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Schicksals-Wahl beim FC Barcelona: Rettet Joan Laporta ,,Barca” und den Verbleib von Lionel Messi?

Präsidentschafts-Wahl bei Barca: Rettet Joan Laporta den FC Barcelona in Sachen Transfer von Superstar Lionel Messi?

Die Präsidentschaftswahlen beim FC Barcelona entscheiden vermutlich das Schicksal von ,,Mes que un Club”. Top-Kandidat Joan Laporta (58) will bei erneuter Wahl unbedingt einen Transfer von Superstar Lionel Messi (33) verhindern. 

Es stand seit Kriegsende selten schlimmer um den FC Barcelona als 2021. Mitten in der Corona-Pandemie drücken ,,Mes que un Club” rund eine Milliarde Euro Schulden. Und der FC Barcelona muss um einen Transfer von Lionel Messi zu PSG oder Manchester City fürchten. Den Kampf um Messi hat Joan Laporta bei Barcelona zum Wahlprogramm gemacht.

Mit den Wahl-Versprechungen des Joan Laporta ist das so eine Sache. Vor seiner ersten Kandidatur im Jahr 2003 versprach der heute 58-jährige Jurist, David Beckham von Manchester United zu holen. Der ging bekanntermaßen ein Haus weiter. Zu Real Madrid

2008 gelang Laporta mit der Verpflichtung des ehemaligen ,,Barca”-Spielers Pep Guardiola (50) ein unglaublicher Coup. Unter Guardiolas Regie holte Zlatan Ibrahimovic oder Gérard Pique den Weg zum FC Barcelona.

Gewinnt Laporta am Sonntag, hätte dies Signalwirkung. Die mehr als 100.000 Vereinsmitglieder, von denen Corona-bedingt bereits 20.000 per Briefwahl abgestimmt haben, dürften dann hoffen. Auf einen Verbleib von Lionel Messi. Der Transfer von Lionel Messi zum Saisonende gilt eigentlich als sicher. Joan Laporta, Rechtsanwalt und Politiker, stemmt sich dagegen.

Er sagt: ,,Ich bin der Einzige, der Chancen hat, Messi zu halten.” Der ehemalige Klubchef gilt als Vertrauter von Lionel Messi. ,,Ich habe ein sehr gutes Verhältnis zu ihm und Messi geht es nicht ums Geld.”

Genau das ist das Problem. Seit 2017 verschlang die Messi-Show beim FC Barcelona knapp 140 Millionen Euro pro Saison. Genau diese Gage muss in Barcelona von der Payroll. Seit Januar 2021 konnte der Verein die vereinbarten Gehaltsraten nicht zahlen. Dennoch hält Laporta an seiner Messi-Strategie fest. ,,Messi bringt mehr, als er uns kostet.” Der Argentinier hat den FC Barcelona über mehr als ein Jahrzehnt geprägt wie kaum ein anderer Spieler.

Laportas Konkurrent Toni Freixa hat andere Pläne. Er verspricht im Falle eines Wahlsieges am Sonntag 250 Millionen Euro frisches Geld. Ein neuer Sponsor soll dem leck geschlagenen Giganten helfen. Schriftlich haben sie das in Barcelona aber auch nicht. ,,Selbst, wenn Messi geht, bleiben wir der beste Klub der Welt.” So die Wahlkampf-Maxime von Freixa.

Für die Fans von Borussia Dortmund wäre es gut, wenn Favorit Laporta gewänne. Freixa hatte schon angekündigt, neue Stars zu holen. ,,Wenn ich geholt werde, holen wir Erling Haaland und auch Kylian Mbappé.”


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