Lasogga als Soap-Star – und auch diese HSV-Spieler waren Kult


Pierre-Michel Lasogga (26) ist die personifizierte Aufstiegshoffnung beim gefallenen Bundesliga-Dino Hamburger SV. Jetzt hat der Stürmer die Türen zu seinem Familienleben für die TV-Kameras von BILD.DE geöffnet. „Die Lasoggas“ schildern das Leben des Fußballers und seiner Lieben. Showtalent und Kultcharakter hatten vor Lasogga schon andere HSV-Profis. Auch echte Klublegenden…

Die erste Fußballer-Soap ist derzeit bei BILD.DE abrufbar. Pierre-Michel Lasogga, 26-jähriger Sturmtank des Hamburger SV, lädt die TV-Kameras in 4 Folgen ein, an seinem Familienleben teilzunehmen.

Es laufen auf: Pierre-Michel Lasogga, Fußballstar. Dazu: Seine Mutter und Beraterin Kerstin, die Brüder Gianluca und Etienne, Freundin Sally und Schwester Jenny. Sie präsentieren ihr Leben zwischen Windeln und Wehen-Wiesbaden.

Beim Drittligisten aus Hessen hat Pierre-Michel Lasogga am Dienstag im DFB-Pokal (3:0) mit 2 Treffern gezeigt, wie wertvoll er auf dem Platz für den Hamburger SV ist.

Lasogga
Pierre-Michel Lasogga traf in 31 Championship-Spielen 2017/2018 insgesamt 10-mal für Leeds United. Foto: Getty Images.
Dass er sein Zuhause für die TV-Kameras öffnet, begründet Lasogga so: „Der Fußball entfernt sich immer mehr von den Fans und ich will nicht nur mit Toren, sondern auch mit Nähe zurückzahlen. Ich habe das selbstverständlich ohne Honorar gemacht, da es ein Geschenk an die Fans sein soll.“

Heinz Erhardt über Uwe Seeler: „Wer ist denn das überhaupt?“

TV-Moderator Reinhold Beckhmann (l.) holte Fußball-Idol Uwe Seeler ins ARD-Programm. (Photo by Vivien Venzke/Bongarts/Getty Images)
Uwe Seeler (81) zeigte außerhalb des Rasens mehrfach seine Kreativität. Der umgängliche Ur-Hamburger warb, die Melodie von „Im Frühtau zu Berge“ pfeifend, unbekümmert für ein Rasierwasser.

Rund um seinen großen Abschied vom Hamburger SV am 1. Mai 1972 im Volksparkstadion schlüpft „Uns Uwe“ in eine andere Rolle. Der Fußballstar aus Hamburg hat 1972 einen der ersten „Cameo-Auftritte“ in einem deutschen Kinofilm.

Die Komödie Willi wird das Kind schon schaukeln von Werner Jacobs ist ganz auf den Humoristen Heinz Erhardt (1909 – 1979) zugeschnitten. Als kauziger Präsident des fiktiven „1. FC Jungborn“ lebt der Entertainer seine Fußballleidenschaft aus. Als der Klub am Ende des Films Uwe Seeler verpflichtet und dieser hofft, „dem 1. FC Jungborn keine Schande zu machen“, raunt Erhardt seinem Kollegen zu: „Wer ist denn das überhaupt?“ Es ist leider Heinz Erhardts letzter Spielfilm. Er erleidet noch vor Ende der Dreharbeiten einen Schlaganfall. Der Kabarettist Klaus Havenstein muss Erhardts Dialoge synchronisieren.

Uwe Seeler und sein komödiantisches Talent können die Fans 2016 noch einmal im TV bewundern. Im Alter von 79 Jahren gibt er in der Reihe Beckmanns Sportschule den gutmütigen „Hausgeist“ von Malente…

EINE ANDERE LIGALIVE STORY?

Jimmy Hartwig und Kevin Keegan glänzten auch nach Noten

Keegan
Kevin Keegan: Ein Gentleman beim Hamburger SV. (Photo by Evening Standard/Hulton Archive/Getty Images)

„Jimmy Hartwig war ein Paradiesvogel, wie ihn der Hamburger davor und danach nie wieder gehabt hat“, ist HSV-Reporterlegende Dieter Matz sicher.

Der Sohn eines farbigen US-amerikanischen GI kommt 1978 nach Hamburg. Der Hesse kommt mit seiner lockeren Art und seinen Sprüchen beim HSV-Publikum gut an. Hartwig wird mit dem HSV 3-mal deutscher Meister, Europapokalsieger der Meister 1983 und macht 2 Länderspiele für Deutschland.

1980 nimmt der Spaßvogel die Single „Mama Calypso“ auf. 1982 kommt noch „Ich bin immer zu früh“ dazu.

Seiner Zeit voraus ist auch Kevin Keegan. Der englische Stürmerstar wechselt 1977 vom großen FC Liverpool zum HSV. Eine Sensation. Keegan wird der erste internationale Superstar der Bundesliga. Der 63-fache englische Nationalspieler führt den HSV 1979 zur ersten Meisterschaft in der deutschen Fußball-Eliteliga. Im gleichen Jahr nimmt Keegan mit der britischen Kult-Band Smokie den Titel „Head over Heels in Love“ auf. Der Titel, bis heute im Repertoire von HSV-Barde Lotto King Karl, klettert in den deutschen Charts bis auf Rang 10. In Großbritannien ist die Scheibe weniger erfolgreich: Nur Platz 31.

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„Unsere Van der Vaarts“: Ein Hauch von Hollywood in Hamburg

Van der Vaarts
Kein Spieler brachte in 55 Jahren Bundesliga beim Hamburger SV so viel Glamour in die Hansestadt wie der inzwischen 35-jährige Rafael van der Vaart.

Der „Tulpen-Beckham“ wie der offensive Mittelfeldspieler von Ajax Amsterdam in den Niederlanden genannt wird, wird 2005 von fast allen europäischen Top-Klubs gejagt. Dass „VdV“ in Hamburg landet, ist eine Meisterleistung des damaligen Machers Dietmar Beiersdorfer. Van der Vaart führt den HSV mit 9 Toren in 19 Liga-Spielen 2006 noch einmal in die Champions League.

Ab 2005 ist Van der Vaart mit der mondänen TV-Moderatorin Sylvie Meis verheiratet. Das Glamour-Paar ist Dauergast in den Hamburger Boulevardzeitungen, residiert im In-Stadtteil Eppendorf standesgemäß.

„Unsere Van der Vaarts“ mit dem Tandem bei Wetten, dass…?, Krach an Silvester 2013 – Kaum ein Detail aus dem Privatleben des Paares bleibt unveröffentlicht. Schließlich trennen sich die Van der Vaarts 2013 – er hat eine Affäre mit Sabia, der Ex seines früheren Teamkollegen Khalid Boulahrouz.