Auf zum Erzfeind: Die 21 größten „Verräter-Transfers“ der Bundesliga-Geschichte...

Gone too soon – Diese 10 Fußballstars verstarben während ihrer Karriere...

Die 30 grössten Fußball-Feindschaften der neueren Fußball-Geschichte...

Diese 15 Stars waren Weltklasse auf mehr als einer Position

Author: escronanlt
Philipp Lahm nimmt 2014 den Weltmeisterschafts-Pokal entgegen. Foto: Getty Images
Philipp Lahm nimmt 2014 den Weltmeisterschafts-Pokal entgegen. Foto: Getty Images

Diese 15 Stars waren Weltklasse auf mehr als einer Position

Egal ob Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger oder Miroslav Klose – viele Stars und Legenden des Topfußballs sind fest mit ihrer Position verbunden.

Neuer glänzt als Torwart, wurde Weltmeister und mehrfach weltbester Keeper. Schweinsteiger ist im defensive Mittelfeld zu Hause und holte den Champions-League- und den WM-Pokal. Und Klose, bester WM-Torschütze aller Zeiten, ist der klassische Mittelstürmer.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Philipp Lahm überzeugte beim DFB und bei Bayern auf mehreren Positionen. Foto: Getty Images
Philipp Lahm überzeugte beim DFB und bei Bayern auf mehreren Positionen. Foto: Getty Images

Doch es gibt auch andere Spielertypen, Stars die auf verschiedenen Positionen glänzten und glänzen.

Nicht zuletzt auch in Jogi Löws Weltmeistermannschaft von 2014. Und zwar gleich mehrere. Der bekannteste von ihnen ist Captain Philipp Lahm. Denn der spielte gleich auf mehreren Positionen in der Abwehr und im Mittelfeld.

Aber er ist noch lange nicht der einzige Superstar, der Weltklasseleistungen auf mindestens 2 Positionen brachte. Ganz vorne sehen wir den wohl besten Spieler der Welt. Dahinter kommen ein deutscher Superstar  und ein französischer Volksheld.

Und wir wissen, wir haben diverse Spieler nicht im Beitrag, die Weltklasseleistungen auf 2 Positionen schafften. Nostra culpa.

15. – 11.: Lahm bis Desailly

Lahm lieferte auf gleich drei Positionen starke Leistungen ab. Foto: Getty Images
Lahm lieferte auf gleich drei Positionen starke Leistungen ab. Foto: Getty Images

15. Philipp Lahm

Obwohl Rechtsfuß begann Lahm seine große Karriere als linker Außenverteidiger – übrigens beim VfB Stuttgart, die Bayern hatten ihn dahin ausgeliehen.

Der damalige VfB-Trainer Felix Magath hatte diese Idee und schon ein paar Monate später schaffte Klein-Philipp den Sprung in die Nationalmannschaft – als linker Außenverteidiger.

Auch nach seiner Rückkehr zum FC Bayern sowie bei der WM 2006 und der EM 2008 flitzte Lahm die linke Außenbahn rauf und runter. Aber das sollte nicht so bleiben. Weder beim FC Bayern noch in der DFB-Auswahl.

In der Saison 2009/2010 besann sich der damalige Bayern-Coach Louis van Gaal darauf, dass Philipp Lahm ja eigentlich eine Rechtsfuß ist und stellte ihn fortan als rechten Außenverteidiger auf.

Lahm selbst gefiel seine neue Position besser als die alte. Mit etwas Verzögerung nominierte auch Bundestrainer Jogi Löw den kleinen Münchner auf der rechten Abwehrseite.

Das Wechselspiel sollte damit aber nicht zu Ende sein.

Philipp Lahm (links) und Pep Guardiola. Foto: Getty Images
Philipp Lahm (links) und Pep Guardiola. Foto: Getty Images

Starcoach Pep Guardiola bezeichnete Lahm kurz nach seinem Wechsel zum FCB als den intelligentesten Spieler, mit dem er je zusammengearbeitet habe.

Da bei Pep das Mittelfeld Herz und Hirn des Spiels ist, beorderte er Lahm ins defensive Mittelfeld, wo sich der 1,70-Meter-Mann ebenfalls schnell zurecht fand.

 

[raw_html_snippet id=“lahm“]

 

Beim WM-Triumph 2014 mit der Nationalmannschaft spielte der Kapitän dann im Laufe des Turniers auf zwei Positionen, zunächst im Mittelfeld und dann ging’s zurück auf die Position als rechter Außenverteidiger.

Erst unter Carlo Ancelotti als Bayern-Trainer kehrte Lahm – zumindest meistens – fest auf die rechte Abwehrseite zurück. Von der defensiven Außenbahn in die Mitte wechselten aber auch andere Spieler.

14. Eric Abidal

Eric Abidal war unter anderem für den FC Barcelona aktiv. Foto: Getty Images
Eric Abidal war unter anderem für den FC Barcelona aktiv. Foto: Getty Images
Der Franzose Eric Abidal schaffte den Sprung zum Erstliga-Profi beim AS Monaco. Seine große Klasse als linker Verteidiger wurde aber erst später nach seinen Wechseln zum OSC Lille und dann zu Olympique Lyon deutlich.

Ab 2004 avancierte er auf der linken Abwehrseite zum Stammspieler in der französischen Nationalelf.

Mit seiner guten Performance zog er die Aufmerksamkeit des FC Barcelana auf sich, wohin er 2007 wechselte und wo er seine größten Erfolge feierte.

Mit Barca feierte er 2009 das Triple und gewann 2011 erneut die Champions League, als er als Kapitän sogar den Pokal entgegen nehmen durfte.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Abidal spielte in der Innenverteidigung und als linker Verteidiger. Foto: Getty Images
Abidal spielte in der Innenverteidigung und als linker Verteidiger. Foto: Getty Images

Unter anderem wegen des großen Konkurrenzkampfes im Kader wechselte Abidal bei Barca die Position und rückte von der Außenbahn in die Innenverteidigung.

In der französischen Nationalmannschaft hielt er sich neun Jahre lang bis 2013.

Nachdem sein Vertrag bei den Katalanen 2013 nicht mehr verlängert wurde, ging er erst zum AS Monaco und dann zu Olympiakos Piräus, wo er seine Laufbahn Ende 2014 beendete. Dagegen ist der folgende Offensivspieler noch aktiv.

13. Koke

Koke setzte sich ab 2009 zunächst als offensiver Flügelspieler durch. Foto: Getty Images
Koke setzte sich ab 2009 zunächst als offensiver Flügelspieler durch. Foto: Getty Images

Atlético Madrids Offensivspieler Koke kam aus der eigenen Jugend des Madrider Arbeitervereins und setzte sich ab 2009 zunächst als offensiver Flügelspieler durch.

Da er relativ schnell ist, aber auch ein gutes Auge und ein präzises Passspiel hat, wechselte er schon nach kurzer Zeit ins offensive Mittelfeld.

Dort hat er sich inzwischen festgesetzt und ist Stammspieler. Dennoch ist er auch immer wieder mal auf dem Flügel zu finden.

Später wechselte Koke ins offensive Mittelfeld. Foto: Getty Images

2013 schaffte er den Sprung in die spanische A-Nationalmannschaft. Dort ist er in der Regel aber nur Ergänzungsspieler auf verschiedenen Positionen in der Offensive.

Den ganz großen Durchbruch hat er im Nationalteam noch nicht geschafft.

Auf völlig verschiedenen Positionen in der Offensive glänzt auch ein junger deutscher Nationalspieler mal mehr und mal weniger.

12. Mario Götze

Mario Götze kann in der Offensive praktisch alle Positionen spielen. Foto: Getty Images
Mario Götze kann in der Offensive praktisch alle Positionen spielen. Foto: Getty Images
Allerdings ist er nach fast 10 Jahren immer noch nicht über den Status als Talent hinaus gekommen.

Dabei kann er in der Offensive praktisch alle Positionen spielen. Zu Beginn seiner Karriere bei Borussia Dortmund glänzte er vor allem als offensiver Mittelfeldspieler.

Bei den Bayern flitzte er sowohl über die beiden Flügel oder spielte auch im Sturmzentrum als sogenannte falsche Neun. Foto: Getty Images
Bei den Bayern flitzte er sowohl über die beiden Flügel oder spielte auch im Sturmzentrum als sogenannte falsche Neun. Foto: Getty Images

Von seinem Wechsel zum FC Bayern München 2013 erhoffte sich Götze den Aufstieg zum Weltstar. Allerdings konnte sich der inzwischen 24-Jährige beim Rekordmeister nie so richtig durchsetzen.

Neben seiner Verletzungsanfälligkeit machte ihm auch die große Konkurrenz in der Bayern-Offensive zu schaffen. Wenn er zum Einsatz kam, flitzte er sowohl über die beiden Flügel oder spielte auch im Sturmzentrum als sogenannte falsche Neun.

Eine wichtige Rolle spielte er bei den Münchnern nur im Herbst 2014, nachdem ihm sein WM-Siegtor merklich Auftrieb und Selbstbewusstsein gegeben hatte. Nach drei ziemlich durchwachsenen Jahren verließ er den FCB.

In Dortmund spielt Götze nun im zentralen Mittelfeld und auf den Außenpositionen in der Offensive. Foto: Getty Images
In Dortmund spielt Götze nun im zentralen Mittelfeld und auf den Außenpositionen in der Offensive. Foto: Getty Images
Zurück bei seinem Heimatklub BVB brauchte der Supertechniker zunächst etwas, um wieder zu alter Klasse zu finden.

Doch inzwischen ist er in Dortmund auf dem Weg, seine Fähigkeiten wieder zu entfalten.

Im zentralen Mittelfeld ebenso wie auf den Außenpositionen in der Offensive. Doch noch sorgen kleinere Verletzungen dafür, dass er noch nicht stabil in Topform ist.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Mario Götze. Foto: Getty Images
Mario Götze. Foto: Getty Images

Auch wenn er in der Nationalmannschaft während seiner Bayern-Zeit erfolgreicher war als im Verein, den endgültigen Durchbruch hat er auch dort noch nicht geschafft.

Trotz großer Unterstützung durch Bundestrainer Jogi Löw. Der setzte ihn häufig als sogenannte falsche Neun im Sturmzentrum ein.

Mittlerweile jedoch findet sich Götze auch beim DFB zumeist auf den Flügeln wieder.

11. Marcel Desailly

Marcel Desailly war der Chef der französischen Abwehr. Foto: Getty Images
Marcel Desailly war der Chef der französischen Abwehr. Foto: Getty Images
Mehr als ein Jahrzehnt lang war Marcel Desailly als Abwehrchef nicht wegzudenken aus der französischen Nationalmannschaft.

Seinen größten Erfolg feierte er mit dem WM-Gewinn 1998. Allerdings flog er beim 3:0 im Finale gegen Brasilien nach einem Foul an Cafu kurioserweise sogar vom Platz.

Den WM-Titel kostete dieser Platzverweis seine Mannschaft allerdings nicht.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Deim AC Mailand lief Desailly aber auch im defensiven Mittelfeld auf. Foto: Getty Images
Deim AC Mailand lief Desailly aber auch im defensiven Mittelfeld auf. Foto: Getty Images
In seinen Vereinen Olympique Marseille, AC Mailand und FC Chelsea spielte der kräftige Modellathlet ebenfalls zumeist als Innenverteidiger.

Insbesondere beim AC Mailand lief er aber auch im defensiven Mittelfeld auf, wo er auf dieser Position 1994 die Champions League gewann.

Ein Jahr zuvor hatte er den Pott auch mit Olympique geholt. Den umgekehrten Weg aus dem defensiven Mittelfeld in die Abwehrzentrale ging ein anderer Star.

>