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Lukrativer Fehler: HSV-Fan ersteigert falsches Gyamerah-Trikot

Der Hamburger SV hat mit der Versteigerung des falsch beflockten Trikots von Jan Gyamerah eine stattliche Summe erzielt.

Gyamerah, HSV

Der Hamburger SV hat aus einem Fauxpas eine wahre Goldgrube gemacht.

Im 2. Ligaspiel gegen Holstein Kiel (1:1) wude das Trikot von Jan Gyamerah falsch beflockt.
Unter der Nummer 2 war in Großbuchstaben „Gaymerah“ (gay z. dt. homosexuell Anmerk. d. Red.) zu lesen.
Der Abwehrspieler selbst hatte den Fehler gar nicht mitbekommen.

„Eine lustige Randgeschichte“, sagte Sportdirektor Michael Mutzel nach dem Spiel amüsiert. Doch die Hanseaten reagierten gekonnt auf den Fehler und machten daraus kurzerhand eine Auktion für den guten Zweck.

Bis Sonntagabend konnten HSV-Fans und Sammler für das Unikat samt Unterschrift bieten. Der glückliche Gewinner ersteigerte das Trikot am Ende für satte 3.888 Euro, die nun der HSV-Stiftung „Hamburger Weg“ zugutekommen.

Es ist allerdings nicht die erste Hamburger Trikot-Panne in dieser Saison. Beim Testspiel gegen den Randers FC im Sommer mussten das alte Dress überklebt werden, da der Zweitligist damals noch keinen neuen Sponsor gefunden hatte. Josha Vagnoman verpasste den Appell und lief versehentlich mit „Emirates“-Werbung auf der Brust auf.

Zudem ist es auch nicht das erste Mal, dass ein HSV-Trikot unter den Hammer kommt. Nach dem Bundesliga-Abstieg des HSV 2018 beflockte ein St. Pauli-Fan das Trikot mit dem Wort „Abstieg“ und der Rückennummer 18. Der Anhänger versteigerte sein einmaliges Exemplar für 1121,11 Euro für den „Hamburger Weg“ und die „Kiezhelden“.

Das „Gaymerah“-Trikot ist aber mit Abstand das teuerste HSV-Trikot aller Zeiten.


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