Der Weltmeister soll gehen, der Karlsruher SC soll gerettet werden


Draxler soll Tauschobjekt werden

Fußball-Nationalspieler Julian Draxler ist als Teil eines Spielrtauschs in der Verlosung. Laut Gazzetta dello Sport soll Paris St. Germain den Weltmeister von 2014 Inter Mailand zum Swap angeboten haben.

Der Verein von Thomas Tuchel will den von Inter bis Sommer 2020 ausgeliehenen Stürmer Mauro Icardi fest verpflichten, der Preis in Höhe von 70 Millionen Euro ist den Franzosen aber zu hoch. Draxler soll die Summe um mehr als die Hälfte senken.

Der 51-malige deutsche Nationalspieler hat bei PSG nur noch bis Juni 2021 einen Vertrag. Paris kann den Mittelfeldspieler also nur noch im Sommer 2020 gewinnbringend verkaufen, in 2021 wäre er als “Free Agent” ablösefrei zu haben. Draxler pendelt bei Thomas Tuchel zwischen Startelf und Ersatzbank. Stammspieler ist er nicht.

Hintergrund: Mauro Icardi wurde im Februar 2019 als Inter-Kapitän abgesetzt. Trotzdem verlängerte Inter den Vertrag des Argentiniers bis 2022.

Julian Draxler hat wenig Freude bei PSG.
Julian Draxler hat wenig Freude bei PSG. Foto: Getty Images

Rettung wenn der Präsident geht?

Karlsruher SC Zweite Liga
Insolvenz droht: Sehen wir den Karlsruher SC in der 2. Liga noch einmal wieder? Foto: Imago Images / Zink

Ein Zusammenschluss von Unternehmen aus der Region will den Karlsruher SC vor der Insolvenz bewahren. Das “Bündnis KSC” knüpft die finanzielle Rettung des KLubs an eine sofortige Demission von Präsident Ingo Wellenreuther. So besagt es eine Stellungnahme, die Wellenreuther am Freitag veröffentlichte.

Das Bündnis hat sich bereit erklärt die benötigten finanziellen Mittel in Höhe von sechs Millionen Euro zu gewähren. Aber nur, wenn Wellenreuther bis zum 10. Mai seine Ämter als Präsident des Klubs und als Beiratsvorsitzender der KSC Management GmbH aufgibt.

Dem KSC droht ein Insolvenzverfahren, welches der Verein in Eigenverwaltung durchführen will. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 15. Mai soll hierfür die Zustimmung der Vereinsmitglieder eingeholt werden.

Wer sich im Detail hinter dem Zusammenschluss verbirgt, ist unbekannt. “Meiner Verantwortung werde ich mich nicht einfach deswegen entziehen, weil eine entsprechende Forderung durch eine anonyme Gruppe von Personen erhoben wird, die ohne jede Transparenz und ohne Beleg behaupten, sie verfügten über erhebliche Finanzmittel und wollten diese dem KSC zuführen”, so der 60-Jährige Politiker in typischem Politiker-Sprech.

Er behalte sich zum “Wohl des Vereins” seinen Rücktritt “ausdrücklich vor”, wenn dies Bedingung dafür wäre, “dringend benötigte und anderweitig nicht rechtzeitig zu erlangende finanzielle Mittel für den KSC zu erhalten und ein geeigneter Nachfolger bereit stünde.”

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Risikopatient Bosz hat keine Angst. Und seine Spieler auch nicht

Peter Bosz Europa League
Peter Bosz nach dem verlorenen Europa-League-Finale 2017 mit Ajax Amsterdam in Stockholm. Foto: Imago Images / VI Images

Peter Bosz, Trainer von Bayer Leverkusen, hat bei seinen Spielern keine Sorgen ob möglicher Gesundheitsgefährdungen festgestellt. “Ich rede viel mit den Spielern und habe noch keinen gehabt, der gesagt hat, dass er Angst hat”, so der Holländer und fuhr gegenüber ausgewählten Medienvertretern fort: “Die Spieler sind weniger Risikogruppe als ich als alter Mann und Asthmapatient. Und ich habe auch keine Angst.”

Beim Mannschaftstraining habe die Freude klar überwogen. “Das ist ein super Gefühl. Bei der ersten Einheit mit der gesamten Mannschaft hatte man zum ersten Mal wieder den Eindruck, dass das Ganze mit Fußball zu tun hat. Es hat den Spielern und uns Trainern großen Spaß gemacht, es riecht wieder nach Fußball”, sagte der Holländer.

Bei den Trainigseinheiten konnte Bosz diverse Rückkehrer begrüßen. Die vor der Corona-Unterbrechung fehlenden Sven Bender, Lars Bender, Nadiem Amiri und Lucas Alario konnten beim Training voll mitmachen und dürften für den Restart am 18. Mai bei Werder Bremen im Kader sein. Nicht so gut siehtr es bei Kevin Volland aus. Der trainiert nach seinem Syndesmoseriss individuell mit Ball.

Hintergrund: In Spanien sind laut Daten der US-amerikanischen Johns-Hopkins-Universität bis zum 06.04.2020 mehr als 130.000 Menschen mit dem Virus infiziert, mehr als 10 Prozent (über 13.000) sind gestorben. Das ist die höchste Zahl aller europäischer Länder.

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