Mach’s gut, Mario! Gomez beendet seine Karriere


Der ehemalige deutsche Nationalspieler Mario Gomez hat nach dem Bundesligaaufstieg mit dem VfB Stuttgart seine Karriere beendet.

“Es war meine letzte Mission für den VfB, nachdem wir es letztes Jahr verkackt haben”, sagte der 34-Jährige gegenüber Sky nach der abschließenden 1:3-Niederlage gegen den SV Darmstadt 98: “Es war immer mein Traum, meine Karriere hier zu beenden.”

Bereits im Voraus hatte Gomez dem SID bei einem Pressetermin von Mercedes-Benz erklärt: “Das war mein absolutes Ziel, mich hier als Erstligaspieler zu verabschieden.” Die Entscheidung zum Rücktritt war für ihn kein Prozess, “ich war mir am Anfang der Saison sicher, dass wir aufsteigen werden.” Aus diesem Grund habe er den Entschluss gefasst.

Dem Fußball in einer anderen Funktion treu zu bleiben sei für Gomez “keine Frage”, wobei der VfB auch hier seine erste Anlaufstelle bleibe.“Ich glaube, wir als Verein sind es ihm schuldig und es würde mich freuen, dass jemand mit seiner Erfahrung und seiner Ausstrahlung dem VfB Stuttgart wieder hilft“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzelsperger über eine mögliche Zusammenarbeit in der Zukunft.

Für die Stuttgarter, bei denen Gomez 2004 in der Champions League sein Profidebüt gab, den FC Bayern und den VfL Wolfsburg insgesamt 328-mal zum Einsatz und erzielte 170 Tore. Zudem wurde er im Stuttgarter Meisterjahr 2007 Fußballer des Jahres in Deutschland. Insgesamt dreimal feierte er den nationalen Titel, wobei der größte Erfolg in seiner Karriere der Triumph in der Champions League mit Bayern München 2013 war. Für die deutsche Nationalmannschaft absolvierte er 78 Länderspiele und traf 31 mal.

Gomez, VfB Stuttgart
Einfach mal zurücklehnen und die anderen machen lassen! So könnte Mario Gomez’ Zukunft nach dem Karriereende beim VfB aussehen... Copyright: imago images / Michael Weber

Top News 2: Hitzelsperger erleichtert über VfB-Aufstieg

Hitzelsperger, VfB Stuttgart
Thomas Hitzelsperger ist erleichtert über den Aufstieg des VfB. Copyright: imago images / Sportfoto Rudel
Thomas Hitzlsperger, Vorstandsvorsitzenden des VfB Stuttgart, ist nach dem Aufstieg in die Bundesliga sehr erleichtert.

“Jetzt ist die Erleichterung auch da, weil die Saison auch sehr anstrengend war”, teilte Hitzlsperger gegenüber dem SID mit.

“Wenn man die ganze Saison unter den Top drei ist, kann man glaube ich von verdient sprechen”, fügte der 38-Jährige hinzu.

Die Wichtigkeit der Bundesliga-Rückkehr sei “immens”, sagte auch der ehemalige Nationalspieler Mario Gomez, über sein letztes Spiel im Stuttgart-Trikot: “Das war auch mein Antrieb in diesem Jahr, den direkten Wiederaufstieg zu schaffen, denn letztendlich gehört der VfB in die 1. Liga.”

Gerne hätte Hitzlsperger den Triumph “mit den Fans gefeiert”, aber es sicher, “dass der Tag wiederkommen wird, wo das Stadion voll sein wird. Darauf freuen wir uns”. Aus diesem Grund wurde der Aufstieg zunächst nur im “kleinen Kreis” gefeiert.

Die Schwaben haben in dieser Saison “die Überzeugung gewonnen, dass es kein Selbstläufer ist”, so Hitzlsperger: “Wir müssen uns alles hart erarbeiten, wir haben zwar eine bestimmte Größe als Verein, aber wir werden in der nächsten Saison in erster Linie den Anspruch haben, in der Liga zu bleiben. Wir wollen keine zu hohen Ziele ausgeben.”

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Top News 3: Van Drongelen erleidet Kreuzbandriss

dieter Hecking, Hamburger SV, HSV, Trainer, 2. Bundesliga
Copyright: imago images / Sportfoto Rudel

Rick van Drongelen vom Hamburger SV zog sich im letzten Saisonspiel gegen den SV Sandhausen einen Kreuzbandriss im linken Knie zu.

Dies gaben die Hanseaten am Sonntagabend offiziell bekannt. Der 21-Jährige fällt dadurch mindestens sechs Monate aus und wird die Hinrunde der kommenden Spielzeit voraussichtlich verpassen.

Der niederländische Innenverteidiger, der bei der 1:5-Niederlage per Eigentor für das frühe 0:1 sorgte, zog sich die Verletzung in der ersten Hälfte zu und musste in der 36. Minute ausgewechselt werden. Die Hamburger verspielten durch die Heimniederlage ihre Chance auf die Aufstiegs-Relegation und werden ein weiteres Jahr in der 2. Bundesliga bleiben.

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