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S04-Krise belastet „komplettes Leben“ – Schalke-Boss Schneider gibt Fehler zu

Sportvorstand Jochen Schneider belastet die Krise von Schalke 04 sehr und er gesteht selbst einige Fehler ein.

Schneider, Schalke, Fan-Aufstand

Der FC Schalke 04 muss heute um 15.30 Uhr gegen den FC Augsburg ran.
Sollte das Tabellenschlusslicht erneut einen Sieg verpassen, wäre es die 27. Partie ohne Dreier in Folge.

Der historischen Bundesliga-Negativrekord von Tasmania Berlin mit 31 Sieglos-Spielen, käme dann noch ein Stückchen näher.
Dass der Traditionsverein in einer nie dagewesenen Krise steckt, ist mittlerweile auch den verantwortlichen Personen anzumerken.
Im Interview mit der Bild am Sonntag sprach Jochen Schneider über die Talfahrt und „wie die Situation mein komplettes Leben belastet.“

Das Leben leide “darunter, wenn man in so einer langen Serie der Erfolglosigkeit steckt”, erklärte der Sportvorstand von S04. “Das betrifft jeden Fan und jeden, der für diesen Klub arbeiten darf. Es ist schon kolossal belastend.”
Am Sonntag wollen die Knappen ausgerechnet beim Ex-Klub von Chefcoach Manuel Baum die Wende schaffen.
Der Schalke-Trainer lenkte von 2016 bis 2019 die Geschickte in Augsburg und steht nur drei Monate nach der Amtsübernahme auf Schalke schon heftig unter Druck.
In seinen ersten acht Bundesliga-Partien sammelte Baum im Schnitt nur 0,38 Punkte.

Muss Manuel Baum um seinen Job fürchten?

 

Schneide wisse nichts von einer Mindest-Punktzahl, die der Trainer in den ausstehenden drei Spieltagen bis zur Weihnachtspause noch holen müsse.
Dennoch wäre die Bedeutung der Partie klar: “Für mich geht es jetzt nicht um die drei Spiele als Block, es geht jetzt allein um die Partie in Augsburg”, stellte der 50-Jährige klar. “Nur darauf liegt unser Fokus.”

Die zu späte Trennung von Ex-Coach David Wagner zählt zu den Fehlern, die Schneider ohne Umschweife eingesteht. “Im Nachhinein ist man zwar immer schlauer, aber ich bin keiner, der sagt: Ich mache keine Fehler oder treffe keine falschen Entscheidungen.” Selbst spüre er aber noch das Vertrauen des Aufsichtsrats und das sei “nicht selbstverständlich”. Stattdessen hätte er „jegliches Verständnis, wenn man sagt, dass das nicht genug” sei.

Seit März 2019 ist Schneider als Sportvorstand für Schalke tätig und konnte den finanzschwachen Verein bishe nicht stabilisieren.


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