Europa League: Leverkusen trifft auf Inter Mailand


Im Viertelfinale der Europa League trifft Bayer Leverkusen heute Abend auf Inter Mailand.

Für die Elf von Trainer Peter Bosz geht es im Blitzturnier besonders darum, die Titeldürre zu beenden, doch leicht wird das nicht.
Bei Serienmeister Juventus Turin unterlag der Werksklub in der Champions-League-Gruppenphase mit 0:3 und 0:2. Jetzt versucht es Leverkusen eine Etage tiefer erneut gegen ein italienisches Team: In der Europa League müssen die Leverkusener heute gegen Vizemeister Inter Mailand ran.
Cheftrainer Bosz zeigte sich vor der Partie zuversichtlich: „Inter hat eine gute Mannschaft, das haben sie in der Serie A und in der Europa League gezeigt“, urteilte der Niederländer. „Aber auch diese Mannschaft können wir brechen.“ Den Grund für seine positive Einstellung schob der 56-Jährige direkt hinterher: „Wir haben eine Mannschaft, die immer Tore schießt – in jedem Spiel und gegen jeden Gegner.“

„Vizekusen“ musste in der Vergangenheit stets anderen Mannschaft im Titelkampf den Vortritt lassen und verspielte unteranderem durch ein 0:2 bei Hertha BSC am vorletzten Spieltag die erhoffte, direkte Qualifikation für die Königsklasse.

Mit dem ersten Titel nach 27 Jahren soll aus dem ewigen Zweiten nun ein „Siegerkusen“ werden. Um das zu schaffen, muss aber zunächst Mailand ausgeschaltet werden, was alles andere als einfach werden dürfte.
Die Italiener setzten sich am vergangenen Mittwoch gegen den FC Getafe durch. Angeführt vom belgischen Torjäger Romelu Lukaku gehören sie zu den Favoriten auf den Europa-League-Titel. „Sie haben ein erfahrenes Team mit Spielern, die schon seit langer Zeit auf hohem Niveau spielen“, berichtete Bosz.“ Aber ich glaube, das haben wir inzwischen auch.“

Heute Abend kann Bayer also zeigen, wieviel die Lobeshymnen ihres Coachs wert sind.
Anpfiff in Düsseldorf ist um 21 Uhr, zeitgleich findet auch die Partie von Manchester United gegen den FC Kopenhagen in Köln statt.

Bayer Leverkusen
Wollen endlich wieder einen Titel bejubeln! Leverkusen steht im Viertelfinale der Europa League. Copyright: imago images / AFLOSPORT

Top News 2: Heimlich verlängert! Sancho bleibt bis 2023

Jadon Sancho, BVB
Vorerst bleibt Jadon Sanchos Herz Schwarz-Gelb! Copyright: imago images / Moritz Müller

Pünktlich traf die Mannschaft von Borussia Dortmund am heutigen Montagmorgen am Dortmund Airport ein, um sich ins Trainingslager nach Bad Ragaz zu begeben.

Mit von der Partie: Jadon Sancho.
Und das aus einem Grund, der es in sich hat!

Vergangene Woche hatte BVB-Chef Hans-Joachim Watzke noch die Deadline für einen Sancho-Transfer auf den heutigen Morgen festgelegt. Danach werde es „keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben“.
Die 120-Millionen-Forderung der Schwarzgelben hat Premier Ligist Manchester United aber nicht erfüllt, so dass ein Wechsel in diesem Sommer nicht stattfinden wird.

Erstaunlich gelassen nahmen die BVB-Verantwortlichen in den vergangenen Wochen das Hin und Her um ihren Jungstar hin.
Nun ist auch klar warum: BVB-Sportdirektor Michael Zorc stellte am Montag vor der ersten Trainingseinheit klar, dass Sanchos Vertrag schon vor einem Jahr angepasst und vorzeitig bis 2023 verlängert wurde.
Öffentlich kommuniziert wurde das damals nicht!

Die heimliche Vertragsverlängerung erklärt das unaufgeregte Auftreten aller Beteiligten, denn der BVB kann somit auch noch im nächsten Jahr eine fette Ablöse für Sancho generieren.

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Top News 3: Entwarnung bei Atletico!

Copyright: imago images / Cordon Press/Miguelez Sports

Das Champions-League-Viertelfinale zwischen RB Leipzig und Atletico Madrid kann wie geplant am Donnerstag in Lissabon stattfinden.

Am Sonntag wurde bekannt, dass es zwei positive Coronafälle in Reihen von Atletico gegeben hatte. Die spanischen Sportzeitungen Marca und AS berichteten am Montag, dass es sich in beiden Fällen um Spieler des Hauptstadtklubs handeln würde.

Wie der spanische Ex-Meister am Montagnachmittag bekannt gab, ergaben eine zweite Testreihe des erweiterten Atletico-Teams rein negative Ergebnisse.

Insgesamt wurden 93 Personen einem erneuten Test unterzogen. Am Abend wollte Leipzigs Gegner die rund einstündige Flugreise von Madrid nach Lissabon antreten, wo das Finalturnier der Champions League ausgetragen wird.

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