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Die 25 schlechtesten Transfers von Borussia Dortmund im 21. Jahrhundert

Transferflops waren in letzter Zeit seltener bei Borussia Dortmund. Jürgen Klopp und Thomas Tuchel machten einen guten Job. Michael Zorc und Lucien Favre machen ihn immer noch. Doch das war nicht immer so. 

Speziell im megalomanen Zeitalter unter Präsident Niebaum langte der BVB häufiger Mal daneben. Und das kostete richtig Geld. Und sorgte für Frust. Im damaligen KaDeWe – dem Kaufhaus des Westens der Bundesliga. Nach einer Phase der Desorientierung unter dem Holländer Peter Bosz und der Stagnation unter dem Österreicher Peter Stöger ist der BVB mit Trainerfuchs Lucien Favre wieder oben auf. Wir haben versucht, die 25 größten Enttäuschungen im 21. Jahrhundert aufzulisten. Wir unterscheiden dabei zwischen verschiedenen Spieler-Kategorien. In die Kategorie 1 fallen Spieler, die mit großen Erwartungen teuer verpflichtet wurden, aber beim BVB enttäuschten, woanders aber reüssierten. In die Kategorie 2 fallen Spieler, die als High Potential galten, dann aber den Weg nach oben nicht schafften. Und in die Kategorie 3 gehören Spieler, die es zuerst beim BVB nicht schafften und danach nirgendswo mehr. Ob die Karriere damit durch den Wechsel zum BVB ruiniert wurde oder nicht, bleibt dahingestellt.

Hierbei definieren wir schlecht sowohl als absolute wie auch als relative Größe. In der Liste befinden sich daher Spieler, die einfach schlecht gespielt haben – schlecht als Absolute Größe. Wir haben aber auch Spieler aufgeführt, die gemessen an ihrem Anspruch und den in sie gesetzten Erwartungen und ihrem Potential beim BVB schlecht performten – schlecht als Relative Größe. Einige Spieler sind dabei, die nur beim BVB ihre Krise hatten. Davor und danach spielten sie (mehr als) gut.

Zum Schluss zeigen wir 2 Beispiele, die zeigen, dass es auch anders geht. Dass sich Geduld auszahlen kann. Denn diese Spieler enttäuschten zunächst beim BVB, entwickelten sich aber dann richtig gut. Spieler 1 war durchweg Ergänzungsspieler oder gar nicht im Kader, machte aber dann einige sehr gute Spiele in wichtigen Matches. Spieler 2 wurde als große Sturmhoffnung, verpflichtet, steigerte sich dann, bevor er trotzdem den BVB verließ.Leonardo Bittencourt spielte von 2012 – 2013 bei Borussia Dortmund. Er kostete knapp 3 Millionen Euro Ablöse und kam auf 6 Einsätze und 1 Tor.

In Dortmund hatte Leo Bittencourt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieben und war 2012 neben Marco Reus, Julian Schieber und Oliver Kirch einer von vier externen Neuzugängen.

Obwohl er zum Profikader gehörte, kam er hauptsächlich in der 3. Liga in der Zweiten Mannschaft von Trainer David Wagner zum Einsatz.

Die Hoffnung in Dortmund war groß, mit Andre Bergdölmo einen starken linken Verteidiger verpflichtet zu haben. Doch dem war nicht so. 

Der Norweger, immerhin 2002 Spieler des Jahres in seiner Heimat, schaffte den Durchbruch beim BVB nie. In zwei Jahren kam Bergdölmo auf 28 Spiele und musste sogar mehrmals für die Regionalliga-Mannschaft auflaufen. Nach Auslaufen seines Vertrages im Sommer 2005 ging er zum FC Kopenhagen nach Dänemark. Im März 2007 kehrte er nach Norwegen zurück und unterschrieb beim Erstligisten Strømsgodset IF.

Am Ende der Saison 2008 beendete er seine Laufbahn als Spieler. Seitdem ist er Assistenztrainer beim Lillestrøm SK und spielt gelegentlich für den norwegischen Achtligisten Sørum IL. Bergdølmo gab 1997 sein Debüt für die norwegische Nationalmannschaft. Zwar verpasste er die WM 1998, nahm zwei Jahre später aber an der EM in den Niederlanden und Belgien teil.

Er kam in der Gruppenphase in allen drei Spielen zum Einsatz; Norwegen schied als Gruppendritter aus. Sein letztes Länderspiel machte Bergdølmo am 12. November 2005 im Relegationsspiel der Qualifikation zur WM 2006 gegen Tschechien, das Norwegen mit 0:1 verlor. Da die Norweger nach der Relegation nicht qualifiziert waren, blieb Bergdølmo eine WM-Teilnahme verwehrt. Insgesamt bestritt er 63 Länderspiele.Als vermeintlich großes Talent verpflichtete Dortmund 2001 Guy Demel vom FC Arsenal. Doch der Mann von der Elfenbeinküste schaffte im Ruhrpott nie den Durchbruch.

Besonders seine überharte Art und sein mangelhaftes Stellungsspiel führten dazu, dass Demel nur 33 Spiele für den BVB machte. Demel begann seine Profikarriere in der Ligue 2 bei Olympique Nîmes. Anschließend wechselte er zur Saison 2000/01 zum englischen Spitzenklub FC Arsenal, wo er allerdings ein Jahr lang nur in der Reserverunde spielte, da er sich aufgrund der großen Konkurrenz nicht durchsetzen konnte.

In der Meisterschaftssaison 2001/02 wurde Demel noch nicht in der Bundesliga eingesetzt. Auch 2002/03 spielte er weitestgehend in der Regionalligamannschaft des BVB. Erst mit dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison 2004/05 konnte sich Demel unter Trainer Bert van Marwijk einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpfen. So wurde unter anderem der HSV auf den sehr vielseitig einsetzbaren Mann von der Elfenbeinküste als rechter Verteidiger, Innenverteidiger und als „Staubsauger“ vor der Abwehr (zentrales defensives Mittelfeld) aufmerksam.

Deshalb wechselte Demel anschließend zur Saison 2005/06 zum HSV, wo er sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte und zwischenzeitlich auch im rechten Mittelfeld zum Einsatz kam. Am 31. August 2011 verpflichtete West Ham United Demel, das zuvor aus der Premier League abgestiegen war. Er unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2013 mit Option auf ein weiteres Jahr, womit er nach zehn Jahren in Deutschland nach England zurückkehrte. Mit West Ham erreichte Demel in der Football League Championship 2011/12 den dritten Tabellenplatz und feierte über die Play-Off-Runde den Aufstieg in die Premier League.Im Gedächtnis geblieben ist Jan Derek Sörensen nur den wenigsten BVB-Fans. Bereits seine Verpflichtung sorgte für Aufsehen, da Sörensen sowohl bei Dortmund wie auch bei 1860 München unterschrieben hatte.

Letztlich erhielt der BVB den Zuschlag. Das war Pech. Für den BVB. In Dortmund sollte der Norweger das offensive Flügelspiel beleben.

Doch stattdessen besetzte er die Ersatzbank. Sörensen brachte es lediglich auf 24 Spiele und schoss dabei kein einziges Tor. 2003 ging es dann zurück in die norwegische Heimat.

2006 wechselte er zu Vålerenga IF und spielte dort bis Ende 2007. Anfang 2008 ging er zurück zum FK Bodø/Glimt. Zum Jahresende 2009 beendete er seine Karriere.Damien le Tallec (09-12/ablösefrei): Der Franzose blieb in seinen vier Spielen ohne Treffer. Er lief zumeist für die Amateure auf und verließ den BVB im Jahr 2012 in Richtung Nantes. 

Dort kam er aber auch nur auf 8 Spiele.

Ende August 2012 wechselte er jedoch schon vorzeitig in die Ukraine und unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim Erstligisten und Aufsteiger FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod. Heute kickt er für Roter Stern Belgrad.

Le Tallec spielte von 2005 bis 2008 in der französischen U19-Nationalmannschaft und erzielte in 15 Spielen 6 Tore. Immerhin!1,1 Millionen Euro waren 1998 eine Menge Geld, die die Borussia in Sergej Barbarez investierte. Doch der Bosnier zahlte das Vertrauen nur selten zurück.

Es folgte die schwerste Zeit seiner Karriere, denn unter dem damaligen Trainer Skibbe kam er nur selten zum Einsatz.

36 Spiele und 6 Tore stehen auf seinem Konto bei den Schwarz-Gelben. Besonders die Fans hatten so ihre Probleme mit dem Techniker, der sich gerne mal „Schaffenspausen“ während des Spiels nahm.

In Hamburg war das dann irgendwann ganz anders und Barbarez blühte auf. Vielleicht lag es an der Ruhrpott-Luft.
Als Torjäger-Schnäppchen kam Matthew Amoah 2005 nach Dortmund. Doch schon sein Einstand misslang völlig, nachdem der Stürmer verletzt von einem Länderspiel wiederkam.

In der Folge pendelte der Ghanaer meistens zwischen Tribüne und Ersatzbank. Insgesamt schaffte es Amoah auf 17 Spiele für den BVB – ohne jegliche Torbeteiligung.

Entsprechend schnell ging es wieder weg vom BVB. Zurück nach Holland. In Breda konnte er wieder an seine alte Form anknüpfen und erzielte in 101 Spielen 42 Tore. Da er im Laufe der Zeit jedoch seltener zum Einsatz kam, wechselte er zur Spielzeit 2011/12 zum türkischen Erstligisten Mersin İdman Yurdu. In der türkischen Liga kam er aber lediglich zu fünf Einsätzen und wechselte deshalb zur Saison 2012/13 zum niederländischen Erstligisten SC Heerenveen, bei dem er Bas Dost ersetzen sollte.

Zur Saison 2013/14 verpflichtete der Ligarivale Heracles Almelo den Stürmer. Im Jahr 2016 spielte er kurzzeitig für den niederländischen Verein VV Baronie, ehe er im Sommer 2016 zum RKSV Halsteren wechselteAblösefrei kam Steven Pienaar 2006 nach Dortmund. Dort sollte der Südafrikaner die Spielmacherposition von Tomáš Rosický übernehmen und das BVB-Spiel lenken. Das klappte jedoch gar nicht. Zu selten überzeugte Pienaar.

Das klappte jedoch gar nicht. Zu selten überzeugte Pienaar. In 25 Spielen gelang ihm genau eine Torvorlage und die bereits am zweiten Spieltag.

Nach einem Jahr schob Dortmund Pienaar nach Everton ab.  Dort wurde es aber deutlich besser für den Südafrikaner.

Denn er spielte insgesamt 159 Mal für die Toffees und schoss immerhin 20 Tore. Zwischendurch versuchte er sich auch mal bei den Tottenham Hotspurs. Das war eher so wie in Dortmund. Also richtig schlecht.Beim VfL Wolfsburg noch die große Nummer, in Dortmund nicht mehr als eine Randerscheinung. Der Stürmer war trotz seiner damals 33 Jahre die große Torjägerhoffnung des BVB.

Am 4. Januar 2009 wechselte Klimowicz zum VfL Bochum, bei dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2010 unterschrieb.

Sein letztes Spiel absolvierte er am 16. April 2010 gegen den 1. FC Köln, bevor er aufgrund von Hüftproblemen seine Karriere zum Ende der Saison 2009/10 beendete.

Nach seinem Karriere-Aus kehrte er nach Argentinien zurück. Ein Comeback bei den Boca Juniors schloss er trotz mittlerweile geheilter Hüfte aus. Immerhin klappte es nach Dortmund beim VfL Bochum dann schon wieder etwas besser. 26 Spiele und 7 Tore sind so schlecht nicht. Nur sechs Bundesligatreffer gelangen dem Argentinier dagegen für die Schwarz-Gelben. Kein Vergleich zu den 149 Spielen und 57 Toren Toren, die er für Wolfsburg schoss.Keine Frage: Bei Leverkusen und München gehörte Robert Kovac zu einem der besten Innenverteidiger der Bundesliga. 

Zur Saison 2007/08 kehrte Kovač in die Bundesliga zurück und unterschrieb bei Borussia Dortmund. Aufgrund der Vertragsauflösung bei Juventus war keine Ablöse zu entrichten.

Zusammen mit Christian Wörns sollte er die Abwehr des BVB stabilisieren. Doch das gelang nun gar nicht. Denn die beiden bildeten eine altersschwache Abwehrkette, die viel zu langsam war.

Da war die Enttäuschung groß. Unter Jürgen Klopp wurde Kovac 2008 dann flugs ausrangiert. Am 29. Januar 2009 wechselte er zu Dinamo Zagreb, wo er Kapitän und Abwehrchef wurde und am Ende der Saison zwei Titel gewann. Am 2. Juni 2010 beendete Kovač seine aktive Karriere. Heute ist er Co-Trainer von seinem Bruder Nico bei Eintracht Frankfurt.Fehleinkäufe waren in der Zeit des BVB-Megalomanen Gerd Niebaum und der Manager-Niete Michael Meier an der Tagesordnung. In der Zeit von Jürgen Klopp allerdings eher selten.

Für 5,5 Millionen Euro holte ihn Dortmund 2012 aus Stuttgart, wo der Stürmer den nächsten Karriereschritt machen wollte.

Das klappte nicht wirklich, denn meistens war er nur Ersatz. In 35 Spielen schoss er 3 Tore.Mittlerweile spielt Schieber bei FC Augsburg. Die Verletzungen begleiten ihn.

An seinem Kampfgeist und der Einstellung haperte es bei Nelson Valdez in Dortmund nie.

Doch eigentlich war der Paraguayer 2006 von Bremen gekommen, um Tore zu schießen.

In seiner ersten Saison gelang ihm das erst am 32. Spieltag. Rund 5 Millionen Euro Ablöse zahlte der BVB für Valdez, der es auf magere 16 Buden in 113 Spielen im Trikot der Schwarz-Gelben brachte.

Das sind mehr als 300.000 Euro pro Tor. Bei seinen späteren Stationen wurden die Leistungen nicht viel besser. Eintracht Frankfurt war weniger erfreut über die Performance. Der Aufenthalt von Valdez am Main war entsprechend kurz. Jetzt spielt der Südamerikaner in den USA.Was Dortmund mit dem ehemaligen Cottbusser Dimitar Rangelov wollte, bleibt den Fans bis heute ein Rätsel. Der Bulgare wechselte 2009 zum BVB, wobei er sich dort nie durchsetzen konnte.

In elf Bundesligaspielen markierte Rangelov dagegen nur 1 Tor für den BVB.

Nach nur einer Saison war bei der Borussia Ende und er wurde in den zwei folgenden Jahren jeweils verliehen. Nach Dortmund ging es zu Maccabi Tel Aviv und zum FC Luzern. Da war er richtig erfolgreich. Bei beiden Vereinen.

Es liegt halt nicht immer nur am Spieler, wenn es nicht klappt.Uwe Hünemeier spielte in seiner Jugend beim FC Gütersloh und machte dort durch starke Leistungen Talentsucher von Bundesligisten auf sich aufmerksam. 2000 wurde er von Borussia Dortmund in die Nachwuchsabteilung übernommen.

Nur vier Jahre später spielte er in der zweiten Mannschaft des BVB, ehe er ein weiteres Jahr später seinen ersten Profivertrag erhielt. Bei Dortmund blieb der Innenverteidiger noch bis 2010, kam jedoch nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus. Nur fünf Bundesligapartien absolvierte Hünemeier im schwarz-gelben Trikot.

Beim SC Paderborn schaffte es Hünemeier später dann doch noch zum Stammspieler in der Bundesliga – wenn auch nur für eine Saison.  Eine Zeit lang spielte Hünemeier in der 2. Liga in England, mittlerweile ist er wieder zurück in Paderborn und spielt wieder in der Bundesliga.

Jojic kam im Winter 2013/14 für 2,2 Millionen Euro nach Dortmund und war dazu auserkoren, die zahlreichen Verletzungen im Team zu kompensieren.

Das gelang dem Serben allerdings gar nicht: Denn die meiste Zeit verbrachte er auf der Bank – Ergänzungsspieler heißt das im neudeutschen Fußballer-Sprech.

Nach 29 Spielen und vier Toren flüchtete Jojic 2015 nach Köln, wo er ebenfalls zumeist die Bank hütete. Mittlerweile spielt er in der Türkei.Ob das nochmal klappt mit der großen Karriere?

Genau ein halbes Jahr dauerte das Engagement von Kevin Kampl bei Borussia Dortmund. Hoffnungsträger? Naja!

In der Winterpause 2014/15 für 12 Millionen Euro aus Salzburg zu den Schwarz-Gelben gekommen, sollte Kampl helfen, die Borussia vor dem Abstieg zu retten und wieder auf Kurs zu bringen.

Allerdings überzeugte der slowenische Nationalspieler nur selten. Als Einwechselspieler brachte es der Mittelfeldakteur auf 14 Einsätze und zwei Vorlagen.

2015 flüchtete er nach Leverkusen. Dort lief es eindeutig besser. Genau wie jetzt in Leipzig.

Martin Amedick wurde 2006 von Borussia Dortmund aufgrund herber Defensivprobleme verpflichtet. Der talentierte Innenverteidiger kam ablösefrei von Eintracht Braunschweig.

Amedick spielte zwei Saisons beim BVB, in denen er 34 Spiele in der Bundesliga absolvierte.

Doch zahlreiche schwache Auftritte sorgten dafür, dass Amedick schnell weiter zum Zweitligisten Kaiserslautern wechselte. Von dort ging es nach Frankfurt und nach Paderborn.

Zum Schluss allerdings zur 2. Mannschaft der Westfalen.Chris Löwe kam völlig überraschend im Jahre 2011 vom Viertligaverein Chemnitzer FC in die Bundesliga zum BVB. Dieser Sprung war allerdings zu groß.Viel zu groß, wie sich schnell herausstellte.

7 Spiele für die erste Mannschaft des BVB, dann noch 6 Spiele für die zweite Mannschaft. Das war es. Dem Außenverteidiger war die Nervosität häufig anzumerken.

Und auch die Leistungen gingen stetig bergab. Wegen der wenigen Einsatzzeiten entschied sich Löwe für einen Wechsel nach Kaiserslautern. In Kaiserslautern spielte Löwe deutlich erfolgreicher. Aber das war auch die 2. Bundesliga. Seit 2016 kickt er auf der Insel für Huddersfield.

Sunday Oliseh sorgte erst beim 1.FC Köln, dann bei Amsterdam und Juventus für Furore. 2000 holte ihn Dortmund für 7,5 Millionen Euro zurück nach Deutschland.

Gelohnt hat es sich für Dortmund nicht wirklich.

Verletzungen bremsten ihn und so wurde er nach Bochum ausgeliehen, wo er einem Mitspieler die Nase brach.

Irgendwie ging nach einer sehr erfolgreichen Karriere plötzlich gar nichts mehr. In Bochum flog er raus, genauso wie bei den Schwarz-Gelben eine Saison später. Auf seinem BVB-Konto stehen 53 Spiele und genau 1 Tor.Sechs Millionen Euro bezahlte Borussia Dortmund 1999 an den AS Monaco für Stürmer Victor Ikpeba. Ein Fehler, wie sich im Nachhinein herausstellte. Der damals 29-Jährige machte in Dortmund in erster Linie durch Übergewicht, Trainerkritik, Schlägereien mit Mitspielern und mangelnde Disziplin auf sich aufmerksam.

Der damals 29-Jährige machte in Dortmund in erster Linie durch Übergewicht, Trainerkritik, Schlägereien mit Mitspielern und mangelnde Disziplin auf sich aufmerksam.

Seine Leistungen reichten daher in der Regel nur für die Ersatzbank. In zwei Jahren schaffte es Ikpeba lediglich auf 30 Spiele und 3 kümmerliche Tore. Ziemlich wenig Leistung für ziemlich viel Geld.

Was der BVB ja schon damals nicht mehr so richtig hatte.Ein starkes Jahr in Bielefeld überzeugte die BVB-Verantwortlichen von Delron Buckley. Doch dort enttäuschte der Stürmer auf ganzer Linie.

Sein erstes und einziges Tor für Dortmund erzielte er am 33. Spieltag der Saison 2007/08 – ausgerechnet gegen Bielefeld.

Buckley schaffte es nur auf 62 Einsätze für die Schwarz-Gelben. Ein Hoch hatte der Südafrikaner dann einige Jahre später beim Karlsruher SC. In den Jahren 2011 und 2012 kam er auf 40 Spiele – allerdings schoss er nur 2 Tore.

Nach dem Abstieg mit dem Karlsruher SC aus der 2. Bundesliga 2011/12 verließ Buckley den Verein und unterschrieb im Juni 2012 einen Vertrag bei Maritzburg United in Südafrika. Seit Sommer 2014 ist er vereinslos.Kurz vor Ende der Wechselfrist 2015 sicherte sich Dortmund in einem Leihgeschäft die Dienste von Adnan Januzaj. Der Belgier galt als großes Talent und Wunderknabe. Doch das stellte sich als ziemlich falsch heraus.

Doch in Dortmund enttäuschte Januzaj, war unmotiviert und keine große Hilfe. Nach einem halben Jahr und sechs Bundesligaeinsätzen kehrte der Mittelfeldspieler im Winter zurück zu ManU.

Danach versuchte er es beim AFC Sunderland in der nordenglischen Provinz. Hartes Brot! Deshalb ging es weiter nach Spanien zu Real Sociedad san Sebastian.

Einer der größten BVB-Flops der letzten Jahre war Ciro Immobile. Für rund 19 Millionen Euro holte Dortmund den Italiener als Nachfolger von Robert Lewandowski.

Doch der hatte so seine Schwierigkeiten. Nicht nur mit der deutschen Sprache. Immobile, damals gerade Torschützenkönig in Italien geworden, sorgte mit drei Treffern in 24 Bundesligaspielen für wenig Torgefahr und meckerte über die fehlende Integration im Team.

Nach einer Saison war für ihn Schluss in Dortmund. Mittlerweile spielt der Stürmer wieder in Italien.

Von Real Madrid kam der Brasilianer 2003 als Hoffnungsträger zur Borussia und legte einen Start nach Maß hin.

Im ersten Spiel, gleich ein Derby gegen Schalke 04, traf Conceicao per Freistoß und ebnete so den Weg zum 2:2-Unentschieden. Eine Leistung, an die der Mittelfeldspieler fortan selten anknüpfte. Und so wurde er zu einem der größten BVB Flops im 21. Jahrhundert.

Nach einer Saison mit 14 Einsätzen ging es für Conceicao direkt weiter in die Türkei.

Dort holte er mit Galatasaray Istanbul 2005 den Pokal. Im August 2005 unterschrieb Conceição einen Zweijahresvertrag bei Panathinaikos Athen, der aber im Januar 2006 aufgrund von schwachen Leistungen nach gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst wurde.Juan Fernandez absolvierte für die argentinische Nationalmannschaft genau ein Spiel. Bei Borussia Dortmund waren es auch nicht viel mehr Partien. 

Juan Ramón Fernández begann seine Karriere 1997 bei Estudiantes de La Plata, in der Saison 1997/98 debütierte er in der höchsten argentinischen Spielklasse. Nachdem er dort von Jahr zu Jahr mehr Einsätze bekam und letztendlich zum Stammspieler heranwuchs, wechselte er im Sommer 2002 für ungefähr 1,5 Millionen US-Dollar zum damals amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund.

Von 2002 bis 2005 kickte der Außenverteidiger beim BVB und kam insgesamt nur 14 mal zum Einsatz. Die meiste Zeit war Fernandez eher Ersatz- als Stammkraft. Das gefiel ihm gar nicht und so reiste er vor der Saisonvorbereitung 2003 unerlaubt in sein Heimatland.

Der BVB hatte kein Verständnis für diese Aktion und bestrafte ihn mit einer saftigen Geldbuße von 100 000 Euro. Nach den Verletzungen von Torsten Frings und Evanilson rückte Fernandez dann öfter in den Fokus, doch bereits zur Rückrunde ging er zurück in seine Heimat.

Dass sich Geduld auszahlen kann und aus vermeintlichen Flops noch wichtige Spieler werden können, zeigen unsere beiden Schlussbeispiele auf den beiden folgenden Seiten.Dass man mit Spielern auch mal Geduld haben muss und keinen zu früh abschreiben sollte, zeigt das Beispiel Oliver Kirch. Dieser wechselte 2012 zu Borussia Dortmund – als Ergänzungsspieler. Damals war der BVB amtierender deutscher Meister.

Der Mittelfeldspieler kickte insgesamt drei Spielzeiten in Dortmund, kam zunächst aber gar nicht zum Einsatz. Zum Ende seiner Schaffenszeit mauserte sich Kirch dann und kam auf insgesamt 18 Einsätze.

Darunter waren einige sehr gute Auftritte im Europapokal und auch in der Meisterschaft. Im Jahr 2015 unterschrieb Kirch einen Vertrag beim SC Paderborn. Das war keine gute Idee.

Nachdem der Vertrag mit dem Abstieg Paderborns in die 3. Liga zur Saison 2016/17 die Gültigkeit verlor, gab Kirch am 6. Juli 2016 sein Karriereende bekannt.

Vereine in der Jugend
1988–1997
1997–1999
1999–2001
SuS Legden
SuS Stadtlohn
SpVgg Vreden
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)
2001–2002
2002–2003
2003–2007
2003–2007
2007–2010
2010–2012
2012–2015
2012–2015
2015–2016
Spvgg Vreden
SC Verl
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach Amateure/II
Arminia Bielefeld
1. FC Kaiserslautern
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
SC Paderborn 07
35 (5)
32 (3)
22 (0)
32 (2)
71 (7)
52 (1)
18 (1)
6 (0)
7 (0)

Einige zünden schnell, andere später und einige gar nicht. Bei Adrian Ramos bestand Hoffnung auf Kategorie 2. Ramos spielte seit 2014 für die Borussia und lieferte eine nur höchst mäßige erste Saison ab.

Zu groß waren die Fußstapfen, die Robert Lewandowski hinterlassen hatte. In 29 Spielen traf Ramos nur sechs mal – zu wenig für einen Top-Verein wie Dortmund.

Auch 2015/16 sah es zunächst düster aus, doch am Ende kam Ramos in 39 Einsätzen zu immerhin 16 Scorerpunkten – davon zehn Toren und sechs Vorlagen. Geduld kann sich eben auszahlen.

Und weil der BVB in Sachen Spielerplanung und Transfers mittlerweile deutlich besser aufgestellt ist als noch vor 5 oder 10 Jahren, soll alsbald auch wieder die Meisterschale an den Borsigplatz geholt werden.

Vereine in der Jugend
–2004 América de Cali

 

Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)
2004–2009
2005
2006–2007
2009–2014
2014–
América de Cali
FC Trujillanos (Leihe)
Santa Fe CD (Leihe)
Hertha BSC
Borussia Dortmund

105 (44)

31 (5)
156 (57)
48 (13)

Nationalmannschaft
2002–2003
2008–
Kolumbien U-17
Kolumbien
6 (3)
36 (4)

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