung auf die Saison 2015/16 kein Tor erzielt hatte, gelang ihm zum Saisonauftakt am 27. Juli beim 6:3-Heimsieg gegen den 1. FC Nürnberg innerhalb von fünf Minuten ein weiterer Hattrick. 2 Tore schoss er durch Strafstoß.

Am 1. August 2015 (2. Spieltag) war er der Siegtorschütze zum 1:0 im Auswärtsspiel beim TSV 1860 München. Eine Woche später erzielte er die ersten vier Tore im DFB-Pokal-Spiel gegen Barmbek-Uhlenhorst; Endstand 5:0 (2:0) für den SC Freiburg. Petersen erzielte in der Saison 2015/16 21 Tore in der zweiten Liga und stieg mit dem SC Freiburg als Meister direkt wieder auf. Im Juli 2016 wurde Petersen in den Kader für das Olympische Fußballturnier in Rio de Janeiro berufen. Beim 10:0-Sieg im Gruppenspiel gegen Fidschi traf er fünf Mal und wurde zum Spieler des Spiels ernannt. Im Halbfinale gegen Nigeria erzielte er nach seiner Einwechslung den Treffer zum 2:0-Endstand. Mit sechs Toren wurde er Torschützenkönig der Spiele und gewann mit Deutschland die Silbermedaille. Im Finale verschoss er im Elfmeterschießen den entscheidenden Elfmeter. Am 1. November 2016 wurde ihm zusammen mit der Olympia-Fußballmannschaft das Silberne Lorbeerblatt verliehen.Anatoli Timoschtschuk war zu seiner Zeit bei Zenit St. Petersburg nicht nur der Kopf seiner Mannschaft sondern auch umjubelter Stammspieler und Leistungsträger. Als er jedoch 2009 zum FC Bayern wechselte, folgte der Absturz zum Ersatzspieler. Wirklich gesetzt war der Ukrainer nie. 2013 kehrte Timoschtschuk dann nach St. Petersburg zurück.

Sein Bundesliga-Debüt gab der Ukrainer am 8. August 2009 (1. Spieltag) im Auswärtsspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim, als er in der 81. Minute für Mark van Bommel eingewechselt wurde. Mit dem Treffer zum 4:1 bei Juventus Turin im letzten Gruppenspiel der Champions League am 8. Dezember 2009 erzielte Tymoschtschuk sein erstes Pflichtspieltor für den FC Bayern. In seiner ersten Saison absolvierte er 21 Partien in der Bundesliga und vier im DFB-Pokal. In beiden Wettbewerben gewann Tymoschtschuk mit seinem Team den Titel. Im Finale der Champions League, das mit 0:2 gegen Inter Mailand verloren wurde, kam er jedoch nicht zum Einsatz.

Am 16. Oktober 2010 im Bundesligaspiel gegen Hannover 96 stand Tymoschtschuk erstmals nach längerer Zeit in der Startelf. Er vertrat den verletzten Daniel van Buyten. Am 29. Oktober 2010 (10. Spieltag) beim 4:2-Sieg im Heimspiel gegen den SC Freiburg erzielte er sein erstes Bundesligator. Knapp einen Monat später, am 27. November (14. Spieltag), traf er beim 4:1-Erfolg im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt erstmals doppelt. Am 27. September 2011 kam Tymoschtschuk zu seinem 100. Europapokalspiel, als er beim Champions-League-Vorrundenspiel gegen Manchester City in der 83. Minute für Bastian Schweinsteiger eingewechselt wurde. In der Saison 2011/12 wurde er in elf Champions-League-Spielen eingesetzt, auch im Finale gegen den FC Chelsea stand er 120 Minuten auf dem Feld und erlebte die Niederlage im Elfmeterschießen mit. Auch in der Liga und im Pokal blieb für die Bayern in der Saison 2011/12 nur der zweite Platz.

In seiner Zeit beim FC Bayern München kam Tymoschtschuk selten über die Rolle eines Ergänzungsspielers hinaus, lieferte bei seinen Einsätzen im defensiven Mittelfeld oder der Innenverteidigung aber meist solide Leistungen ab. Insgesamt bestritt er in den vier Jahren in München 86 Bundesligaspiele (vier Tore), 29 Champions-League-Partien (ein Tor) und 15 Einsätze im DFB-Pokal. 2015 gewann er dort seine zweite russische Meisterschaft. Für die Spielzeit 2015 und die Spielzeit 2016 verpflichtete ihn der kasachische Erstligist FK Qairat Almaty und stattete ihn mit einem Vertrag mit einer Laufzeit von 18 Monaten aus. Sein Debüt gab er am 12. Juli 2015 (20. Spieltag) beim 1:0-Sieg im Heimspiel gegen Qaisar Qysylorda. Volle 90 Minuten spielte er und mit dem Treffer zum 3:0 gegen den FK Aqtöbe am 23. April 2016 erzielte Tymoschtschuk sein erstes Pflichtspieltor für den FK Qairat.

Warum er so lange bei den Bayern blieb, bleibt sein Geheimnis. Aber die Klub-Karriere hätte bei einem anderen Klub richtig groß werden können. Das hat er sich versaut. Mit 144 Länderspielen ist er allerdings Rekordnationalspieler seines Landes, für das er 16 Jahre spielte. Da hat ihn die Karrieredelle bei den Bayern nicht groß gestört. Überall brachte man dem UIkrainer höchsten Respekt entgegen, nur bei den Bayern nicht.Der ehemalige deutsche Nationalspieler Tim Borowski spielte die meiste Zeit für Werder Bremen. Aber kurzzeitig stand er auch mal bei den Bayern unter Vertrag. Die beste Zeit hatte er so um das Jahr 2006 herum. Da galt er für kurze Zeit mal als Alternative zu Michael Ballack. Und als zweitbester deutscher Mittelfeldspieler. Das war aber im Zeitalter des deutschen Rumpelfußballs nach Berti Vogts und vor Jogi Löw.

2008 kam Tim Borowski aus Neubrandenburg von Werder Bremen nach München. Ein Grund für den Wechsel war damals Trainer Jürgen Klinsmann, der den Spieler bereits in der Nationalmannschaft coachte und große Stücke von ihm hielt. Die Bayern mussten keine Ablöse zahlen. Alles sah nach einer Win-Win Situation für den Spieler un den Verein aus. Am 20. September 2008 (5. Spieltag) erlitten die Bayern gegen Werder Bremen die höchste Heimniederlage seit 29 Jahren: Bei der 2:5-Niederlage erzielte Borowski nach seiner Einwechslung die beiden Tore für die Münchner. Im Laufe der Saison wurde er 20-mal eingewechselt und kam nicht über die Reservistenrolle hinaus. Es „wuppte“ bei den Bayern einfach nicht.

Nachdem der Mittelfeldmann in die Pläne des neuen Trainers Louis van Gaal nicht mehr miteinbezogen wurde, wechselte er nach nur einer erfolglosen Saison im Sommer 2009 zurück nach Bremen. Und das würde eigentlich für einen Ruin der Kategorie 2 qualifizieren. Doch auch bei Werder erreichte er seine alte Form aus der Vor-Bayernzeit nicht mehr. Am 26. April 2012 gab Werder Bremen bekannt, dass Borowski keinen neuen Vertrag mehr bekommen würde und daher Werder zum Saisonende verlassen werde. Am 5. Mai 2012 gab der Neubrandenburger gegen den FC Schalke 04 sein Abschiedsspiel für die Bremer. Anhaltende Probleme im rechten Sprunggelenk veranlassten ihn dann am 19. September 2012 seine Karriere als Fußballer zu beenden.

Die Bayern waren einfach eine Nummer zu groß für ihn. Und nach den Bayern wurde es nie wieder so gut wie vor den Bayern. Deshalb – Kategorie 1. Was schade ist. Denn für einen gewissen Zeitraum war Borowski mal richtig gut.[svc_carousel_layout car_autoplay=”yes” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post|categories:17077″ grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”MEHR LIGALIVE – DIE GEHEIMNISSE DER BUNDESLIGA-KLUBS” pbgcolor=”#eaeaea” car_navigation_color=”#21c11f”]Der Verteidiger des AC Mailand Massimo Oddo wechselte 2008 zum Rekordmeister Bayern München. Jürgen Klinsmann holte den Weltmeister von 2006 auf Leihbasis nach Deutschland.

Zwar zeigte Oddo teilweise solide Leistungen, wirklich auf sich aufmerksam machte der Italiener aber nicht. So sahen die Bayern von der Kaufoption des italienischen Nationalspielers ab. Oddo ging wieder zurück nach Mailand, wo er bis zu seinem Karriereende 2012 blieb.

Bis auf die U-21-Nationalmannschaft durchlief Oddo sämtliche Jugendauswahlmannschaften, bevor er am 21. August 2002 in Triest (unter Giovanni Trapattoni) bei der 0:1-Niederlage im Test-Länderspiel gegen Slowenien in der A-Nationalmannschaft debütierte. Sein bis heute einziges Länderspieltor erzielte er am 7. Oktober 2006 in Rom beim 2:0-Sieg über die Ukraine im dritten EM-Qualifikationsspiel per Strafstoß.

Oddo gehörte 2004 dem EM- und 2006 dem WM-Kader an. Sein einziges Spiel im Turnier in Deutschland bestritt er im Viertelfinale. Das war beim 3:0 der Squadra Azzurra gegen die Ukraine. Oddo wurde in der 68. Minute für Mauro Camoranesi eingewechselt wurde. Sein letztes von 34 Länderspielen absolvierte er am 6. Februar 2008 in Zürich beim 3:1-Erfolg über Portugal.
Der ehemalige Nationalspieler von Guinea war in seiner Karriere als Profifußballer nur in der Bundesliga tätig. Was der FC Bayern allerdings mit dem defensiven Mittelfeldspieler wollte, bleibt für die meisten Fans ein Rätsel. Sein Wechsel zu den Münchnern 2001 war von Anfang an umstritten. Thiam kam nur 16 Mal zum Einsatz und wechselte aufgrund schwacher Leistungen im Januar 2013 zum VfL Wolfsburg.

Dort wurde Thiam Stammspieler, Führungsperson und Kapitän der Grün-Weißen. Als Klaus Augenthaler Trainer in Wolfsburg wurde, rückte er mehr und mehr ins zweite Glied und war oft Reservespieler. Zwischen 2006 und 2008 absolvierte er deshalb nur 16 Ligaspiele und wurde auch in der Amateurmannschaft des Klubs eingesetzt. Zum Ende der Saison 2007/08 beendete Thiam nach 311 Bundesligaspielen und 23 Toren seine aktive Karriere.

Mit dieser Anzahl an Bundesligaspielen rangierte er bei Karriereende an neunter Stelle der Rangliste ausländischer Spieler mit den meisten Bundesligaeinsätzen. Des Weiteren absolvierte Thiam 17 DFB-Pokal-Spiele (4× für Köln, 5× für Stuttgart, 3× für München, 5× für Wolfsburg) und 8 internationale Pokaleinsätze (7× für Köln, 1× für Wolfsburg im UI-Cup).

Für die Nationalmannschaft von Guinea spielte Thiam 31-mal und erzielte ein Tor. Er nahm an den Afrikameisterschaften 1994, 1998 und 2006 teil. In den ersten beiden Turnieren schied er mit der Mannschaft als Drittplatzierter bereits in der jeweiligen Vorrunden aus. 2006, als Gruppenerster, unterlag man erst im Viertelfinale dem Senegal mit 2:3.Michael Wiesinger ist heute ein deutscher Fußballtrainer. Zu seiner aktiven Zeit war er Stammspieler beim 1.FC Nürnberg. Dort machte er mal zeitweise mit starken Leistungen den FC Bayern München auf sich aufmerksam.

1999 kam Wiesinger für zwei Jahre in die bayerische Hauptstadt. Der Mittelfeldspieler hütete dort allerdings meistens die Bank und kam nur 19 Mal zum Einsatz.

Daraufhin wechselte er zum direkten Stadtkonkurrenten TSV 1860 München. Wiesinger gehört streng betrachtet daher eigentlich ins Ranking der Flops im 20. Jahrhundert…. Aber dass der FC Bayern mindestens eine Nummer zu groß für ihn war, ist davon natürlich unberührt.

Nach seiner aktiven Zeit als Spieler versuchte sich Wiesinger als Trainer. Beim 1. FC Nürnberg war er nur mäßig erfolgreich.Roque Santa Cruz war acht Jahre bei den Bayern. Und das will was heißen. Und er hatte seine Fans bei den Roten. 1999 wurde der Südamerikaner als aufstrebendes Talent von den Münchnern verpflichtet.

Allerdings schoss der gelernte Stürmer in 155 Einsätzen nur 31 Tore – zu wenig für einen Top-Verein wie Bayern. Immer wenn er es gerade zu schaffen schien und dabei war, sich einen Stammplatz zu erobern, wurde er wieder verletzt.

Dabei hätte aus dem Stürmer ein richtiger Weltstar werden können. Wenn er etwas mehr Glück gehabt hätte und von Verletzungen verschont geblieben wäre. Seine hohe Verletzungsanfälligkeit machte dem paraguayischen Nationalspieler so stark zu schaffen, dass an einen kontinuierlichen Leistungsaufbau nicht zu denken war. Zwar kämpfte Roque sich immer wieder zurück, wirklich in den Fokus spielte sich der Paraguayer aber nicht.

Nur durch den Song der Münchner Musikband Sportfreunde Stiller „Ich, Roque“ sorgte Santa Cruz für Begeisterung in München. 2007 wechselte er für fünf Millionen Euro Ablöse zu den Blackburn Rovers. Was heute Roque höchstpersönlich zu seinem erfolgreichsten Jahr in München sagt, seht ihr in einem Video auf der nächsten Seite. Danach geht es weiter mit den zwei Führenden.Der deutsch-türkische Profi Serdar Tasci kam im Januar 2016 von Spartak Moskau zum FC Bayern München.

Grund dafür waren die verletzungsbedingten Abwehrsorgen des deutschen Rekordmeisters. Doch Tasci entpuppte sich als Flop. Wobei – viele Chancen gab Pep Guardiola ihm nicht.

Tascis Pluspunkt: Der ehemalige Nationalspieler kannte die Bundesliga aus seiner Zeit beim VfB Stuttgart (2006 bis 2013). Doch bereits kurz nach seinem Wechsel spielte der Verteidiger keine große Rolle bei den Bayern.Eine Schimpfkanonade a  la Katalan in der Öffentlichkeit. Da war das Standing von Tasci ziemlich ramponiert.

Lediglich drei Mal stand Tasci auf dem Platz. Eine teure Leihgebühr von 2,5 Millionen Euro für jemanden, der fast nur auf der Bank saß.Jürgen Klinsmann sollte die Bayern von Grund auf modernisieren. Und scheiterte. Vielleicht fehlte ihm der Jogi. Am 1. Juli 2008 übernahm er die Tätigkeit als Cheftrainer der Profimannschaft des FC Bayern München. Am 27. April 2009 wurde er vorzeitig freigestellt.

Bei den gemeinsam eingeleiteten Reformen des Vereins hatten sich zwischen Vereinsführung und Trainer unterschiedliche Auffassungen ergeben. So hieß es offiziell. Vielleicht gefielen den Bayern-Oberen die Klinsmann-Buddhas doch nicht so. Oder es lag eben doch an solchen Dingen wie taktischem Verständnis, Konzept und Arbeitsmoral. Vielleicht war aber auch der Assistent nicht so gut wie der „Gelbfüßler“ beim DFB ein paar Jahre früher.

Ende Juli 2011 löste Jürgen Klinsmann Bob Bradley als Trainer der Fußballnationalmannschaft der Vereinigten Staaten ab. Diese Funktion übte er bis November 2016 aus. Dann wurde er vorzeitig beurlaubt. Klinsmann ist für uns einer der größten Bayern-Flops des 21. Jahrhunderts. Auch wenn man ihn als Trainer und nicht als Spieler verpflichtete.

Denn als Spieler flipperte er zwar auch ordentlich mit dem Ball, erfüllte dann aber doch die Erwartungen. Statt der Start in eine Weltkarriere als Klubtrainer waren die Bayern für den Schwaben aber eher ein Karriereknick. Ein großes Klubengagement bot man Klinsmann jedenfalls nach dem Bayern-Scheitern nicht mehr an. Auch wenn er hier und da international durchaus bei einigen mittelmäßigen bis guten Klubs im Gespräch war. Vielleicht wollte er aber auch einfach nur zu viel Geld. Denn für sauber zu seinen Gunsten ausgehandelte Verträge ist „Klinsi“ bekannt – Schwabe halt. Vom revolutionären Trainer-Erneurer, der die Trendwende beim DFB einleitete, blieb nach dem Bayern-Scheitern wenig übrig. Aber Chefcoach der USA mit Domizil in Kalifornien ist ja auch nicht schlecht. Ist aber auch schon Geschichte
Die Bayern hatten gefühlt schon immer viel Geld auf dem Festgeldkonto. Das ist bekannt. Und das setzten sie gefühlt auch schon immer mal gezielt ein, um Konkurrenten in der Liga zu schwächen. Angefangen hat dies für viele mit Kalle del‘Haye vor knapp 40 Jahren.

Kalle wer? Kalle del’Haye aus Mönchengladbach am Niederrhein. Der Transfer von Karl del‘Haye war der erste Millionentransfer in der Geschichte von Bayern München. Karl Del’Haye maß 165 Zentimeter, wog 56 Kilogramm und galt eine Zeit lang als bester Rechtsaußen Deutschlands. Im Sommer 1980 war er jedenfalls kurzzeitig Nationalspieler. Und eine Ablösesumme von 1,265 Millionen D-Mark floss damals von der Isar an den Niederrhein nach Mönchengladbach – Bundesligarekord.

Der Transfer von Del’Haye von Mönchengladbach nach München gilt als Mutter aller strategischen Transfers der Bayern, getätigt um einen Konkurrenten zu schwächen. Und als ein Riesen-Flop in der Bayern-Historie. Bayern-Boss Uli Hoeneß versprach del Haye während der Wechsel-Verhandlungen: „Wenn du bei uns nicht Stammspieler wirst, dann erschieße ich mich.“ Wie wir wissen, lebt Uli Hoeneß noch – wenn auch eine Zeit lang nicht da, wo er wohl gerne gelebt hätte. Obwohl „Kalles“ Stammplatz die Bank wurde.

Denn der Mann, an dem er schon in der Nationalmannschaft nicht vorbeikam, spielte auch schon 1980 bei den Bayern: „Sexy Knee“ – Karl-Heinz Rummenigge. Was sollte also der Transfer von del Haye? Strategie, gezieltes…., die Mutter aller…halt. Und es hatte ja auch Erfolg. Borussia Mönchengladbach wurde geschwächt. Ein anderer Verein konnte del Haye auch nicht verpflichten. Und wenn sich der Neuankömmling eben nicht durchsetzen konnte, dann war das Pech für ihn.[svc_carousel_layout car_autoplay=”yes” dexcerpt=”yes” dmeta_data=”yes” dsocial=”yes” query_loop=”size:16|order_by:date|order:DESC|post_type:post|categories:17077″ grid_thumb_size=”200X172″ svc_class=”bigger-slider” title=”MEHR LIGALIVE – DIE GEHEIMNISSE DER BUNDESLIGA-KLUBS” pbgcolor=”#eaeaea” car_navigation_color=”#21c11f”]


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