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Fußballstar Zlatan Ibrahimovic nach Lukaku-Eklat: Corona und Rassismus haben in seiner Welt keinen Platz

Fußballstar Zlatan Ibrahimovic hat nach dem Eklat gegen Romelu Lukaku von Inter Mailand Rassismus klar verurteilt.

Zlatan Ibrahimovic Lukaku

Fußballstar Zlatan Ibrahimovic (39) hat sich nach dem Eklat gegen Romelo Lukaku im Coppa-Italia-Spiel mit Milan gegen Inter Mailand (1:2) klar gegen Rassismus positioniert. Auf die ihm eigene Art. 

Wir wissen ja, wie das in der Welt von Zlatan Ibrahimovic (39) so läuft. Nicht er kam zum Spielerberater Carmine ,,Mino” Raiola, sondern der zu Ibrahimovic. Auch war es so, dass nicht Zlatan Ibrahimovic Angst vor dem Corona-Virus hatte, sondern COVID19 vor ihm. Nun hat Zlatan Ibrahimovic nach dem Eklat gegen seinen Ex-Mitspieler Romelu Lukaku (27) klar gemacht, was der Rassismus bei ihm zu erwarten hat. 

,,In Zlatans Welt ist kein Platz für Rassismus.” So twitterte Zlatan Ibrahimovic nach den Vorfällen um ihn und Lukaku am Donnerstag.

Der schwedische Fußballstar bestritt dabei, dass er gegenüber seinem frühen Mitspieler bei Manchester United, Romelu Lukaku, rassistische Begriffe benutzt habe.

Im Mailänder Derby in der Coppa Italia am Dienstag (1:2 aus Sicht von Milan und ,,Ibra”) waren die beiden Stürmerstar in einen Eklat involviert. Wenig später wurde Ibrahimovic aufgrund eines Foulspiels an Ex-City-Profi Aleksandar Kolarov vom Platz gestellt.

,,Wir sind alle die gleiche Rasse, wir sind alle gleich, wir sind alle Spieler und einige sind besser als andere.” So kommentierte Ibrahimovic am Donnerstag die Vorfälle in Mailand.

Was war passiert? Nach einem Zusammenprall mit Lukaku musste der bullige Belgier auf dem Weg in den weitläufigen Kabinentrakt des Giuseppe-Meazza-Stadions zurückgehalten werden. ,,Geh zu Deinem Voodoo”, soll Ibrahimovic gesagt haben. Das belegen laut BBC Sport die Außenmikrofone im leeren Stadion.

Mit diesem Spruch wollte Ibrahimovic Lukau wohl daran erinnern, dass Evertons Klubeigentümer Farhad Moshiri 2018 nach ,,Erhalt einer Voodoo Nachricht” frei gegeben habe. Der Belgier unternahm juristische Schritte gegen den Everton-Boss.

Auch soll Ibrahimovic Lukaku einen ,,kleinen Esel” genannt haben. Im Gegenzug soll Lukaku über Ibrahimovics Frau und Mutter gelästert haben. Und wer hat das schon gern?

Lukaku revanchierte sich bei Ibrahimovic auf seine Art. Er egalisierte den Führungstreffer des Schweden. Christian Eriksen schoss Inter kurz vor Schluss zum 2:1-Sieg.

Die beiden Mailänder Klubs haben zu dem Vorfall mit Zlatan Ibrahimovic und Romelu Lukaku bisher keine Statements abgegeben. Laut BBC soll Ibrahimovic seine Teamkollegen in der Kabine nach dem Spiel angewiesen haben, zu behaupten, er habe Lukaku nicht rassistisch beleidigt.

Der italienische Fußballverband will am Freitag eine Entscheidung im Fall Ibrahimovic gegen Lukaku präsentieren.


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