Champions League: Schafft Leipzig die Sensation gegen PSG?


Im ersten Halbfinale der Champions League trifft RB Leipzig am heutigen Abend in Lissabon auf Paris Saint-Germain.

Die Roten Bullen erreichten nach einem fulminanten 2:1-Sieg über Favorit Atletico Madrid zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte das Halbfinale der Champions League.
Doch die Elf von Julian Nagelsmann steht in der Vorschlussrunde vor einer nicht minder schwierigen Aufgabe: Mit Paris Saint-Germain wartet das nächste europäische Schwergewicht auf die Sachsen.
Außerdem kommt es zwischen Nagelsmann und PSG-Coach Thomas Tuchel auch zum deutschen Duell auf der Trainerbank.

Dass der Gegner am heutigen Abend PSG heißt, stand dennoch lange Zeit auf wackligen Beinen, da die Franzosen im Viertelfinale gegen Atalanta Bergamo bis kurz vor Schluss mit 0:1 hinten lagen.
Erst Marquinhos und der eingewechselte Eric Maxim Choupo-Moting sorgten in der sprichwörtlich „letzten Minute“ für einen Doppelschlag und den ersehnten Halbfinaleinzug.
Souverän sieht zwar anders aus, doch die Pariser können nach zwei französischen Pokal-Titeln nun doch noch vom Champions-League-Sieg träumen:
Gegen die Leipziger ist der amtierende Ligue-1-Champion im Halbfinale, nicht nur durch die Startelf-Rückkehr von Kylian Mbappé, aufjedenfall der klare Favorit.

Die Aufstellungen könnten wie folgt aussehen:

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann, Upamecano, Halstenberg – Laimer, Sabitzer, Kampl, Angelino – Nkunku, Dani Olmo – Schick

Paris Saint Germain: Sergio Rico – Kehrer, Thiago Silva, Kimpembe, Juan Bernat – Marquinhos – Paredes, Gueye – di Maria, Mbappé, Neymar

Anpfiff im Estadio da Luz in Lissabon ist um 21 Uhr.

Leipzig, PSG, Ibrahimovic
2014 trafen Leipzig und Paris, damals noch mit Zlatan Ibrahimovic (r.), schon einmal aufeinander. Statt einem Testspiel geht es dieses Mal aber um die Champions League. Copyright: imago images / Picture Point

Top News 2: Neuer: „Hungrig und mental fit“

Manuel Neuer, Bayern
Zweifacher Champions League-Gewinner: Manuel Neuer (FC Bayern München). Copyright: imago images / Poolfoto

Bayern-Kapitän Manuel Neuer sieht sich und seine Mannschaft gewappnet für die kommende Aufgabe gegen Olympique Lyon und den anvisierten Einzug ins Finale der Champions League.

„Ich denke, dass wir Wettbewerbstypen alle wirklich hungrig und auch mental so fit sind im Moment, dass wir einfach da sind, auch vom Kopf her“, analysierte der Nationaltorhüter in einem Video des deutschen Rekordmeisters. „Wir haben im Spiel vollen Fokus. Ich glaube, dass wir einfach gut drauf sind“, sagte der 34-Jährige mit Blick auf das Halbfinale am morgigen Mittwoch in Lissabon.

Der grandiose 8:2-Sieg im Viertelfinale gegen den FC Barcelona habe die Bayern zwar noch selbstbewusster mit Blick auf den Triple-Plan gemacht, doch Zeit zum Ausruhen bleibe nicht, denn „du hast die nächsten Aufgaben, du hast das Halbfinale vor der Brust“, so Neuer über den straffen Zeitplan.

Respekt vor Lyon sei trotz Bayerns Favoritenstatus gegeben, nach die Franzosen in der K.o.-Phase erst Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo und im Anschluss Manchester City mit Starcoach Pep Guardiola ausschalten konnten. Lyon habe „City knallhart bestraft“, urteilte Neuer, der den Halbfinal-Plan seiner Mannschaft wie folgt beschrieb: „Es wird darauf ankommen, dass wir eine top Restverteidigung haben, dass wir immer hellwach sind, dass wir nichts auf die leichte Schulter nehmen und einfach gut stehen und in der vorderen Reihe flexibel sind.“

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Top News 3: VfB schickt Ex-Weltmeister in Regionalliga

Der ehemalige Nationalspieler Holger Badstuber ist bei Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart überdeutlich degradiert worden.

Der 31-Jährige Abwehrspezialist wurde von den Schwaben in die zweite Mannschaft, welche in die Regionalliga aufgestiegen ist, verbannt.

“Die sportliche Leitung hat mir mitgeteilt, dass ich ab sofort in der zweiten Mannschaft trainieren und spielen soll”, teilte Badstuber selbst am Dienstag mit. Man wolle im Defensivbereich “verstärkt auf andere Spieler setzen”, bestätigte Sportdirektor Sven Mislintat die Aussortierung des einstigen Leistungsträgers.

Öffentlichen Ärger will der 31-malige Nationalspieler aber nicht machen: “Ich akzeptiere die Entscheidung, auch wenn es mir schwerfällt”, gestand Badstuber, dessen Vertrag beim VfB noch bis 2021 läuft, enttäuscht.

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