Der ewige Lewy! Bayerns Torjäger stellt Müller-Rekord ein


Es gibt Torjäger – und dann gibt es Robert Lewandowski!

Bayern Münchens Superstar jagt im Nebenberuf nun auch noch Rekorde.
Beim 4:0-Saisonfinal-Sieg gegen den VfL Wolfsburg konnte der Pole die nächste Bestmarke knacken und zieht gleich mit einer echten Bayern-Legende.
Nach einer fast perfekten Saison mit 34 Toren in 34 Partien krönte sich Lewandowski zum dritten Mal in Folge zum Torschützenkönig der Bundesliga.
Sein engster Verfolger, Timo Werner von RB Leipzig, liegt mit 28 Toren auf Rang zwei.
Mit dieser Torgewalt ist Lewandowski erst der zweite Spieler, der die vom Fachmagazin Kicker verliehene Torjägerkanone zweimal nacheinander verteidigen kann.
Fußball-Legende Gerd Müller gelang dies als letzter Profi in der Saison 1973/74.
Mit 34 Toren stellte „Lewy“ den Rekord der Geißbock-Ikone Dieter Müller ein und liegt mit ihm gemeinsam auf Rang zwei der Ewigen Torschützen-Liste.

Und der 31-Jährige ist offenbar noch lange nicht müde. Auf die Frage des Magazins France Football, ob er sich momentan in der besten Phase seiner Karriere befinde, antwortete er: “Noch nicht. Ich bin mir sicher, dass der beste Moment meiner Karriere bald kommen wird.” Sein Torhunger ist noch lange nicht gestillt: “Du musst fokussiert bleiben, auch wenn du schon ein oder zwei Tore in einem Spiel erzielt hast”, sagte Lewandowski in dieser Saison, nachdem er beim 6:0 Champions-League-Sieg in Belgrad gegen Roter Stern viermal traf. “Man muss immer dranbleiben”, heißt lautet das Motto des Stürmers, der schon jetzt Geschichte geschrieben hat.

Robert Lewandowski, FC Bayern München
Torschütze und Rekordjäger! Robert Lewandowski hat zum dritten Mal in Folge die Torjägerkanone des Kicker überreicht bekommen. Copyright: imago images / Poolfoto

Top News 2: Mit Baumgart in die 2. Liga

Baumgart, SC Paderborn
Paderborn wird gemeinsam mit Trainer Steffen Baumgart in die 2. Bundesliga absteigen. Copyright: imago images / Poolfoto
Beim SC Paderborn sind noch viele Personalien offen, nur die Trainerfrage ist geklärt: Steffen Baumgart steigt mit dem Bundesliga-Schlusslicht in der neuen Saison in die 2. Liga ab.

Dies gab der Verein am Montagnachmittag bekannt. Fabian Wohlgemuth, Trainer und Sport-Geschäftsführer, teilte mit, dass Baumgart seinen bis Juni 2021 laufenden Vertrag nicht vorzeitig beenden wird.

“Der SCP07 ist nicht nur ein Arbeitgeber für mich, dieser Verein ist mir in den vergangenen Jahren sehr ans Herz gewachsen”, gab Baumgart, der seit April 2017 Cheftrainer in Paderborn ist und den Verein zu zwei Aufstiegen führte. “Für mich steht es außer Frage, dass ich meinen Vertrag erfüllen möchte.”

Trotz zahlreicher Niederlagen in der abgelaufenen Saison hielten die Paderborner stets an ihrem Trainer fest. “Alle Beteiligten haben gewusst, dass wir mit unserem kleinen Etat absoluter Außenseiter in der Bundesliga waren”, sagte Baumgart. “Trotzdem waren wir davon überzeugt, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zusammengestellt zu haben. Deshalb hat der Abstieg auch mir persönlich sehr weh getan.”

Es gehe nun darum, “eine schlagkräftige Mannschaft zusammenstellen, die in der 2. Bundesliga eine gute Rolle spielen kann. In dieses Projekt will ich mich unbedingt einbringen und freue ich mich sehr darauf!” Wohlgemuth kündigte dazu eine detailreiche Analyse der Abstiegssaison an: “Nach einem sportlichen Abstieg können wir nicht unvermittelt zur Tagesordnung übergehen. Es geht um die Zukunftsfähigkeit und eine Verbesserung unserer Wettbewerbsfähigkeit”, so der Geschäftsführer.

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Top News 3: Schalke führt Gehaltsobergrenze ein

Mit 16 sieglosen Bundesliga-Spielen in Serie hat der FC Schalke 04 einen neuen Vereinsnegativrekord aufgestellt.

Mit der unsicheren Zukunft von Cheftrainer David Wagner und dem Trubel um Klubboss Clemens Tönnies haben die Königsblauen im reinsten Chaos ihre Bundesliga-Saison beendet. Für die Zukunft planen sie nun eine Neuerung.

Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird Schalke als erster Bundesligist überhaupt eine Gehaltsobergrenze für seine Profiabteilung festlegen.

Demnach soll es bei dem hochverschuldeten Verein, gegen den am Samstag über 1000 Fans demonstrierend am Stadion aufliefen, ab sofort keine neuen Vertragsabschlüsse mehr geben, bei denen ein Jahresgehalt von 2,5 Millionen Euro überstiegen wird.

Spieler, die trotzdem mehr Geld verlangen würden, sollen zukünftig nicht mehr engagiert werden, lautet die Entscheidung. Laut SZ, haben sich die Schalke-Verantwortlichen darauf bereits verbindlich geeinigt.

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