Diese 20 Fußball-Stars waren ziemlich reich, bevor sie Profis wurden


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Von den Slums direkt in die Villenviertel Europas? So ist nicht jede Erfolgsstory gelaufen

Mario Goetze und Ann-Kathrin Broemmel bei den MTV Europe Music Awards 2016 am 6. November 2016 in Rotterdam.
Mario Goetze und Ann-Kathrin Broemmel bei den MTV Europe Music Awards 2016 am 6. November 2016 in Rotterdam. (Photo by Anthony Harvey/Getty Images for MTV)

Fußball-Biographien – Nichts lieben die Fans mehr, als die klassischen Geschichten vom Straßenkicker, der es zur Fußballikone und Millionär bringt. Oder die von den verkannten Talenten, die es ohne Vitamin B dann doch ganz nach oben schaffen.

Diego Armando Maradona kommt aus einem Elendsviertel (Villa Miseria) im Großraum von Buenos Aires, Johan Cruyff war ein Amsterdamer Junge aus einfachen Verhältnissen. George Best der Sohn eines schlichten Hafenarbeiters namens Dickie aus Belfast und Cristiano Ronaldo, der glamouröse CR7, ist auf der Insel Madeira in kargen Lebensumständen groß geworden. Und dann natürlich er: Zlatan Ibrahimovic – aus dem Malmöer Problemviertel Rosengard in die Fußball-Weltspitze.

Diese Geschichten kennen wir. Aber wie sieht der umgekehrte Weg aus? Wenn man schon alles hat, bevor man die raue Atmosphäre der holprigen Trainingsplätze der muffigen Umkleidekabinen kennenlernt, ehe man den Trainer-Schleifern begegnet und bevor die Tingel-Tour durch die unteren Fußball-Klassen losgeht? Wie erging es den Spielern, die schon vorher, durch den Wohlstand ihrer Familie, reich waren? Was hat sie so am Fußballsport fasziniert, dass sie etwa ein Studium in Harvard oder einen bestens bezahlten Managerposten in der Wirtschaft ausschlugen?

Wir haben 20 aktuelle und ehemalige Spieler herausgepickt, die schon vor ihrer Fußballkarriere ausgesorgt hatten – und für die Fußball wirklich nur Spaß ist. Warum? Weil Geldsorgen ihnen fremd waren, weil die Eltern, Großeltern, Andante, An Onkel und an Tante Erika zuvor viel Geld verdient hatten. Das bedeutet aber (in den meisten Fällen) nicht, dass sie auf dem Platz nicht weniger Biss zeigen als die Straßenkicker, die ja in fast jedem Lamento der TV-Experten „heutzutage immer seltener werden“ (Was natürlich ein Klischee ist…). Es gibt aber auch die Berufs-Söhne, wo viel Geld das Talent nicht ersetzen kann.

In unserem Ranking finden sich auch 3 Deutsche. Die mussten wirklich keine Not in ihrer Jugend leiden. Was wollen wir damit aufzeigen? Auch reiche Jungs können Malocher sein – wie der Fall des wohl prominentesten Professoren-Sohnes in Deutschland zeigt! Oder anders: Beim Blick auf solche Biographien relativiert sich die Sicht, dass Fußball ein typischer „rags-to-riches“ Sport sei. Viele erfolgreiche Spieler haben ihre Herkunft und ihren Aufstieg aus bescheidenen Verhältnissen thematisiert. Und Medien und Fans lieben solche Geschichten.

Söhne aus reichem oder bürgerlichem Haus und die Fußball-Karriere

Der Sohn des Diktators: Al-Saadi Gaddafi genießt mit seiner Ehefrau Valeria Golino 2005 bei den Filmfestspielen in Venedig das Leben eines Jet-Setters.
Der Sohn des Diktators: Al-Saadi Gaddafi genießt mit seiner Ehefrau Valeria Golino 2005 bei den Filmfestspielen in Venedig das Leben eines Jet-Setters. Foto: Imago Images / Milestone Media

Die eingangs genannten Spieler, aber auch zeitgenössische Superstars wie Diego Costa, Neymar, Robinho, Carlos Tevez und Samuel Eto’o sind Beispiele für so einen Aufstieg von ganz unten nach ganz oben. Doch daneben gibt es eben auch die Söhne aus reichem oder aus bürgerlichem Haus, die so viel Energie und Liebe zu ihrem Sport hatten, dass sie es nach ganz oben schaffen.

Obwohl sie es finanziell gar nicht nötig haben. Und diese Geschichten sind es uns wert, sie zu erzählen.

Einige dieser „rich kids“, die es schafften, zeichnen sich durch eine besondere Einstellung aus. Eine eher demütige Haltung. Wenig Protzerei, keine Brillis, keine Star-Allüren. Andere entsprechen dem Klischee des verwöhnten Fußballjünglings aus gutem Haus – und lassen es krachen.

Hier kommen unserer 20 Fußball-Stars, die schon reich waren, bevor sie Profis wurden. Sie hatten fast alles und wollten noch mehr. Etwas ganz anderes nämlich. Keinen Job bei Goldman Sachs oder KPMG, sondern den Torjubel der Massen im Stadion.

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20. Patrick Bamford – Profifußball statt Havard

Patrick Bamford (r.) netzt seit 2018 für Leeds United. Hier trifft er am 7. März 2020 für die „Whites“ gegen Huddersfield Town.
Patrick Bamford, Leeds United. Foto: Imago Images / PA Images

Die Zeitung Yorkshire Evening Post hat Patrick Bamford 2018 mal als „nicht Ihr typischer Fußballprofi“ beschrieben. Das ist ziemlich untertrieben.

Denn der Stürmer, der seit 2018 bei Leeds United unter Vertrag steht und für die englische U21-Natonalmannschaft gespielt hat, hätte auch Konzertpianist oder Star-Violinist werden können.

Am Geld wäre das in jedem Fall nicht gescheitert. Denn: Patrick Bamford ist ein Verwandter des englischen Industriellen Anthony Bamford. Der Industriemagnat und Besitzer von JCB, einem Unternehmen, das Landmaschinen, Bagger und Teleskoplader herstellt. Sein Vermögen wird auf rund 5 Milliarden Euro geschätzt. Bamford gilt als Sammler von Jaguar-Autos und hat für die Konservativen auch im House of Lords gesessen.

Diese noblen Voraussetzungen weiß Patrick Bamford, der auch ein begnadeter Saxophonist und Gitarrist ist und darüber hinaus fließend Deutsch und Französisch spricht, zu schätzen.

 

„Die meisten Spieler kommen immer noch aus der Working Class“

„Meine privilegierte Herkunft“, sagt der Angreifer, der 2011 über Nottingham Forest ins Profigeschäft kommt, „hat mir geholfen, den Fußball, wo immer noch viele Spieler aus der Working Class kommen, differenzierter zu betrachten.“

Das gilt wohl auch für ihn selbst. Obwohl beim FC Chelsea unter Star-Coach José Mourinho nur 3. Wahl, lehnt Bamford, zu diesem Zeitpunkt 21, 2014 ein Stipendium in Harvard lehnt er ab – um Profifußballer zu werden.

19. Mario Balotelli – Der reich adoptierte Problem-Profi

Diesen weltberühmten Gaga-Jubel im EM-Halbfinale 2012 gegen Deutschland (2:1) sahen auch Balotellis Pflegeeltern auf der Tribüne.
Diesen weltberühmten Gaga-Jubel im EM-Halbfinale 2012 gegen Deutschland (2:1) sahen auch Balotellis Pflegeeltern auf der Tribüne. Foto: Imago Images / ActionPictures

„Super Mario“ Balotelli ist einer der umstrittensten Charaktere im internationalen Fußball.

Ausraster, Extravaganzen, Affären, aber auch spektakuläre Tore begleiten den Karriereweg des Migranten-Kindes. Balotelli wird 1990 in Palermo geboren, doch die italienische Staatsbürgerschaft bleibt ihm lange verwehrt.

Er ist der Sohn der Einwanderer aus Ghana mit Namen Thomas und Rose Barwuah, wird dann aber adoptiert von Francesco und Silvio Balotelli. Seine leiblichen Eltern sind zu arm, um für seine Erziehung aufzukommen.

Ganz anders die Balotellis. Sie sind reich und leben in einem bürgerlichen Viertel von Brescia mit Namen Concesio. Eine Ausnahmeregelung macht Balotelli im April 2006 zum jüngsten Spieler in der italienischen Serie C. Im Sommer gleichen Jahres unterschreibt er seinen ersten Profivertrag, bei Inter Mailand. 3 Jahre bleibt er bei den „Nerazzurri“, das ist gemeinsam mit seiner Zeit in Manchester (2010 bis 2013) die längste Verweildauer bei einem seiner 8 Klubs, für die er seitdem gespielt hat.

 

Die Adoptiveltern haben die besseren Anwälte

Stoff für ein Drama bietet aber auch Balotellis Familiengeschichte. Die leiblichen Eltern wollen ihren Sohn wieder zurück, nachdem sie sich in Italien zu Recht gefunden haben. Sie leben inzwischen in einer komfortablen Wohnung in Bagnolo Mella, einem Vorort von Brescia. Zunächst wird eine Pflege-Elternschaft für ein Jahr für Mario vereinbart.

Doch die Balotellis wollen Mario nicht zurückgeben. Sie haben das nötige Kleingeld, um sich teure Anwälte leisten. Irgendwann nimmt Balotelli, im Alter von 3 Jahren an die Adoptiveltern abgegeben, deren Nachnamen an.

Seine leiblichen Eltern sind enttäuscht. Mehr als eine Freikarte für die Partie Inter Mailand gegen den FC Chelsea (2010) ist nicht drin. „Er hat nie an uns gedacht“, erhebt sein leiblicher Vater Thomas Baruwah nach dem Wechsel seines Sohnes zu Manchester City im August 2010 in der britischen Zeitung Daily Mail Vorwürfe gegen Balotelli, „weder am Geburtstag noch an Weihnachten oder sonst wann. Er ist nicht mehr der Junge, der er einmal war. Wir haben 10 Jahre lang versucht, ihn zurückzugewinnen, aber jedes Mal haben die Gerichte dies abgeblockt. Die Balotellis kannten die richtigen Leute, hatten Einfluss und wir konnten nichts tun.“ Wenn Balotelli mal kommt, bringt er gewohnt protzig eine Menge an Geschenken für seine Geschwister mit und parkt seinen Porsche auf dem Behindertenparkplatz…

Mario Balotelli versöhnt sich später mit seinen leiblichen Eltern und holt sie nach England, wo er ihnen in Wythenshawe im Süden von Manchester ein vergleichsweise günstiges Haus für 550 Pfund im Monat anmietet. Man könnte auch sagen: Eine heruntergekommene Bude.

Er bleibt hin- und hergerissen zwischen den leiblichen und den Adoptiveltern. Als sein Adoptivvater Franco Balotelli im Juli 2015 im Alter von 85 Jahren stirbt, unterbricht „Super Mario“ seinen Sommerurlaub, um bis zur letzten Stunde bei ihm zu sein.

18. Diego Maradona Junior – Der verlorene Sohn des Weltstars

Moppel-Ich: Diego Maradona Junior und sein weltberühmter Vater – es muss in den Genen liegen.
Moppel-Ich: Diego Maradona Junior und sein weltberühmter Vater – es muss in den Genen liegen. Foto: Imago Images / Gribaudi Photo
Diego Maradona ist einer der besten Fußballer aller Zeiten. Aber auch einer, den immer die Aura von Skandalen umgibt.

Die Geburt seines unehelichen Sohnes Diego 1986, den er auf dem Höhepunkt seiner Zeit als Fußballer mit der lokalen Schönheit Cristiana Sinagra zeugt, sorgt im erzkatholischen Italien für einen Tabu-Bruch. Um die Aussage von Cristiana, wonach der in Neapel wie ein Heilsbringer verehrte Diego Armando Maradona tatsächlich der Vater ihres Kindes ist, zu prüfen, setzt das italienische Fernsehen in einer Live-Sendung sogar einen Lügendetektor ein. Ein früher Vorläufer des Reality-TV!

Bilder von diesem erniedrigenden TV-Tribunal zeigt der 2019 erschienene Dokumentarfilm Diego: Maradona von Asif Kapadia.

 

Maradonas Reichtum nützte Diego Junior nicht viel

Diego Maradona ist schon als Jungstar einer, der seine Geschäfte regeln lässt. In Neapel kümmert sich die Giuliano-Familie um Koks und Nutten und hält die Steuerfahndung fern. Zuvor fädelt sein Jugendfreund und erster Berater Jorge Cyterszpiler 1982 nicht nur den damaligen Rekordtransfer für umgerechnet 8 Mio. Euro von Boca Juniors zum FC Barcelona ein, sondern lässt schon 1979 das Unternehmen Maradona Producciones ins Firmenregister im Steuer-Paradies Liechtenstein eintragen. Außerdem zieht er seinem Kumpel Diego lukrative Sponsorendeals mit Coca-Cola und Puma an Land. Da Cyterszpiler aber 1984 schlecht wirtschaftet und Diego das zu allem Elend auch noch merkt, wird er von Guillermo Coppola abgelöst. Er arrangiert Maradonas bis heute unwirklich erscheinenden Wechsel zum SCC Neapel, macht ihn reich und sorgt ebenfalls dafür, dass ihn der Fiskus in Italien weitgehend unbehelligt lässt.

Maradonas Sohn hat unter dem Namen seiner Mutter Sinagra eine überschaubare Fußballerkarriere eingeschlagen. Diego Junior hat seinen berühmten Vater allerdings erst 2003, also lange nach dessen Karriere-Ende, zum ersten Mal gesehen. Er ist ein Beispiel dafür, dass Abstammung nicht ausreicht, um es ganz nach oben zu schaffen. Immerhin: Sinagra spielt ab 2008 für die Beachsoccer-Nationalmannschaft Italiens, nachdem er zuvor für unterklassige Klubs gekickt hat.

Nach fast 30 Jahren hat Diego Maradona Senior erst Ende 2016 die Vaterschaft für Diego Sinagra anerkannt. Papst Franziskus soll bei der Fußball-Legende intensiver vorgesprochen haben. Die argentinische Tageszeitung La Nación berichtet, der Papst habe Maradona bei einer Audienz sogar explizit aufgefordert, die Vaterschaft für die unehelichen Kinder anzuerkennen. Diego Junior schwärmt nach der Begegnung im Fernsehen, er sei „endlich glücklich, glücklich, glücklich“ und habe einen „unglaublichen Vater“. Ein spätes Happy End.

17. Gérard Piqué: Weltmeister und Ehemann der Pop-Queen

Der Piqué-Clan mit Shakira, den Kindern Milan und Sasha sowie Piqués Eltern Joan und Montserrat während der EURO 2016 in Paris.
Der Piqué-Clan mit Shakira, den Kindern Milan und Sasha sowie Piqués Eltern Joan und Montserrat während der EURO 2016 in Paris. Foto: Imago Images / Action Press
Gerard Piqué hat eigentlich alles. Jedenfalls alles, was Männermagazine so auf die Wunschliste setzen. Er spielt seit 2008 nach einem Intermezzo bei Manchester United wieder für den FC Barcelona, ist Welt- und Europameister, mit der Pop-Sängerin Shakira verheiratet und ist richtig, richtig erfolgreich.

Er besitzt mit dem FC Andorra sogar einen eigenen Fußballklub. Keine Frage: Piqué ist einer von der Sonnenseite. Sein Vater, Joan Piqué, ist ein erfolgreicher Rechtsanwalt und Geschäftsmann. Seine Mutter, Montserrat Piqué, ist Direktorin eines bekannten Krankenhauses in Barcelona. Das Krankenhaus ist spezialisiert auf die Behandlung von Verletzungen an der Wirbelsäule.

Piqués Großvater, Amador Bernabeu, war Direktor beim FC Barcelona. Er war eben kein Angestellter von Real Madrid, wie gerne erzählt wird. Allerbeste Voraussetzungen für einen perfekten Start ins Leben. Piqué aber muss es bei „Barca“, wo er mit 10 Jahren in der Jugend mit dem Fußball anfängt, ganz allein schaffen. Das gelingt ihm dank seines exzellenten Stellungsspiels und seiner Kopfballstärke – der katalanische Funkturm misst 193 cm.

 

Der Weltmeister und die Pop-Queen: Ein modernes katalanisches Märchen

2010 darf durchaus als der absolute Höhepunkt im Leben des Gerard Piqué angesehen werden: Er wird Meister mit Barcelona, Weltmeister mit Spanien und heiratet die um 10 Jahre ältere Pop-Queen Shakira.

Neben seinem fürstlichen Salär bei „Mes que un Club“, wo sein Vertrag noch bis 2022 läuft, hat Piqué aber noch eine 2. Einnahmequelle erschlossen. Er tritt seit 2017 regelmäßig bei großen Poker-Turnieren auf und räumt einmal 130.000, mal 350.000 Euro Preisgeld ab. Gute Alternative, falls die Haushaltskasse mal aufgebessert werden müsste…

16. Frank Lampard – Very British, Privatschule Brentwood School in Essex inklusive

Aus dem Hause Lampard und Sohn: Frank Lampard senior und „Lamps“ am 31. Oktober 2015 beim Premier-League-Spitzenspiel FC Chelsea gegen den FC Liverpool.
Aus dem Hause Lampard und Sohn: Frank Lampard senior und „Lamps“ am 31. Oktober 2015 beim Premier-League-Spitzenspiel FC Chelsea gegen den FC Liverpool. Foto: Imago Images / Colorsport.
Frank Lampard ist eine lebende Legende des FC Chelsea. „Lamps“ ist mit 211 Toren in 648 Spielen Rekord-Torschütze der „Blues“.

Dieser Status ist dem Mann aus Romford nicht zugeflogen. Dass sein Vater Frank Lampard Senior ebenfalls Nationalspieler und vor allem eine Klublegende beim Londoner Rivalen West Ham United ist, ist ein Good to Know für seine Trainer und Mitspieler, mehr aber auch nicht.

Dem Londoner Jungen gelingt ab 2001 ein stiller Aufstieg zum Superstar. Für umgerechnet 13 Mio. Euro holt ihn Chelsea unter Trainer Claudio Ranieri an die Stamford Bridge. Lampard wird auf Anhieb Stammspieler und Führungsperson in der Mannschaft. Das ist nicht einfach zu erreichen.

Der große Vorteil der Chelsea-Verantwortlichen bei Verhandlungen mit Lampard: Ihm geht es nie wirklich ums Geld. Denn das hat er schon als Kind. Frank Lampard gehört der britischen Upper Class an. Das ist das Verdienst von Frank Lampard Senior und seinem Onkel, dem unvermeidlichen Harry Redknapp. Er hilft ihm beim Einstieg in die Fußballerkarriere.

 

Auch Onkel Harry hilft beim Karriere-Sprung

Frank Lampard Senior, ein guter linker Verteidiger bei West Ham United, hat durchaus etwas Geld hinter die private Firewall gebracht. Harry Redknapp ist einer der erfolgreichsten und bekanntesten Trainer und Manager in England. Mit 2 solchen Assen im Ärmel ist der Karriere-Start etwas einfacher, auch wenn wir hier nicht behaupten wollen, dass es leicht ist, sich bei West Ham oder Chelsea über Nacht durchzusetzen. Da gehört schon mehr dazu.

Wer Lampard in Interviews und Pressekonferenzen erlebt, dem fällt neben seinem kultivierten Sprachstil auch sein ironisch-intelligentes und stets Gentleman-likes Auftreten gegenüber Fans und Journalisten auf. Lampard ist alles andere als ein Prolet aus der Working Class.

Er besucht eine hoch angesehene Privatschule – die Brentwood School in Essex. Dort schafft er es bis zum 11 GCSE. Erst danach schlägt er bei West Ham United den Weg des Fußballprofis ein. Hoch dekoriert, u. a. als 3-maliger englischer Meister, 4-facher FA Cup-Sieger, Champions-League und Europa-League-Gewinner, hat er seine Karriere 2016 in den USA beendet. Und trainiert ab 2019 seinen Herzensverein Chelsea.

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