Das Kramaric-Problem! Hoffenheim-Stürmer lehrt BVB das Fürchten


Das Leistungsniveau von Andrej Kramaric ist in der noch jungen Saison nur schwer zu umschreiben.

Am Wochenende möchte Hoffenheims Torgarant Borussia Dortmund filetieren und Lucien Favre ist sich der Gefahr durchaus bewusst.

„Es stimmt, dass er an fast allen Hoffenheimer Aktionen beteiligt ist – aber es ist nicht nur er“, sagte BVB-Trainer Lucien Favre am Donnerstag, nannte aber keine weiteren Spieler namentlich.

Drei Tore gegen den 1. FC Köln, zwei gegen Bayern München und eins gegen Eintracht Frankfurt – satte sechs Tore hat Andrej Kramaric in der Kürze der Saison schon auf seiner Liste. Zwei Treffer kommen außerdem aus der Pokalpartie beim Chemnitzer FC hinzu.

Am Samstag empfängt der 29-Jährige mit der TSG das Topteam um Hummels, Reus und Co. Die Vorfreude ist groß, denn der BVB entpuppte sich in den letzten Spielen als Lieblingsgegner der Kraichgauer: Drei Siege und zwei Remis ergaben die zurückliegenden Vergleiche. Im letzten Aufeinandertreffen war es Kramaric höchstpersönlich, der dem BVB mit einem Viererpack das Fürchten lehrte.

„Er hat viele Tore gemacht, auch viele Assists. Wir wissen, dass er sehr, sehr gefährlich ist“, schwärmte BVB-Coach Favre. Auf die Frage, wie sich der Kroate denn nun konkret einbremsen ließe, lächelte er nur: „Mit sehr viel Intelligenz. Er spielt gut, bewegt sich gut, ist sehr clever. Er ist ein Problem für jede Mannschaft.“
Die Dortmunder sind besonders vorgewarnt, denn gegen den BVB war Kramaric in acht Spielen schon satte siebenmal erfolgreich.

Kramaric, Hoffenheim
Hoffenheims Andrej Kramaric lässt mit seiner Torgewalt die Bundesliga erzittern. Copyright: Imago images

Top News 2: Länderspiel-Eklat um Hoffenheim-Star

Munas Dabbur, Hoffenheim
Der erhobene Zeigefinger der Fußballwelt richtet sich nach seinem Ausraster gegen Munas Dabbur selbst. Copyright: imago images / Avanti

Hoffenheims Munas Dabbur hat sich beim 3:2-Sieg von Israel in der Slowakei einen unschönen Ausraster geleistet.

In der Halbzeitpause, auf dem Weg in die Kabine, ging der Stürmer plötzlich auf Mitspieler Eran Zahavi los.
Die Beide schrien sich zunächst an, bevor es zu Handgreiflichkeiten kam und die Teamkollegen schlussendlich von ihren Mitspielern getrennt werden mussten.

„Das sind hässliche Szenen, die ich so bei der israelischen Nationalmannschaft noch nie gesehen habe“, sagte der israelische TV-Kommentator Amichai Spiegler über den Eklat.

Auslöser für den Streit soll eine Schimpf-Tirade Zahavis gewesen sein, von der sich Dabbur angesprochen fühlte.
Der Streit wurde im Anschluss in der Kabine aber beigelegt.

Nach dem Spiel postete Zahavi ein Foto mit Dabbur bei Instagram und schrieb: „Wie gut, dass wir uns in der Halbzeit schon ausgesprochen haben.“

Hoffenheim-Coach Sebastian Hoeneß „habe die Szene nicht gesehen! Ich schaue es mir an und spreche mit Munas.“
Größere Konsequenzen dürften dem 28-Jährigen aber nicht drohen.

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Top News 3: Rashica kehrt gegen Freiburg zurück

Milot Rashica steht vor seinem Comeback beim Bundesligisten Werder Bremen.

Nachdem der Wechsel des Kosovaren zu Bayer Leverkusen scheiterte, wird der Stürmer sehr wahrscheinlich in den Bremen-Kader für das Spiel beim SC Freiburg am Samstag zurückkehren.

"Er hat einen sehr guten Eindruck gemacht. Auch vom Kopf her", teilte Trainer Florian Kohfeldt mit. Der 24-Jährige hatte nach seinem Verbleib an der Weser zwei freie Tage zur Verarbeitung erhalten und trainierte im Anschluss normal weiter. "Ich konnte nicht feststellen, dass er sich hängenlässt", analysierte der Bremer Coach, fügte aber an: "Natürlich ist die Situation nicht einfach für ihn. Meine Aufgabe als Trainer ist es, dass sein Kopf nach dieser unbefriedigenden Transferperiode wieder frei ist."

Neben Rashica stehen auch die Langzeitverletzten Kevin Möhwald und Ömer Toprak vor der Rückkehr in den Kader, auch wenn beide Profis noch keine Kandidaten für einen Einsatz über die komplette Spielzeit sein werden. "Alle stehen zur Verfügung", fügte Kohfeldt erfreut an.

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