Corona-Kontakt! Bayer-Profi fällt für Europa League aus


Der deutsche Nationalspieler Nadiem Amiri fällt bei Bayer Leverkusen nach Kontakt zu einem Corona-Infizierten in den kommenden Wochen aus.

Nachdem der 23-Jährige am vergangenen Samstag im privaten Umfeld Kontakt zu einer nun positiv auf Covid-19 getesteten Person hatte, wird er im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League gegen die Glasgow Rangers nicht zur Verfügung stehen.
Die Rheinländer teilten mit, dass Amiri den Verein selbst darüber informierte, woraufhin er sofort von der restlichen Mannschaft isoliert und für eine Woche in Quarantäne geschickt wurde.

Damit ist der Einsatz des Mittelfeldspielers am Donnerstag ausgeschlossen, auch ein mögliches Viertelfinale gegen Inter Mailand oder den FC Getafe am kommenden Montag würde er voraussichtlich verpassen.
“Dieser Vorgang zeigt, dass unsere Hygiene-Maßnahmen greifen und die Spieler für die so bedeutsame Corona-Thematik sensibilisiert sind”, teilte Sport-Geschäftsführer Rudi Völler mit und lobte: “Nadiems Verhalten ist vorbildlich und wichtig. Gerade wegen der derzeit wieder steigenden Infektionszahlen in Deutschland ist dies ein Beispiel für einen seriösen und verantwortungsvollen Umgang mit der Pandemie.”

Leverkusen startet im Rückspiel mit einem 3:1-Vorsprung gegen die Rangers.

Nadiem Amiri, Leverkusen
Nadiem Amiri fällt für die Europa League, nach Kontakt zu einem Corona-Infizierten, vorerst aus. Copyright: Imago images

Top News 2: Frankfurt und Hoffenheim tauschen Spieler

Gacinovic, Zuber, TSG, Eintracht
Mijat Gacinovic (l.) und Steven Zuber (r.), hier im Zweikampf 2019, wurden von Eintracht Frankfurt und der TSG Hoffenheim getauscht. Copyright: imago images / Eibner

Die Bundesligisten Eintracht Frankfurt und TSG 1899 Hoffenheim haben einen Spielertausch vollzogen.

Eintrachts Mittelfeldspieler Mijat Gacinovic wechselt zur TSG, im Gegenzug holen die Hessen Flügelspieler Steven Zuber von den Kraichgauern. Beide Vereine bestätigten den Deal am Dienstag, gaben aber nicht bekannt, ob es sich um ein reines Tauschgeschäft handelt oder einer der Klubs noch eine Ablöse zahlen muss.

"Ein bisschen Wehmut auf der einen, aber auch eine große Vorfreude auf der anderen Seite", fasste TSG-Sportchef Alexander Rosen den Tausch zusammen: "Wir verlieren eine echte Konstante in unserem Kader, gewinnen aber einen hochspannenden Spieler mit einem Profil, das wir so zuletzt nicht hatten."

Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner ist der Überzeugung, dass Gacinovic "ein Tapetenwechsel helfen könnte, um weitere Prozente aus sich herauszuholen". Zur gleichen Zeit sei er "sehr glücklich", in diesem "schwierigen Transfersommer" der Mannschaft mit Steven Zuber schon so früh "einen wichtigen Baustein" hinzufügen zu können.

Letzterer erhielt in Frankfurt einen Dreijahresvertrag bis 2023, Gacinovic unterschrieb in Hoffenheim direkt für vier Jahre. "Die Eintracht zu verlassen, ist wirklich die schwierigste Entscheidung meines Lebens", sagte Gacinovic wehmütig, der beim Pokaltriumph 2018 das 3:1 gegen den FC Bayern erzielte: "Ich war fünf Jahre hier und habe jedes einzelne genossen." Der Serbe wird bereits am Donnerstag in der Europa League gegen den FC Basel nicht mehr für die Hessen auflaufen.

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Top News 3: VfB liebäugelt mit Arsenal-Talent

Sami Khedira, 2019, Juventus vs Atletico Madrid
Copyright: imago images / Beautiful Sports, Carabellix

Aufsteiger VfB Stuttgart startet mit einem jungen Team in die neue Bundesliga-Saison.

Nun könnte sich noch ein weiteres Sturm-Talent der Truppe von Trainer Pellegrino Matarazzo anschließen, sollte Sven Mislintat seine Kontakte zum englischen FC Arsenal spielen lassen.

Wie der Podcast The Beautiful Game berichtet, sind die Schwaben eines von mehreren Teams, die sich für Folarin Balogun interessieren.
In der abgelaufenen Saison lief der 19-Jährige für die U23 der „Gunners“ auf und machte dabei ordentlich auf sich aufmerksam. In 15 Ligaspielen, traf der Offensivspieler zehnmal und bereitete vier Tore vor.
Baloguns Vertrag endet 2021 und Arsenal dürfte grundsätzlich an einer Verlängerung interessiert sein. Währenddessen soll sich der gebürtige US-Amerikaner aber nach dem nächsten Schritt sehnen, auch wenn Cheftrainer Mikel Arteta als Jugendförderer gilt.

Sollte Baloguns keine Chance auf eine Zukunft bei den Londoner Profis haben, wäre er in Stuttgart ein passende Ergänzung für den drohenden Abgang von Nicolas González.

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