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Nur diese Fußball-Stars trafen 4-mal gegen die deutsche Nationalelf

Deutschland-Schreck_Griezmann

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Leichtfüßig tänzelte Antoine Griezmann (27) nach dem Schlusspfiff über den Rasen des Stade de France in Paris St. Denis.

Mit zwei Toren hatte der zentrale Mittelfeldspieler der Equipe Tricolore die verloren geglaubte Nations-League-Partie gegen Deutschland quasi im Alleingang herumgerissen – und sich ganz nebenbei noch eine besondere persönliche Bestmarke gesichert.

Antoine Griezmann ist einer von nur 4 Spielern, die seit 1950 in einem Wettbewerb für Nationalmannschaften 3-mal oder häufiger gegen Deutschland einnetzten. Seine ersten beiden Treffer gegen Deutschland versenkten „Die Mannschaft“ am 7. Juli 2016 im EM-Halbfinale in Marseille.Der letzte Akteur mit dem Stempel „Deutschland-Schreck“ ist in Europa wahrlich kein Namenloser. Es ist Hristo Stoitschkow, Fußballidol aus Bulgarien.

„Der Zigeuner“, wie er auf dem Balkan auch genannt wird, traf in seiner 13 Jahre währenden Länderspiel-Laufbahn für Bulgarien zwischen 1986 und 1999 insgesamt 37-mal. Keiner dieser Treffer war für die Bulgaren wertvoller, als sein 1:1 per Freistoß im WM-Viertelfinale 1994 gegen Titelverteidiger Deutschland. Dieses Tor sorgte in New York für die Wende – und brachte Stoitschkow als bisher einzigem Spieler aus Bulgarien den Titel „Europas Fußballer des Jahres“.

Stoitschkow blieb ein ausgemachter Schreck der DFB-Elf. Seine beiden Treffer in der als „WM-Revanche“ ausgerufenen Qualifikationspartie zur EURO 1996 in England am 7. Juni 1995 in Sofia brachten für den WM-Vierten von 1994 nach 0:2 zum 3:2 noch die Wende.

In Berlin schockte Stoitschkow Fußball-Deutschland am 15. November 1995 im Rückspiel noch einmal. Er traf in Berlin zum 0:1. Jürgen Klinsmann (2) und Thomas Häßler drehten die Partie mit dem 3:1 noch zum Guten. Deutschland war für die EM 96 qualifiziert.Just Fontaine ist mit seinen 13 Treffern bei der Endrunde 1958 in Schweden bis heute der treffsicherste aller WM-Torschützenkönige.

Im torreichen Spiel um Platz 3 machte er beim 6:3 am 28. Juni 1958 in Göteborg vier Tore gegen den entthronten Weltmeister Deutschland.

1967 versuchte sich Just Fontaine, 1933 in Französisch-Marokko geboren, auch kurzzeitig als Nationaltrainer der „Grande Nation“.

Ohne großen Erfolg allerdings.

Als Begründer der inoffiziellen Bezeichnung „Deutschland-Schreck“ darf jedoch der Ungar Sándor Kocsis gesehen werden. Der WM-Torschützenkönig von 1954 (11 Tore) schenkte der deutschen Mannschaft auf dem Weg zum „Wunder von Bern“ im Vorrundenspiel in Basel beim 8:3 vier Tore ein.

Letztlich wertlos. Im Finale (2:3) blieb er jedoch ohne Torerfolg – und vielleicht war auch dieser schwache Auftritt am Ende mit entscheidend für die deutsche WM-Sensation.

Kocsis endete – wie so viele aus Ungarns geschlagener Jahrhundertelf – tragisch. Nach seinem Karriereende 1965 beim FC Barcelona kehrte er dem Fußball mit dem Erwerb eines Restaurants den Rücken. 1974 erkrankte er an Leukämie.

Ob sein Sturz aus dem vierten Stockwerk des Quiron-Krankenhauses in Barcelona am 22. Juli 1979 ein Unfall oder ein Suizid war, konnte nie eindeutig geklärt werden.


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