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Nächster Schalke-Profi im Abstiegskampf weg: S04 entlässt Taitague

Der FC Schalke 04 kann im Abstiegskampf nur hilfreiche Spieler gebrauchen. Nick Taitague war offenbar keiner davon.

Taitague, Schalke

Der abstiegsgefährdete FC Schalke 04 unterlag beim ersten Spiel des Jahres 2021 Hertha BSC deutlich mit 3:0.
Dennoch glaubt Neu-Trainer Christian Gross, der die sportliche Talfahrt der Knappen beenden soll, noch immer „an die Qualität der Spieler und appelliere an den Ehrgeiz von jedem Einzelnen.”

Bei einem ist aber offenbar auch der Glauben des Coaches aufgebraucht. Wie Schalke am Samstag bekanntgab, wurde der Vertrag mit Nick Taitague mit sofortiger Wirkung vorzeitig aufgelöst. Dabei war der 21-Jährige ursprünglich bis 30. Juni 2021 an das Tabellenschlusslicht der Bundesliga gebunden.

Offenbar fehlt den Königsblauen aber die Zeit abzuwarten, ob Taitague zur Mission Klassenerhalt doch noch etwas beitragen könnte.

Denn den US-Amerikaner schaffte im Sommer zwar den Sprung in den Profi-Kader, stand aber nicht ein einziges Mal im Spieltagsaufgebot von S04.

Anfang 2017 wechselte Taitague vom FC Richmond nach Gelsenkirchen und empfahl sich nach seiner Ausbildung in der Knappenschmiede für höhere Aufgaben. Viele Verletzungen bremsten den Rechtsfuß aber immer wieder aus.

 

Gross: „Brauchen druckvoll und torgefährliche Spieler“

Anstatt schwächelnder Youngster, wünscht sich Cheftrainer Gross derweil “druckvolle und torgefährliche Spieler“ auf den Außenpositionen. Sportvorstand Jochen Schneider würde dabei das „Unmögliche versuchen, „weil finanziell einfach Engpässe da sind. Ich hoffe, wir können noch einen Spieler verpflichten, der schon Persönlichkeit hat und nicht noch ausgebildet werden muss“, gab Gross bei Sky zu.

Mehr Unterstützung wünscht sich auch Stürmer Mark Uth und schlägt Alarm. „Wenn wir so spielen, sind wir nicht wettbewerbsfähig. Ich freue mich jetzt auf Kolasinac“, sagte der 29-Jährige über die geplante Leihe des Arsenal-Verteidigers bei Sky. „Die Verantwortlichen müssen auf dem Transfermarkt tätig werden. Wir brauchen Spieler, die uns sofort helfen.“

Taitague war offenbar keiner davon.


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