Relegations-Rückspiel! Heidenheim hofft, Bremen bangt


Nach dem 0:0-Unentschieden aus dem Hinspiel, ist das heutige Relegations-Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und Werder Bremen an Spannung kaum zu überbieten.

Für Werden geht es kurz gesagt ums Überleben, während auf den Heidenheimern nicht ganz so viel Druck lastet: Während der Aufstieg für die Schwaben keine Pflicht ist, ist es der Klassenerhalt für Bremen allemal.

Dennoch sehen sich die Außenseiter durch das ordentliche Auswärts-Resultat in einer guten Ausgangsposition: “Der Glaube an die Sensation war schon davor da, aber nach diesem Spiel ist er natürlich noch ein Stück gewachsen”, gab Heidenheims Sebastian Griesbeck zu.
Die Chance auf den ersten Bundesliga-Aufstieg ist aus drei Gründen so groß wie nie zuvor: Der Gegner ist angeschlagen, es handelt sich um ein Heimspiel und bereits ein knapper Sieg würde ausreichen!

Zwar verpasste es das Team von Trainer Frank Schmidt gegen enttäuschende Bremer im Hinspiel eine noch bessere Ausgangslage zu erspielen, dennoch setzt der FCH nun auf seine Heimstärke: Am 6. Oktober 2019 haben sie das letzte Mal ein Heimspiel in der 2. Liga verloren, bevor zwölf Partien ohne Niederlage folgten.
„Wir stehen vor dem größten Spiel der Vereinsgeschichte. Es ist nach wie vor die Lebenschance – und sie lebt“, sagte Schmidt motiviert.

Währenddessen spricht Werder-Trainer Florian Kohfeldt nach der Nullnummer von einer “katastrophalen Leistung” seiner Mannschaft. Nach dem 6:1 gegen Köln hatten viele erneut mit einem klaren Heimsieg gerechnet, doch davon waren die Grün-Weißen meilenweit entfernt.

„Die Ausgangslage ist nicht überragend, aber gibt genügend Möglichkeiten, das zu überstehen“, so Kohfeldt über die letzte Chance, den ersten Bundesliga-Abstieg seit 40 Jahren doch noch zu verhindern.
Bereits ein Auswärtstor der Bremer würde die Aufgabe für den Zweitliga-Dritten viel komplizierter machen. Geht es nach Kohfeldt, fällt dieser Treffer idealerweise innerhalb der regulären Spielzeit und nicht erst in der Verlängerung: „Sie soll selbstbewusst genug sein, dass in den 90 Minuten regeln zu können.“

Anpfiff der Partie, die live ausschließlich DAZN-Kunden vorbehalten bleibt, ist um 20.30 Uhr in der Voith-Arena, die mit 555 Metern über dem Meeresspiegel übrigens das höchstgelegenste Stadion im deutschen Profifußball ist.

Werder Bremen, FC Heidenheim
Einer wird stehen, einer wird fallen! Im Relegation-Rückspiel von Bremen und Heidenheim geht es für beide Teams um alles! Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Wagner geht Schalkes Weg zu „100 Prozent mit“

Wagner, Schalke 04
Daumen hoch für so viel Rückendeckung! Schalke 04 will trotz Niederlagenserie mit David Wagner in die nächste Saison gehen! Copyright: imago images / MIS

Der in Kritik geratene Chef-Trainer des FC Schalke 04, David Wagner, geht den neu eingeschlagenen Weg seines Vereins zu “100 Prozent mit”.

Aufgrund der finanziellen Einschnitte sieht er allerdings Auswirkungen auf seine Tätigkeiten: “Sicherlich schränkt uns die finanzielle Situation auf dem Transfermarkt ein. Wir suchen jetzt nach kreativen Lösungen und wollen dazu weiter auf Talente aus unserer Knappenschmiede setzen”, teilte Wagner im Kicker-Interview mit.

Die finanziell angeschlagenen Knappen wurden durch die Corona-Pandemie in eine noch größere Krise gestürzt. Aus diesem Grund kündigte der Verein massive Einsparungen an. Trotz 16 sieglosen Spielen in Folge, darf Wagner – trotz lauter Kritik – weiterhin Coach bleiben. “Ich bin selbst mein größter Kritiker und weiß um die Fehler, die ich als Cheftrainer zu verantworten habe”, zeigte sich der 48-Jährige einsichtig.

Das Trainer-Team habe “die vergangenen Monate aufgearbeitet und unsere Schlüsse gezogen”, so Wagner: “Wir wissen jetzt, welche Maßnahmen wir ergreifen müssen, um wieder erfolgreich Fußball zu spielen.”
Die nächste Spielzeit wird zeigen, wie „erfolgreich“ dieser neue Weg sein wird.

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Top News 3: Barca-Boss von Messi-Verbleib überzeugt

Der Präsident des FC Barcelona, Josep Maria Bartomeu, zweifelt nicht an einer Weiterbeschäftigung seines Superstars Lionel Messi.

Laut ihm sei der Verbleib bei den Katalanen nur noch eine Formsache: “Wir verhandeln mit einigen Spielern, aber Messi hat uns erklärt, dass er bleiben will”, teilte Bartomeu gegenüber Movistar mit, “wir werden ihn noch einige Zeit länger genießen dürfen.” Der Argentinier wolle “sein Arbeitsleben und sein fußballerisches Leben in Barcelona beenden”, behauptet der Vereins-Chef.

Der spanische Radiosender Cadena Ser hatte am Freitag berichtet, dass Messi die Verhandlungen über eine Verlängerung seine bis 2021 laufenden Vertrags vürpbergehend gestoppt habe. Der 33-Jährige sei sehr verärgert darüber, dass Vertrauliches immer wieder an die Öffentlichkeit gelange und er für Entscheidungen verantwortlich gemacht werde, auf die er keinen Einfluss habe.

In der Primera Division liegt Barcelona nach einem 4:1-Sieg gegen den FC Villarreal weiterhin auf dem zweiten Platz hinter Tabellenführer und Erzrivale Real Madrid, der aktuell vier Punkte Vorsprung hat.

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