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Diese Spieler und Trainer „hassen“ einander

Author: Thomas Look
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DIE STORY IN KURZEN ESSAYS

Die größten Spieler- und Trainerfeindschaften der Welt

Eine ausgeprägte Antipathie ist unter Fußball-Profis eigentlich selten. Doch sie kommt vor. 

Zwischen Teamkameraden manchmal, zwischen Gegnern häufiger, aber auch unter Profis ganz unterschiedlicher Generationen und zwischen Fußballern, die eigentlich gar nicht so viel miteinander zu tun haben. Die sich aber überhaupt „nicht abkönnen“ und einander mehr als unsympathisch sind. 

Das ganze Spektrum von ausgeprägten Fußball-Rankünen

Ziemlich beste Feinde - Arsene Wenger und Jose Mourinho (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)
Ziemlich beste Feinde - Arsene Wenger und Jose Mourinho (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)

Anlässe und Ursachen sind breit gestreut. Mal liegt es an fußballerischen Vorfällen wie Fouls und rüden Attacken. Mal ist es politisch begründet und dann gibt es den Themenkomplex Sex und Wags (Wives And Girlfriends of high-profile professional athletes).

Im folgenden Beitrag haben wir das ganze Spektrum von ausgeprägten Fußball-Rankünen zusammengefasst. Darunter sind wirkliche fußballerische „Hassbeziehungen“, amüsante Petitessen und mediale “Enten” – also Fußball-Feindschaften, die keine sind und nur immer mal wieder vom Boulevard hervorgezaubert werden.

Es sind übrigens keine 60 Profis in unserem Post. Denn einige Profis kommen mehrmals vor. Und auf diese Burschen hätte man eigentlich auch wetten können. Für einen Superstar hätte das ganze übrigens fast mit einem Knock Out geendet. Nach Punkten hat er das spezielle Zusammentreffen auf jeden Fall verloren. Und das passt gar nicht zu Ego und Attitüde des Alpha-Männchens. Aber davon mehr auf Platz 6 des Posts.

Auf Platz 11 haben wir unseren Favoriten in Sachen “Der Jüngere spannt seinem Kumpel, Freund und Mentor die Frau aus” gesetzt. Eine Erotikdarstellerin und Mutter von 2 Kindern. Vater? Der Kumpel.

Gemeinste Foul der Fußball-Geschichte

Bambule auf dem Fußballplatz. Foto: Getty Images
Bambule auf dem Fußballplatz. Foto: Getty Images
Und Platz 1 bekommt ein Deutscher. Er taucht mehrmals in unserem Ranking auf und gilt selbst bei seinen Fans als etwas verschroben.

Und er machte während seiner Karriere dem Spruch, dass zwei Spielpositionen eigentlich immer nur von mehr als nur verrückten Typen eingenommen werden können, alle Ehre. Deshalb hatte er auch schnell den entsprechenden Spitznamen weg.

Erst wechselte er innerhalb der Bundesliga zum Feind, zu Anfang seiner Profikarriere fuhr er mal, während das eigene Spiel noch lief, mit der Straßenbahn nach Hause.

Dann legte er sich bei seinem neuen Verein mit diversen Kollegen an, vor allem mit denjenigen, die auch nur entfernt nach Konkurrenz auf seiner Position aussahen. Und schließlich zoffte er sich öffentlich mit dem, mit dem sich keiner vorher offen zoffen wollte – dem “Gorilla im Raum”.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Der damalige “Gorilla im Raum” meint noch immer

Immer zu einem Streit bereit (Photo by Marcus Brandt/Bongarts/Getty Images)
Immer zu einem Streit bereit (Photo by Marcus Brandt/Bongarts/Getty Images)

Aber da setzte er sich durch. Obwohl der “Gorilla im Raum” immer noch meint, dass wenn er damals gespielt hätte, ein anderes Team Weltmeister geworden wäre.

Und den einen Schuss, das hätte er besser gemacht. Dann wäre aus einem kleinen Fußball-Märchen ein richtiges Fest geworden.

Anfangen aber wollen wir mit einem der gemeinsten Fouls der Fußball-Geschichte.

Begangen von einem bei den Fans seines Vereins zum Teil kultisch verehrten Spielers.

Feindschaften 20 – 16: Vom irischen Volksheld mit der dunklen Seite bis zur Medienente der beiden Besten

20. Roy Keane vs Alf-Inge Haaland – The Dark Side of Roy K. aka ‘Schitzo’

Keane vs. Haaland - ein übles Duell. Mandatory Credit: Gary MPrior/Allsport
Keane vs. Haaland - ein übles Duell. Mandatory Credit: Gary MPrior/Allsport
Er prügelte sich mit Peter Schmeichel, nannte seinen Trainer einen Wichser und brachte eine zweite Biografie unter dem Motto “Zehn schmutzige Geschichten heraus.

Die Rede ist von Roy Keane, dessen Leistungen für Irland und ManU beachtlich waren, dessen Skandale und Spielerfeindschaften aber auch.

Beispiel 1 – Nach der offiziellen Manchester United-Meisterfeier im Mai 1999 zog es Roy Keane gemeinsam mit David Beckham, Andy Cole, Dwight Yorke und Gary Neville zu später Stunde noch in eine Wirtschaft namens »Henry´s Bar«. Keanes Flirtversuche mit zwei anwesenden Damen entpuppten sich als wenig Erfolg versprechend, was den Mittelfeldmann auf die Palme brachte. Eine der Frauen berichtete später:

»Er war sehr, sehr betrunken und so aggressiv, wie man es sich nur vorstellen kann.«

Keane trat eine der Damen, schüttete der anderen sein Bier über den Kopf, wurde schließlich von der Polizei in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht in der Arrestzelle. Verurteilt wurde er dafür nicht.

Keane kritisiert alle

Roy Keane legte sich mit so ziemlich jedem mal an. Foto: Getty Images
Roy Keane legte sich mit so ziemlich jedem mal an. Foto: Getty Images

Beispiel 2 – Im Zuge der Vorbereitung im Trainingslager von Spanien kritisierte Keane zunächst die Organisation des Verbandes (»Stümperhaft!«).

Dann prügelte er sich mit Torwarttrainer Pat Bonner, Co-Trainer Ian Evans und Torwart Alan Kelly, weil die es schlichtweg nicht einsehen wollten, dass Keane sie aufgrund des laschen Trainingsplans für die Torhüter kritisiere. Der irische Verband schickte Keane zunächst nach Hause, bot ihm dann allerdings eine Begnadigung an. Einzige Bedingung: Keane sollte sich entschuldigen. Was der natürlich nicht tat. Ohne ihren besten Spieler schied Irland bei der WM im Achtelfinale gegen Spanien raus.

Beispiel 3 – Erstaunlich eigentlich, dass Keane zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch Nationalspieler Irlands war. Denn bereits im November 2001 war er mit Trainer McCarthy aneinander geraten. Der hatte seinem Schützling vorgeworfen, vor dem Rückspiel in den WM-Playoffs gegen den Iran eine Verletzung vorgetäuscht zu haben. Keane, ganz Diplomat:

»Du warst ein mieser Spieler, und Du bist ein mieser Trainer! Der einzige Grund, warum ich mit Dir zu tun habe, ist, dass Du irgendwie der Trainer meines Landes bist – und Du bist nicht mal Ire, Du englische…

Eine besondere Feindschaft

Roy Keane heute. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
Roy Keane heute. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
Eine besondere Feindschaft pflegte Keane aber zu Alf-Inge Haaland. Eine Geschichte von Rachsucht, Testosteron und Sauerei.

Und das absolute Gegenteil von Sportsmanship. Die Geschichte beginnt 1997 mit einem Foul von Keane im Manchester-Derby.

Denn bei einem eigentlich harmlosen Zweikampf mit Haaland riss Keane das Kreuzband. Und schlimmer wurde, noch am Boden liegend, von Haaland als Schauspieler bezeichnet. Das ganze belustigte Haaland. Zumal er bemerkt hatte, dass Keane alkoholisiert und eigentlich nicht spielfähig war.

Keane konnte dieses nicht auf sich sitzen lassen und foulte den Norweger absichtlich und gezielt beim nächsten sportlichen Aufeinandertreffen. Diesmal verletzte sich Haaland schwerwiegend am Knie. Keane wurde für insgesamt acht Spiele gesperrt und bekam eine saftige Geldstrafe.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

“Ich wartete bis fünf Minuten vor Schluss”

Das übelste Foul der Fußball-geschichte?. Foto: Getty Images
Das übelste Foul der Fußball-geschichte?. Foto: Getty Images

Als wenn Keanes legendäres Foul gegen Manchester City-Spieler Alf-Inge Haaland nicht schon schlimm genug gewesen wäre, trat der Ire in seiner ersten Biografie (erschienen im Sommer 2002) noch einmal nach.

»Ich wartete bis fünf Minuten vor Schluss. Ich traf ihn sehr hart. Da! Nimm das, du Fotze!«

So beschrieb er sein Foul, welches im Gegensatz zur weitverbreiteten Auffassung aber nicht die Karriere des Norwegers beendete.

Da wird verständlich, warum er bei ManU wohl den Spitznamen ‘Schitzo’ hatte. Zumindest behauptete das der ehemalige ManU-Spieler Lee Sharpe.

19. Jens Lehmann vs Oliver Kahn – “Mad “Jens gegen “King” Kahn

Mad Jens vs. Olli Kahn (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)
Mad Jens vs. Olli Kahn (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Kahn gegen Lehmann – das deutsche Torhüter-Duell mit der gewissen Prise Antipathie. Der Platzhirsch gegen den Emporkömmling. Cojones-Kahn gegen Mad Jens Stinkstiefel Lehmann.

Als Trainer Jürgen Klinsmann 2004 die deutsche Nationalmannschaft übernahm, war Oliver Kahn unangefochten die Nummer 1. Gerade hatte er Deutschland mit unglaublichen Paraden ins Endspiel der WM 2002 gebracht und stand im Zenit seiner Karriere. Kahn war gut, richtig gut. Er hatte nur eine Schwäche.

Kahn konnte Bälle halten aber nicht Fußball spielen. Das Gegenteil von einem Sweeper-Keeper a la Manuel Neuer also.

Und etwas in diese Richtung suchte der “Erneuerer” Jürgen Klinsmann. Einen mitspielenden Torwart, dem man auch mal einen Rückpass zumuten konnte, ohne dass dieser gleich zu Panikattacken neigte. Also brachte er den Ball ins Rollen und sorgte für einen vorher noch nie so dagewesenen Zweikampf um die Nummer 1 im deutschen Tor. Ikone Kahn gegen den Mann, der 2006 bei Arsenal eine fantastische Saison spielte aber dann in entscheidenden Momenten immer wieder die Kontrolle über sich verlor. Wie im Finale der Champions-League 2006.

Rotation im deutschen Tor

Klinsmann setzte auf Rotation im Tor. Foto: Getty Images
Klinsmann setzte auf Rotation im Tor. Foto: Getty Images

Klinsmann setzte auf Rotation im deutschen Tor. Mal der eine, mal der andere. Als der Streit vor der WM 2006 eskalierte und beide Goalies eine Entscheidung noch vor der WM 2006 forderten, entschied sich Klinsmann. Für Lehmann, der fortan als Nummer 1 gesetzt war.

Kahn war daraufhin nicht gut auf seinen Kollegen zu sprechen. Noch heute duellieren sich die beiden Ex-Keeper als Fußballexperten für unterschiedliche Sender.

Und Kahn ist sich ziemlich sicher, dass er den Schuss von Grosso im Halbfinale Deutschland gegen Italien bei der WM 2006, der das 1:0 für Italien brachte, gehalten hätte.

Ausgerechnet im wichtigsten Spiel verlor er die Nerven

Desaster statt Krönung im UCL-Finale (Photo by Ralph Orlowski/Getty Images)
Desaster statt Krönung im UCL-Finale (Photo by Ralph Orlowski/Getty Images)
Statt der erhofften Krönung seiner erfolgreichsten Saison beim FC Arsenal erlebte Mad Jens ausgerechnet im wichtigsten Spiel für seinen Klub Arsenal London einen rabenschwarzen Abend.

Nach einer Roten Karte in der 18. Minute endete die Erfolgsstory der Londoner in Paris im 51. Landesmeister-Finale mit dem 1:2 (1:0) gegen das Starensemble des FC Barcelona.

Und wenn die Gunners nicht mehr als 70 Minuten mit 10 Mann hätten spielen müssen….

18. Pele vs. Diego Maradona – Wer ist der beste Fußballer der Welt?

Pele oder Maradona? Foto: Getty Images
Pele oder Maradona? Foto: Getty Images

Ein noch größeres Duell als das um den gegenwärtig besten Fußballspieler der Welt zwischen Leo Messi und CR7 kann man sich kaum vorstellen. Aber es gibt es. Das um den besten Fußballer aller Zeiten. Die Protagonisten? Diego Maradona und Pele.

Die zwei wohl besten Spieler aller Zeiten können sich nicht ab. Der eine ist Brasilianer, der andere Argentinier – das sorgt schon mal für eine natürliche fußballerische Antipathie.

Doch zahllose Spitzen in Interviews, Kritik bis hin zum ausgeprägten Dissen – insbesondere wenn der eine die Leistung des anderen bewerten soll – das hat die Feindschaft der beiden zueinander extrem befördert.

Der Brasilianer Pele wurde ausgezeichnet

Der Ärger besteht bis heute. (Photo by Shaun Botterill/Getty Images)
Beispiel gefällig: Vor der Wahl zum Fußballer des Jahrhunderts lieferten sich beide einen verbalen Kampf der Extraklasse.

Nach etlichen gegenseitigen Beleidigungen schalteten sich Zeitungen und Fans ein.

Der Brasilianer Pele wurde ausgezeichnet und der Argentinier Maradona zeigte sich als schlechter Verlierer.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Er verließ den Saal noch vor der Ehrung

Maradona heute. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)
Maradona heute. (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)

Er verließ den Saal noch vor der Ehrung seines Rivalen, während Pele gute Miene zum bösen Spiel machte.

Noch heute streiten die Fangemeinden natürlich darüber, wer der Bessere war. Der Erfolgreichere war jedenfalls der Brasilianer.

17. Kuba vs Lewy – Mittelstürmer gegen Rechtsaußen (auch politisch?)

Kuba vs. Lewy (Photo by Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images)
Kuba vs. Lewy (Photo by Sascha Steinbach/Bongarts/Getty Images)

Robert Lewandowski und Jakub Blaszczykowski spielten nicht nur beim BVB zusammen, sondern sind immer noch Kollegen im polnischen Nationalteam. Doch neben dem Platz gehen sie getrennte Wege. Und das schon seit längerer Zeit.

Die Gründe sind vielfältig. Charakter, Politik, Revierverhalten, unterschiedliche Erfolgskurven und wohl auch eine Prise Neid spielen eine Rolle. Denn der eine ist auf dem Weg zum absoluten Weltstar. Und der andere bewegt sich zum Ende seiner Karriere eher in Richtung Bundesliga-Ergänzungsspieler bei einem Abstiegskandidaten.

Doch ganz wichtig für die gestörte Beziehung. Die beiden mögen sich einfach nicht und sind wie Hund und Katze. Kuba machte sich 2012 im Fernsehen sogar lustig über Lewy.

Robert Lewandowski ist Anhänger der Bürger-Plattform “PO”. Derweil ist sein drei Jahre älterer Mannschaftskollege ein Anhänger der nationalkonservativen Partei “PiS” – “Recht und Gerechtigkeit”. Nachdem dieser Interessenkonflikt in den polnischen Medien ausgiebigst thematisiert wurde, herrschte Funkstille zwischen Lewy und Kuba.

Durchchoreographierter Karriereplan

Heute spielt Lewandowski für die Bayern - und gehört zu den besten Stürmern weltweit. Foto: Getty Images
Heute spielt Lewandowski für die Bayern - und gehört zu den besten Stürmern weltweit. Foto: Getty Images
Und auch privat trennt die beiden Welten. Ihre Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein.

Einen durchchoreographierten Karriereplan wie bei Lewandowski (Lech Posen, Dortmund, FC Bayern – Real Madrid?) hatte Blaszczykowski nie.

Lewandowski ist genialischer veranlagt, Blaszczykowski kompensiert viel mit Kampfkraft und Willen.

“Es ist kein Geheimnis, dass wir nicht auf einer Wellenlänge liegen. Wir haben keinen Kontakt, jeder geht seinen eigenen Weg”, enthüllte Letzterer in seiner Biografie “Kuba”, erstaunlich ungeschminkt.

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Konkurrenz im Nationalteam

Lewandowski versprach den Dortmundern, bis zum Schluss alles zu geben und kommunizierte den Wechsel sauber. Foto: Getty Images
Lewandowski versprach den Dortmundern, bis zum Schluss alles zu geben und kommunizierte den Wechsel sauber. Foto: Getty Images

Neben den persönlichen und politischen Differenzen bedingt mittlerweile auch die sportliche Konkurrenz, dass sich Polens beste Fußballer nicht annäherten.

Lange war Blaszczykowski das Gesicht der Nationalauswahl, in jüngerer Vergangenheit aber schwang sich Lewandowski zum Leader auf.

Dass er im Dezember 2015 offiziell neuer Kapitän wurde, verstärkte den Graben.

Auf dem Platz professionell

Lewandowski im Tief 2018. (Photo by Boris Streubel/Getty Images)
Lewandowski im Tief 2018. (Photo by Boris Streubel/Getty Images)

Es geht um Hierarchie als Vehikel fürs eigene Ego. Und um Geld, als direkte Folge der Vormachtstellung.

Doch trotz privater Differenzen verhalten sie sich zumindest auf dem Platz professionell und gaben auch bei der EURO 2016 zusammen Gas.

Und für die WM 2018 in Russland konnte sich Polen ja auch qualifizieren. Wenn auch die Resultate mehr als bescheiden waren.

16. CR7 vs Lionel Messi – There can be only one!

Wer ist der Beste? (Photo by Laurence Griffiths/Getty Images)

Dass diese beiden Fußballspieler hier auftauchen, mag wohl für einige keine Überraschung sein. Doch wir haben sie nicht aufgenommen, weil es eine reale Feindschaft gäbe, sondern weil die kolportierte Feindschaft zwischen Lionel Messi und CR7 wohl nur ein Medienfake ist.

In vielen Interviews beteuerten beide mittlerweile mehrfach, dass sie sich nicht hassen würden, sondern als Rivalen gegenseitig respektierten. Ob da doch noch ein wenig Antipathie im Spiel ist, ist unerheblich.

Besonders mögen tun sich beide wohl nicht. Muss aber auch nicht sein.Denn es ist ein fast schon epischer Kampf der beiden. Um Titel, die größte Fangemeinde und die meisten Followers.

“In meinem Kopf bin ich es.”

CR7 sieht das eindeutig. (Photo by Denis Doyle/Getty Images)
CR7 sieht das eindeutig. (Photo by Denis Doyle/Getty Images)

Und jetzt hat CR7 auf Nationalmannschaftsebene auch noch einen großen Titel geholt. Während Messi immer noch kein Elfmeter kann und zwischendurch mal zurückgetreten war.

Aber er hat Argentinien zur WM 2018 geschossen und im entscheidenden Spiel gegen Ecuador endlich so gespielt wie bei Barca.

Offensichtlich hat da dann doch nicht der Zwilling oder Cousin gespielt, der sonst immer in der argentinischen Nationalelf eingesetzt wird.

Während der WM war dann wieder dieser Zwillingsbruder am Start. Der, der keine Penalties kann.

CR7 und Messi bei der WM 2018

Messi kann nicht Nationalelf (Photo by Buda Mendes/Getty Images)
Messi kann nicht Nationalelf (Photo by Buda Mendes/Getty Images)
Also bleibt es bei dem, was CR7 dereinst sagte:

„Viele halten Messi für den Besten, doch in meinem Kopf bin ich es“.

Die Messi-Fans werden es anders sehen. Die Maradona-Fans und die Pele-Fans erst recht.

Und die vom Lord können nur schmunzeln ob dieser Hybris.

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