Das sind die 5 härtesten Schützen der Welt


Die deutsche Nationalmannschaft belohnt sich nicht mehr. Das heißt, sie spielt sich Chancen heraus, trifft aber nur noch selten ins gegnerische Tor. Vielleicht liegt es daran, dass die Angreifer es eher auf die filigrame Art versuchen. Zu wenig Bums. Unter den 5 härtesten Schützen der Welt ist jedenfalls laut Statistik kein Deutscher dabei. Doch die Zahlen lügen nicht! Oder doch? 

 

Platz 5 – David Beckham (156,6 km/h)

Eigentlich war David Beckham eher für seine Bogenflanken und gefühlvoll getretenen Freistöße als für harte Schüsse bekannt.

Dass er es aber auch ganz anders kann, zeigte er unter anderem im Premier League Spiel gegen den FC Chelsea im Jahr 1997, als er im Trikot von Manchester United den Ball mit 156,6 km/h ins Tor den Blues jagte.

Zu der Zeit war Beckham erst noch am Anfang seiner Weltkarriere.

 

Platz 4 – David Trezeguet (156,8 km/h)

Der französische Stürmer David Trezeguet gehörte zu den besten Stürmern seiner Generation und ging 10 Jahre lang für Juventus Turin auf Torejagd.

Den Treffer mit der höchsten Geschwindigkeit erzielte er für den AS Monaco. Genauer gesagt im Champions League Spiel gegen Manchester United im Jahr 1998.

Mit 156,8 km/h beförderte Trezeguet den Ball ins Tor der Red Devils. Das ist bis heute der härteste Treffer der Champions League Geschichte.

 

Platz 3 – David Hirst (182,4 km/h)

David Hirst ist ein Ex-Fußballer, der die meiste Zeit seiner Karriere für Sheffield Wednesday in der Premier League auf Torejagd ging.

Insgesamt erzielte er 124 Tore. Sein härtester Schuss fand nicht den Weg in den gegnerischen Kasten, sondern knallte in höchstem Tempo an die Querlatte.

In einem Spiel gegen den FC Arsenal im Jahr 1994 kam Hirst nach einem Durcheinander im Strafraum der Gunners an den Ball und drosch ihn mit 182,4 km/h per Vollspann gegen das Gebälk.

 

Platz 2 – Arjen Robben (190 km/h)

Dass Arjen Robben einen der härtesten Schüsse im Fußball hat ist bekant. Er liebt es von rechts nach innen zu ziehen, um dann mit links aufs Tor zu schießen.

Obwohl dieser Move mittlerweile bekannt ist, ist er so schlecht zu verteidigen und Robben kommt immer wieder zum Abschluss. Seinen härtesten Treffer erzielte Robben per Volleyabnahme im Trikot von Real Madrid gegen Borussia Dortmund.

Ob der Ball dabei wirklich mit 190 km/h im Kasten des BVB einschlug, ist nicht hundertprozentig bewiesen.

 

Platz 1 – (Ronny 210,9 km/h)

Sechs Jahre ging Ronny, der jüngere Bruder von Gladbachs Spielmacher Raffael, für Hertha BSC Berlin auf Torejagd.

Seinen berühmtesten Treffer erzielte er im Trikot von Sporting Lissabon. Dabei wuchtete er in der 88. Minute einen Freistoß zum 1:0 Siegtreffer ins gegnerische Tor. Die dabei gemessene Geschwindigkeit lag bei unglaublichen 210,9 km/h! Einen Schuss über 200 km/h hatte es noch nie im Fußball gegeben, weswegen technischen Untersuchungen vollzogen wurden um zu prüfen, ob solch eine hohe Geschwindigkeit überhaupt möglich ist.

Professor José Soares von der Sportfakultät der Universität in Porto untersuchte dies und kam zu der klaren Aussage: Ja, bei der richtigen Fuß- und Körperhaltung ist das möglich! Respekt, Ronny!

Und wo bleiben die Deutschen?

Nur ein Deutscher hat es unter die besten 8 der härtesten Schützen geschafft. Ein ziemlich unbekannter Spieler, der auch schon länger nicht mehr aktiv ist.

 

Platz 8 – Roberto Carlos (136,3 km/h)

Obwohl Roberto Carlos die Position des Linksverteidiger besetzte, war er außergewöhnlich torgefährlich. Das lag vor allem an seinem linken Fuß mit dem er unglaubliche Geschwindigkeiten erreichen konnte und Freistöße in Serie ins gegnerische Tor hämmerte.

Insgesamt gelangen ihm in über 900 Spielen stolze 113 Tore – ein mehr als beachtlicher Wert für einen Verteidiger.

Das berühmteste davon war wahrscheinlich sein Freistoßtor gegen Frankreich beim Confederations Cup 1997: Mit einer noch nie gesehen Kombination aus Geschwindigkeit und Drall wuchtete Carlos den Ball mit 136,3 km/h um die französische Mauer ins Tor.

 

Platz 7 – Martin Kree (138 km/h)

Der einzige deutsche Spieler in der Liste der Spieler mit dem härtesten Schuss ist Martin Kree. Der von 1983 bis 1998 aktive Kree spielte für den VfL Bochum, Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund in der Innenverteidigung.

Neben seiner guten Abwehrarbeit fiel Kree durch seine starke Schusskraft auf, die häufig bei Standardsituationen und Fernschüssen zum Tragen kam.

So brachte er es in 401 Bundesligaspielen auf 51 Tore und konnte dabei große Erfolge wie den Gewinn der Deutschen Meisterschaft, des DFB-Pokals und des Henkelpotts der Champions League feiern.

 

Platz 6 – Adriano (142,4 km/h)

Wenn man einen Spieler wählen müsste, der aufgrund seines riesigen Talents viel mehr erreichen hätten können als er es getan hat, würden sich wohl viele auf Adriano festlegen.

Von seinem Potential her hätte der bullige Stürmer aus Brasilien eine absolute Weltkarriere hinlegen können oder sogar müssen. Er war technisch überragend, war schnell und hatte einen der härtesten Schüsse der Welt. Sein stärkster jemals gemessene Schuss betrug 142,4 km/h.

Doch Skandale auf und neben dem Platz und Übergewicht ließen den einstigen Star von Inter Mailand immer weiter abrutschen und aus dem Spitzenfußball verschwinden.

 

Stimmen die Messungen wirklich?

Hatte Roberto Carlos wirklich den härtesten Bums? Und sind die Tore von Adriano und David Beckham tatsächlich von einem anderen Kaliber als die eines Rainer Bonhof oder eines Naldo? Nun gut – das Tor von Roberto Carlos aus unserem Video im Jahr 1997 gegen Frankreich ist nun wirklich eines der spektakulärsten Tore überhaupt.  Und die Messungen beim Trezeguet-Schuss sind offizielle Messungen bei einem Spiel der UEFA Champions-League.

Aber zum Beispiel die Freistoß-Tore von Rainer Bonhof gegen den FC Liverpool aus den glorreichen 70er Jahren von Borussia Mönchengladbach sind auch nicht ohne. Und bei einem Schuss des  Deutsch-Brasilianers Naldo möchte man auch nicht unbedingt im Tor stehen. Endgültig wird man wohl nie sagen können, wer denn nun den bisher härtesten Schuss in der jüngeren Fußball-Geschichte abgefeuert hat. Zu ungenau sind die Daten, zu wenig systematisch die Messungen. Und so kann man ja auch ein bisschen zweifeln an den offiziellen und halboffiziellen Zahlen und Messungen, die da international gemacht wurden.

Zumal es hier auch einige widersprüchliche Zahlen gibt. Denn lange hielt wirklich Roberto Carlos mit einer Geschwindigkeit von 202 km/h den inoffiziellen Weltrekord für den härtesten Schuss im Fußball. Dann allerdings wurde bei einem Schuss von Ronny Heberson Furtado de Araújo eine Geschwindigkeit von rund 212 km/h (131.82 mph) gemessen. Das war in der Saison 2006/07 und der Brasilianer spielte noch für Sporting Lissabon. Falls der Name irgendwie bekannt vorkommt? Genau – Es ist Ronny – der Hertha BSC “Dauerläufer”, bevor er in die deutsche Hauptstadt wechselte. Auch da kann man zweifeln.

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