Werders Plan B! Kohfeldt-Ersatz schon gefunden?


Trotz des Klassenerhalts ist Florian Kohfeldts Zukunft bei Werder Bremen weiterhin ungewiss.

Laut eines Berichts des Sportbuzzer, sollen die Hanseaten bereits für einen Plan B gesorgt haben: Nachfolgekandidat an der Weser könnte der ehemalige Mainzer Trainer Sandro Schwarz werden.

Es ist eine der spannendesten Fragen nach dem Ende der Bundesliga-Saison: Was passiert mit Bremens Cheftrainer Florian Kohfeldt?
Auf der Pressekonferenz nach dem 2:2 in Heidenheim und dem daraus resultierenden Klassenerhalt, sagte er zu den Journalisten: “Falls wir uns nicht mehr sehen: Danke für die Zusammenarbeit.” Offen ist, ob der 37-Jährige damit nur seinen Urlaub meinte oder schon seinen Abgang ankündigte.

Die Werder-Verantwortlichen wollen sich zeitnah mit ihrem Coach zusammensetzen, um über die zukünftige Zusammenarbeit zu entscheiden.
Sportvorstand Frank Baumann geht dabei fest von einem Verbleib seines jetzigen Übungsleiters aus: “Florian hat in dieser Saison gezeigt, dass er auch schwierige Situationen meistern kann. Deshalb gibt es für mich da keine Frage”, sagte er. “Ich bin weiter absolut von ihm überzeugt. Ich gehe davon aus, dass er auch die Lust hat, den Weg weiterzugehen. Er hat definitiv genug Power.”

Der Sportbuzzer schreibt derweil aber auch von anderen Meinungen im Umfeld des Klubs.  Es wird heftig darüber spekuliert, dass Kohfeldt seinen Herzensklub verlassen könnte, um nach der kräftezehrenden Saison ein Jahr Pause einzulegen. Andere Gerüchte besagen, dass es bereits zu einer Einigung zwischen dem (Noch)-Werder-Trainer und der TSG Hoffenheim gekommen ist, die sein Berater Marc Kosicke aber bereits vor Wochen dementierte.

Kohfeldt, Werder Bremen
Verabschiedet sich Werders Cheftrainer Florian Kohfeldt nach dem Klassenerhalt nur in den Urlaub oder wirft er das Handtuch? Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Erst Urlaub, dann Triple?

Flick, FC Bayern München
Von der Mannschaft gefeiert! Hansi Flick könnte der zweite Bayern-Trainer werden, der das Triple holt! Copyright: imago images / Poolfoto

Am Montag trug Cheftrainer Hansi Flick höchstpersönlich den DFB-Pokal und die Meisterschale ins Münchner Bayern-Museum.

Die Frage ist nun, ob es bei der für den Rekordmeister „normalen“ Double-Vitrine bleiben wird oder ob die Trophäen schon bald einen Raum weiter – in den Saal für internationale Erfolge – wandern werden.
Platz gäbe es genug für die zweite Triple-Vitrine seit 2013!
„So weit sind wir noch nicht!“, stellte Flick amüsiert auf Nachfrage der Bild-Zeitung klar.

Dennoch ist es ein offenes Geheimnis, dass Trainer und Spieler auch vom Gewinn des Henkelpotts träumen.

„Ich freue mich drauf, mich nach dem Urlaub mit der Mannschaft auf das nächste Ziel vorbereiten zu können. Das ist klar das Finale in der Champions League in Lissabon!“, sagte der Cheftrainer über die Zeit nach der Erholungspause.

Dass er sich schon jetzt als Double-Trainer bezeichnen darf, hätte Flick vor einem Jahr selbst nicht geahnt: „Es kommt meistens nie so, wie man es plant. Deshalb bin ich absolut happy, dass wir das geschafft haben, das Double zu holen. Das war Ergebnis einer sensationell guten Leistung der Mannschaft.“

Nun sollen die Spieler erst einmal zwei Wochen lang abschalten, bevor es mit der Champions League weitergeht.

„Die Spieler haben jetzt Zeit, auch mal durchzuatmen, auch mental sich zu erholen, um neue Energie freizusetzen. Klar ist: Die erste Woche haben sie komplett frei, da möchte ich auch nicht, dass sie trainieren! Danach hat unser Fitnesstrainer Holger Broich ihnen einen Plan gegeben, aber auch sehr moderat, weil sie da nicht allzu viel verlieren,“ erklärte Flick.

Danach gibt es nur ein Ziel: Die zweite Triple-Vitrine im Bayern-Museum!

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Top News 3: Schalke kassiert Embolo-Nachschlag

Vor einem Jahr wechselte Breel Embolo vom FC Schalke 04 zu Borussia Mönchengladbach. Nun gibt es für die Königsblauen, nach der 10 Millionen Euro Ablöse, noch einen Nachschlag!

Da der Schweizer, dessen Vertrag bei den Fohlen bis 2023 läuft, für seinen neuen Klub bereits in der ersten Saison 34 Pflichtspiele absolvierte, erhält Schalke rund eine Million Euro Bonus.

Grund dafür ist eine Klausel, auf die sich beide Vereine vor dem Wechsel verständigten. Für jedes der vier Vertragsjahre Embolos wird jeweils knapp eine Millionen Euro fällig, wenn der 23-Jährige mindestens 25 Liga-Spiele absolviert und sich mit Borussia für Europa- oder Champions League qualifiziert.

„Solche Erfolgsprämien sind üblich,“ erklärte Gladbach-Manager Max Eberl gegenüber der Bild-Zeitung.
Für die Knappen ist die Nachzahlung angesichts ihres riesigen Schuldenbergs von 197 Millionen Euro zwar nur ein Tropfen auf den heißen Stein, dennoch kann mit der Embolo-Nachzahlung etwas Schadensbegrenzung betrieben werden.

Der ehemalige Schalke-Manager Christian Heidel legte 2016 satte 26,5 Millionen Euro auf den Tisch, der aufgrund von 463 veletzungsbedingten Fehltagen nie wirklich überzeugen konnte.

Der Gladbach-Wechsel brachte daher ein großes Transfer-Minus, das – sofern Embolo nun fit bleibt – mit einer Champions-League-Teilnahme zukünfig etwas ausgeglichen werden könnte.

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