Der beste Torjäger aller Zeiten spielte auch mal für Hertha


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Weder Cristiano Ronaldo noch Lionel Messi sind unter den Top Drei

Der beste Torjäger der Fußball-Geschichte schoss 805 Tore und spielte für Hertha. Stimmt wirklich. Und weder CR7 noch Lionel Messi sind unter den Top 3, auch wenn sie es beide in den Eliteklub der 27 Spieler geschafft haben, die mehr als 500 Tore in offiziellen Matches geschossen haben. 

Unbekannte und bekannte Gesichter

Viele der 27 Top-Scorer der Fußball-Geschichte sind weniger bekannt, weil ihre Karrieren schon einige Jahrzehnte zurückliegen. Andere kennt jeder. Doch egal, ob jung oder alt, aktueller Scorer oder Torjäger aus vergangenen Zeiten. Ihre Geschichten sind interessant und spannend. Einige endeten tragisch, andere viel zu früh. Übrigens: Gleich mehrere Deutsche und Österreicher haben es in den Eliteklub der 27 geschafft.

Wir erzählen sie der Reihe nach und fangen auf Platz 27 an. Am Ende lösen wir das Rätsel des besten Scorers der Fußballgeschichte auf, der auch mal für Hertha spielte.

Unterschiedliche Zählweisen, unterschiedliche Ergebnisse

Und weil es unterschiedliche Zählweisen gibt, zeigen wir ganz zum Schluss die Tabelle mit den 27 aus dem Eliteklub der +500. Und wir veröffentlichen die Links zu den Statistiken, damit sich diejenigen, die das interessiert, die unterschiedlichen Rankings bei unterschiedlichen Zählweisen der beiden Statistik-Gralshüter des internationalen Fußballs anschauen können.

Denn je nachdem, welche Spiele man mitzählt und welche nicht, kommen andere Ergebnisse heraus und dann sind natürliche unterschiedliche Spieler ganz vorne.

Und da sich auch aktive Spieler im Ranking befinden stimmen die Tabellenplätze dieser Spieler nicht ganz mit den jeweils aktuellen Werten überein. Wir haben deshalb an das Ende des Posts ein Update geschoben, welches zeigt, auf welchem aktuellen Platz – Stand Mitte Januar 2018 – sich die aktuellen Speiler befinden.

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Platz 27 – Platz 20: Vom unglaublichen Ungarn bis zum unbekannten Ungarn

27. Ferenc Bene – 508 Tore

Ferenc Bene (* 17. Dezember 1944 in Balatonújlak; † 27. Februar 2006 in Budapest) war ein ungarischer Fußballnationalspieler. Seine Karriere begann er mit 17 Jahren beim Verein Újpesti Dózsa, für den er 17 Jahre lang spielte.

Zwischen 1961 und 1978 erzielte er in 417 Ligaspielen für den Verein 303 Treffer. In dieser Zeit gewann er mit dem Klub  8 Mal die ungarische Meisterschaft – dabei von 1969 bis 1974/75 sieben Mal  in Folge – sowie 3 Mal – 1969, 1970, 1974/75 – den ungarischen Pokal.

In der Spielzeit 1968/69 stand er mit Újpest nach Erfolgen gegen Aris Saloniki, Legia Warschau, Leeds United und im Halbfinale gegen Göztepe Izmir auch im Finale des Messepokal, welches aber mit 2:3 gegen Newcastle United verloren wurde.

Die Mannschaftskameraden Antal Dunai (10 Tore) und Bene ( 9 Tore) führten die Torschützenliste im Messepokal (Vorläufer des UEFA Cups) an. Újpest gewann alle Meisterschaften von 1969 bis 1975, schoss in den sieben Meisterschaften exakt 500 Tore und erreichte fast jedes Jahr das Viertelfinale im Europapokal der Landesmeister. In der Saison 1973/74 erreichte die Mannschaft sogar das Halbfinale, wo erst der spätere Gewinner Bayern München dem Siegeszug der Violetten Einhalt gebot. Nationaler Torschützenkönig wurde der untersetzte, kräftige und dynamische Torjäger in den Jahren 1962/63 (23), 1971/72 (29), 1972/73 (23) und 1974/75 mit 20 Toren.

Die berühmte Angriffsformation Fazekas – Göröcs – Bene – Dunai II – Zámbó, unter Trainer Lajos Baróti faszinierte Tausende von Fußballfans sowohl in Ungarn als auch in anderen Ländern.

26. Jimmy Greaves – 511 Tore

James Peter „Jimmy“ Greaves (* 20. Februar 1940 in East Ham) ist ein ehemaliger englischer Fußballspieler, der später als Fußballexperte für das englische Fernsehen arbeitete. Greaves erzielte bereits in seinem ersten Spiel im Jahr 1957 für den FC Chelsea einen Treffer.

Er beendete die Jahre 1959 und 1961 als bester Torschütze der Saison in der Premier League. Seine 41 Tore in der Spielzeit 1960/61 sind Chelsea-Vereinsrekord.

Greaves war im Jahr 1960 der jüngste Spieler aller Zeiten, der 100 Tore im Alter von 20 Jahren und 290 Tagen schießen konnte. Er schloss sich 1961 dem italienischen Verein AC Mailand an und erzielte in zwölf Spielen neun Tore. Dennoch führten Eingewöhnungsschwierigkeiten zu einem schnellen Ende in Mailand, woraufhin ihn Bill Nicholson für Tottenham Hotspur für 99.999 britische Pfund verpflichtete. Der Grund für diese ungewöhnliche Ablöse war dabei, dass Greaves der Druck des ersten „100.000 Pfund-Spielers“ genommen werden sollte.

Greaves spielte für die Spurs zwischen 1961 und 1970 und erzielte in 379 Spielen 266 Tore (darunter 220 in der First Division), was Vereinsrekord bedeutete. Er schloss die Spielzeiten 1963, 1964, 1965 und 1969 als bester Torschütze der Liga ab. Sein Rekord, in sechs Spielzeiten Toptorschütze der Liga zu sein, ist bis heute ungebrochen.

Greaves gewann mit den Spurs im Jahr 1962 den FA Cup und traf dabei auf den FC Burnley im Finale von 1962. Außerdem gewann er im Jahr 1963 den Europapokal der Pokalsieger, erzielte bei dem 5:1-Sieg gegen Atlético Madrid zwei Tore und sicherte somit den Spurs als erstem britischen Verein einen europäischen Titel.

Er traf wieder im ersten Spiel

Im Jahr 1970 wechselte Greaves zu West Ham United. Er traf erneut im ersten Spiel, wie für jedes andere Team, bei dem er debütierte (einschließlich der Nationalmannschaft und der U23-Nachwuchsmannschaft), und erzielte gegen Manchester City am 21. März zwei Treffer. Zwei Monate später belegte er in der London-to-Mexico World Cup Rally mit seinem Beifahrer Tony Fall den sechsten Platz. Er zog sich im Alter von 31 Jahren nach 516 Ligaspielen und 357 Toren vom Fußballsport zurück. Greaves startete mit 38 Jahren ein Comeback, als er in der Southern League für den FC Barnet als Mittelfeldspieler 25 Tore erzielte und dort zum Spieler der Saison gewählt wurde.

Greaves spielte im Jahr 1959 erstmals für die englische Fußballnationalmannschaft und kam in der Folgezeit auf insgesamt 57 Länderspiele, in denen er 44 Tore schoss. Dabei erzielte er zwar fünf Treffer weniger als Bobby Charlton, wobei seine Quote von Treffern pro Spiel jedoch deutlich höher lag. Er ist mit Stand 2016 hinter Wayne Rooney, Charlton und Gary Lineker der viertbeste Torschütze Englands.

Am 23. November 1960 erzielte er beim 5:1 gegen Wales in der 2. Minute das 1000. Länderspieltor für England. Greaves war auch während der WM 1966 Stammspieler, bevor er sich dann im Spiel gegen Frankreich am Bein verletzte und für das kommende Spiel ausgetauscht werden musste. Der Ersatzspieler Geoff Hurst erzielte im Viertelfinale gegen Argentinien den entscheidenden Treffer und behielt seinen Platz bis zum Finale, wo er 3 Tore erzielte und zum englischen Volksheld wurde – Wembley-Tor inklusive.

25. Roberto Dinamite – 512 Tore

Roberto Dinamite, eigentlich Carlos Roberto de Oliveira (* 13. April 1954 in Duque de Caxias, Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Politiker und ehemaliger Fußballnationalspieler.

Als Fußballer war er einer der herausragenden Spieler von Vasco da Gama und der erfolgreichste Torschütze des Klubs.

Insgesamt erzielte er in 1022 Spielen 744 Tore, davon 698 für Vasco. Seit 1995 hat er einen Sitz im Parlament des Bundesstaates Rio de Janeiro. 2008 wurde er zum Präsidenten von Vasco da Gama gewählt.

Seinen Spitznamen „Dinamite“ erhielt er im November 1971, nachdem der 17-jährige Stürmer bei einem Spiel im Maracanã-Stadion ein herrliches Tor erzielt hatte. In der offiziellen Zählung, die wir zur Grundlage des Rankings machen, kommt er allerdings nur auf 512 Tore.

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24. Gunnar Nordahl – 513 Tore

Gunnar Nordahl (* 19. Oktober 1921 in Hörnefors; † 15. September 1995 in Alghero, Sardinien) war ein schwedischer Fußballspieler und später -trainer.

Sein Karriererekord liegt bei 502 Toren. Nordahl liegt mit 225 Treffern auch auf Rang drei der ewigen Torschützenliste der Serie A und ist der Rekordtorschütze des AC Milan.

Mit dem Klub gewann er in den 1950er Jahren zweimal die Meisterschaft und wurde fünfmal Torschützenkönig der höchsten italienischen Spielklasse.

1948 gewann er mit der schwedischen Nationalmannschaft Olympisches Gold.

22. Hans Krankl – 514 Tore

Nach der Aufstellung der Rec.Sport.Soccer Statistics Foundation gehört auch Hans Krankl in den Klub der +500er. Zusammen mit Alfredo di Stefano liegt er in dieser Aufstellung mit 514 Toren auf Platz 22.

Hans Krankl absolvierte von 1973 bis 1985 69 Länderspiele für Österreich und erzielte dabei 34 Tore.

Sein Torrekord konnte erst von Toni Polster gebrochen werden. Er nahm mit Österreich an den WM-Endrunden 1978 und 1982 teil. Bei der WM in Argentinien war er mit zwei Toren maßgeblich am legendären 3:2-Sieg Österreichs über Deutschland beteiligt. Nach der WM 1982 beendete er zunächst seine Teamkarriere, später kehrte er noch zweimal (1983 und 1985) zurück.

Im Klubfußball feierte Hans Krankl zahlreiche Erfolge. Seine Karriere startete er beim KSV Straßenbahn Wien. 1970 war er eine halbe Saison beim SK Rapid Wien, bei dem er allerdings, wohl auch aufgrund seiner Jugend, kaum zum Einsatz kam.

Nach einem Wechsel für eine Saison zum Wiener AC, bei dem er mit 27 Toren in 26 Spielen als gefährlicher Torjäger auf sich aufmerksam machte, kehrte er 1972 zu Rapid zurück. Mit dem SK Rapid gewann er 1976 den österreichischen Pokal und wurde drei Mal Ligatorschützenkönig. 1978 gewann er mit 41 Saisontreffern den Goldenen Schuh als bester Torschütze Europas. Nachdem er auch bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1978 mit starken Auftritten geglänzt hatte wurde er vom FC Barcelona verpflichtet.

29 Tore schoss er in einer Saison für Barca

In seiner ersten Saison für die Katalanen wurde Krankl mit 29 Meisterschaftstoren spanischer Torschützenkönig. In derselben Saison konnte er mit Barça auch den Europapokal der Pokalsieger gewinnen. Im Endspiel in Basel steuerte er gegen Fortuna Düsseldorf ein Tor zum 4:3-Sieg bei. Von den spanischen Fans erhielt er den Spitznamen „Goleador“.

Krankl spielte bis 1981 für Barcelona und wechselte nach einem Streit mit Trainer Joaquim Rifé zurück zu Rapid Wien. In den folgenden Jahren konnte er mit Rapid die meisten seiner nationalen Erfolge feiern: 1982 und 1983 mit Rapid die Österreichische Meisterschaft, 1983 bis 1985 dreimal in Folge Cupsieger und 1985 mit den Grün-Weißen sensationeller Einzug ins Finale des Europapokals der Pokalsieger, in dem die Wiener trotz eines Tores von Krankl dem FC Everton mit 1:3 unterlagen.

Zuletzt spielte Krankl noch zwei Jahre lang für den Wiener Sport-Club sowie 1988 für kurze Zeit beim Kremser SC, bevor er in der Saison 1988/1989 eine Fußballerkarriere beim SV Austria Salzburg ausklingen ließ.

22. Alfredo di Stefano – 514 Tore

Alfredo Stéfano Di Stéfano Laulhe (* 4. Juli 1926 in Buenos Aires; † 7. Juli 2014 in Madrid) war ein argentinisch-spanischer Fußballspieler und -trainer. Seit 2000 war er Ehrenpräsident seines langjährigen Vereins Real Madrid.

Der Stürmer wurde zweimal als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet (1957 und 1959) und belegte bei der FIFA-Wahl zum „Spieler des Jahrhunderts“ den vierten Platz.

Seine erfolgreichste Zeit erlebte Di Stéfano während der 1950er und frühen 1960er Jahre im Trikot von Real Madrid, als die Mannschaft fünf Mal in Folge den Europapokal der Landesmeister gewinnen konnte. Als Kopf des legendären „weißen Balletts“ begründete Di Stéfano den Mythos, der den Klub bis heute umgibt. Im Laufe seiner Karriere gewann er 14 nationale Meisterschaften und wurde 10 Mal in diversen Ligen und Wettbewerben Torschützenkönig. Auch als Trainer war Di Stéfano in Argentinien und Spanien durchaus erfolgreich. So führte er den FC Valencia zur spanischen Meisterschaft und zu einem Europapokalsieg.

Als Trainer von Real Madrid konnte die Vereinslegende in zwei Amtszeiten neben der Supercopa de España jedoch nur mehrere zweite Plätze holen. Di Stéfano starb am 7. Juli 2014 im Alter von 88 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes in einem Krankenhaus in Madrid.

Bei der Fußballweltmeisterschaft 2014 wurde zu seinem Gedenken vor dem Anstoß des Halbfinalspiels zwischen Argentinien und den Niederlanden eine Gedenkminute eingelegt und Argentinien spielte mit Trauerflor.

21. Zico – 522 Tore

Zico (* 3. März 1953 in Rio de Janeiro; eigentlich Arthur Antunes Coimbra) ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler und derzeitiger -trainer und schaffte es auf 513 Karrieretore.

Er wurde während seiner aktiven Laufbahn auch der „weiße Pelé“ genannt und war einer der populärsten Spieler Brasiliens in den 1970er- und 1980er-Jahren. In 88 Länderspielen schoss der beidfüßig gleich stark spielende Zico 66 Tore.

Er spielte von 1971 bis 1983 und 1985 bis 1989 bei Flamengo in Rio de Janeiro. Zwischenzeitlich war er in Italien bei Udinese Calcio unter Vertrag. Wie Pelé trug er im Verein und in der Nationalmannschaft die Nummer 10. Seine Spezialität waren Freistöße aus 18 bis 30 Metern.

Er gilt noch heute als einer der besten Freistoß-Schützen überhaupt. Von Pelé wurde er in die FIFA 100 aufgenommen, einer Liste mit den besten noch lebenden Fußballspielern.

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20. Gyula Zsengellér – 522 Tore

Der Stürmer spielte von 1936 bis 1947 bei Újpest Budapest und erzielte in dieser Zeit 387 Tore. Damit ist er bis heute Dritter in der ewigen Bestenliste der ungarischen Liga.

1947/48 wurde er Profi in der italienischen Serie A beim AS Rom. Nach einem weiteren Wechsel 1949/50 zu Anconitana Ancona ging er 1951 nach Südamerika zum kolumbianischen Club Deportivo Samarios. Hier beendete er 1952 seine Laufbahn.

Für die ungarische Fußballnationalmannschaft nahm er an der Fußball-Weltmeisterschaft 1938 in Frankreich teil. Mit seinen Toren hatte er maßgeblichen Anteil am Vizeweltmeistertitel der Ungarn. Im Finale unterlagen sie mit 2:4 gegen Italien.

Mit sechs Treffern wurde Zsengellér Zweiter in der Torschützenliste hinter dem Brasilianer Leônidas da Silva. Insgesamt brachte er es auf 39 Länderspiele und erzielte dabei 32 Tore.

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