Der beste Torjäger aller Zeiten schoss 805 Tore und spielte für “Hertha”


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Einführung: Tore am Fließband

Technischer Direktor Kurt Krolop (re.) und Trainer Franz -Bimbo- Binder (beide TSV 1860 München). Foto: Imago
Technischer Direktor Kurt Krolop (re.) und Trainer Franz -Bimbo- Binder (beide TSV 1860 München). Foto: Imago

Der beste Torjäger aller Zeiten. Der Top-Torjäger der Fußball-Geschichte schoss 805 Tore und spielte für Hertha. Stimmt wirklich.

Noch sind weder Cristiano Ronaldo („CR7“) noch Lionel Messi unter den Top 3, auch wenn sie es beide in den Eliteklub der Spieler geschafft haben, die mehr als 500 Tore in offiziellen Matches geschossen haben. Viele der besten Top-Scorer der Fußball-Geschichte sind heute weniger bekannt, weil ihre Karrieren schon einige Jahrzehnte zurückliegen. Das heißt nicht, dass es für sie einfacher war, Tore zu erzielen. Jedes fußballerische Jahrzehnt ist gesondert zu betrachten und steht für sich.

Die übrigen Knipser kennt jeder. Doch egal, ob jung oder alt, aktueller Scorer oder Torjäger aus vergangenen Zeiten, ihre Geschichten sind interessant und sie sind es wert, erzählt zu werden. Diskriminiert, unterdrückt, verehrt, geliebt. Das ist die Vita der 30 größten Torjäger der neueren Fußball-Geschichte.

Einige Lebensgeschichten endeten mehr als tragisch, einige Spieler starben viel zu früh. Andere wurden Helden und blieben im kollektiven Fußballgedächtnis der Massen. Gleich mehrere Deutsche und Österreicher haben es in den Eliteklub der Spieler mit mehr als 500 erzielten offiziellen Toren geschafft. Wir erzählen die Geschichten der Reihe nach und fangen auf Platz 28 an, weil sich jeweils zwei Spieler Platz neun und Platz 23 teilen müssen.

Unterschiedliche Zählweisen, unterschiedliche Ergebnisse

Eusebio is one of the best goal scorers of all times. Image: Imago
Eusebio is one of the best goal scorers of all times. Image: Imago

Weil es unterschiedliche Zählweisen gibt, zeigen wir nach dem Ranking die Tabelle mit den Spielern aus dem Eliteklub der plus 500.

Und wir veröffentlichen die Links zu den Statistiken, damit sich diejenigen, die am Thema weiterführendes Interesse haben, die unterschiedlichen Rankings bei unterschiedlichen Zählweisen der beiden Statistik-Gralshüter des internationalen Fußballs anschauen können. Denn je nachdem, welche Spiele man mitzählt und welche nicht, kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus und dann sind andere Spieler ganz vorne. Der diskriminierte Brasilianer oder polnische Deutsche in den Wirren des Zweiten Weltkriegs zum Beispiel.

Und da sich auch aktive Spieler im Ranking befinden, stimmen die Tabellenplätze dieser Spieler nicht ganz mit den jeweils aktuellen Werten überein. Unser Ranking basiert auf den Zahlen vom 20. April 2020.

Platz 28 – Platz 23: Vom unglaublichen Ungarn bis zum Deutschland-Schreck

28. Ferenc Bene, der Magyar – 508 Tore

Ferenc Bene (Hungary ) and Franz Beckenbauer (West-Germany), with FIFA Referee Schaut (Belgium).
Ferenc Bene (Hungary ) and Franz Beckenbauer (West-Germany), with FIFA Referee Schaut (Belgium). Image: Imago
Ferenc Bene, der am 27. Februar 2006 in Budapest an den Spätfolgen eines Sturzes verstarb, hatte seine beste Zeit in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts.

Seine Karriere begann er mit 17 Jahren beim Újpest Dózsa in Budapest. Für den Verein spielte er 17 Jahre lang. Zwischen 1961 und 1978 erzielte er in 417 Ligaspielen für den Klub 303 Treffer. In dieser Zeit gewann er mit dem Verein acht Mal die ungarische Meisterschaft – dabei von 1969 bis 1975 sieben Mal in Folge – sowie drei Mal den ungarischen Pokal.

In der Spielzeit 1968/69 stand er mit Újpest nach Erfolgen gegen Aris Saloniki, Legia Warschau, Leeds United und Göztepe Izmir im Halbfinale im Finale des Messepokals, dem Vorläufer des UEFA-Cups. Sein Team verlor mit 2:3 gegen Newcastle United. Aber: Die Teamkollegen Antal Dunai (10 Tore) und Bene (9 Tore) führten die Torschützenliste im Messepokal an.

Újpest gewann alle Meisterschaften von 1969 bis 1975, schoss in den sieben Meisterschaften exakt 500 Tore und erreichte fast jedes Jahr das Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister. Es war der Ausklang der zweiten goldenen Epoche im ungarischen Fußball, die mit dem Gewinn der Olympischen Goldmedaille 1964 begonnen hatte.

Im Finale von Tokio gelang Bene beim 2:1 gegen die Tschechoslowakei ein Tor. Spektakulär aus Sicht von Bene war auch die WM 1966, als er nach drei Minuten die Führung für Ungarn gegen Brasilien erzielte und mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am 3:1-Erfolg hatte.

In der Saison 1973/74 erreichte die Mannschaft sogar das Halbfinale im Landesmeister-Wettbewerb, wo erst der spätere Sieger Bayern München dem Siegeszug der Erben von und Ferenc Puskás, stoppte. Nationaler Torschützenkönig wurde Bene insgesamt fünf Mal, zuletzt 1973. Die Angriffsformation Fazekas – Göröcs – Bene – Dunai II – Zámbó war berühmt und faszinierte die Fans über Ungarn hinaus.

Olympia sollte Benes zeitlebens nicht loslassen. 1996 führte er Ungarns U21-Nationalmannschaft zum Olympischen Fußballturnier in Atlanta, wo man aber ohne einen einzigen Punkt blieb. Der Legende von Ferenc Bene war dies jedoch nie abträglich.

27. Jimmy Greaves, der Teilzeit-Weltmeister – 511 Tore

Jimmy Greaves was first team regular and not Geoff Hurst. Image: Imago
Jimmy Greaves was first team regular and not Geoff Hurst. Image: Imago

James Peter „Jimmy“ Greaves hatte bei der Heim-WM 1966 das Pech, dass er sich im letzten Vorrundenspiel gegen Frankreich (2:0) am 20. Juli in Wembley verletzte.

Die Folge: Der für ihn in die Startelf gerückte Geoff Hurt schoss England im Viertelfinale gegen Argentinien weiter – und Greaves war für den Rest des Turniers außen vor. Für den von England-Coach Sir Alf Ramsey vorgenommen Wechsel sprach jedoch im Nachhinein, dass Hurst im Finale gegen Deutschland (4:2 n. V.) drei Treffer erzielte. Greaves durfte sich dennoch als Weltmeister fühlen.

Jimmy Greaves erzielte er in seinem ersten Spiel im Jahr 1957 für den FC Chelsea einen Treffer. Er beendete die Jahre 1959 und 1961 als bester Torschütze in der First Division. Seine 41 Tore in der Spielzeit 1960/61 sind weiterhin Chelsea-Vereinsrekord.

Greaves war im Jahr 1960 der jüngste Spieler aller Zeiten, der 100 Tore im Alter von 20 Jahren und 290 Tagen erzielt hatte. Er schloss sich 1961 dem AC Mailand an und erzielte in seiner Premieren-Saison in 12 Spielen 9 Tore. Eingewöhnungsschwierigkeiten außerhalb des Platzes führten zu einem schnellen Ende in Mailand, woraufhin ihn Bill Nicholson für Tottenham Hotspur für 99.999 britische Pfund verpflichtete. Greaves sollte so der Druck des ersten „100.000 Pfund-Spielers“ genommen werden. Deshalb blieb es 1 Pfund unter der damals magischen Marke. Das nennt man wohl britischen Humor…

Und wieder traf er im ersten Spiel

Jimmy Greaves kostete 99.999 GBP Ablöse. Foto: Imago
Jimmy Greaves kostete 99.999 GBP Ablöse.

Greaves spielte für die „Spurs“ zwischen 1961 und 1970 und erzielte in 379 Spielen 266 Tore (darunter 220 in der ersten Division) – Vereinsrekord. Der einzige, noch für den Verein spielende Profi, der diese Bestmarke auf Sicht knacken könnte, ist Harry Kane. Der Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft und WM-Vierte von 2018 lag im April 2020 bei 213 Pflichtspieltoren für die Londoner.

Kane hat bei den „Spurs“-Fans ein ähnlich hohes Ansehen wie Jimmy Greaves, der die Spielzeiten 1963, 1964, 1965 und 1969 als bester Torschütze der Liga abschloss. Toptorschütze der Liga in insgesamt sechs Spielzeiten zu sein, das ist bis heute englischer Rekord. Greaves gewann mit den „Spurs“ im Jahr 1962 den FA Cup. Außerdem gelang mit ihm 1963 der Triumph im Europapokal der Pokalsieger. Beim 5:1-Sieg gegen Atlético Madrid erzielte der Teilzeit-Weltmeister zwei Tore und sicherte der Mannschart aus dem Londoner Norden als erstem britischen Verein einen europäischen Titel.

Im Jahr 1970 wechselte Greaves zu West Ham United. Wieder traf er im ersten Spiel, wie für jedes andere Team, bei dem er debütierte, einschließlich der Nationalmannschaft und der U23-Nachwuchsmannschaft, und erzielte gegen Manchester City am 21. März 1970 gleich zwei Treffer.

Er zog sich im Alter von 31 Jahren nach 516 Ligaspielen und 357 Toren vom Fußballsport zurück. Greaves startete mit 38 Jahren ein Comeback, als er in der Southern League für den FC Barnet als Mittelfeldspieler 25 Tore erzielte und dort zum „Spieler der Saison“ gewählt wurde.

Jimmy Greaves, der später auch als TV-Experte zu sehen war, spielte im Jahr 1959 erstmals für die „Three Lions“ und kam in der Folgezeit auf insgesamt 57 Länderspiele, in denen er 44 Tore schoss. Er ist hinter Wayne Rooney, Sir Bobby Charlton und Gary Lineker der viertbeste Torschütze Englands. Diese Position könnte ihm – ähnlich wie in Tottenham – in den kommenden Jahren ebenfalls Harry Kane streitig machen.

26. Roberto Dinamite, der Explosive – 512 Tore

Fagner and Roberto Dinamite at Vasco da Gama in Rio de Janeiro. Image: Imago
Fagner and Roberto Dinamite at Vasco da Gama in Rio de Janeiro. Image: Imago
Roberto Dinamite – das ist, wie so oft in Brasilien, der Künstlername von Carlos Roberto de Oliveira.

Als Fußballer war er einer der herausragenden Spieler von Vasco da Gama und ist bis heute der erfolgreichste Torschütze des Klubs, gefolgt von einem gewissen Romário, der 322-mal für den Verein aus Rio de Janeiro netzte. Dass er diesen „explosiven“ Spitznamen erhielt, war den Wortschöpfungen der Journalisten zu verdanken. „Der Dynamit-Junge detonierte im Maracanã“, schrieb das Jornal dos Sports im November 1971 nach seinem Traumtor im Maracana-Stadion.

Nach neun erfolgreichen Jahren bei Vasco da Gama, u. a. mit der Bundesstaats-Meisterschaft 1977, wechselte er 1979 zum FC Barcelona.

Kein Glück bei „Barca“: Vasco blieb sein Herzensklub

Ähnlich wie der große Argentinier Diego Armando Maradona kam aber auch der Brasilianer Dinamite bei „Barca“ nicht zurecht und kehrte schon nach einer Saison zu Vasco zurück, wo er bis 1990 und später noch 1992 vier weitere Staatsmeisterschaften feiern konnte. 1984 wurde Roberto Dinamite zudem brasilianischer Torschützenkönig.

Seine respektable Quote aus 53 Länderspielen für die „Selecao“, mit der er bei den Weltmeisterschaften 1978 und 1982 ohne Titel blieb: 26 Tore. 1983 wurde Brasilien zwar auch bei der Copa América nur Vize, doch Dinamite holte gemeinsam mit dem späteren argentinischen Weltmeister Jorge Luis Burruchaga den Titel des Torschützenkönigs bei diesem kontinentalen Turnier.

Insgesamt erzielte er in 1.022 Spielen 744 Tore, davon 698 für Vasco. In der offiziellen Zählung, die wir zur Grundlage des Rankings machen, kommt er auf 512 Tore, inoffiziell sollen es deutlich mehr Tore sein.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

25. Gunnar Nordahl, Schwedens Fußball-Ikone – 513 Tore

Gunnar Nordahl - iconic hero of Italian "calcio".
Gunnar Nordahl - iconic hero of Italian "calcio". Image: Imago

Der Schwede Gunnar Nordahl (1921 – 1995) kam in seiner Karriere vor allem in Italien zu fußballerischem Weltruhm.

Sein Karriererekord liegt bei 513 Toren. Nordahl liegt mit 225 Treffern auch auf Rang drei der ewigen Torschützenliste der Serie A und ist Rekordtorschütze des AC Milan.

Nur die für die beiden römischen Klubs spielenden Francesco Totti (AS Rom / 250) und Silvio Piola (u. a. Lazio / 274) trafen in der italienischen Fußball-Eliteliga noch häufiger.

Gunnar Nordahl wechselte 1949, ein Jahr nach dem Gewinn der Fußball-Goldmedaille bei Olympia mit Schweden, vom IFK Norrköping zum AC Mailand. Mit Milan gewann er in den 1950er-Jahren zwei Mal die Meisterschaft.

Fünf Mal war er „Capocannoniere“ Italiens

Der skandinavische Angreifer wurde insgesamt fünf Mal, zuletzt 1955 Torschützenkönig („Capocannoniere“) der höchsten italienischen Spielklasse. Bereits während des Zweiten Weltkriegs (1942/43) und in den Jahren danach hatte der Stürmer vier Mal den Titel des besten Torschützen in Schwedens gewonnen.

Seine große Stärke war seine Schussgewalt. „Er schoss den Ball mit einer solchen Wucht und konnte sogar mit seinem (schwächeren) linken Fuß Tore schießen. Er erzielte Abstauber und spektakuläre Treffer“, sagte sein ehemaliger Teamkollege Gunnar Gren über ihn, „er brachte sich selbst in Positionen in Stellung, von denen andere gar nicht wussten, dass sie existierten. Er war einer der besten Spieler, die es je gab, und meiner Ansicht nach auch einer der besten Torschützen.“

Der Engländer George Raynor, der Schweden als Coach bei der Heim-WM 1958 ins Finale führte, sah Nordahl als „den geborenen Torjäger“ an. „Er hätte den Ball sogar mit verbundenen Augen ins Tor gebracht“, war Reynor sicher, „wenn wir ihn 1950 gehabt hätten, wäre sicher mehr als ein dritter Platz für uns drin gewesen.“ Da hatte sich Nordahl aber schon aus dem schwedischen Nationalteam zurückgezogen – nach 43 Toren in nur 33 Länderspielen. Nur der unvermeidliche Zlatan Ibrahimovic (62 Treffer) und der bis 2014 als Rekord-Torschütze der Skandinavier firmierende Sven „Trollgubben“ Rydell (1905 – 1975 / 49 Tore) trafen noch häufiger für Schweden.

23. Hans Krankl, der „Goleador“ – 514 Tore

The first year with barca was hist best - Hans Krankl.
The first year with barca was hist best - Hans Krankl. Foto: Getty Images

Nach der Aufstellung der Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation gehört auch Hans Krankl in den Elite-Klub der „Plus 500er.“

Und das völlig zu Recht. Der Hans Krankl absolvierte von 1973 bis 1985 insgesamt 69 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei 34 Tore. Das bedeutet bis heute den zweitbesten Wert im ÖFB-Team hinter den 44 Toren des Anton „Toni“ Polster.

Der gebürtige Wiener Krankl nahm mit Österreich an den WM-Endrunden 1978 und 1982 teil. Bei der WM in Argentinien war er mit zwei Toren maßgeblich am legendären 3:2-Sieg Österreichs über Deutschland beteiligt. Der Reporter-Aufschrei von Edi Finger („I wer narrisch!“) ist in der Alpenrepublik zum geflügelten Wort geworden.

Nach der WM 1982 beendete er zunächst seine Teamkarriere, später kehrte er noch zweimal (1983 und 1985) zurück.

Im Klubfußball feierte Hans Krankl zahlreiche internationale Erfolge. Seine Karriere startete er beim KSV Straßenbahn Wien. 1970 war er eine halbe Saison lang beim SK Rapid Wien, bei dem er kaum zum Einsatz kam. Nach einem Wechsel zum Wiener AC, bei dem er mit 27 Toren in 26 Spielen als Torjäger auf sich aufmerksam machte, kehrte er 1972 zu Rapid zurück.

Mit den Hütteldorfern gewann er 1976 den österreichischen Pokal und wurde drei Mal Liga-Torschützenkönig. 1978 gewann er mit 41 Saisontreffern den „Goldenen Schuh“ als bester Torschütze Europas. Die WM 1978 wurde für Krankl zum internationalen Sprungbrett: Nach dem Turnier verpflichtete ihn der FC Barcelona.

29 Tore in einer Saison für „Barca“

Hans Krankl (le.) and Johan Neeskens (both FC Barcelona).
Hans Krankl (le.) and Johan Neeskens (both FC Barcelona). Image: Imago
In seiner ersten Saison für die Katalanen wurde Krankl mit 29 Meisterschaftstoren spanischer Torschützenkönig. In derselben Saison konnte er mit „Barça“ auch den Europapokal der Pokalsieger im Endspiel gegen Fortuna Düsseldorf gewinnen.

Dabei schoss er ein Tor beim 4:3-Sieg und wurde damit ein Jahr nach seinem denkwürdigen Auftritt gegen die deutsche Fußball-Nationalmannschaft in der argentinischen Stadt Cordoba erneut zum Schreckgespenst der Deutschen, in diesem Fall für die tapfer kämpfenden Düsseldorfer. Aber: Das reichte, um in Barcelona die Herzen zu erobern. Die „Barca-Fans“ nannten ihn „Goleador“. Krankl spielte bis 1981 für Barcelona und wechselte nach einem heftigen Streit mit Trainer Joaquim Rifé zurück zu Rapid Wien.

In den folgenden Jahren konnte er mit Rapid die meisten seiner nationalen Erfolge feiern: Österreichischer Meister 1982 und 1983 sowie von 1983 bis 1985 dreimal in Folge ÖFB-Pokalsieger. Der Höhepunkt dieser Ära. 1985 gelang mit den Grün-Weißen aus dem Wiener Westen sensationell der Einzug ins Europapokalfinale der Pokalsieger. Ein Tor von Krankl genügte hier nicht, am Ende zog man gegen den FC Everton und den überragenden Trevor Steven den Kürzeren. Zuletzt sah man Hans Krankl, der als ÖFB-Teamchef zwischen 2002 und 2005 glücklos blieb, noch zwei Jahre lang für den Wiener Sport-Club sowie 1988 für kurze Zeit beim Kremser SC, bevor er in der Saison 1988/89 eine Fußballerkarriere beim SV Austria Salzburg ausklingen ließ.

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