Kruse kommt nach Köpenick! Union sticht Werder aus


Der frühere Nationalspieler Max Kruse wechselt zum Bundesligisten Union Berlin.

Die Köpenicker gabe die Verpflichtung des 32-Jährigen am Donnerstag bekannt. Zuletzt stand Kruse beim 19-maligen türkischen Meister Fenerbahce Istanbul unter Vertrag und soll am heutigen Freitag, vorbehaltlich des obligatorischen Medizinchecks, seinen Vertrag unterschreiben.

“Ich bin glücklich, wieder in der Bundesliga zu spielen und mit Union einen coolen neuen Verein kennenzulernen, der in den letzten Jahren eine tolle Entwicklung genommen hat”, sagte Kruse begeistert über seinen Wechsel. “Für mich war es wichtig, zu einem Klub zu wechseln, der mich komplett überzeugt und fordert. Bei den Gesprächen mit den Verantwortlichen von Union habe ich mich direkt wohlgefühlt, deshalb habe ich mich für Union entschieden.”

Vor wenigen Tagen hatte der Angreifer dem Liga-Konkurrenten der Eisernern, Werder Bremen, einen Korb gegeben. Von 2006 bis 2009 sowie von 2016 bis 2019 lief Kruse bereits im Werder-Trikot auf, ehe er im vergangenen Jahr in die Türkei wechselte.
Aufgrund ausbleibender Gehaltszahlungen löste der Routinier seinen Vertrag frühzeitig wieder auf und hofft nun in der Hauptstadt wieder Fuß fassen zu können.

Max Kruse, Union Berlin
Max Kruse wird zukünftig für den 1. FC Union Berlin auflaufen. Copyright: imago images / Sven Simon

Top News 2: Ohne Aranguiz gegen Inter!

Bailey, Aranguiz, Leverkusen
Leon Bailey (l.) im Achtelfinale gegen Glasgow mit dem nun Gelb gesperrten Charles Aranguiz (r.), der für das Viertelfinale der Europa League ausfällt. Copyright: imago images / Poolfoto

Bayer Leverkusen muss im Viertelfinale der Europa League ohne Mittelfeldspieler Charles Aranguiz zurechtkommen.

Der Chilene kassierte beim 1:0-Sieg im Achtelfinale gegen die Glasgow Rangers in der 14. Minute seine dritte Gelbe Karte nach einem rüden Einsteigen gegen Alfredo Morelos.
Damit ist er für den Viertelfinal-Kracher gegen Inter Mailand am Montag gesperrt.

“Es ist sehr schade, dass Charly gegen Inter gesperrt sein wird”, sagte Trainer Peter Bosz, der den Ausfall seines Leistungsträgers nun kompensieren muss, besorgt.
Da sich Nadiem Amiri sich aufgrund eines Corona-Kontakts in Quarantäne befindet, sind die Alternativen im zentralen Mittelfeld spärlich. Umso besser für Bosz, dass Winter-Neuzugang Exequiel Palacios bei seinem ersten Startelfeinsatz seit Anfang März auf ganzer Linie überzeugte.

“Ich war sehr zufrieden. Für mich war er einer der besseren Spieler bei uns gegen die Rangers”, lobte Bosz den Mittelfeldspieler, der für 17 Millionen Euro aus Argentinien zur Werkself wechselte. Als Vertretung für Amiri und Kerem Demirbay, der eine Gelbsperre absitzt, hatte Palacios den Vorzug vor Routinier Julian Baumgartlinger erhalten. Nach der starken Vorstellung und der Sperre von Aranguiz dürfte der 21-Jährige für die Partie gegen Mailand neben Demirbay in der Mittelfeldzentrale nun gesetzt sein.

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Top News 3: Hertha verpflichtet Groningen-Verteidiger

Schwolow, SC Freiburg
Copyright: imago images / Poolfoto

Was lange währt wird endlich gut!

Wie Hertha BSC am Donnerstag mitteilten, wechselt Deyovaisio Zeefuik vom niederländischen Erstligisten FC Groningen in die deutsche Hauptstadt.
Laut Vereinsangaben unterschrieb der Rechtsverteidiger einen “langfristigen Vertrag”. Die Ablösesumme für den Niederländer, der in Berlin zukünftig mit der Rückennummer 42 auflaufen wird, liegt laut Medienberichten bei vier Millionen Euro.

“Mit Deyovaisio bekommen wir einen leidenschaftlichen Profi, der in Amsterdam eine hervorragende fußballerische Ausbildung genossen und sich sowohl auf Klubebene, als auch in den niederländischen U-Mannschaften bereits bewiesen hat. Wir sind froh, dass er sich entschieden hat, den nächsten Schritt in seiner Laufbahn bei uns zu machen”, zeigte sich Geschäftsführer Michael Preetz begeistert. “Die Ambitionen des Klubs passen zu meinen eigenen, ich freue mich daher sehr, nach Berlin zu kommen,“ ergänzte Zeefuik.

Zeefuik drängte bereits seit mehreren Monaten auf einen Wechsel zur Alten Dame, wobei stets die Ablösesumme ein Problem in den Verhandlungen darstellte.
Nach der Verpflichtung von Freiburgs Torwart Alexander Schwolow sowie dem Franzosen Lucas Tousart, der bereits im Winter gekauft, aber zunächst noch an Olympique Lyon verliehen worden war, ist er bereits der dritte Neuzugang der Berliner.

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