Hertha in Personalnot! Invalidenkader sorgt vor BVB-Kracher für Probleme


Mit einem 2:0-Sieg gegen Augsburg, kroch Hertha BSC im dritten Spiel in neun Tagen in der zweiten Halbzeit zu einem wichtigen Dreier.

„Der Tank war komplett leer, aber wir haben uns mit Haut und Haaren gewehrt,“ sagte Berlin-Manager Michael Preetz nach dem Heimspiel am Samstag.

Leicht haben es die Hauptstädter aktuell wirklich nicht, denn die Liste der Ausfälle wächst von Woche zu Woche.
Vor dem Kracherspiel am kommenden Samstag gegen den Tabellenzweiten Borussia Dortmund, muss die Hertha weiterhin um viele Akteure bangen:

Shooting-Star Matheus Cunha, der in den letzten fünf Spielen vier Tore erzielte, quält sich mit einer Gehirnerschütterung aus dem Spiel gegen RB Leipzig. Die gleiche Diagnose erhielt der Tor-Vorbereiter mit vier Assists in den letzten vier Spielen, Marvin Plattenhardt.

Beide Leistungsträger haben Sportverbot und müssen am heutigen Dienstag zum Ärzte-Check.

Der von Hüftschmerzen geplagte Nationalspieler Niklas Stark konnte am Sonntag zumindest in Teilen am Training teilnehmen, der am Knie verletzte Karim Rekik sowie Marius Wolf mit Fußproblemen, kehren ab Dienstag wieder vorsichtig auf den Trainingsplatz zurück.

Wann der von Rückenschmerzen befallene Ersatz-Keeper Thomas Kraft wieder teilnehmen kann ist offen, während die Saison für Santiago Ascacibar aufgrund einer Fuß-Verletzung bereits vorzeitig beendet ist.

Zumindest für Per Skjelbred, der gegen den FC Augsburg zuletzt alle Zweikämpfe gewann, dann aber mit Knieschmerzen vom Platz humpelte, soll es eine erste Entwarnung geben.

Ob die dezimierte Berliner Invalidengruppe am Samstag gegen den Dortmunder Champions-League-Kandidaten mit diesem lädierten Kader bestehen kann, ist äußert fraglich.

Krzysztof Piatek, Hertha BSC
Copyright: imago images / Norbert Schmidt

Top News 2: Müller nie wieder im DFB-Trikot!

Thomas Müller, Bayern
Ausgemüllert! Oliver Bierhoff stellte klar, dass Thomas Müller trotz starker Bundesliga-Leistungen nie wieder für die Nationalelf auflaufen wird. Copyright: imago images / ULMER Pressebildagentur

Nach Aussage des DFB-Direktors Oliver Bierhoff, hätts sich Thomas Müller, trotz seiner starken Saison beim FC Bayern München, keine Hoffnungen auf eine erneute Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft machen dürfen.

„Ich freue mich sehr für Thomas, wie er gerade aufspielt. Aber Jogi hat seine Entscheidung sehr deutlich gemacht, dass er den Spielern, die zuletzt dabei waren und bei uns überzeugt haben, die Stange hält“, erklärte Bierhoff gegenüber dem Kicker. Aufgrund der Corona-Pandemie war die in zwölf Ländern geplante Europameisterschaft auf 2021 verschoben worden.

Bundestrainer Löw hatte letztes Jahr im Zuge eines Umbruchs die Karrieren von Thomas Müller, Mats Hummels und Jérôme Boateng in der Nationalelf beendet.
Bereits im Februar teilte Löw mit, dass die Wahrscheinlichkeit auf eine Rückkehr Müllers „relativ gering“ sei, sofern alle anderen Spieler fit blieben.
Bierhoff findet, „dass man das anerkennen muss: Er hat sich für einen harten Schnitt entschieden, zu dem er steht, und er hat den jungen Spielern sein Vertrauen ausgesprochen.“
Der 30-jährige Müller spielt bei Rekordmeister Bayern mit sieben Toren und 18 Assists eine starke Bundesliga-Saison, eine Rückkehr ins DFB-Trikot ist dennoch ausgeschlossen.

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Top News 3: Dynamo trennt sich von Ralf Minge

Minge, Dynamo
Mitten im Abstiegskampf trennt sich Dynamo Dresden von Sportdirektor Ralf Minge. Copyright: imago images / Dennis Hetzschold

Zweitligist Dynamo Dresden trennt sich nach sechs Jahren von Sport-Geschäftsführer Ralf Minge.

Der Tabellenletzte teilte am Montag mit, dass „für beide Seiten nicht mehr die volle Überzeugung, den bisherigen Weg in der bestehenden Form gemeinsam fortsetzen zu wollen“ bestünde. Über eine Weiterbeschäftigung bis zur Nominierung eines Nachfolgers haben die Dresdener mit dem 59-Jährigen, der von 1980 bis 1991 selbst für die SGD spielte, “letztlich keine Einigung” erzielt.

Aufgrund von drei Corona-Infektionen und der daraus resultierenden Quarantäne für die gesamte Mannschaft, müssen die Dresdener die verbleibenden neun Spiele in nur 29 Tagen bestreiten. Aufgrund der schlechten Punkteausbeute kämpft Dynamo gegen den Abstieg in die Drittklassigkeit.

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