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Transfer-Ticker: Leipzig steigt in Poker um Abwehr-Ass ein

Transfer-Ticker: Bundesligist RB Leipzig ist gemeinsam mit Premier Ligist Leeds United in den Transfer-Poker um Dinamo Zagrebs Abwehr-Ass eingestiegen und bereit …

Gvardiol, Zagreb

RB Leipzig gehört zu den führenden Vereinen auf der Suche nach jungen Talenten, die sich sportlich wie auch im Wert noch weiterentwickeln können.

So ist der Bundesligist auch auf Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb aufmerksam geworden. Im Werben um den jungen Innenverteidiger sehen sich die Sachsen allerdings finanzstarker Konkurrenz ausgesetzt.

18-Jährige spielt bereits seit 2010 für den kroatischen Erstligisten und hat seinen Vertrag erst im Vorjahr langfristig bis 2025 verlängert.
Die Verantwortlichen scheinen zu ahnen, in welche Richtung der Weg des Youngsters führen könnte, der erst im vergangenen Jahr von der U18 zu den Profis wechselte.
Zur zweiten Saisonhälfte gehörte er bereits zum Stammkader und lief in insgesamt neun Partien von Beginn an auf.

Neben den Leipzigern hat allerdings auch Leeds United, das in diesem Sommer mit Kult-Trainer Marcelo Bielsa wieder in die Premier League aufgestieg, ein Auge auf den Abwehrspieler geworfen.
Laut des Transfer-Experten Fabrizio Romano bereitet der englische Klub ein neues Angebot in Höhe von 22 Millionen Euro vor, das zudem einen Anteil am Weiterverkauf von ganzen 20 Prozent enthält.
Leipzig sei zwar noch im Rennen, durch die gebotenen 15 Millionen Euro allerdings nicht der Favorit.

Doch die Roten Bullen sind damit nicht zwingend aus dem möglichen Transferpoker ausgeschieden: Die Perspektive, frühzeitig in der Bundesliga Einsatzzeiten zu erhalten, wo nachweislich viele junge Spieler über die letzten Jahre ihre internationalen Karrieren starteten, könnte ein großer Anreiz für Gvardiol sein.Der SV Werder Bremen sucht noch einen Sechser und soll dabei nun auf Idriz Voca vom FC Luzern aufmerksam geworden sein.

Der kosovarische Nationalspieler besitzt in der Schweiz noch einen Vertrag bis 2021, berichtet Kosovo Football News und soll 1,5 Millionen Euro Ablöse kosten.

Allerdings ist der 23-Jährige ein eher defensiv agierender Sechser, wobei die Hanseaten eher einen offensiv denkenden Aufbauspieler suchen, der möglichst sofort einsetzbar ist. Voca, der in der Schweiz geboren wurde, würde in Bremen auf seinen Nationalmannschaftskollegen Milot Rashica treffen.Freiburgs Cheftrainer Christian Streich fehlen für die Besetzung der Doppelsechs neben Nicolas Höfler noch weitere Optionen.

Eigengewächs Yannik Keitel kehrte am Mittwoch bereits von der U 21-Nationalmannschaft zurück und ist bei entsprechendem Fitnesszustand der erste Anwärter auf die zweite Planstelle. Neben ihm suchen die Schwarzwälder aber noch einen weiteren, defensiven Mittelfeldspieler mit Stammspieler-Potenzial. Auf der mit vier bis fünf Namen sehr übersichtlichen Liste steht auch: Robert Andrich.

Der 25-Jährige des 1. FC Union Berlin kann sowohl in der Zentrale auf der Sechs als auch auf der Acht und Zehn eingesetzt werden.
Vor einem Jahr wechselte er vom Zweitligist 1. FC Heidenheim in die Hauptstadt und wurde bei den Eisernen auf Anhieb zur Stammkraft. Neben Durchsetzungsvermögen und Laufstärke bringt der bei Konkurrenzklub Hertha BSC ausgebildete Profi auch Qualitäten im Spielaufbau mit, die Freiburg gerne für sich nutzen würde.

Der Vertrag Andrichs läuft bei Union noch bis 2022 und obwohl er Leistungsträger ist, dürfen sich die Freiburger durchaus Hoffnungen auf einen Deal machen.


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