Herbert Sandmann (Von Schalke zu Dortmund) – Als Erster von Schalke zum BVB und zurück



Herbert Sandmann (Von Schalke zu Dortmund) – Als Erster von Schalke zum BVB und zurück

Die erfolgreiche Meistermannschaft von Borussia Dortmund von 1957 mit (hinten, ganz links) Herbert Sandmann.
Die erfolgreiche Meistermannschaft von Borussia Dortmund von 1957 mit (hinten, ganz links) Herbert Sandmann. Foto: Imago Images / Horstmüller
Als Herbert Sandmann mit 18 sein Debüt in der ersten Mannschaft von Borussia Dortmund gibt, ist der BVB allenfalls ein guter Sparringspartner für die Nummer 1 im Revier, den FC Schalke 04.

Das ändert sich ab 1949 schrittweise. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Oberliga West schicken sich die Schwarz-Gelben und Sandmann an, die Machtverhältnisse im Kohlenpott zu kippen.

Allerdings weitgehend ohne den Flügelstürmer Sandmann. Er zieht sich einen Schienbeinbruch zu und bestreitet in der ersten Saison für Dortmund lediglich 4 Spiele (3 Tore). Er sieht beim BVB keine Perspektive und wechselt zum noch nicht ganz so verhassten Rivalen FC Schalke 04.

Dort wird er neben Heinrich Kwiatkowski und Hermann Eppenhoff, zwei weiteren „Überläufern“, die 1950 bzw. 1961 zum BVB wechseln, zum Stammspieler. Aber: In der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft 1951 kommt er nicht mehr zum Einsatz und kehrt nach nur 2 Jahren zu Borussia Dortmund zurück.

Ein guter Entschluss, ist Herbert Sandmann in den Jahren 1956 und 1957 doch Teil der BVB-Mannschaft, die 2-mal in unveränderter Aufstellung Deutscher Meister wird. Beide Titel und erst recht mit dem Gewinn des Europapokals der Pokalsieger 1966 vollzieht Dortmund die „Wachablösung“ im Revier.

 

Schon „Adi“ Preißler kehrte reumütig zum BVB zurück…

Beim Portal schwatzgelb.de wird die BVB-Rückkehraktion so bewertet: „Die Rückkehr von Herbert Sandmann, war wie bei Adi Preißler ein voller Erfolg.“ Der legendäre Mittelstürmer geht 1950 zwar nicht zu Schalke, doch irgendwie ist sein Wechsel in den 100.000-Mark-Sturm von Preußen Münster doch ein Tabubruch. Denn: Die Münsteraner streben nach Höherem. Sie haben das 1949 vom DFB eingeführte „Vertragsspieler-Statut“ ziemlich ausgereizt. Dabei zahlen sie ihren Spielern offiziell zwar nicht mehr als die vorgeschriebenen 320 Mark.

Doch sie locken die Stars mit der Beschaffung von Existenzen. Top-Stürmer „Jupp“ Lammers hat man einen Sport-Studienplatz versprochen, dem Anstreicher Siegfried Rachuba spendiert man ein eigenes Malergeschäft. „Adi“ Preißler will Bares. Den Dortmunder lotst man mit 10.000 Mark Handgeld nach Münster. Das Ziel, die „beste Mannschaft in Deutschland“ zu werden, wird, wie wir heute wissen, verpasst…

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