„Rückschlag aber kein Knockout“ – Kohfeldt trotz Niederlage kämpferisch


Florian Kohfeldt, Trainer des Tabellenvorletzten SV Werder Bremen, zeigte sich auch nach der herben Niederlage gegen Eintracht Frankfurt optimistisch.

“Das war ein Rückschlag, aber definitiv kein Knockout”, gab er nach dem 0:3-Debakel im Nachholspiel des 24. Spieltages bekannt. Der Klassenerhalt sei allerdings “schwerer geworden, aber nicht unmöglich. Wir wussten alle, dass es ein schwerer Weg wird. Aber wir werden ihn gehen.”

Zuvor holten die Norddeutschen sieben Punkte aus drei Spielen, so dass sie diese Niederlage nun nicht “umhauen” werde, analysierte Kohfeldt. Trotz des Zwei-Punkte-Rückstands auf Fortuna Düsseldorf und den Relegationsrang sei noch “nichts verloren”.
Die “Mentalität und die Leidenschaft waren da”, was Hoffnung für die bevorstehenden Aufgaben geben würde. „Am Sonntag werden wir wieder um jeden Punkt fighten”, sagte Kohfeldt guten Mutes vor der Partie gegen den VfL Wolfsburg.

Kohfeldt, Werder Bremen
Hat den ersten Schock überwunden: Florian Kohfeldt gibt sich trotz Niederlagen gegen Frankfurt optimistisch. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: BVB-Stars verstoßen gegen Hygienevorschriften

BVB, Sancho, Witsel, Hazard
Die Dortmunder Regelbrecher: (v.l.) Axel Witsel, Thorgan Hazard und Jadon Sancho haben sich alle ohne Hygienemaßnahmen vom selben Friseur zuhause die Haare schneiden lassen. Copyright: imago images / Poolfoto

Sechs Profis des Bundesligisten Borussia Dortmund haben bei Friseur-Terminen offenbar gegen geltende DFL-Hygienevorschriften verstoßen.

Laut Bild-Zeitung, tauchten unteranderem Fotos von Mega-Talent Jadon Sancho auf, der sich  (vom Düsseldorfer Star-Friseur Winnie Nana Karkari eine neue Frisur verpassen lässt. Bei der Prozedur trugen keiner von beiden einen Mundschutz.

Auch die Teamkollegen des 20-Jährigen Axel Witsel, Thorgan Hazard, Raphael Guerreiro, Dan-Axel Zagadou und Manuel Akanji wurden am vergangenen Donnerstag von dem Friseur in ihren Privatwohnungen für einen Haarschnitt besucht. Die Bild präsentierte dazu entsprechende Bilder von Akanji und Guerreiro.

Auf Nachfrage des Blatts, teilte der BVB mit, dass es „ganz normal“ sei, „dass auch unsere Jungs sich nach all den Monaten mal die Haare schneiden lassen müssen. Aber was natürlich gar nicht geht, ist, dass das beidseitig in der vergangenen Woche ohne Maske erfolgt. Das werden wir unseren Spielern noch einmal sehr, sehr deutlich in Erinnerung rufen. Die Frage nach seinem Verhalten sollte sich darüber hinaus auch der Friseur stellen.”

Karkari versicherte währenddessen, dass er “die Maske nur für das Foto abgenommen” und “ansonsten alle Hygiene-Maßnahmen genauestens eingehalten” habe.

In den strengen DFL-Regeln heißt es in der “Vorgaben für die häusliche private Hygiene im Alltag”, dass “keine Kontakte zur Nachbarschaft oder zur Öffentlichkeit” erlaubt seien. Zudem sollen die Spieler “Im Haus/in der Wohnung bleiben” und “Keine Besuche empfangen”. Laut den Vorgaben des Gesundheitsministeriums von Nordrhein-Westfalen seien bei “gesichtsnahen Dienstleistungen und nicht einhaltbaren Schutzabständen” zudem eine Maske ergänzt von “einer Schutzbrille oder einem Gesichtsschild” von allen Beteiligten zu tragen.
Gegen all diese Vorgaben haben die Fußballer, die sich ihrer Vorbildrolle eigentlich bewusst sein sollten, verstoßen.

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Top News 3: Völler hofft auf Havertz-Verbleib

Rudi Völler, Bayer Leverkusen
Rudi Völler wünscht sich ein DFB-Pokalfinale mit Zuschauern im Berliner Olympiastadion. Copyright: imago images / RHR-Foto

Der Geschäftsführer von Bayer Leverkusen, Rudi Völler, hofft Toptalent Kai Havertz auch über das Saisonende hinaus halten zu können.

“Ich bin ehrlich, ich habe immer so eine kleine Hoffnung, dass wir ihn hier noch ein Jährchen behalten können und dürfen”, gab der 60-Jährige gegenüber Sky Sport News HD zu.

Dennoch sei klar, dass der 20-Jährige “irgendwann zu einem absoluten Weltklasse-Klub” wechseln werde, sagte Völler. Bereits seit längerer Zeit wird Havertz mit zahlreichen Topvereinen, unteranderem auch dem FC Bayern München, in Verbindung gebracht.

Durch die Corona-Krise ist allerdings fraglich, ob irgendein Verein bereit ist, die von Leverkusen geforderte Ablösesumme in Höhe von mindestens 100 Millionen Euro zu zahlen. Vertraglich ist der Nationalspieler noch bis 2022 an die Werkself gebunden.

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