Connect with us

Aktuell

Transfers: FC Bayern und Upamecano – Greift die Götze-Strategie beim Boateng-Nachfolger?

Bayern Transfer Upamecano

Top News 1: FC Bayern: Gleiche Transfer-Strategie wie bei Mario Götze? So klappt es mit Dayot Upamecano als Boateng-Nachfolger

Der jetzt beschlossene Abschied von Weltmeister Jérome Boateng (32) beim FC Bayern München hat hohe Wellen geschlagen. Boateng fühlte sich überrascht von der Meldung, wonach sein 2021 auslaufender Vertrag nicht verlängert wird.

„Auf mich ist keiner zugekommen“, erklärte der Berliner am Freitagnachmittag. „Ich wusste nichts davon“, bekannte Boateng gegenüber der Süddeutschen Zeitung.

Bei der Suche nach einem Nachfolger landet man in München schnell bei dem Namen Dayot Upamecano (22). Der französische Innenverteidiger würde ins Anforderungsprofil passen. Rein von den spielerischen und körperlichen Voraussetzungen. Er steht auf der Wunschliste des FC Bayern 2020/2021. Upamecano würde in München die Tradition französischer Abwehr-Stars fortsetzen. Von Bixente Lizarazu (Weltmeister 1998) über die amtierenden Weltmeister Lucas Hernández und Benjamin Pavard. In der Bayern-Abwehr gilt: On parle Francais!

Dayot Upamecano weist das Portal Transfermarkt.de einen Wert von 60 Millionen Euro zu. Die Bayern haben auf dem Weg, erstmals in Leipzigs Bundesliga-Zugehörigkeit einen Spieler von RBL zu holen, einige Hürden zu nehmen. Joshua Kimmich (25) verpflichteten sie bereits 2015, ein Jahr vor dem Bundesliga-Aufstieg der „Roten Bullen“. Upamecano ist im Januar 2017 von RB Salzburg nach Leipzig gewechselt. Er hat im Sommer 2020 seinen Vertrag in der Heldenstadt verlängert. Und er hat sich eine Ausstiegsklausel in Höhe von 45 Millionen Euro in das Arbeitspapier schreiben lassen. Damit würde der Wunschspieler für die Defensive zum zweitteuersten Bayern-Transfer aller Zeiten. Nur für Upamecanos Landsmann Hernández (80 Mio. Euro) zahlte Bayern München mehr. Leroy Sané (24, Man. City) konnte man dank der Corona-Krise für 45 Mio. Euro holen. Damit blieb der deutsche Nationalspieler unter Marktwert. Mittels Ausstiegsklausel sicherten sich die Münchner u. a. 2013 die Dienste von Mario Götze (BVB) und Thiago Alcantara (FC Barcelona). Beide verließen ihre Klubs zu festgeschriebenen Summen.Dass Upamecano begehrt ist, weiß man auch in England. Genauer: Beim FC Liverpool und bei Manchester City. Die Premier-League-Meister buhlen ebenfalls um den Franzosen. Auch und gerade der FC Liverpool ist nach der Verletzung von Virgil van Dijk in der Innenverteidigung ziemlich anfällig.Immer Ärger mit Harry! In diesem Fall: Für Harry. Englands Nationalmannschaftskapitän Harry Kane (27) muss vorübergehend zu Fuß gehen.

Wie das britische Massenblatt The Sun berichtet, wurde Kane Opfer von organisierten Autodieben. Sie stahlen seinen Range Rover. Am helllichten Tag. Und im Londoner East End. Das Auto hat laut dem Blatt einen Wert von 100.000 Euro. Kann man mal machen bei einem Wochenverdienst von umgerechnet 230.000 Euro. Die hat Kane bei den Tottenham Hotspur.

Auf die Spieler der „Spurs“ haben es die Kriminellen offenbar abgesehen. Vor Kane erwischte es seinen Nationalmannschaftskollegen Dele Alli. Auch der Belgier Jan Vertonghen wurde in den letzten Monaten Opfer bewaffneter Räuber.

In Chingford, East London, zeigen Bilder, wie die Diebe den Wagen mit einer elektrischen Vorrichtung entwendeten. Kane hat bereits eine Stellungnahme abgegeben. Eine dem englischen Nationalspieler nahestehende Quelle nennt Details. „Harry fühlt sich als Opfer einer Bande, die es auf Fußballprofis abgesehen hat“, so der Insider. „Der Raub sieht nicht nach einem Zufall aus.“Der FC Bayern hat „Lewy“, der AC Milan hatte „Sheva“. Der ukrainische Ausnahme-Fußballer Andrij Schewtschenko erzielte in 208 Serie-A-Spielen 127 Tore. Das sind in etwa die Werte von Robert Lewandowski (32) in München.

Seit 2016 ist Andrij Schewtschenko Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft. In der UEFA Nations League ist „Sheva“ nun der Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Die verhinderte 2001 die historisch erste WM-Teilnahme der Ukraine. 1:1 in Kiew und 4:1 in Dortmund. Deutschland also haarscharf an einer Blamage vorbei! Schewtschenko und die goldene Spielergeneration von Dynamo Kiew mussten sich gedulden. Ihr WM-Debüt folgte erst 2006. In Deutschland.

Nach der Weltmeisterschaft in Deutschland wechselte Schewtschenko zum FC Chelsea. Ob er dort dem deutschen „Capitano“ Michael Ballack auch erzählt hat, wie sein Transfer in die Bundesliga scheiterte, wissen wir nicht.

Was wir aber wissen ist, dass Schewtschenko Anno 1995 einer der Transfer-Hotspots in Europa war! Ausgebildet in der Fußballschule von Dynamo Kiew, war der 1,81 m große Stürmer damals zum Spottpreis zu haben. Dem 1. FC Köln wurde „Sheva“ 1995 für vergleichsweise schmales Geld angeboten. Das berichtete der Kölner Stadt-Anzeiger 2015. Der FC und sein Manager Carl-Heinz Rühl zögerten zu lange. Auch glaubte man sich mit den Stürmern Stefan Kohn, Holger Gaißmayer und Brunhold Labbadia gut aufgestellt. Ein Irrglaube. 1995/96 spielte Köln bis zum letzten Spieltag gegen den Abstieg. Zur Ehrenrettung der Schewtschenko-Vertreter. Gaißmayer rettete den FC mit einem Tor in Rostock.

Im Winter 1995 spielte Schewtschenko noch einmal in Deutschland vor. Bei einem Hallenturnier in Karlsruhe. Er fiel einem im südwestdeutschen Raum agierenden Talentsucher des FC Schalke 04 auf. Der Pfälzer informierte sofort Schalke-Macher Rudi Assauer. Dessen Antwort war gewohnt schmallippig. „Wir verpflichten keine Russen mehr“, so der Manager. 1989 hatte S04 mit dem 21-fachen Nationalspieler Alexander „Sascha“ Borodjuk den ersten russischen Profi in die Bundesliga geholt. Bei Schewtschenko lagen die Schalker daneben. Ein Schewtschenko-Transfer war möglich!Wie Monate zuvor die Kölner. Schewtschenko erreichte mit Dynamo 1998/99 das Champions-League-Halbfinale. Im Sommer 1999 wechselte er für 24 Mio. Euro von Kiew nach Mailand. Bei Milan wurde „Sheva Gol“ zu einer Legende. Mit ihm holten die „Rossoneri“ 2003 die Champions League und 2004 den „Scudetto“. Und Geld gab es auch noch für ihn. Bei seinem Wechsel nach London kassierte Milan 2006 mehr als 43 Mio. Euro. Nur den Brasilianer Kaká verkaufte man 2009 noch teurer als Schewtschenko. Dumm gelaufen für Schalke und Köln!


More in Aktuell