Champions League: Leipzig trifft auf Atletico Madrid!


Am heutigen Donnerstag startet auch Bundesligist RB Leipzig in das Final-8-Turnier der diesjährigen Champions League.

Noch dürfen sich acht Mannschaften Hoffnungen auf den Henkelpott in der Königsklasse machen, so dass – rein rechnerisch – eine Chance von 25% besteht, dass sich ein deutsches Team am Ende den Titel sichert. Während der FC Bayern München als einer der heißesten Favoriten auf den Gesamtsieg gilt, geht RB Leipzig gegen Atletico Madrid bereits im Viertelfinale als Außenseiter ins Rennen.

Für die Roten Bullen ist es das achte K.O.-Duell im Europapokal, wobei sich die Bilanz mit sechs Siegen und nur einer Niederlage bisher sehr gut liest. Trotzdem fehlt es dem Bundesligisten im Vergleich zu den Rojiblancos, bei denen schon 14 Akteure aus dem Kader mindestens einmal in einem europäischen Finale standen, definitiv an Erfahrung.

Den Sachsen dürfte es somit entgegenkommen, dass der zweite Halbfinalist in nur einer Partie, notfalls nach Verlängerung oder Elfmeterschießen, ermittelt werden wird. Auch die Tatsache, dass das Match auf neutralem Boden in Lissabon stattfindet, ist nicht unbedingt ein Nachteil für die junge Mannschaft von Julian Nagelsmann.
Einziger Wermutstropfen dürfte die Abwesenheit des zum FC Chelsea gewechselten Top-Torjägers Timo Werner sein.

Nicht zuletzt deshalb liegt es nahe, bei dem Duell die Spanier als Favoriten zu werten. Denn die Madrider kommen immerhin mit der Empfehlung, in der Runde der letzten 16 Titelverteidiger Liverpool aus dem Wettbewerb gekickt zu haben und profitieren zusätzlich davon, dass der Bundesligist seit einigen Wochen kein Pflichtspiel mehr bestritten hat.

Anpfiff im Lissaboner Estadio Jose Alvalade ist um 21 Uhr.

RB Leipzig, Timo Werner
Können sie wieder jubeln? RB Leipzig trifft in der Champions League auf Atletico Madrid - diesmal aber ohne Timo Werner! Copyright: imago images / Eibner

Top News 2: Ex-Nationalspieler will Vertrag aussitzen

Mesut Özil, Arsenal
Arsenal-Coach Mikel Arteta setzt nicht mehr auf Weltmeister Mesut Özil. Copyright: imago images / Sportimage

Ex-Weltmeister Mesut Özil hat Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied vom FC Arsenal erneut dementiert.

„Meine Position ist klar, ich bleibe hier bis zum letzten Tag unserer Vereinbarung“, teilte Özil dem Online-Magazin The Athletic mit. „Wenn ein Verein will, dass ein Spieler geht und der Spieler das ablehnt, muss der Verein das akzeptieren, außer man findet zusammen eine Lösung. Ich will nicht gehen, damit hat sich das.“
Im Voraus hatte bereits Özils Berater einen Wechsel ausgeschlossen.

Unter Arsenal-Coach Mikel Arteta spielt der ehemalige Leistungsträger schon lange keine Rolle mehr, stattdessen wollen die Londoner ihn gerne loswerden. Für den 31-Jährigen ist das jedoch keine Option. „Ich entscheide, wann ich gehe, nicht andere Leute“, stellte er klar.

In der abgelaufenen Premier-League-Saison kam Özil nur in 18 von 38 Spielen zum Einsatz.

Zudem verteidigte Özil seine Entscheidung, während der Corona-Krise einen Gehaltsverzicht abzulehnen. „Wir hatten nicht genug Details, wir sollten einfach zustimmen“, rechtfertigte er seinen Widerstand. Das sei besonders für junge Spieler nicht fair gewesen, daher habe er abgelehnt. „Ich war am Ende nicht der einzige Spieler, aber nur mein Name kam raus“, sagte Özil. „Wer mich kennt, weiß genau, wie großzügig ich bin.“

Da gibt es wohl noch einigen Klärungsbedarf …

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Top News 3: Inter muss auf Sanchez verzichten

Bayer Leverkusen in der Champions League 2019/2020: Die pure Ratlosigkeit.
Foto: Imago Images / David Kirchner

Der italienische Erstligist Inter Mailand muss im Halbfinale der Europa League auf Alexis Sanchez verzichten.

Der 31-Jährige zog sich im Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen eine Zerrung im rechten Oberschenkel zu und fällt vorerst aus. Damit steht der Stürmer im Duell mit Schachtjor Donezk am kommenden Montag in Düsseldorf beim Kampf um den Einzug ins Endspiel nicht zur Verfügung.

Sanchez, der erst kürzlich seinen Vertrag mit den Mailändern bis 2023 verlängert hatte, erlitt die Blessur in der zweiten Halbzeit des Spiels gegen den Bundesligisten und stand dennoch bis zum Schlusspfiff auf dem Platz.

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