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Transfer-Ticker: Tauziehen um Havertz! Chelsea steigt in Transferpoker ein

Transfer-Ticker: Die Gerüchte um einen möglichen Wechsel von Leverkusens Kai Havertz reißen nicht ab. Nun hat sich der FC Chelsea in den Transferpoker eingeklinkt.

Bayer Leverkusen Kai Havertz

Der englische Erstligist FC Chelsea ist nach wie vor an einer großen Transferoffensive in diesem Sommer interessiert.

Laut der britischen Zeitung Guardian, fischt der Londoner Klub weiterhin in der Bundesliga und will neben RB Leipzigs Timo Werner auch Bayer Leverkusens stark umworbenen Kai Havertz verpflichten.

Mit Havertz, der am Donnerstag seinen 21. Geburtstag feiert, wollen die Londoner ihre Offensive zusätzlich verstärken. Angeblich hoffen die Verantwortlichen das variable Top-Talent für knapp 80 Millionen Euro verpflichten zu können.

Der Area Manager England, Daniel Busch, hat eine erste Einschätzung zu Havertz möglicher Flügelspieler-Situation in England vorgenommen: „Wenn Chelsea Havertz tatsächlich als ‚Winger‘ und möglichen Willian-Ersatz sieht, wäre das recht überraschend, da er seine Stärken doch eher in der Zentrale hat, wo Trainer Frank Lampard in Mason Mount ein Eigengewächs fördert. In Hakim Ziyech von Ajax Amsterdam hat man zudem bereits einen Spieler verpflichtet, der einen starken linken Fuß hat und gerne über rechts nach innen zieht.“

Laut Busch sei Havertz „sicherlich eine große Verstärkung, und Chelsea scheint nach der Transfersperre bereit zu investieren.“ Die Chancen, dass Havertz aber tatsächlich an die Stamford Bridge wechselt und Chelsea die geforderte Ablösesummer von über 100 Millionen Euro locker macht, dürfte realistisch betrachtet aber nicht besonders hoch sein.

Zudem mutmaßte der Kicker erst kürzlich, dass Havertz anderer Interessent Bayern München in dem Ausnahmespieler „allenfalls eine Option“ sehe. Sollte der Rekordmeister mit Thiago verlängern, sei eine Havertz-Verpflichtung für den Rekordmeister wohl finanziell nicht umsetzbar.Zeitgleich sieht Bayer-Sportchef Rudi Völler seinen Verein „in einer guten Position“, um den Schlüsselspieler zu halten. Die Spekulationen über einen Abgang würden daher nicht so schnell abreißen. Wie Havertz‘ Zukunft tatsächlich aussieht, weiß das baldige Geburtstagskind somit wohl nur selbst.Jorge Meré will den 1. FC Köln nach einer für ihn unbefriedigenden Spielzeit verlassen.

Laut Marca, hat der 23-Jährige der noch einen Vertrag bis 2023 besitzt, von den Kölnern die Zusage erhalten, den Klub in Richtung FC Valencia verlassen zu dürfen.

Dem Bericht zufolge wird der spanische Abwehrspieler vorerst für eine einjährige Leihe in sein Heimatland zurückkehren. Dafür müsse Valencia keine Leihgebühr bezahlen, sichere sich aber eine Kaufoption für um die 4 Millionen Euro, die ab einer bestimmten Einsatzanzahl automatisch greift. Die Kölner wollten sich zu dem Deal bisher allerdings nicht äußern.

In der laufenden Saison kam Meré aufgrund der großen Konkurrenz durch Sebastian Bornauw, Toni Leistner und Rafael Czichos nur in elf Pflichtspielen zum Einsatz.
Bei Valencia würde Meré hingegen auf seinen alten Förderer, Coach Albert Celades, treffen, unter dem er bereits in der U21-Nationalmannschaft spielte.

„Es ist grundsätzlich nicht einfach, wenn man auf der Bank sitzt und nicht zum Einsatz kommt. Das ist auch gut so“, sagte Kölner Geschäftsführer Horst Heldt über Merés Banksituation. „Wer da nicht frustriert ist, ist deplatziert. Jeder hat den Ehrgeiz, spielen zu wollen – und so viel wie möglich. Das wollen wir keinem nehmen. Wem das egal ist, der hat hier nichts mehr zu suchen. Jorge ist ein absoluter Sportsmann und er hat nicht so agiert, dass man jetzt mit dem Finger auf ihn zeigen müsste. Wenn man sich in ihn und auch andere, die zu wenig spielen, hineinversetzt – die sind immer verärgert.“
Einem Abschied steht somit nichts im Weg.Schon letzten Sommer wurde Marko Rog als Kandidat für die Bundesliga gehandelt.
Offenbar hat Eintracht Frankfurt nun erneut Interesse an dem, nicht ganz so günstigen Mittelfeldspieler, angemeldet.

Wie das Onlineportal Tuttomercatoweb berichtet, hat neben der SGE auch RB Leipzig ein Auge auf den Spieler von Cagliari Calcio geworfen.
Zwischen der Eintracht und den Beratern des 24-Jährigen bestünde allerdings schon ein „enger Kontakt“.

Beim Tabellenzwölften der italienischen Serie A ist Rog Leistungsträger und absolvierte, bis auf zwei Partien aufgrund einer Gelbsperre und einer Oberschenkelverletzung, alle Pflichtspiele der Saison. In den 19 Einsätzen erzielte der kroatische Nationalspieler ein Tor.

Bei einer Verpflichtung müssten die Hessen allerdings tief in die Tasche greifen, denn Cagliari schnappte der Eintracht Rog per Leihe inklusive Kaufoption vor der Nase weg.
Der sardinische Klub überwies 13 Millionen Euro an die SSC Neapel und wird bei einem Weiterverkauf nun einen möglichst hohen Gewinn anstreben.


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