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Die 25 meist „gehassten“ Fußballer der Welt


Most hated soccer players of the world

Hassobjekte im Fußball sind keine Seltenheit. Foto: Getty Images
Hassobjekte im Fußball sind keine Seltenheit. Foto: Getty Images
Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich hart erarbeiten. Aber Antipathie oder Hass im Fußball? Das schafft man in der Regel selbst – durch unbedachte Äußerungen, sinnfreie Handlungen, brutales Spiel, Diving und Schauspielerei – oder eine Mischung aus allem.

Hassobjekte im Fußball sind keine Seltenheit. Und dennoch gibt es große Unterschiede und auch diverse Kategorien, in die die Hassfiguren, die „most hated soccer players of the world“ hineinfallen. Und um die geht es uns.

Die Spieler, die überwiegend negative Emotionen hervorrufen, wenn sie den Platz betreten, wenn sie zum Tackling antreten, foulen, fallen oder schießen. Hierbei geht es uns nicht um eine Bewertung oder Verurteilung der Spieler sondern um die Darstellung der Situation und Einordnung der Zusammenhänge und historischen Abläufe.

Kategorie 1 sind Spieler, die von den eigenen Fans geliebt werden, dafür bei den Gegnern aber umso mehr als Hassfiguren herhalten müssen. Kategorie 2 sind die Bad Boys. Spieler, die in der Regel nur von den eigenen Fans geschätzt werden, aber bei den Gegnern und den neutralen Zuschauern eher unsympathisch oder fürchterlich rüberkommen. Und Kategorie 3 sind Spieler, die es sich durch eine ganz konkrete Aktion – einmalig oder wiederkehrend – überwiegend auch beim neutralen Publikum verscherzt haben. From Hero to Zero. Da wir die größten Hassfiguren in der Fußballwelt suchen, haben wir uns nur in den 5 größten europäischen Ligen umgeschaut:

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Von Liga zu Liga ziemlich unterschiedlich

Fans beschimpfen Spieler. Foto: Getty Images
Fans beschimpfen Spieler. Foto: Getty Images

Dabei ist die Situation von Liga zu Liga ziemlich unterschiedlich. Für die französische Liga gibt es eine valide Umfrage unter Fans, wer denn nun die 10 unbeliebtesten Spieler sind. Für die anderen Ligen gibt es nur diverse Medienstorys. Entsprechend subjektiv sind die Gründe und individuellen Einschätzungen, die hier genannt werden. Dennoch haben wir es mal versucht.

Wir fangen in Frankreich an. Da gibt es ein Top 10 Ranking. Danach gehen wir nacheinander zu den 5 „meist gehassten“ Spieler in Italien, Spanien und England. Und zum Schluss gibt es die 5 größten Hassfiguren der Bundesliga.

Und da haben wir auf Platz 5 eine neue Sissy und auf Platz 1 die alte Sissy. In der Mitte einen sportlich gesehen „fiese Möpp“, der es sogar ins „Schandanking“ von 2 Ländern schafft, einen Transferkönig, der als geldgeil und arrogant gilt und einen Adligen mit Charakterschwäche und noch ausgeprägterer Leistungsschwäche.

Unsere Aufstellung deckt sich in Teilen mit der Aufstellung der Zeitung L’Equipe. Die veröffentliche für ihre Leser mal die „Liste der Schande“ – die Liste der 12 meistgehassten Fußballer der Welt.

Frankreich: Platz 10 – 1: Der deutsche Toni, der heimische Franck und ganz vorne der italienische Marco

Der Italiener, der Deutsche und einige Nationalspieler

Robbery ist Vergangenheit beim FC Bayern.
Robbery ist Vergangenheit beim FC Bayern. Foto: Getty Images
Für Frankreich gibt es eine Umfrage von France Football. Und die zeigt, dass die Franzosen eine besondere Einstellung zu ihren Nationalspielern haben. 

Unter den 10 unbeliebtesten Spielern finden sich diverse Nationalspieler, bei denen man sich fragt, warum ausgerechnet sie so hassenswert sind.

Und andere, bei denen man sich ziemlich sicher sein konnte, dass sie in der Liste auftauchen würden, haben es in den erlauchten Kreis nicht geschafft. Auf den Plätzen 10 – 7 finden wir Emir Spahic (lange auch beim HSV), Brandao, Fabrice Fiorese und Thiago Motta. Auf Platz 6 ist Toni Schumacher (Battiston – WM 1982 – der gemeine Franzose vergisst eben nicht), auf Platz 5 Patrice Evra, auf Nummer 4 Franck Ribery (der Sex-Skandal und die Revolte in der Nationalelf) und auf Platz 3 Mathieu Valbuena (Benzema ist aber gar nicht dabei).

Vize ist Samir Nasri, wohl auch wegen seiner Eskapaden im Vorfeld der Weltmeisterschaft 2014. Dafür ist die Nummer 1 eindeutig – Marco Materazzi. Der Bad Boy, der Zinedine Zidanes Schwester beleidigte, worauf dieser zu einem klassischen Headbutt ansetzte und dafür die rote Karte im WM-Finale 2006 erhielt.

Die Franzosen verloren, Italien wurde Weltmeister und Materazzi hat seinen Ehrenplatz unter den französischen Fans für lange Zeit sicher.

Italien: Platz 5 – 1: Vom gemeinen Mario bis zum theatralischen Torschützen

Italien – Platz 5: Mario Mandzukic – Immer wieder der Ellenbogen

Mario Mandzukic ist aufgrund seiner Spielweise in Italien unbeliebt. Foto: Getty Images
Mario Mandzukic ist aufgrund seiner Spielweise in Italien unbeliebt. Foto: Getty Images
Für die Serie A liegt keine Umfrage vor. Also gibt es nur Medienberichte. Hier taucht regelmäßig der kroatische Nationalspieler Mario Mandzukic auf, der sich schon bei so einigen Vereinen und Fans unbeliebt gemacht hat. 

Entweder durch sein ruppiges Spiel, ein paar gemeine Fouls oder politisch zweifelhafte Gesten.

Bei Atletico Madrid verschwand er nach einer Auswechslung mal beleidigt in der Kabine. Im Training geriet der Kroate nicht selten mit Mitspielern aneinander. Und auf dem Platz fährt der Stürmer gerne mal die Ellenbogen aus oder provoziert die Gegner.

In Turin ist sein Benehmen aber deutlich besser als bei seinen früheren Stationen – Altersweisheit? Dennoch Mandzukic gehört in die Kategorie der Spieler, die von den eigenen Fans mäßig gemocht, von allen anderen aber überwiegend „gehasst“ werden.

Kategorie 2

Italien – Platz 4: Gennaro Gattuso – Der Rustikale

Gennaro Gattuso (rechts) war kein Kind von Traurigkeit. Foto: Getty Images
Gennaro Gattuso (rechts) war kein Kind von Traurigkeit. Foto: Getty Images

Rustikal beschreibt die Spielweise von Gennaro Gattuso perfekt. Der ehemalige Mittelfeldspieler wurde in seinem Klub und in der Nationalmannschaft für seine aggressive und provokante Art geliebt, bei sämtlichen anderen Vereinen und Fans aber genau dafür gehasst.

Während seiner aktiven Zeit als Spieler gewann er mit dem AC Mailand in den Spielzeiten 2002/03 und 2006/07 die UEFA Champions League. Außerdem spielte er bis 2010 in der italienischen Nationalmannschaft, mit der er 2006 in Deutschland den Weltmeistertitel errang.

Er war während des Turniers Sinnbild eines Teams, das weniger durch spielerische Fähigkeiten als vielmehr durch einen Mannschafts- und Kampfgeist sowie Siegeswillen überzeugte. Heute ergeht es dem ehemaligen Trainer von Pisa immer noch so. Gattusos rustikale Art hat ihm in Italien den liebevoll-spöttischen Spruch eingetragen: Der Mensch stammt vom Gattuso ab. Er selbst beschreibt sich als „hässlich wie die Schulden“.  (im Original: „brutto come i debiti“). Seinen Spitznamen „Ringhio“ (zu deutsch: „Knurren“ oder „Knurrer“) konnte er allerdings lange Zeit nicht ausstehen.

Kategorie 1

Italien – Platz 3: Mario Balotelli – Kategorie Alpha Kevin

Mario Balotelli polarisiert gerne. Foto: Getty Images
Mario Balotelli polarisiert gerne. Foto: Getty Images
Wer erinnert sich nicht an das EM Halbfinale Deutschland gegen Italien im Jahr 2012. Mit einem Doppelpack schoss Mario Balotelli die deutsche Mannschaft ins Land der Tränen.

Der Stürmer erregte durch seine überhebliche Jubelpose weltweit Aufmerksamkeit. Balotelli war auch sonst lange Zeit eher durch Skandale in der Presse zu finden als durch Leistung.

Das Abfackeln seines Badezimmers und die Zerlegung eines Sportwagens sind nur einige Beispiele. Arroganz schien sein zweiter Vorname zu sein. Aber in der Saison 2016/17 blühte er in Nizza wieder richtig auf. Und das ausgerechnet unter der Fuchtel von Disziplinfanatiker Lucien Favre.

Kategorie 2

Italien – Platz 2: Antonio Cassano – Der Homophobe

Antonio Cassano eckte in seiner Karriere oft an. Foto: Getty Images
Antonio Cassano eckte in seiner Karriere oft an. Foto: Getty Images
Antonio Cassano eckte in seiner Karriere mehrere Male an. Sportlich mit jeder Menge Talent ausgestattet war der Italiener aber immer ein schwieriger Charakter.

Streitigkeiten mit Trainern, Schiedsrichtern und Vereinsfunktionären, mangelnde Disziplin oder öffentliche Beleidigungen – der Stürmer hatte sich selten im Griff. Eine seiner größten Entgleisungen lieferte der ehemalige Nationalspieler in einem Interview kurz vor der EM 2012 mit schwulenfeindlichen Äußerungen.

Später entschuldigte er sich hierfür schriftlich: „Ich bin nicht homophob, ich wollte niemand verletzen, ich will die sexuelle Freiheit aller nicht zur Disposition stellen. Ich erlaube mir nicht, über andere zu urteilen.“

Für seine homophobe Äußerung wurde er von der UEFA zu einer Geldstrafe von 15.000 Euro verurteilt.

Kategorie 2

Italien – Platz 1: Fabio Grosso – Sissi des Jahrzehnts

Fabio Grosso ist bei vielen Fans wegen seiner theatralischen Spielweise unbeliebt. Foto: Getty Images
Fabio Grosso ist bei vielen Fans wegen seiner theatralischen Spielweise unbeliebt. Foto: Getty Images
Der Italiener Fabio Grosso ist bei vielen Fans wegen seiner theatralischen Spielweise unbeliebt. 

Speziell die Deutschen und Australier „hassen“ den ehemaligen italienischen Nationalspieler – aber aus 2 unterschiedlichen Gründen, die beide mit der WM 2006 zu tun haben.

Denn dort sorgte der Abwehrspieler im Achtelfinale gegen die Jungs von Down Under für eine strittige Elfmeterentscheidung in der Nachspielzeit, was zum Ausscheiden der Aussies führte.

Und im Halbfinale schoss er die deutsche Mannschaft in der Verlängerung aus dem Titelrennen. In Italien als Held gefeiert, im Australien und Deutschland unbeliebt.

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