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Die 25 schlechtesten Spieler von Borussia Dortmund im 21. Jahrhundert

DIE STORY IN KURZEN VIDEOS

DIE STORY IN KURZEN TRAKTATEN

25 Transferflops im Bundesliga-KaDeWe

Transferflops waren in letzter Zeit seltener bei Borussia Dortmund. Jürgen Klopp und Thomas Tuchel machten einen guten Job. Doch das war nicht immer so. 

Speziell im megalomanen Zeitalter unter Präsident Niebaum langte der BVB häufiger Mal daneben. Und das kostete richtig Geld.

Und sorgte für Frust. Im damaligen KaDeWe – dem Kaufhaus des Westens der Bundesliga.

Nach einer Phase der Desorientierung unter dem Holländer Peter Bosz und der Stagnation unter dem Österreicher Peter Stöger ist der BVB mit Trainerfchs Lucien Favre wieder oben auf.

Transferflops gibt es auch immer mal wieder bei Borussia Dortmund. Foto: Getty Images
Transferflops gibt es auch immer mal wieder bei Borussia Dortmund. Foto: Getty Images

Die 25 größten Enttäuschungen im 21. Jahrhundert

Wir haben versucht, die 25 größten Enttäuschungen im 21. Jahrhundert aufzulisten. Wir unterscheiden dabei zwischen verschiedenen Spieler-Kategorien.

In die Kategorie 1 fallen Spieler, die mit großen Erwartungen teuer verpflichtet wurden, aber beim BVB enttäuschten, woanders aber reüssierten.

In die Kategorie 2 fallen Spieler, die als High Potential galten, dann aber den Weg nach oben nicht schafften.

Und in die Kategorie 3 gehören Spieler, die es zuerst beim BVB nicht schafften und danach nirgendswo mehr. Ob die Karriere damit durch den Wechsel zum BVB ruiniert wurde oder nicht, bleibt dahingestellt.

Zu schlecht, zu teuer oder schlicht zu unbegabt

Matthew Amoah war mit mäßigem Erfolg für Borussia Dortmund aktiv. Foto: Getty Images
Matthew Amoah war mit mäßigem Erfolg für Borussia Dortmund aktiv. Foto: Getty Images
Hierbei definieren wir schlecht sowohl als absolute wie auch als relative Größe.

In der Liste befinden sich daher Spieler, die einfach schlecht gespielt haben – schlecht als Absolute Größe.

Wir haben aber auch Spieler aufgeführt, die gemessen an ihrem Anspruch und den in sie gesetzten Erwartungen und ihrem Potential beim BVB schlecht performten – schlecht als Relative Größe.

Einige Spieler sind dabei, die nur beim BVB ihre Krise hatten. Davor und danach spielten sie (mehr als) gut.

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2 Beispiele, die zeigen, dass es auch anders geht

Andre Bergdölmo war zwischen 2003 und 2005 für Dortmund am Ball. Foto: Getty Images
Andre Bergdölmo war zwischen 2003 und 2005 für Dortmund am Ball. Foto: Getty Images
Zum Schluss zeigen wir 2 Beispiele, die zeigen, dass es auch anders geht.

Dass sich Geduld auszahlen kann. Denn diese Spieler enttäuschten zunächst beim BVB, entwickelten sich aber dann richtig gut.

Spieler 1 war durchweg Ergänzungsspieler oder gar nicht im Kader, machte aber dann einige sehr gute Spiele in wichtigen Matches.

Spieler 2 wurde als große Sturmhoffnung, verpflichtet, steigerte sich dann, bevor er trotzdem den BVB verließ.

Flop 25 – Flop 20: Von Augenbrauen zupfenden „Wanna be“ Stars zu alternden Alpha-Männchen ohne Laufbereitschaft

Flop 25: Leonardo Bittencourt – der Betonkurt

Leonardo Bittencourt kam für Dortmund nur auf sechs Einsätze. Foto: Getty Images
Leonardo Bittencourt kam für Dortmund nur auf sechs Einsätze. Foto: Getty Images
Leonardo Bittencourt spielte von 2012 – 2013 bei Borussia Dortmund. Er kostete knapp 3 Millionen Euro Ablöse und kam auf 6 Einsätze und 1 Tor.

In Dortmund hatte Leo Bittencourt einen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 unterschrieben und war 2012 neben Marco Reus, Julian Schieber und Oliver Kirch einer von vier externen Neuzugängen.

Obwohl er zum Profikader gehörte, kam er hauptsächlich in der 3. Liga in der Zweiten Mannschaft von Trainer David Wagner zum Einsatz.

 

PLAYER PROFILE

Flop 24: Andre Bergdölmo (2003 – 2005) – Flop aus Norwegen

Die Hoffnung in Dortmund war groß, mit Andre Bergdölmo einen starken linken Verteidiger verpflichtet zu haben. Foto: Getty Images
Die Hoffnung in Dortmund war groß, mit Andre Bergdölmo einen starken linken Verteidiger verpflichtet zu haben. Foto: Getty Images
Die Hoffnung in Dortmund war groß, mit Andre Bergdölmo einen starken linken Verteidiger verpflichtet zu haben. Doch dem war nicht so. 

Der Norweger, immerhin 2002 Spieler des Jahres in seiner Heimat, schaffte den Durchbruch beim BVB nie. In zwei Jahren kam Bergdölmo auf 28 Spiele und musste sogar mehrmals für die Regionalliga-Mannschaft auflaufen.

Nach Auslaufen seines Vertrages im Sommer 2005 ging er zum FC Kopenhagen nach Dänemark. Im März 2007 kehrte er nach Norwegen zurück und unterschrieb beim Erstligisten Strømsgodset IF.

Am Ende der Saison 2008 beendete er seine Laufbahn als Spieler. Seitdem ist er Assistenztrainer beim Lillestrøm SK und spielt gelegentlich für den norwegischen Achtligisten Sørum IL.

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Nico Patschinski spielte unter anderem für Union Berlin. Foto: Getty Images

Bergdølmo blieb eine WM-Teilnahme verwehrt

Der Norweger, immerhin 2002 Spieler des Jahres in seiner Heimat, schaffte den Durchbruch beim BVB aber nie. Foto: Getty Images
Der Norweger, immerhin 2002 Spieler des Jahres in seiner Heimat, schaffte den Durchbruch beim BVB aber nie. Foto: Getty Images

Bergdølmo gab 1997 sein Debüt für die norwegische Nationalmannschaft. Zwar verpasste er die WM 1998, nahm zwei Jahre später aber an der EM in den Niederlanden und Belgien teil.

Er kam in der Gruppenphase in allen drei Spielen zum Einsatz; Norwegen schied als Gruppendritter aus. Sein letztes Länderspiel machte Bergdølmo am 12. November 2005 im Relegationsspiel der Qualifikation zur WM 2006 gegen Tschechien, das Norwegen mit 0:1 verlor.

Da die Norweger nach der Relegation nicht qualifiziert waren, blieb Bergdølmo eine WM-Teilnahme verwehrt. Insgesamt bestritt er 63 Länderspiele.

 

Vereine in der Jugend
–1990Skjetten SK
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
1991–1996
1997–2000
2000–2003
2003–2005
2005–2007
2007–2008
Lillestrøm SK
Rosenborg Trondheim
Ajax Amsterdam
Borussia Dortmund
FC Kopenhagen
Strømsgodset IF
115 (9)
83 (3)
66 (6)
28 (0)
33 (3)
43 (7)
Nationalmannschaft
1997–2005Norwegen63 (0)

Flop 23: Guy Demel (2001 – 2005) – Die Axt

Guy Demel kam 2001 als vermeintlich großes Talent vom FC Arsenal. Foto: Getty Images
Guy Demel kam 2001 als vermeintlich großes Talent vom FC Arsenal. Foto: Getty Images

Als vermeintlich großes Talent verpflichtete Dortmund 2001 Guy Demel vom FC Arsenal. Doch der Mann von der Elfenbeinküste schaffte im Ruhrpott nie den Durchbruch.

Besonders seine überharte Art und sein mangelhaftes Stellungsspiel führten dazu, dass Demel nur 33 Spiele für den BVB machte.

Demel begann seine Profikarriere in der Ligue 2 bei Olympique Nîmes.

Anschließend wechselte er zur Saison 2000/01 zum englischen Spitzenklub FC Arsenal, wo er allerdings ein Jahr lang nur in der Reserverunde spielte, da er sich aufgrund der großen Konkurrenz nicht durchsetzen konnte.

Vom englischen Spitzenklub FC Arsenal in die Bundesliga

Erst mit dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison 2004/05 konnte sich Demel unter Trainer Bert van Marwijk einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpfen. Foto: Getty Images
Erst mit dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison 2004/05 konnte sich Demel unter Trainer Bert van Marwijk einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpfen. Foto: Getty Images
In der Meisterschaftssaison 2001/02 wurde Demel noch nicht in der Bundesliga eingesetzt. Auch 2002/03 spielte er weitestgehend in der Regionalligamannschaft des BVB.

 

Vereine in der Jugend
Olympique Marseille
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
1999–2000
2000–2001
2001–2005
2001–2005
2005–2011
2011–2015
2015–
Olympique Nîmes
FC Arsenal
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
Hamburger SV
West Ham United
Dundee United
1 (0)
0 (0)
33 (0)
43 (6)
131 (2)
76 (1)
11 (1)
Nationalmannschaft
2004–2011Elfenbeinküste32 (0)
 

Erst mit dem Trainerwechsel zu Beginn der Saison 2004/05 konnte sich Demel unter Trainer Bert van Marwijk einen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite erkämpfen.

So wurde unter anderem der HSV auf den sehr vielseitig einsetzbaren Mann von der Elfenbeinküste als rechter Verteidiger, Innenverteidiger und als „Staubsauger“ vor der Abwehr (zentrales defensives Mittelfeld) aufmerksam.

Er unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag

2005/06 zog es Demel zum HSV und von dort 2011 zu West Ham. Foto: Getty Images
2005/06 zog es Demel zum HSV und von dort 2011 zu West Ham. Foto: Getty Images

Deshalb wechselte Demel anschließend zur Saison 2005/06 zum HSV, wo er sich auf Anhieb einen Stammplatz erkämpfte und zwischenzeitlich auch im rechten Mittelfeld zum Einsatz kam.

Am 31. August 2011 verpflichtete West Ham United, das zuvor aus der Premier League abgestiegen war, Demel.

Er unterschrieb einen Zwei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2013 mit Option auf ein weiteres Jahr, womit er nach zehn Jahren in Deutschland nach England zurückkehrte.

Mit West Ham erreichte Demel in der Football League Championship 2011/12 den dritten Tabellenplatz und feierte über die Play-Off-Runde den Aufstieg in die Premier League.

Flop 22: Jan Derek Sörensen (2001 – 2003) – Der Platzwart

Jan Derek Sörensen ist nur eingefleischten BVB-Fans ein Begriff. Foto: Getty Images
Jan Derek Sörensen ist nur eingefleischten BVB-Fans ein Begriff. Foto: Getty Images
Im Gedächtnis geblieben ist Jan Derek Sörensen nur den wenigsten BVB-Fans. Bereits seine Verpflichtung sorgte für Aufsehen, da Sörensen sowohl bei Dortmund wie auch bei 1860 München unterschrieben hatte.

Letztlich erhielt der BVB den Zuschlag. Das war Pech. Für den BVB. In Dortmund sollte der Norweger das offensive Flügelspiel beleben.

Doch stattdessen besetzte er die Ersatzbank. Sörensen brachte es lediglich auf 24 Spiele und schoss dabei kein einziges Tor. 2003 ging es dann zurück in die norwegische Heimat.

2006 wechselte er zu Vålerenga IF und spielte dort bis Ende 2007. Anfang 2008 ging er zurück zum FK Bodø/Glimt. Zum Jahresende 2009 beendete er seine Karriere.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Jan Derek Sörensen – Steckbrief

Der damalige BVB-Manager Michael Meier 2004 im Gespräch mit Journalisten. Foto: Getty Images
Der damalige BVB-Manager Michael Meier 2004 im Gespräch mit Journalisten. Foto: Getty Images
Vereine in der Jugend
 FK Bodø/Glimt
Lyn Oslo
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
1992–1994
1994–1997
1998–2000
2001–2003
2003–2005
2006–2007
2008–2009
Lyn Oslo
FK Bodø/Glimt
Rosenborg Trondheim
Borussia Dortmund
Lyn Oslo
Vålerenga IF
FK Bodø/Glimt
28 (1)
69 (19)
68 (20)
24 (0)
68 (23)
20 (9)
44 (7)
Nationalmannschaft
1999–2004Norwegen21 (0)

Flop 21: Damien le Tallec – Dann eben in die Ukraine

Damien le Tallec lief zumeist für die BVB-Amateure auf. Foto: Getty Images
Damien le Tallec lief zumeist für die BVB-Amateure auf. Foto: Getty Images
Damien le Tallec (09-12/ablösefrei): Der Franzose blieb in seinen vier Spielen ohne Treffer. Er lief zumeist für die Amateure auf und verließ den BVB im Jahr 2012 in Richtung Nantes. 

Dort kam er aber auch nur auf 8 Spiele.

Ende August 2012 wechselte er jedoch schon vorzeitig in die Ukraine und unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim Erstligisten und Aufsteiger FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod. Heute kickt er für Roter Stern Belgrad.

Le Tallec spielte von 2005 bis 2008 in der französischen U19-Nationalmannschaft und erzielte in 15 Spielen 6 Tore. Immerhin!

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Damien le Tallec – Steckbrief

Für die erste Mannschaft blieb der Franzose (rechts) in seinen vier Spielen ohne Treffer. Foto: Getty Images
Für die erste Mannschaft blieb der Franzose (rechts) in seinen vier Spielen ohne Treffer. Foto: Getty Images
Vereine in der Jugend
1995–2005Le Havre AC
2005–2007Stade Rennes
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
2007–2009Stade Rennes B35 (4)
2008–2009Stade Rennes0 (0)
2009–2012Borussia Dortmund4 (0)
2009–2012Borussia Dortmund II43 (14)
2012FC Nantes8 (0)
2012–2014FC Hoverla-Zakarpattya Uschhorod17 (2)
2014–2015Mordowia Saransk44 (2)
2016–FK Roter Stern Belgrad0 (0)
Nationalmannschaft
Frankreich U-162 (2)
Frankreich U-1718 (14)
Frankreich U-18 (3)
2005–2009Frankreich U-1915 (6)
2008–2009Frankreich U-204 (0)

Flop 20: Sergej Barbarez (1998 – 2000) – Der Missverstandene

1998 zahlte Dortmund eine Mange Geld für Sergej Barbarez. Foto: Getty Images
1998 zahlte Dortmund eine Mange Geld für Sergej Barbarez. Foto: Getty Images
1,1 Millionen Euro waren 1998 eine Menge Geld, die die Borussia in Sergej Barbarez investierte. Doch der Bosnier zahlte das Vertrauen nur selten zurück.

Es folgte die schwerste Zeit seiner Karriere, denn unter dem damaligen Trainer Skibbe kam er nur selten zum Einsatz.

36 Spiele und 6 Tore stehen auf seinem Konto bei den Schwarz-Gelben. Besonders die Fans hatten so ihre Probleme mit dem Techniker, der sich gerne mal „Schaffenspausen“ während des Spiels nahm.

In Hamburg war das dann irgendwann ganz anders und Barbarez blühte auf. Vielleicht lag es an der Ruhrpott-Luft.

LUST AUF EIN LIGALIVE QUIZ?

Sergej Barbarez – Steckbrief

Barbarez traf in 36 Spielen für Dortmund sechsmal. Foto: Getty Images
Barbarez traf in 36 Spielen für Dortmund sechsmal. Foto: Getty Images
Vereine in der Jugend
1984–1989FK Velež Mostar
Vereine als Aktiver
JahreVereinSpiele (Tore)
1989–1991
1992–1993
1993–1996
1996–1998
1998–2000
2000–2006
2006–2008
FK Velež Mostar
Hannover 96
1. FC Union Berlin
Hansa Rostock
Borussia Dortmund
Hamburger SV
Bayer 04 Leverkusen
18 (2)
88 (46)
59 (13)
36 (6)
174 (65)
61 (11)
Nationalmannschaft
1998–2006Bosnien-Herzegowina47 (17)
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