Ligalive Livescores: +75 Ligen und Wettbewerbe...

Ligalive.TV: Match Highlights internationaler Ligen...

Ligalive Aktuell: Content To Rise Above the Noise...

Die Fluppen-Könige – Diese 30 Fußball-Stars sind Raucher


Fluppen-Könige: Wir unterscheiden drei Kategorien von Rauchern

Auch „Wild Wayne“ Rooney gilt als Promille-Raucher.
Auch „Wild Wayne“ Rooney gilt als Promille-Raucher. Foto: Imago Images
Fußballer müssen topfit sein. Ausgewogene Diäten, individueller Ernährungspläne, Top-Level-Gyms und Equipment, regelmäßige Fitnesstests, kein Alkohol. Der Fußballprofi ist im 21. Jahrhundert längst gläsern.

Kein Detail, das den findigen Fitness-Coaches, den Mental-Trainern und Food-Spezialisten entgeht. In diesen Zeiten als Hochleistungssportler ein Laster wie das Rauchen oder regelmäßigen Alkoholkonsum zu verbergen oder zu verschleiern – unmöglich! Selbst wenn: Es bleiben immer noch die Hobby-Detektive mit den Smartphones, die wirklich jede verdächtige bzw. jede noch so nichtig erscheinende Szene von und mit Fußballprofis ins Netz stellen. „Du zahlst als Profi irgendwo mit deiner Privatsphäre“, wusste schon der bekennende Asket David Beckham.

Die seligen Zeiten, in denen Fußballer nach dem Spiel in einer Bar abgetaucht sind oder genussvoll eine Zigarette geraucht haben scheinen lange vorbei zu sein. Außer in England natürlich, wo Boozing, das als Teil der Fußball-Folklore immer noch akzeptierte Saufen zur kulturellen Fußballer-DNA in der Tradition von Spielern wie Paul Gascoigne oder Paul Merson steht. Hielten wir uns in diesem Dossier nur an diese beiden Rabauken des englischen Fußballs, würde sie es allein füllen. Denn „Gazza“, „Merse“ oder auch andere Schwergewichte aus der britischen Fußball-Sauf-Kultur wie der Nordire George Best (1946 – 2005) haben in ihrem Leben so ziemlich nichts Berauschendes ausgelassen.

Die Raucher haben es bei den Profiklubs ein wenig einfacher als die Säufer…

Dabei ist Rauchen bei allem medizinisch-technischen Aufwand ein Laster, das die Vereine nur schwer oder gar nicht kontrollieren können. Bei einigen Süchtigen nämlich. Der Griff zur Zigarette. Zur Fluppe, zur Zichte, zur Lulle, zur Kippe, zum Sargnagel – die umgangssprachlichen Ausdrücke für das Rauchen an sich sind ähnlich vielfältig wie die für das Saufen. Anders als den Griff zur Pulle sehen viele Trainer, die selbst Raucher waren, dies gar nicht als ehrenrührig an. „Beeinflusst eine gelegentliche Zigarette die Leistung? Nein!“, sagt einer, der es wissen musste und der über Jahre regelmäßig auf der Trainerbank geraucht hat und dem die tägliche Gauloise über alles ging: Arsene Wenger. Der legendäre Trainer des FC Arsenal hat in 22 Jahren London zwar weitgehend auf die Kippe am Spielfeldrand verzichtet, nicht jedoch in seinen Anfangsjahren als Übungsleiter in Nancy und Monaco. Inzwischen hat der Grandseigneur jedoch nach eigenen Angaben mit dem Rauchen aufgehört. Trotzdem sind auch die für uns interessant, die sich das Qualmen abgewöhnt haben – oder es zumindest versucht haben. In unserem Dossier unternehmen wir daher den Versuch, wichtige Tabaksüchtige der internationalen Fußball-Geschichte und der Fußball-Gegenwart zu skizzieren. Dabei treffen wir natürlich nur eine Auswahl.

Wir teilen diese auf in verschiedene Raucher-Kategorien:

Süchtige, die schon während der Karriere als Fußballer rauchten, sowie Raucher, die nach der Karriere als aktiver Fußballer zur Fluppe griffen. Dazu zählen wir auch regelmäßige Raucher, Kettenraucher sowie Gelegenheitsraucher mit der Lieblingsmarke OP (= Other People’s / Dt.: „Hast du mal `ne Zigarette, meine Schachtel ist noch im Automaten“), Zigarettenraucher sowie Liebhaber einer gepflegten Zigarre oder anderer zu inhalierender Rauschmittel.

Die Speziellen: Fußballstars, die das Rauchen nicht davon abhielt, Weltmeister zu werden und für die selbst vor einem WM-Finale eine Kippe zur Stressbewältigung her musste.

Die High-Flyer: Fußballprofis, die Zigaretten mit Pflanzen rauchten, dabei erwischt wurden – und ihre Karriere riskierten. Oder eben gerade aufgrund dieses Umstandes zum Kult bei ihren Fans wurden. Gras geraucht zu haben, war etwa für einen späteren Bundesliga-Spieler zwar eine Jugendsünde, doch seiner Popularität bei einem großen Traditionsverein hat dies nie geschadet. Zwei Fußball-Kiffer grüßten am Ende sogar als Weltmeister von den Teamfotos. Insgesamt ist in dieser Kategorie die Dunkelziffer wohl am höchsten. Eine im Jahr 2010 von Sporting Intelligence im Auftrag des englischen Fußball-Verbands (FA) erstellte Studie benannte gerade mal vier Spieler, die zwischen 2004 und 2010 nach Marihuana-Missbrauch erwischt wurden – acht weitere wurden verwarnt, blieben anonym und ohne weitere Bestrafung.

Die Ex-Raucher: Spieler und Trainer, die jahrelang zur Kippe gegriffen hatten, am Ende mit dem Rauchen aufhören konnten – und sich dies von der Abgewöhn- und Substitutionsindustrie auch dankbar versilbern ließen.

Last but not least: Fußballstars und Trainer, die direkt oder indirekt an den Folgen von jahrelangem Nikotinkonsum starben und die zeitlebens nicht von der Sucht „Rauchen“ weg kamen.

In unserem Beitrag sind nicht nur die bekannten Raucher. Wir stellen auch Spieler und Trainer vor, bei denen sich der Leser fragen wird: „Was, der raucht auch?“ Zudem geht es uns nicht nur um Fußballer aus den alten Zeiten, aus der Ära eines Werner Lorant oder Mario Basler, als die Zigarette danach so zum guten Fußballerton gehörte wie das Bier danach. Nein, es geht auch um aktuelle Nationalspieler. Das ist überraschend. Aber: Wir nehmen hierbei keine Bewertung vor. Ob die Fußballer rauchen/geraucht haben oder nicht, ist ihre Angelegenheit. Wir stellen dar, zeigen, was Fußballern unter anderem als Folge des Qualmens passiert ist und machen den „Pilatus“. Aber tragisch ist es schon, was einigen Fußballern als Folge des Rauchens passiert ist. Einer der besten Fußballer der Welt hörte nach einem Bypass mit Mitte 40 auf und schuf etwas Einzigartiges. Etwas mehr als 20 Jahre später kam der Krebs trotzdem – und der Tod wenige Monate nach der Diagnose. Und einen der härtesten Verteidiger der Bundesliga quälte der Kehlkopfkrebs jahrelang. Mit 62 war Schluss – die Krankheit hatte gesiegt. Wie auch beim wohl besten Trainer, den der HSV je hatte.

Gegen Ende folgt ein tragisch-genialer Fußballheld. Ein Revolutionär auf und außerhalb des Platzes und Kämpfer für die Demokratie, der mit seinem Land zu den besten Nationalmannschaften aller Zeiten gezählt wird. Nicht nur zu Hause, sondern weltweit. Später kam zum Rauchen der Alkohol hinzu und eine Blutvergiftung beendete das Leben viel zu früh. Auf eine Zigarettenlänge mit den rauchenden Fußballstars…

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Raucher 30 – Raucher 26: Vom Alptraum Jogi Löws bis zum "Heiligen Diego"

30. Mario Balotelli – Regelmäßiger Raucher

Mario Balotelli, hier im Dress von Brescia Calcio 2019, gilt nicht unbedingt als Musterprofi…
Mario Balotelli, hier im Dress von Brescia Calcio 2019, gilt nicht unbedingt als Musterprofi… Foto: Imago Images / La Presse

Mario Balotelli ist ein regelmäßiger Raucher – und auch sonst hält er die Boulevardmedien mit seinen Streichen und Eskapaden regelmäßig in Atem.

Auf der Zugfahrt des AC Milan zu einem Auswärtsspiel wurde er beim Paffen erwischt. Andere Paparazzo-Fotos zeigten ihn 2013 im Trikot von Manchester City, ganz locker auf dem Balkon und mit Zigarette. Der vielleicht letzte Balla-Balla-Profi des italienischen Fußballs konnte aber auch im Herbst seiner Karriere, 2019, als er nach einem kurzen Gastspiel bei OlymPiqué Marseille nach Italien zurückgekehrt war, nicht die Hand vom Glimmstängel lassen. Filmaufnahmen, die die englische Boulevardzeitung Daily Mirror im September 2019 präsentierte, zeigten Balotelli rauchend vor seinem Serie-A-Debüt für Brescia Calcio gegen Juventus Turin. Natürlich in der Kabine. So kann man mal anfangen… Rauchen in der Kabine, vor dem Spiel? Für „Heimkehrer“ Balotelli das Normalste auf der Welt…

„Mario Balotelli sorgte für Aufregung, als er offenbar rauchend in der Umkleidekabine seines Heimatklubs Brescia Calcio und vor seinem Heim-Debüt gegen Juventus Turin gefilmt wurde“, berichtet das englische Boulevardblatt. Sein früherer Boss, Manchester Citys Trainer Roberto Mancini, sagte einst über ihn: „Wäre er mein Sohn, würde ich ihm dafür einen Tritt in den Hintern verpassen, aber er ist es eben nicht. Ich habe ihm gesagt, dass es besser ist, nicht zu rauchen, weil ich gegen Zigaretten bin und darum raucht mein Sohn auch nicht.”

Dabei lag es gar nicht mal am Rauchen selbst. Die Leistungsdaten sprechen für sich. Mario Balotelli knipste für den OGC Nizza in 61 Ligue-1-Spielen 33-mal, in Marseille war seine Quote mit 8 Toren in 15 Liga-Spielen nicht wirklich schlechter. Nein, Mario Balotelli ist, ob mit Zigaretten in der Tasche oder ohne, einfach ein, sagen wir mal, komplizierter Charakter.

Raucherkategorie: Mario Balotelli entzieht sich jeder Kategorie

29. Werner Kohlmeyer – Rauchen war nur ein Laster des Weltmeisters

Der Aschenbecher gehörte bei Werner Kohlmeyer (li., mit seinem Weltmeisterkollegen Werner Liebrich 1974 bei der ISPO in München) zwingend dazu.
Der Aschenbecher gehörte bei Werner Kohlmeyer (li., mit seinem Weltmeisterkollegen Werner Liebrich 1974 bei der ISPO in München) zwingend dazu. Foto: Imago Images / WEREK

Werner Kohlmeyer war 1974 der erste der „Helden von Bern“, der verstarb.

Auf Zimmer 312 im DFB-Teamhotel in Spiez war er zusammen mit Fritz Laband. Sie klopften die Skat-Karten und rauchten heimlich. Später, als die große Fußballkarriere in der Nationalmannschaft und beim 1. FC Kaiserslautern passé war, rauchte Kohlmeyer natürlich auch öffentlich. Von seinem Ruhm der am 4. Juli 1954 mit dem 3:2 gegen Ungarn gewonnenen Weltmeisterschaft war da ohnehin nichts mehr übrig. Das Haus, das er sich als Sicherheit gekauft hatte, hatte der Abwehrspieler vom 1. FC Kaiserslautern verloren. Eine Ehescheidung, Job-Verlust und der Alkohol trieben „Kohli“ in die Armut.

WM-Medaille für Sauf-Schulden?

Irgendwann, so berichtete sein Weggefährte Rudi Merk, langjähriger Schiedsrichterbetreuer beim 1. FC Kaiserslautern und Vater von FIFA-Referee Dr. Markus Merk, einmal der Süddeutschen Zeitung, will Kohlmeyer in einer Lauterer Kaschemme seine WM-Medaille als Zahlungsmittel auf den Tisch geknallt haben. „Damit sind meine Schulden wohl bezahlt“, soll er gebrüllt haben.

Zum 70. Geburtstag von Bundestrainer und „Wunder-Macher“ Sepp Herberger 1967 ist Kohlmeyer schon nicht mehr dabei. „Niemand wusste, wo er steckt“, erinnerte sich WM-Kapitän Fritz Walter. Dabei war sein ehemaliger Klub- und Nationalmannschaftskollege obdachlos in der Pfalz unterwegs…

Über Werner Kohlmeyer, den rauchenden Weltmeister von 1954, der am Ende auch absolute No-Name-Klubs in der Westpfalz coachte, und sich in Alkohol und Zigaretten auszahlen ließ, weiß so ziemlich jeder Pfälzer Fußballfan eine Episode. Eine davon besagt, dass ihm Herberger Jahre später noch einmal Hilfe angeboten hat: „Werner, ich helfe Ihnen – aber nur, wenn Sie eine Entziehungskur machen.“ Zu spät. Werner Kohlmeyer starb am 26. März 1974 im Alter von nur 49 Jahren.

Raucherkategorie: Lebenslang aktiver Raucher – und trotzdem Weltmeister.

28. Mesut Özil – Ein Hobbyraucher

Mesut Özil schwankte in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zwischen Lust und Frust.
Mesut Özil schwankte in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zwischen Lust und Frust. Foto: Imago Images / Sven Simon

Paparazzi erwischten Mesut Özil im Sommer 2011 beim Rauchen auf einer Jacht. Doch der wiegelte gleich ab.

„Das war wegen einer verlorenen Wette und deshalb eine einmalige Sache. Ich kann Sie beruhigen. Ich rauche nicht“, erklärte Özil der BILD-Zeitung später. Ob es stimmt, sei dahingestellt. Jedenfalls ist Özil – wenn überhaupt – eher Gelegenheitsraucher und kein regelmäßiger Quarzer.

War es nur „die Zigarette danach“?

Vielleicht raucht ja auch nur der Klon von Mesut oder der Cousin. Der Özil, der immer in wichtigen Fußballspielen aufläuft und sich dann so versteckt, sodass ihn keiner auf dem Platz sieht. Und verhinderte, dass Mesut Özil ein Weltklassemittelfeldspieler geworden ist.

Dieser Özil schießt dann gerne schon mal das 4:0 oder das 5:0, wenn es um nichts mehr geht. Dann taucht er auf. So ähnlich war es wohl auch mit den Fotos vom rauchenden Özil. Das Portal The Versed sah ihn jedenfalls „mit dem klassischen Nach-dem-Sex-Zigarettenblick.“ Bilder sagen manchmal mehr als 1.000 Worte…

Raucherkategorie: Ein Raucherlein – aber nichts regelmäßiges

27. Fabian Barthez – High-Flyer unter den Torhütern

August 1998: Weltmeister-Keeper Fabien Barthez kommt mit Geschenken nach Bochum…
August 1998: Weltmeister-Keeper Fabien Barthez kommt mit Geschenken nach Bochum…

Fabien Barthez hat als Torwart so ziemlich alles erreicht. Er war Welt- und Europameister, Champions-League-Sieger, englischer Meister und Confed-Cup-Sieger.

Ein sehr schneller und beweglicher Torwart und er zeigte mit seinen spektakulären Paraden auf der Linie immer wieder sein Ausnahmetalent. Aber Barthez war und ist auch ein Keeper, der auf der Überholspur zu leben scheint. 1999 unterhielt er eine Beziehung zu Topmodell Linda Evangelista und wurde zu einem begehrten Zielobjekt der Paparazzi. Was er dabei in Hotels, Bars und auf Jachten so alles konsumiert hat, wissen wir nicht. Fabien Barthez spielte als Profi für Toulouse FC, AS Monaco, Manchester United, OlymPiqué Marseille, FC Nantes und in der französischen Nationalmannschaft – er ist aber auch ein passionierter Motorsportler und fuhr 2008 erstmals beim Porsche Matmut Carrera Cup France mit. 2011 sah man ihn bei der französischen GT-Meisterschaft.

Da hatte Barthez seine Jugendsünde schon lange hinter sich. Im Oktober 1995 wurde Barthez im Anschluss an eine Doping-Kontrolle Haschisch-Konsum nachgewiesen. Dieser ist nicht leistungsfördernd, führt aber zu positiver Enthemmung. Barthez wurde im Januar 1996 vom französischen Fußballverband für vier Monate gesperrt.

Erst der dritte rauchende United-Star unter Ferguson?

Und die „Platte mit der Fluppe“ liebte nicht nur einen gepflegten Joint, wie sein Trainer Sir Alex Ferguson von Manchester United der Öffentlichkeit mitteilte. „Ich weiß, dass Fabien raucht“, erklärte der Sir, „ich war mir dessen bewusst, bevor er zu uns kam. Er muss wohl gedacht haben, dass ich davon nichts weiß, aber da lag er falsch. Er ist der dritte United-Spieler, der nicht ohne Zigaretten auskommt, seit ich hier bin (Ferguson trainierte United seit 1986 und bis 2013, d. Red.), vor ihm waren es Jesper Olsen und Les Sealey. In England sind rauchende Spieler eine Rarität, aber alles in allem ziehe ich sie den Alkoholikern vor…“

Raucherkategorie: Genussraucher, der gerne auch mal einen baut

26. Diego Maradona – Suchtmittel begleiten sein Leben

Maradona darf alles. Hier gönnt er sich während der WM 2006 in Deutschland eine Zigarette auf der Ehrentribüne.
Maradona darf alles. Hier gönnt er sich während der WM 2006 in Deutschland eine Zigarette auf der Ehrentribüne.

Es gibt nicht viel, was die Fußballfans in Argentinien dem am 30. Oktober 1960 in Lanús geborenen Superstar Diego Armando Maradona nicht verzeihen würden.

Dass „El Diego“, Weltmeister von 1986, Vize-Weltmeister von 1990 und auf Klub-Ebene mit den Boca Juniors in Argentinien und dem SSC Neapel in Italien (u. a. Meister 1987, 1990, UEFA-Cup-Sieger 1989) erfolgreich, fast selbstredend auch rauchte, dürfte für viele Beobachter das kleinste Laster des größten Fußballers sein, den Argentinien je hervorgebracht hat.

Schlagzeilen machte Maradona während und nach seiner Karriere als Fußballspieler wegen Doping- und Drogenproblemen, weshalb er wiederholt öffentlich in die Kritik geriet. Von seinen Fans wird Maradona wie ein Heiliger, zuweilen sogar als Gott, verehrt. So wurde in Rosario (Argentinien) die Iglesia Maradoniana (Kirche des Maradona) gegründet. Ihre „Gläubigen“ bezeichnen Maradona als Gott, als „D10S“. Dios ist das spanische Wort für Gott, die 10 steht für die Rückennummer, die Maradona jahrelang trug. Maradona zeigte sich gerne mit Zigarre. Und er war bekannt dafür, gerne darauf herum zu kauen. Das wirkte aber eher peinlich denn lässig oder cool – und es stand den großen „Revolutionären“ Marke Fidel Castro oder „Che“ Guevara, die beide von Maradona verehrt werden, eben doch weitaus besser als dem Dicken aus Buenos Aires.

Als argentinischen Nationaltrainer sah man ihn zwischen 2008 und 2010 gar mit der Kippe auf dem Trainingsplatz. Wie erwähnt, Maradona verzeihen sie in Argentinien alles. Was Diego Maradona in seinem Leben schon so alles inhaliert und geschluckt hat, bleibt sein Geheimnis und lässt sich nicht so richtig nachvollziehen. Kokain konsumierte er angeblich schon in seiner Zeit beim FC Barcelona (1982 – 1984). Das sich ein „Barca“-Star die Nase puderte, soll für die stolzen Katalanen nur ein Grund für die relativ schnelle Trennung gewesen sein. Skandale gab es jedenfalls auch danach mehr als genug, den letzten 2007. Im März 2007 musste sich Maradona nach Alkoholmissbrauch und „toxischer Hepatitis“ 2 Wochen in einem Krankenhaus in Buenos Aires behandeln lassen.

Raucherkategorie: Ein Süchtiger, wurde aber auch als Raucher Weltmeister

Seitevon
>

Ligalivenet Premium-Dienste

AKTE FC BAYERN

Das Bayern München Dossier. Der Aufstieg der Mittelmäßigen. Von der Lokalgröße zum Weltverein.

AKTE BUNDESLIGA

Dossiers für Lover und Hater. Triumphe, Tragödien, Erfolge und Peinlichkeiten der Bundesliga-Vereine

CLOSELOOKNET

The dossier site. Global content for global people. Top content for top subjects.

WEITER IM BEITRAG

Die Fluppen-Könige – Diese 30 Fußball-Stars sind Raucher

Nächste >
Letzte Seite